Der Vechtische Markt ist kein „Mittelaltermarkt“ mit sog. „Rittern“, Schaukämpfen, Imbissbuden, „fantasievollen“
Kostümen und Unterhaltung, sondern eine museale
Veranstaltung. Dargestellt wird die möglichst historisch korrekte Rekonstruktion des Alltagslebens - Kleidung, Hausrat - und der Berufe der Einwohner und Bürger, wie
sie in der Stadt Vechta im 14. Jh. gelebt haben könnten.Zahlreiche Handwerker - kistemēker (Tischler), dreier(Drechsler),scrader (Schneider), klênsmede (Kleinschmied/
Schlosser), natelere unde senkeler (Nadler,
Senkel- u. Drahtschmied), pilemaker (Pfeilmacher), paternostermĕker
(Paternostermacher), Lampenmēker
(Lampenbauer), lēpelerê (Löffelmacher) schowercht (Flickschuster) u.a. - führen ihre Erkenntnisse und Techniken mittelalterlichen Handwerks vor. Ratsherren und reiche Kaufleute, Kēmerêre (Stadtkämmerer), eine Arstesche/Arstinne (Ärztin) und Garbreder (Garbrater)
präsentieren städtisches Selbstbewusstsein, Verwaltung und Dienstleistungsgewerbe.
Wir bitten um Verständnis, dass aus Gründen historischer Authentizität Besuchern in „Gewandung“ oder Verkleidung
keinen Zutritt haben.
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