die Kyffhäuser Sage vom Kaiser Friedrich Lobesam, gemeint, Friedrich I. Barbarossa geht ursprünglich auf dessen Enkel Friedrich II. zurück. Im Laufe der Zeit wurde diese jedoch durch falsche ßberlieferung und Interpretationen des Volkes in die heute bekannte Version gewandelt. Es mag wohl auch daran liegen, dass Friedrich II. im sonnigen Sizilien für das deutsche Volk sowohl geographisch als auch intellektuell immer weit entfernt blieb und Barbarossa, der sich überwiegend in deutschen Landen aufhielt, daher etwas greifbarer und näher am Volke war.
Hab ich da was falsch verstanden? Der König im Berg ist doch Friedrich Barbarossa im Kyffhäuser, dessen Bart soooo lang ist, daß er durch den Tisch wächst. ;-)
Andere Frage: war jemand in der Ausstellung über Castel del Monte in Stuttgart?
…ja, wenn der gute Friedrich II. gewusst hätte, daß diese ganzen Legenden vom König im Berge von ihm abstammen…aber gut: wenn unser aller Herre Kaiser aus dem Monghibello auferstehen würde, um seinen Thron und die Macht wieder zu erheben, so wären wir bereit…aber, ob es sich für diese blöden heutigen Politiker und die dumpfe EU lohnen würde…naja…wahrscheinlich würde der Kaiser sich umdrehen, und wieder in seinen Berg zurückkehren…bei der Bürokratie…
Der ßtna spuckt wieder Feuer…stärker und erschreckender als in den jahren zuvor…die Menschheit wird immer verrückter…die Natur wird schneller denn je vernichtet…
Ist dies der Zeitpunkt an dem unser Herr Freidrich II. von Gottes Gnaden Kaiser und König seinen Schlaf in den Tiefen des Vulkans beendet und, so wie es verheissen ist, zu uns zurückkehrt?
Hallo zusammen, im Stadtmuseum in 70734 Fellbach gibt es eine Ausstellung “Stauferkaiser Friedrich II.” Die Ausstellung läuft bis zum 26. August, ßffnungszeiten (leider) nur Do/Sa/So, 15:00 bis 19:00 Uhr. Barbara
Grüß Euch, …ich denke, der grösste Fehler Friedrichs war, daß er nicht in Rom einmarschiert ist, und das päpstliche Schlangennest ausgehoben hat, und die hohen Herren mal wieder an die apostolische Armut und die Teilung zwischen geistlicher und weltlicher Macht erinnert hat. Dann wäre auch manch anderes vermieden worden…
Ich finde das Buch scheisse… bin zwar nur zu drei vierteln durch, aber der Schreibstil von dem Autor geht mir dermaßen auf die Nerven, das ich echt probleme habe mich weiter zu motivieren. Dieser Mensch schafft es einfach nicht seinen Charakteren Leben einzuhauchen. Es sind alles nur Leere, mit Klischees und Schubladenkommentaren ausgestattete Namen, die immer wieder vorkommen.Aber das íst auch nur meine Meinung. Das mit dem Brustharnisch und dem Mais sind wieder so ein paar absolut typische faux pas die einem guten Autor einfach nicht passieren dürfen. Selbst wenn ich das Buch geil finde, habe ich nach solchen Verpeilern echt schwierigkeiten mich wieder für das Buch zu begeistern. Huch, das war ja alles am Thema vorbei. Ich Schlingel. Gruß
Arne, das Buch ist zwar ganz nett aber wenn der Autor Kaiser Heinrich VI. einen Brustharnisch und Beinschienen andichtet und an anderer Stelle eine Magd auf dem Burghof Mais stampfen lässt hört es bei mir persönlich auf! Ein schöner Link zum Thema Kaiser Friedrich II: www.stupor-mundi.it
Hallo Im Württembergischen Landesmuseum in Stuttgart hats zZt eine kleine Sonderausstellung zum Thema “Castel del Monte” aus Anlaß des Jahrestages Gruß Hilmar
Hallo, Hadu! Leider habe ich hier lange nicht mehr hinein geschaut, weil mich die Herrschergeschichte des HMA - ehrlich gesagt nicht sehr interessiert (sie bietet vor allem eine gewisse Zeitstruktur an, - in etwa wie: in der Zeit der Regierung von X gab es folgende agrarische Entwicklungen … es bildete sich der Y - Stand heraus und der Z - Orden wurde gegründet usf. ! Hier zu Deinem Eintrag 23 in diesem Thread: Na, Hadu, Heinrich VII. fühlte sich ja wohl nicht nur als deutscher König, sondern er war ja auch - durch seinen Vater, Friedrich II. dazu eingesetzt und zunächst als solcher anerkannt - bis zu der Gefangennahme und der Absetzung. Seine Taktik, mit den lombardischen Städten zu koalieren, war nach meinem Verstehen nicht “spinnert”, sondern ein Versuch, innerhalb einer Gesamtstrategie, gegen den Kaiser vorzugehen Seine - Heinrichs VII. - zukunftsweisende Politik, die niedrigen Stände zu “emanzipieren”, zu befördern - was sicher auf Kosten des “alten” Adels gehen mußte, das nationale Königtum aber nur stärken konnte, widersprach sicherlich der Idee vom Kaiser des “römischen Reiches deutscher Nation”, die sich - aus meiner persönlichen Sicht - allerspätestens seit Barbarossa, aufgrund der politischen Situation Europas überlebt hatte. Friedrich II. folgte einer (zweifellos tradierten) Idee, deren Scheitern in der damaligen Zeit bereits abzusehen war. Der Ansatz Heinrichs war weitaus sinnvoller, wie die übrige europäische Geschichte zeigt - und dies war - so denke ich - auch damals schon ansatzweise - einschätzbar. ßbrigens war der PAPSTKRIEG nicht einfach so “da”, Friedrich II. hatte da ja auch seienen Anteil! - Friedrich II. hat, wie Du sagst, Hadu, wirklich sehr viele Fehler gemacht … die wollen viele heute nur nicht mehr sehen. Schließlich wünschen sich manche solch eine “Herrscherfigur”.
Ich wollte dazu noch erwähnen: ich habe gerade einen höchst spannenden Roman über das Leben Friedrichs II. gelesen. Er lautet: Wir ein Lamm unter Löwen. Ich weiss zwar nicht, inwiefern der Autor sich an historischen Vorlagen hält, aber das Buch ist sehr spannend. Ich kann es euch nur empfehlen.
Zum Falkenbuch Ich habe eine Taschenbuchausgabe von: Harenberg Edition Die bibliophilen Taschenbücher Nr. 152, 7. Auflage von 1991 ISBN 3-88379-152-0 Kostenpunkt 39,80 DM Mit Kommentar von Carl Arnold Willemsen, Erläuterungen zu jeder Abbildung
Grüß Euch, ich schließe mich mit einem “vivat Fridericus” meinem Vorredner (-schreiber) an. Zum Falkenbuch: im Katalog von Ornibook (www.ornibook.de)lese ich im papiernen Katalog: ßber die Kunbst mit Vögeln zu jagen. Miniaturen aus der Handschrift… 88S. Schuber 13×19cm mit Geleitwort für 48DM. Für einen Reprint (was wohl eher zutrifft als Faksimile (Latinisten übersetzt)) ein guter Preis.
Grüß Euch, …zum 806ten Geburtstag unserem Herren und Kaiser ein dreifaches “VIVAT FRIDERICUS”. Möge er weiter die Geister der Menschen beschäftigen, und die grösste Zeit des Mittelalters so rätselhaft und glanzvoll leuchten lassen! Geboren im Zelt auf dem Marktplatz zu Jesi, dem neuen Betlehem, am 2. Weihnachtstag 1194, getauft in Assisi im selben Taufbecken wie der Heilige Franziskus, gekrönt zum König mit drei Jahren…Straßenkind, Erbe eines Weltreiches…welch eine Geschichte. IHM, dem Wandler der Welt gilt mein Gruß…
Zum Falkenbuch: Die gerade genannte Ausgabe habe ich vor kurzem selbst erstanden und kann sie nur empfehlen. Es handelt sich um ein Vollfaksimile in Verkleinerung. Das Gleiche gab es einst wesentlich günstiger in der Reihe “Die bibliophilen Taschenbücher”, wo es aber schon lange vergriffen ist. Die neue Ausgabe ist dafür jedoch hart gebunden und mit schönem Schutzumschlag versehen. Wen der musikalische Aspekt der Jagd, bzw. der Falkenjagd interessiert, der sei hiermit eingeladen einmal auf die Homepage der Freiburger Spielleyt zu blicken (www.freiburger-spielleyt.de), bzw. auf meine eigene (www.lewon.de), auf denen wir unser Konzertprogramm “Des Kaisers Falken” beschreiben. Im Verlaufe des Programmes werden Textstellen aus dem Falkenbuch Friedrichs auf lateinisch (Original) und neuhochdeutsch (ßbersetzung) rezitiert. Gerahmt wird das Ganze von Musik, die Falken, Jagd oder Naturbeschreibungen zum Inhalt hat, vor allem aus dem italienischen Umfeld des Kaisers. Für die Rezitationen habe ich die Gesamtausgabe und ßbersetzung von Willemsen verwendet.
Fuer die Interessenten am Falkenbuch: bei amazon.de habe ich folgendes gefunden: Das Falkenbuch Friedrichs II. Bibliotheca Apostolica Vaticana, Cod. Pal. Lat. 1071 Gebundene Ausgabe (2000) Akad. Druckanst., Graz; ISBN: 320101740X Es soll in 3-5 Wochen wieder lieferbar sein. Der Preis ist allerdings ziemlich happig: 169 Maeuse. Ist das das gesuchte Faksimile? schoene Weihnachten, Claudia
Grüß Euch, die Welfen wurden schon unter Friedrichs Großvater aus dem Rennen geworfen. Kaiser Otto konnte sich nur mit Hilfe des KLerus halten, und (1228?) gab es den endgültigen Friedensschluß mit den Staufern, dafür durften die Welfen ihren Stammsitz und das Rumpfherzogtum um Braunschweig behalten, ein kluger Zug beider Seiten. Tja, und wer wollte schon die danach staufertreuen Welfen haben? Für die deutschen Fürsten gab es “den Teufel mit Beelzebub austreiben” nicht als alternative, Otto war allen noch in schlechtester Erinnerung…ansonsten siehe Magister. P.S. Wer sich mit Otto beschäftigt, wird feststellen, daß die damaligen Welfen mit den heutigen gewisse ßhnlichkeiten haben, hmhm…