Tanzentwicklung in Mittelalter und Renaissance

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Inhalt
1 Gesellschaftliche Tänze in unserer Kultur
1.1 Mittelalter
1.2 Renaissance
1.3 Wie ging es weiter?
2 Hörproben und Noten
2.1 Estampie
2.2 La quinte-estampie real
2.3 Fas et nefas
2.4 Santa Maria, strela do dia
2.5 Stella splendens
2.6 Tourdion
2.6.1 Französischer Text
2.6.2 Deutscher Text
2.7 Saltarello 01
3 Literatur
Zu allen Zeiten war Tanzen ein gesellschaftliches Ereignis, das vielen Zwecken diente. Es gibt z.B. rituelle Tänze, meditative Tänze, gesellschaftliche Tänze.
Rituelle Tänze findet man noch heute in vielen Kulturen. Sie haben feierlichen Charakter und sind zweckbestimmt (Ernte, Wetter, Fruchtbarkeit, mythische Ausrichtung). Als meditative Tänze seien zum Beispiel die Drehtänze der Sufis, Trancetänze der Inuit oder der Steppenvölker Asiens genannt. Hier geht es um Kontakt mit der “Anderswelt” und um die Erlangung von Weisheit und Erkenntnissen.

1 Gesellschaftliche Tänze in unserer Kultur

In erster Linie tanzen wir, weil’s Spaß macht. Ohne Musik ist eine Feier nur unvollständig und wenn die richtigen Rhythmen gespielt werden, ergibt sich das eine oder andere Tänzchen ganz von selbst.
Heute wie früher kann man Tanzen auch als Kommunikationsmittel einsetzen: in früheren Zeiten war die Aufforderung zum Tanz oft der einzige Weg für einen jungen Mann, relativ unverfänglich in Kontakt mit seiner Angebeteten zu treten (und auch das “Revier abzustecken”, man denke nur an die Ballkarten, die bis vor einigen Jahren noch üblich waren).

1.1 Mittelalter

(in dieser Betrachtung bis ca. 1500)
Zu den Tänzen des Mittelalters kann man leider nur wenig sagen, es wurden im Gegensatz zur Renaissance keine Tanzbeschreibungen überliefert.
Wir wissen, daß es Reigentänze, Paartänze und Springtänze gab. Dies kann man anhand von Bildern, Texten oder Liedtiteln nachweisen. Aber die Schritte kann man sich nur bedingt aus den Renaissancebeschreibungen ableiten, wenn wie bei Thoinot Arbeau von “alten Tänzen” die Rede ist.
Höfische wie ländliche Tänze dienten der Unterhaltung (gleichwohl reichen die Wurzeln oft bis in vorchristliche Zeiten zurück). Lediglich in ihrer Ausführung gab es Unterschiede, wie viele Kommentierungen beweisen. So wurden die ländlichen Tänze meist als “tölpelhaft” = ungelenk oder wegen des engeren, ungezwungeneren Körperkontaktes als anstößig bezeichnet.
Dennoch wurden die ländlichen Tänze oft an die Höfe übernommen und umgekehrt die höfischen Tänze bei der Landbevölkerung beliebt.
Eine mögliche Erklärung, warum nur wenige Melodien und erst recht keine Tanzbeschreibungen überliefert sind, kann mit der damaligen Weltanschauung erklärt werden: im Mittelalter stand der Mensch als Individuum nicht im Mittelpunkt. Das Leben war von Gott gegeben und hatte Ihm gefällig zu sein. Kunst (darstellende und bildende K.) war nur im sakralen Bereich erwünscht und wurde nur dort gefördert. Der weltliche Bereich war zweitrangig, vergänglich und damit auch nicht des Aufschreibens wert - wenn man einmal von den Ausnahmen absieht, wie z.B. die carmina burana.
Die Menschen waren in ein relativ starres Ständesystem eingebunden, das nach der vorherrschenden Meinung auch gottgegeben war.
Diese allgemeine Anschauung drückt sich auch in den Tänzen aus. Es gab keine großartigen Soli, bei denen sich einzelne hervorheben konnten.
Die Musik wurde mündlich bzw. instrumental weitergegeben, die Spielleute beherrschten meist mehrere Instrumente. Es wurden Melodien variiert, nachgeahmt, bearbeitet, aber leider selten aufgezeichnet. Die Spielleute gehörten zur unteren Gesellschaftsschicht, waren selten seßhaft, verachtet und geschätzt zugleich (Troubadoure, höfische Sänger, Stadtpfeifer etc. nehme ich hier bewußt aus). Die Spielleute brachten Lieder, Tänze, Nachrichten und Unterhaltung in die Dörfer und an die Höfe.
Wir können davon ausgehen, daß die mittelalterlichen ländlichen Tänze relativ einfach strukturiert waren, damit jeder gleich mitmachen konnte. Wenn die Spielleute neue Tänze mitbrachten, so mußten diese natürlich auch leicht erlernbar sein. Meist reichte Zuschauen aus, um mittanzen zu können.
Bei den höfischen Tänzen wird es etwas anders ausgesehen haben, da Tanzen zur Grundausbildung der Heranwachsenden gehörte. Es wird auf die verschiedenen Tänze festgelegte Schrittkombinationen gegeben haben, die zu erlernen waren. Dazu das höfische Benehmen oder die korrekten Handfassungen.

1.2 Renaissance

(hier ab ca. 1500)
In der Renaissance veränderte sich das gesamte Weltbild des Menschen. Nicht mehr Gott, sondern das Individuum rückte in den Mittelpunkt, Naturwissenschaften bildeten sich aus, der Mensch begann zu forschen und zu hinterfragen.
Äußerlichkeiten wurden immer wichtiger, Reichtum wurde offen zur Schau gestellt. Selbst die Bewegungen des Menschen hatten vollkommen zu sein. Ein Renaissancemensch ging nicht einfach von A nach B, er schritt möglichst formvollendet zum Ziel.
So änderte sich auch die Einstellung zum Tanz. Die Bewegungen sollten kunstvoll, elegant und anmutig sein. Der Einzelne konnte sein tänzerisches Talent mit komplizierten Sprüngen und Drehungen präsentieren.
Damit bildete sich auch ein neues Berufsbild heraus: der Tanzmeister. Dieser sollte den Menschen an einem Hof neue Tänze beibringen oder altbekannte ausschmücken. Und nun beginnen auch die Aufzeichnungen. Zu den bedeutendsten Sammlungen gehören neben den italienischen Aufzeichnungen etwa eines Paolo Negri die “Orchésographie” des Thoinot Arbeau (Pseudonym des Jehan Tabourot, Domherr von Langres) oder die Sammlung “Dancing Master” von Playford.
Auch die Musiker stiegen in der sozialen Ordnung auf. Es wurden Orchester gegründet, eine Menge neuer Instrumente wurden entwickelt, Kompositionen wurden aufgeschrieben, die Mehrstimmigkeit nach festen Tonsatzregeln entwickelte sich langsam (Stichwort Ars nova). Die Musiker brauchten nun nicht mehr mit Musik, Tanz und Gaukelei ihren Lebensunterhalt verdienen, sondern es reichte aus, wenn man ein einzelnes Instrument meisterhaft beherrschte um ein dauerhaftes Engagement zu erhalten.
Sehr alt dürften die schreitenden Tänze sein. Dazu zählt Arbeau die Basse Danse und die Pavane. Sie sind noch vergleichsweise einfach zu erlernen, folgen aber schon vorgegebenen Schrittmustern. Besonders bei der Basse Danse gab es zu jeder Melodie eine festgelegte Schrittreihenfolge.
Die Branles, französische Kreistänze, sind aus den ländlichen Tänzen entstanden, was häufig die Namensgebung verrät (Branle de Poitou, Branle de Bourgogne). Verleger wie Attaignant sammelten und bearbeiteten Melodien, die dann mit Tanzbeschreibungen unterlegt wurden.
Bei den darstellenden Branlen ist es schwierig zu sagen, ob es sich um ländliche Tänze handelte, die Eingang in den höfischen Bereich gefunden haben, oder ob es sich um höfische Schöpfungen handelt, die das Ländliche nachahmen (Branle des Rats, Branle des Chevaux, Branle des Chandeliers, Gathering Peascods u.ä.).
Die schnelleren Tänze wie die Gaillarde oder die Courante gaben den Tänzern die Möglichkeit, sich so richtig auszutoben und ihr Können zur Schau zu stellen. Es gab Unmengen von Sprung- und Drehelementen, die heute einer fundierten Ausbildung bedürfen, um ohne weiteres nachgemacht zu werden. Die Gaillarde entspricht schon einem Solotanz, bzw. das Paar kann sich frei auf der Tanzfläche bewegen, es gibt keine vorgegebenen Tanzrichtungen mehr.
Wenn man von der festen Anordnung der Tänze (Basse Danse-Tourdion, Pavane-Gaillarde, Allemande-Courante, Branle double-Branle simple) und ihrer Dauer ausgeht, kann man nur über die Kondition der Renaissancetänzer staunen.
Die meisten Tänze, die wir heute auf Mittelalterveranstaltungen tanzen, besonders die darstellenden Branlen, entstammen eigentlich den Aufzeichungen der Renaissancetanzmeister. Aber wer kann schon mit hunderprozentiger Sicherheit sagen, ob es sich dabei um Renaissanceerfindungen handelt, oder ob die Wurzeln nicht doch in früheren Jahrhunderten liegen?

1.3 Wie ging es weiter?

Die Tänze der Renaissance wurden immer kunstvoller und schwieriger. Und wurden dann auch vom Geschmack der Zeit überholt. Man orientierte sich wieder an den einfachen, ländlichen Tänzen.
Arbeau hat mit seiner Orchêsographie und den erstmals festgelegten Begriffen für Schritte und Fußstellungen die Grundlage für das klassische Ballett mit den Positionsbezeichnungen gelegt. Unschwer lassen sich aus den bei Arbeau und anderen Tanzmeistern beschriebenen Figuren die Wurzeln des heutigen Balletts erkennen.
Die heutigen Volkstänze dürften sich aus den wieder einfacher gewordenen Tänzen des Barock entwickelt haben, unsere Standardtänze entstammen den alten Paartänzen. Die Namensgebung verrät oft noch das Ursprungsgebiet: Polka, Mazurka, Hackschottisch, Bourrée und Ungaresca sind einige Beispiele hierfür.
Der Wechsel zwischen ländlichen und höfischen Tänzen ist jedoch über alle Jahrhunderte geblieben (wir denken an die Entwicklung des Walzers: heute der Gesellschaftstanz schlechthin, im Anfang anrüchig, unzüchtig und eben ländlich!) und macht es aus heutiger Sicht schwer, festzulegen, wie alt manche Tänze tatsächlich sind.
Im Zeitalter der Globalisierung findet folgerichtig auch auf diesem Gebiet ein interkontinentaler Austausch statt: lateinamerikanische Tänze, Trommelkurse mit afrikanischen Rhythmen, sogar Didgeridoo und Obertongesänge gehören heute zu unseren Tanz- und Hörgewohnheiten.

2 Hörproben und Noten

2.1 Estampie

Die Estampie war eine beliebte europäische Tanzform des 12. - 14. Jahrhunderts, der Name “Estampie” leitet sich vom rhythmischen Fußstapfen her. Eine Estampie besteht aus bis zu sieben Abschnitten im Dreiertakt zu je zwei gleichen Zeilen, die jedoch unterschiedliche Schlußsequenzen aufweisen.

MIDI, Notenblatt

2.2 La quinte-estampie real

Die vorliegende Estampie stammt aus der französischen Handschrift “du Roi” und wird als fünfte königliche Estampie bezeichnet. Sie war wahrscheinlich eher als Vortragsstück denn als Tanz gedacht.

MIDI, Notenblatt

2.3 Fas et nefas

Carmina Burana, 13. Jahrhundert

“Fas et nefas” (Recht und Unrecht) ist ein Lied der “Carmina Burana”, der umfangreichsten Sammlung mittelhochdeutscher und mittellateinischer Dichtung. Die Carmina Burana wurde zur Mitte des 13. Jahrhunderts aufgezeichnet und enthält etwa 250 Lieder, viele davon in deutscher Neumennotation. Das vorliegende Lied wird Walther von Chatillon zugeschrieben und wird hier zweistimmig wiedergegeben. Die erste Stimme stammt aus einer florentinischen Handschrift, die zweite Stimme aus der Carmina Burana.
Fas et nefas ambulant passu ferre pari,
prodigus no redimit vitium avari.
Virtus temperantia quadam singulari.
Debet medium ad utrumque vitium caute contemplari.
MIDI, Notenblatt

2.4 Santa Maria, strela do dia

Spanien, 13. Jahrhundert
“Santa Maria, strela do dia” ist ein Lied aus der “Cantigas de Santa Maria”, einer Liedersammlung, die während der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts gesammelt wurde. Initiator dieser Arbeit war König Alfons X. von Kastilien.
Santa Maria, strela do dia,
mostranos via pera Deus et nos guia.
Caver fazelos erados que perder foran per pecados
entender de que mui culpados son,
mais per ti son perdoados
da ousadia que les fazia fazer folia
mais que non deveria
MIDI, Notenblatt

2.5 Stella splendens

Spanien, 14. Jahrhundert

“Stella splendens” ist ein Lied der Marienverehrung. Es entstand wahrscheinlich im 14. Jahrhundert in Spanien und ist im “Libre Vermell” (Rotes Buch) enthalten. Hierbei handelt es sich um eine Sammlung gothischer Musik; Lieder und Tänze zumeist unbekannter Autoren. Das Libre Vermell wird im Kloster Monserrat in Katalonien aufbewahrt.
1.
Stella splendens in monte ut solis radium
Miraculis serrato exaudi populum.
2.
Concurrunt universi gaudentes populi
Divites et egeni, grandes et parvuli.
3.
Ip sum in grediun tur ut cernunt oculi
Etinde revertun tur gratiis repleti.
MIDI, Notenblatt

2.6 Tourdion

Pierre Attaingnant, ca. 1530

“Tourdion” ist ein Trinklied aus dem 16. Jahrhundert. Der französische Originaltext ging leider verloren, der hier vorliegende Text in (modernem) Französisch ist jedoch eine ziemlich wahrscheinliche Rekonstruktion.
Die Herkunft der deutschen Ãœbersetzung ist unbekannt, der Text ist jedoch allgemein geläufig.

2.6.1 Französischer Text

Erste Stimme
Quand je bois du vin clairet,
ami tout tourne, tourne, tourne, tourne,
aussi désormais je bois Anjou ou Arbois,
Quand je bois du vin clairet,
ami tout tourne, tourne, tourne, tourne,
aussi désormais je bois Anjou ou Arbois,
chantons et buvons,
à çe flaçon faisons la guerre,
chantons et buvons,mes amis, buvons doc!
Quand je bois du vin clairet,
ami tout tourne, tourne, tourne, tourne,
aussi désormais je bois Anjou ou Arbois,
Zweite Stimme
Le bon vin nous a rendu gais,
chantons, oublions nos peines, chantons!
Le bon vin nous a rendu gais,
chantons, oublions nos peines, chantons!
En mangeant d’un gras jambon, Ã
çe flaçon faisons la guerre!
Le bon vin nous a rendu gais,
chantons, oublions nos peines, chantons!
Dritte Stimme
Buvons bien, buvons mes ami,
trinquos, buvons, gaiement chantons!
Buvons bien, buvons mes ami,
trinquos, buvons, gaiement chantons!
-
-
Buvons bien, buvons mes ami,
trinquos, buvons, gaiement chantons!

2.6.2 Deutscher Text

Erste Stimme
Hei, der gute kühle Wein
macht alles kunter- kunterbunt sich drehen,
trinkt mit uns, wir schenken ein Anjou und Arbois.
Hei, der gute kühle Wein
macht alles kunter- kunterbunt sich drehen,
trinkt mit uns, wir schenken ein Anjou und Arbois.
Vivat, singt und trinkt
und leert die Flasche bis zum Grunde,
singt und trinkt mit uns den Wein, schenket ein!
Zweite Stimme
Hei, der gute kühle Wein!
Schenkt ein und leert ihn bis zum Grunde!
Hei, der gute kühle Wein!
Schenkt ein und leert ihn bis zum Grunde!
Hat man auch ein Schinkenbein,
wie schmeckt der Wein in guter Runde!
Hei, der gute kühle Wein!
Schenkt ein und leert ihn bis zum Grund!
MIDI, Notenblatt

2.7 Saltarello 01

Italien, 14. Jahrhundert

Ein Saltarello (ital. = kleiner Sprung) ist ein ab dem 14. Jahrhundert bekannter und beliebter Volkstanz im Dreiertakt. Der hier vorliegende Saltarello stammt aus der Perugischen Handschrift, die zwischen 1400 und 1410 aufgezeichnet wurde.
MIDI, Notenblatt

3 Literatur

  1. Pavel Kurfürst:
    Ala und Harfe mit zwei Resonatoren… unbekannte Instrumente der eruopäischen Stilmusik des 13. bis 15. Jahrhunderts,
    Katzbichler, E, 1984
    ISBN 3-87397-120-8
    36,00 DM

  2. Gisa Hintze:
    Das byzantinische Prokeimena-Repertoire,
    Karl Wagner, D, 1973
    ISBN 3-921029-14-7
    60,00 DM

  3. Ulrich Sommerrock:
    Das englische Lautenlied (1597-1622),
    Roderer u. Welz, 1990
    ISBN 3-89073-471-5
    54,00 DM

  4. Hallgrimur Helgason:
    Das Heldenlied auf Island,
    Akademische Druck- u. V.-A., 1980
    ISBN 3-201-01133-9
    63,00 DM

  5. Michael Markovits:
    Das Tonsystem der abendländischen Musik im frühen Mittelalter,
    Haupt, P/BRO, 1977
    ISBN 3-258-02566-5
    42,00 DM

  6. Reinhold Hammerstein:
    Diabolus in Musica,
    Francke, A, 1974
    ISBN 3-7720-1117-9
    120,00 DM

  7. Ulrich Mehler:
    dicere und cantare,
    Bosse, G, 1981
    ISBN 3-7649-2252-4
    52,00 DM

  8. Elisabeth Diederichs:
    Die Anfänge der mehrstimmigen Lauda vom Ende des 14. bis zur Mitte des 15. Jahrhunderts,
    Hans Schneider, 1986
    ISBN 3-7952-0483-6
    148,00 DM

  9. Christine Brade
    Die Kernspaltflöten von Haithabu und ihre musikalisch verwandten Formen in Mittel- und Nordeuropa,
    Wachholtz, 1975
    ISBN 3-529-01514-8
    48,00 DM

  10. Christoph Petzsch
    Die Kolmarer Liederhandschrift,
    Fink, Wilhelm, 1978
    ISBN 3-7705-1410-6
    78,00 DM

  11. Ernst L Waeltner
    Die Lehre vom Organum in den Musiktraktaten bis zur Mitte des 11. Jahrhunderts,
    Schneider, Hans, 1975
    ISBN 3-7952-0126-8
    70,00 DM

  12. Raffaella Camilot-Oswald
    Die liturgischen Musikhandschriften aus dem mittelalterlichen Patriarchat Aquileia,
    Bärenreiter
    ISBN 3-87397-067-8
    58,00 DM

  13. Bruno (Hrsg.) v. Stäblein
    Die mittelalterlichen Hymnenmelodien des Abendlandes,
    Bärenreiter, 2. Aufl. 1995
    ISBN 3-7618-0391-5
    490,00 DM

  14. Reinhold Hammerstein
    Die Musik der Engel,
    Francke, A, 2. durchges. Aufl. 1990
    ISBN 3-7720-1915-3
    120,00 DM

  15. Hermann Abert
    Die Musikanschauung des Mittelalters und ihre Grundlagen,
    Schneider, Hans, (Nachdr. d. Ausg. 1905) 1964
    ISBN 3-7952-0001-6
    70,00 DM

  16. Ellinore Fladt
    Die Musikauffassung des Johannes de Grocheo im Konzept der hochmittelalterlichen Aristoteles-Rezeption,
    Katzbichler, E, 1987
    ISBN 3-87397-067-8
    58,00 DM

  17. Hans J Moser
    Die Musikgenossenschaften im Deutschen Mittelalter,
    Sändig Reprint, (Neudr. d. Ausg. 1910) 1972
    ISBN 3-253-02472-5
    68,00 DM

  18. Ernst Apfel
    Diskant und Kontrapunkt in der Musiktheorie des 12. bis 15. Jahrhunderts,
    Noetzel, F /VVA, 1983
    ISBN 3-7959-0352-1
    44,00 DM

  19. Marco Herzog, Daniela;Ambrosini
    Einführung in die mittelalterliche Musik,
    Verlag d. Spielleute, 1992
    ISBN 3-927240-13-3
    24,00 DM

  20. Constantin Floros
    Einführung in die Neumenkunde,
    Noetzel, F /VVA, 1980
    ISBN 3-7959-0131-6
    29,80 DM

  21. Theodor Göllner
    Formen früher Mehrstimmigkeit in deutschen Handschriften des späten Mittelalters,
    Schneider, Hans, 1961
    ISBN 3-7952-0030-X
    50,00 DM

  22. Michael Walter
    Grundlagen der Musik des Mittelalters,
    Metzler, J B, 1994
    ISBN 3-476-00998-X
    98,00 DM

  23. Friedrich Gennrich
    Grundriss einer Formenlehre des mittelalterlichen Liedes als Grundlage einer musikalischen Formenlehre des Liedes,
    Niemeyer, M, 2. unveränd. Aufl. 1970
    ISBN 3-484-50047-6
    102,00 DM

  24. Oswald von Wolkenstein
    Handschrift A,
    Akademische Druck- u. V.-A., Vollst. Faks.-Ausg. 1977
    ISBN 3-201-00995-4
    440,00 DM

  25. Annette Kreutziger-Herr
    Johannes Ciconia (ca. 1370-1412),
    Wagner, Karl D, 1991
    ISBN 3-88979-051-8
    84,00 DM

  26. F J Mone
    Lateinische Hymnen des Mittelalters,
    Danowski Bialogard, (Reprint d. Ausg. 1853) 1998
    ISBN 83-7176-868-0
    6000,00 DM

  27. Reinhold Hammerstein
    Macht und Klang,
    Francke, A, 1986
    ISBN 3-7720-1608-1
    68,00 DM

  28. Klaus J Sachs
    Mensura Fistularum,
    Musikwissenschaftliche V.-G.
    ISBN 3-920670-30-2
    51,00 DM

  29. Ellen Hickmann
    Musica instrumentalis,
    Henle, G, 1975
    ISBN 3-87320-555-6
    40,00 DM

  30. Sabine Zak
    Musik als Ehr und Zier im mittelalterlichen Reich,
    Gitarre u. Laute, 1979
    ISBN 3-88583-006-X
    54,00 DM

  31. Kerstin Bartels
    Musik in deutschen Texten des Mittelalters,
    Peter Lang Verlag, Frankfurt, 1997
    ISBN 3-631-31106-0
    128,00 DM

  32. Mathias Bielitz
    Musik und Grammatik,
    Katzbichler, E, 1977
    ISBN 3-87397-253-0
    82,00 DM

  33. Fritz Feldmann
    Musik und Musikpflege im mittelalterlichen Schlesien,
    Scientia, (Neudr. d. Ausg. 1938) 1973
    ISBN 3-511-06337-X
    54,00 DM

  34. Tilman Seebass
    Musikdarstellung und Psalterillustration im frühen Mittelalter,
    Francke, A, 1974
    ISBN 3-7720-0913-1
    zus 138,00 DM

  35. Peter Imort
    Musikalische Kultur Dortmunds im 16. Jahrhundert,
    Klartext /PRO, 1997
    ISBN 3-88474-539-5
    48,00 DM

  36. David Munrow
    Musikinstrumente des Mittelalters und der Renaissance,
    Moeck, 1980
    ISBN
    \\3-87549-012-6
    55,00 DM

  37. Christoph Münch
    Musikzeugnisse der Reichsabtei Lorsch,
    Laurissa, 1993
    ISBN 3-922781-20-9
    12,50 DM

  38. Hugo Steger
    Philologia musica,
    Fink, Wilhelm, 1971
    ISBN 3-7705-0440-2
    88,00 DM

  39. Fadlou Shehadi
    Philosophies of Music in Medieval Islam,
    Brill Leiden, 1995
    ISBN 90-04-10128-4
    26,70 DM

  40. Michael Hofmann
    Sackpfeifers Handbuch,
    Verlag d. Spielleute, 4. Aufl. 1991
    ISBN 3-927240-02-8
    12,50 DM

  41. Werner Bittinger
    Studien zur musikalischen Textkritik des mittelalterlichen Liedes,
    Triltsch Würzburg, 1953
    ISBN 3-87825-009-6
    32,00 DM

  42. Ernst Apfel
    Studien zur Satztechnik der mittelalterlichen englischen Musik,
    Winter, Carl, 1959
    ISBN 3-8253-0035-8
    75,00 DM

  43. Reinhold Hammerstein
    Tanz und Musik des Todes,
    Francke, A, 1980
    ISBN 3-7720-1460-7
    148,00 DM

  44. Rhabanus Erbacher
    Tonus Peregrinus,
    Vier Türme, 1971
    ISBN 3-87868-003-1
    26,70 DM

  45. Richard von Busch
    Untersuchungen zum byzantinischen Heirmologion,
    Wagner, Karl D, 1971
    ISBN 3-921029-03-1
    68,00 DM

  46. Hans Schmidt
    Zum formelhaften Aufbau byzantinischer Kanones,
    Breitkopf & Härtel, 1979
    ISBN 3-7651-0166-4
    98,00 DM

  47. Fumiko Niiyama
    Zum mittelalterlichen Musikleben im Benediktinerinnenstift Nonnberg zu Salzburg,
    Lang, Peter Frankfurt, 1994
    ISBN 3-631-47057-6
    84,00 DM


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