Nun auf dem Gebiet könnte man viel tun!
Die bekanntsten Beispiele sind aber Ami-Produkte, will sagen ihnen fehlt das Gefühl fürs Mittelalter.
Das Optimale wäre wenn ein echter Mittelalter- freak sowas programieren würde und es über ein bekannten Label vermarkten könnte so das die Leute davon erfahren. Spiele wie AOE 2 oder Stronghold sind zwar ganz nett, aber da sind soviele unlogische Sachen drin. Wer käme auf die Idee mit einem Schwert auf einer Mauer zu dengeln in der irrsinnigen Hoffnung durch diese zu kommen? Aber das ist nur ein Beispiel von vielen. Man kann nur hoffen das die Leute sich mal etwas mehr Mühe machen, aber ganz ehrlich das ist wie das Hoffen auf einen "guten" Mittelalterfilm, man geht voller Hoffnung hin und geht enttäuscht wieder von dannen.
Schmierfink
Ich finde die Idee durch Spiele eine Welt zu simulieren toll. Aber meiner Meinung nach, sollte es viel mehr Diplomatiemöglichkeiten geben und militärisch sollten Taktik, Bewaffnung und Gelände eine größere Rolle spielen. Ein Launegenerator für Soldaten und Bewohner wäre eine feine Sache, wenn man den nicht nur mit Gold und Wirtschaftswachstum beeinflußt, sondern vielleicht auch autoritärer Führungsstil, militarisierung, Verrohung der Umgangsformen, etc.
Es gibt viel zu tun und nicht vergessen, das MA ist knallbunt. Eine Gruppe Sims als Dorfbewohner zu verwalten und im Multiplayer gegen andere zu ziehen wäre mal echt was. Stellt euch vor, das läuft genauso ab wie die mittelalterlichen Feldzüge zu organisieren. Ich denke, da kämen wir viel näher an ein realeres Bild.
Vielerlei Grüße
Leider mußte ich heute erneut einen Beitrag von dir löschen, da du deine Angaben immer noch nicht korrigiert hast.
Ich werde auch weiterhin neue Beiträge von dir kommentarlos löschen, bis du entweder deinen vollen Namen angibst oder die Zeit, die wir dir zu dieser Änderung einräumen, abgelaufen ist... und das wird eine Woche nach meiner ersten Mail an dich sein.
Also ändere bitte jetzt dringend deine Daten, da wir deinen Account ansonsten sperren müssen.
Dieser Tage entdeckte ich folgende dpa-Meldung, die vielleicht von allgemeinem Interesse sein mag:
Mittelalter-Trend bei Computerspielen
Gütersloh (gms) - Gegensätze ziehen sich an - eine Spruchweisheit, die sich auch im Lager der Computerspieler bewahrheitet. Denn was könnten gegensätzlicher sein, als ein Hightech-Gerät wie einen hoch gerüsteten Computer einzusetzen, um darauf mittelalterliche Ritter kämpfen zu lassen, mit alten Koggen Handel zu betreiben oder gar die digitale Bevölkerung mit selbst gebackenem Brot zu ernähren.
Doch gerade dem Reiz der Kombination dieser gegensätzlichen Welten unterliegen, wie es scheint, immer mehr Spiele-Entwickler und auch Millionen von Spielern.
Mittelalter - der Begriff steht, je nach wissenschaftlicher Auslegung, für eine Phase der Weltgeschichte, die im frühen ersten Jahrtausend unserer Zeitrechnung begann. Das Ende des Mittelalters wird mal auf das 15., mal auf das 17. Jahrhundert gelegt. Doch abgesehen von solchen Feinheiten ist das Mittelalter vor allem die Zeit der Ritter und Entdecker, der fahrenden Händler und der Burgen.
Die Zahl der Spiele, die sich dieses Zeitalters als Kulisse bedienen, ist kaum mehr überschaubar. Auch wenn die Art der Umsetzung unterschiedlich ist: Mal finden sich annähernd reale Szenarien, mal wird mit den Mythen und Geheimnissen dieser längst vergangenen Welten im wahrsten Sinne des Wortes gespielt.
Der jüngste Erfolg des digitalen Mittelalters trägt den Namen «Stronghold». Die Burgen-Aufbausimulation fand nach Angaben des deutschen Vertriebs Take2 Interaktive in München in nur etwa vier Wochen rund 100 000 Käufer. Ein Grund für diesen und ähnliche Erfolge in Sachen mittelalterliche Spiele ist nach Angaben der Fachleute darin zu sehen, dass der Mensch vor dem Computer sich vergleichsweise schnell in die mittelalterliche Spielewelt einfinden kann.
«Das Thema Burgen hat in Europa eine lange Tradition, jeder kann etwas damit anfangen», sagt Markus Wilding, Sprecher von Take2. Anders als in Science-Fiction- oder Fantasy-Spielen stehen die Spieler speziell bei den unvermeidbaren Kämpfen nicht vor Rätseln über die Wirkungsweise ihrer Kämpfer oder Waffen. «Jeder weiß auf Anhieb, was ein Katapult bewirkt oder wozu ein Leiterträger beim Erstürmen einer Burg gut sein kann.»
Dieses Verständnis für Zusammenhänge kommt auch den Wirtschafts- oder Handelssimulationen zu Gute. So verkaufte Ascaron in Gütersloh binnen rund eines Jahres etwa 150 000 Einheiten des Spieles «Patrizier2», das die Handelswelt der alten Hanse in Nord- und Ostsee auf den Bildschirmen wieder aufleben lässt. Die Umsetzung dieser Zeit liegt für Marketing-Leiter Bernd Almstedt auf der Hand: «Damals war alles noch recht übersichtlich und damit eben auch einfacher in ein Spiel umzusetzen. Außerdem trifft der Spieler auf ein vergleichsweise vertrautes Umfeld.»
So gab es bestimmte einfach zu verstehende Produktionsabläufe, der Handel fand nach dem einfachen Prinzip von Angebot und Nachfrage statt. Für Spannung sorgen Belagerungen, Piratenüberfälle oder auch mal eine Seuche, die die Bevölkerung der Städte dahin rafft. Die realistisch spielerische Umsetzung der komplexen Wirtschaft unserer Zeit würde dagegen laut Almstedt für viele Benutzer kaum noch zu durchschauen sein.
Derartige Prinzipien macht sich eine ganze Reihe weiterer Spiele zu Nutze - mal realistischer, mal verfremdeter. Das gilt für die knuffigen «Siedler» ebenso wie für den Bestseller «Anno 1602» oder dessen für das erste Quartal 2002 angekündigten Nachfolger «Anno 1503».
Nicht unerheblich ist für all diese Spiele auch die «Niedlichkeitsfaktor» der Grafik, was nicht selten auch für einen erheblich höheren Frauenanteil unter den Spielern sorgt. Ascaron zum Beispiel meldet für «Patrizier2» rund 15 Prozent registrierter weiblicher Spieler, während es beim Fußballspiel «Anstoss3» nur zwei Prozent sind.
Selbst für die Entwickler bietet der Umgang mit den historischen Welten nicht unbeträchtliche Vorteile. Denn was bei den Zusammenhängen in Sachen Produktion und Kampf später an den Schreibtischen gilt, das gilt auch in den Software-Schmieden. So können die Entwickler eine komplette Welt aufbauen, bei der schon auf Anhieb recht schnell klar ist, wie ausgewogen zum Beispiel die Kraftverhältnisse der zur Verfügung stehenden Einheiten sind. «Wer dagegen ein Fantasy- oder Science-Fiction-Spiel ohne reale Vorbilder entwickelt, muss stark darauf achten, die Einheiten auszubalancieren, um es dann am Ende für die Spieler begreifbar und logisch hinzukriegen», erklärt Boris Schneider-Johne, Pressesprecher von Microsoft in München.
Zu AoE: Halte ich für eines der besseren Echtzeitstrategiespiele. Weil: ich spiels unheimlich gern und auch recht oft, vor allem im multiplayer Modus. Zu Martin: Du armer Kerl wurdest also gezwungen den Thread "Was haltet ihr von Age of Empires 2? " zu lesen? Obwohl Du doch von der Fragestellung nichts hälst? Nichts für ungut, aber wenn Dich der Thread nicht interessiert, dann lies ihn nicht und gut ist... (imnsho) Mischa
Hi! Erstmal, ich bin ganz neu hier. Zu Age of Empires muß ich aber gleich mal was dazu schreiben. Dieses wie ich finde herrlich gemachte Spiel (das "a" bezüglich Völker, Zeiträume wird sehr großzügig behandelt) hat bei mir das Interesse am Mittelalter ganz neu aufflammen lassen. Nach 6 Monate Dauerspielen, habe ich das Spielen zwar aufgegeben, das MA-Interesse ist aber geblieben. Auch wenn ich sicher nie der super-A Mittelalter Fanatiker werde, sondern mehr den Spaß drin sehe, ob nun "A" oder Fantasy. Bei der super AOE2 Grafik kann man sich halt mal so richtig reinversetzten wenn eine Phalanx sich gegen eine Armee gepanzerter Reiter stemmt. Klar ist das alles ein billiger Kompromiss, aber icht jeder hat die Chanche an einem echten Schaukampf teil zu nehmen (nicht direkt vergleichbar). Und es weckt sicher nicht nur bei mir das Interesse fürs echte Mittelalter.
Michael vom Stein
Aha! Also eine Diskussion über Spieldesign, Grafik usw. gehört zum Mittelalter? IMO ist dies einer der überflüssigeren Threads in der Taverne. Ich beantrage Löschung. Und nebenbei: Von "Was haltet ihr von..."-Fragen halte ich nichts, da diese Fragestellung auf rein subjektive Bewertungen abzielt und nicht auf eine Diskussion anhand von Fakten! Grüße Wiprecht
Seid gegrüßt. AoE2 ist nett anzusehen, leicht verständlich und kann echt Spaß machen. Nur leider schafft es niemand mal was neues entwerfen. Das Spiel läuft nach einem uralten Muster ab dessen Ursprünge noch bei DUNEII liegen. Ich hoffe das es bald Jemand schafft eine gelungene Mischung aus Wirtschafts u. Schlachtensimulation zum Theme Mittelalter zu entwickeln. Das AoE-Muster ist ausgsaugt.
EoA2 ist ein sehr kurzweiliges Spiel. Dennoch freu ich mich schon auf Empire Earth, welches nicht nur die Zeit des Mittelalters sondern die gesamte Menschheitsgeschichte beinhaltet.
Wenzel
Age of Empires 2 ist nicht schlecht...ahbe es auch schon ein paar mal gespielt. Iat zwar etwas schwer, aber es macht einen Heidenspass. Was ich an dem Spiel besonders gut finde: In der Anleitung, das was unter den Gebäuden/Einheiten steht. Wozu die eingesetzt wurden,usw. Oder wie seht ihr das ?
Gruss Arnulf von Minden
Tja, im Multiplayer ist das Spiel klasse! Habe zusammen mit einem Furor-Kollegen mehrere Nächte hintereinander vor dem PC gesessen und bin morgens mit rotgeränderten Augen zur Uni gelaufen. Letztendlich ein gutes Spiel, bei dem wahrscheinlich keiner den A-Maßstab anlegen würde. Für den Laien ist das beigelieferte Online-Lexikon bestimmt eine gute Hilfe, in dem Grundbegriffe des Mittelalters einfach erklärt werden. Nicht immer ganz sauber, aber immerhin.
Ares Hjaldar de Borg / Furor Normannicus
Naja,das Verhältnis der Zeit im Spiel ist wirklich unangebracht gewesen...besser wär es gewesen,wenn die Entwickler eine Zeitraffer-Funktion engebaut hätten,net wahr?
Gruß Dennis
Nicht A ist, daß ein einzelner Mann eine ganze Stadtmauer innhalb wenigen Minuten aufbauen kann. Ist doch logo! Also handgenähte Kleider hin oder her, das geht halt nicht. also Un-A. ;o) Gruß v. Arlen
"Age of Empires 2" ist nach dem guten alten "Civilization 2" eins meiner Lieblings-Computerspiele. Die Parallelen, die man in beiden Spielen findet, sind sicher nicht ganz zufällig entstanden, schließlich war Bruce Shelley, der Produzent der beiden "Age of Empires"-Teile früher Mitarbeiter von Sid Meyer bei dessen beiden "Civilization"-Spielen. Für den, der sich beim Spiel lieber auf den militärischen Aspekt konzentriert, ist AoE2 sicher die bessere Wahl, da die Diplomatie-Funktionen ohnehin nur rudimentär sind und kulturelle und wirtschaftliche Entwicklungen nur als Vorbereitung der Aufrüstung Sinn machen. Natürlich gibt es in der Tat die Möglichkeit, das Spiel auch zu gewinnen, ohne den Gegner zu eliminieren, nämlich durch den Bau eines Weltwundert - aber letztlich ist auch das nur im Zusammenhang mit militärischer Überlegenheit möglich, da man gleichzeitig die Weltwunder der Gegner zerstören und das eigene vertedigen muss. Was die optische Präsentation anbelangt, hat AoE2 eindeutig die Nase vorn. Es macht über lange Passagen einfach Spaß, der eigenen Bevölkerung beim Arbeiten und den Wachen beim Patroullieren zuzusehen. Schade nur, dass durch die Installation des Add-On "Conquerors", das vor ein paar Monaten herauskam, einige der Kommando-Funktionen gelöscht wurden. So kann man jetzt den Einheiten keine Formationen mehr per einfachen Mausklick vorgeben, sondern muss sich mit dem Auswendiglernen von Tastenkombinationen abquälen; das hat für mich dann den Spielspaß doch arg gedämpft. So bleibt Civ2 nach wie vor mein Favorit, bei dem ich vor allen die Vielseitigkeit schätze, da neben dem Militärischen Bereich auch Forschung, Wirtschaft und Diplomatie eine gleich wichtige Rolle spielen. Tatsächlich kann man Civ2 auch durch einen rein defensiven Spielstil gewinnen, in dem man gefährliche Nachbarn durch geschickte Diplomatie und Bestechung gegeneinander ausspielt. Die Gafik mag heute altbacken erscheinen - den Spaß beim Spielen beeinträchtigt es nicht. Liebe Grüße Gustav der Bär (a.k.a. Peter Gustav Bartschat)
Grüß Euch, amüsantes Spiel, deren Schöpfer sich viel Mühe gegeben haben. Nette Unterhaltung (Die Bliden würden nicht funktionieren usw.), aber nicht "a". Dennoch, nett...
Euer Haduwolff