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Eintrag #9 vom 16. Dez. 1999 22:03 UhrJohanna Nickchen Profil

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Hallo Gunther, es würde mich interessieren in welche Art von Nitricum die Pilze zu tauchen sind, in Kali nitrit od. Natrium nitrit. Da Kali nitrit sich nur sehr schlecht löst, Natrium nitrit jedoch bei jeder Gelegenheit (Regen, sonstige Feuchtigkeit) sehr schnell Wasser anzieht, was natürlich der Zündfreudigkeit nicht sehr zuräglich ist. Für eine Beantwortung wäre ich dankbar, Gehabt Dich wohl
Johanna Markgräfin zu Wiesenthal

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Eintrag #8 vom 06. Apr. 1999 18:31 UhrThomas Schuster Profil

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Hallo! Ja die Pilze werden irgentwie gekocht glaube ich und man kann nur einen gewissen Teil von ihnen verwenden. Eine detaillierte Beschreibung gab´s mal in einer Ausgabe des "KARFUNKEL" denke ich, frag mich aber nicht welcher. Ich schau mal nach, hoffe ich finde es wieder. Bis dann, HvE (Thomas)

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Eintrag #7 vom 06. Apr. 1999 14:29 UhrChristian Gelszus Profil

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Hallo, Thomas! Was meinst Du mit "aufwendigere Verarbeitung"? Oder genauer: Wie komme ich vom Baumpilz (Ostern im Wald ... was man da alles findet ... ;-) ) zum Zunder? Ich hatte mir schon überlegt, den Pilz erst einmal in Scheiben zu schneiden, um ihn getrocknet zu bekommen. Ich habe aber keinen Plan, ob ich danach nocht etwas machen muß ... Danke im voraus und Grüße aus Hamburg Christian

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Eintrag #6 vom 26. Aug. 1998 12:48 UhrThomas Schuster Profil

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Tach! Ebenfalls sehr gute Erfahrungen habe ich (außer mit verglustem Leinen/Baumwolle) mit getrockneten Baumpilzen gemacht. Nachteile: 1. aufwendigere Verarbeitung/Herstellung des fertigen Zunders 2. viele Baumpilzarten stehen unter Naturschutz, also Obacht 3. nicht alle Baumpilzarten sind gleich gut nutzbar Vorteile: 1. wenn das Zeug erstmal glimmt, bekommt man es nicht meht aus 2. nicht so porös wie vergluster Stoff 3. wahrscheinlich mehr a. In der Karfunkel stand mal ein Bericht über die Herstellung von Zunder aus Pilzen (glaube ich). Oder war´s doch ein Buch? Mist, jetzt bin ich total unsicher geworden. Trotzdem viel Spaß beim zündeln wünscht, Heinrich von Ebersberg (Thomas Schuster)

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Eintrag #5 vom 25. Aug. 1998 17:06 UhrDietrich Pott Profil

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Weniger; die Oberfläche eines Grashalms ist zu groß, um von einem einzelnen Funken entzündet zu werden. Nimm Werg (kriegt man im Klempnerbedarf) oder verkohltes Leinen. Ganz von vorne: Leinenstücke in eine Blechdose schichten, Dose schließen, zwei oder drei kleine Löcher in den Deckel machen (nicht mit der Axt! Nadel reicht.), Dose ins Feuer werfen und eine Weile warten (Stunde?). Rausholen (dazu kann man dann die Axt nehmen), abkühlen lassen und auspacken. Jetzt hat man schon mal den Zunder; aber, wie gesagt, ordinäres Werg geht auch. Sodann: Feuerstein und Zunder zwischen Daumen und Zeigefinger klemmen; es ist egal, was oben und was unten liegt, das muß jeder durch Versuch und Irrtum für sich selber rausfinden. Mit dem Stahl Funken schlagen, so daß diese auf dem Zunder zu liegen kommen. Leicht pusten, damit sich die Glut erweitert, und an diese dabei ein Stück Sackleinen halten. Dieses pflegt dann in der Regel zu entflammen. Fackel dranhalten, weit ausholen und auf die nächste Burg werfen. Dietrich

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Eintrag #4 vom 25. Aug. 1998 15:15 UhrUdo Brühe Profil

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Vom letzten Ostsee-Kurztrip habe ich mir ein paar Flintsteinknollen mitgebracht, was ich jetzt noch brauche ist adäquater Zunder...ginge da auch trockenes Reisig oder Gras?

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Eintrag #3 vom 27. Mrz. 1998 00:00 UhrThorsten Ringel Email

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Hallo zusammen, ja leider gibt es da regionale Unterschiede, im Norden ist das mit den Feuersteinen kein Problem, in Mitteldeutschland und Sueddeutschland leider schon, daher kann ich die Frage gut verstehen, wo man Feuersteine herbekommt. Wer von uns noch Norden in Urlaub faehrt, darf dann auch immer reichlich Material mitbringen. Das nur so als Info an die ´verwoehnten Nordlichter´ :-) Ciao Thorsten

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Eintrag #2 vom 24. Mrz. 1998 00:00 UhrGunther E. Biernat Profil

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Ähm, jetzt muß ich doch noch einmal nachhaken: Wie, wie kommt man dran? Ich gebe zu, daß es da regionale Unterschiede geben mag, darüber habe ich mir noch nie Gedanken gemacht, aber ich kann hier im Norden jedenfalls kaum zehn Schritte vor die Tür treten, ohne über kopfgroße Feuersteine zu stolpern, die man in handliche Stücke zerschlagen kann... Und in Verbindung mit einem stück relativ sprödem Eisen, wie man es sich von jedem Schmied liefern lassen kann, bekommt man auch schon die benötigten Funken. Dann noch den berühmten (brennt wie) ´Zunder´ und schon hat man (mit etwas Übung) ein hübsches Feuerchen. Als Zunder eignet sich übrigens authentischerweise unter anderem der ´Flaum´ von Rohrkolben (Finger weg! Oder landesrechtliche Naturschutzbestimmungen beachten!) oder Löwenzahnsamen, oder (etwas moderner) in dünne Scheibchen geschnittene Baumpilzsorten, die vorher mit Salpeter getränkt wurden, Sägespäne und vieles andere. Voila! Gunther Markgraf von Bärennoth

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Eintrag #1 vom 14. Mrz. 1998 00:00 UhrJo Stein Email

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Wie haben sich die "Alten" eigentlich ihr Feuer entfacht? Ok - mit Feuersteinen Aber wie komme ich dran? Macht Euch Gedanken, bis bald, gehabt Euch wohl Jo

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