Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Alternativen zu den üblichen Märkten

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Eintrag #40 vom 12. Mai. 2001 16:26 Uhr Udo Brühe  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Udo Brühe eine Nachricht zu schreiben.

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Auf Seite 1 wurde ein Thread mit dem Titel “Weg von Märkten” geschlossen, als Begründung wurde angegeben, dieser hier würde das gleiche Thema beinhalten. Ih bitte also darum, das hier weiter diskutiert wird….

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Eintrag #39 vom 06. Apr. 2001 11:22 Uhr Thomas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas eine Nachricht zu schreiben.

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Hi Claudia, in Herzberg wird der Marktstand wohl gemacht…
Mit den besten Grüßen, HvE (Thomas)

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Eintrag #38 vom 03. Apr. 2001 13:22 Uhr Claudia Bräuer   Nachricht

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Hallo MiWo, von wegen Alternativen (so heißt dieser Thread doch, oder?) war das wohl die einzige “echte” Antwort. Ideen haben wir alle - aber wer hat den Mumm (einschließlich Zeit, Nerven und z.T. die Kohle) das auch umzusetzen? Das mit dem Kloster würde mich interessieren, gibt´s nähere Infos zur Präsentation? Anmerkung am Rande: Das mit dem Gemüse / Grundnahrungsmittel (Milch!) auf dem Markt fände ich auch klasse - gebe allerdings zu, ich würde mir das nicht antun. Das selber aufzuziehen meine ich. So bleiben die Steigen Tetra wohl erst mal erhalten. Aber wenn sich tatsächlich mal jemand traut - vorher Bescheid geben! Auch ich genieße es, ein paar Kühlboxen weniger auf dem Schoß zu haben … und ich stelle auch immer wieder fest, daß der Müllberg am Ende eines Wochenendes (selbst für ein nicht sooo riesiges Lager wie unseres) trotz aller Frischkost doch ganz beachtlich ist. Das darf sich gerne ändern.
Gruß, Claudia

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Eintrag #37 vom 05. Mrz. 2001 12:27 Uhr Ruth (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ruth eine Nachricht zu schreiben.

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Achtung, OFF TOPIC: Hallo Nicole, doch, es gibt Abbildungen aus dem Hochmittelalter, in denen Adelige abgebildet werden, die vor dem Kaninchenbau auf die herausgescheuchten Kaninchen und die eingesetzten Frettchen warten! Bei Bedarf kannst Du Dich gerne bei mir melden, alles weitere lieber per mail oder im entsprechenden Thread. Gruß, Ruth OFF TOPIC ENDE

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Eintrag #36 vom 22. Feb. 2001 22:23 Uhr Axel Aue   Nachricht

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Hallo Engelchen. Kurzes Zitat aus meinem Beitrag Nr. 9 “Trennung des bisherigen Marktkonzeptes in Markt(Geldverdiener), HC-Teil und ”Larp-Lager“. Für den Markt und das ”-----Lager“ sollte auf Prädikate wie ”Mittelalterlich“ verzichtet werden. Hier muss eindeutig klar gemacht werden, das es sich um ”Fantasygebilde“ handelt. Feste, scharfe Regeln für den HC-Teil, der eventuell unter einem Motto steht. Wer diese nicht einhält, landet automatisch in dem ”-----Teil“. Zuschaueranimation durch die Gruppen (Z.B. Handwerksvorführungen, Aktionen, z.B. Modenschauen, wie damals bei der LHL vorgeschlagen).” Für meinen Geschmack ist das der Weg, der allen am wenigsten schmerzen bereitet. Ein Kompromiss eben. Gruß
Axel Aue

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Eintrag #35 vom 22. Feb. 2001 19:11 Uhr Engel- chen   Nachricht

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Sorry, für die Tippfehler, aber ich habe mich gestern beim `Holzorganisieren´ an der Hand verletzt, da geht das mit dem Tippen halt nicht so gut- sch…. Verband… -grinst sich was- Euer Engel-chen

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Eintrag #34 vom 22. Feb. 2001 19:06 Uhr Engel- chen   Nachricht

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Grüsst Euch Ihr Lieben, Neue Wege braucht das Land!!! - Finde ich auch. Neue Händler auch… Ich spreche hier mal für mich, die ich versuche vom Mittelalter ein wenig zu leben und mich mit dem Finanzamt deswegen nicht mehr verstehe (grins): Die jenigen von Euch, die von Montag bis Freitag zur Arbeit gehen, am Monatsende eine immergleiche Summe auf Ihrem Konto finden, 30 Urlaubstage haben, Krankenversicherung haben… Ihr könnt es Euch leisten, nur mal so ein Wochenende auf einem Markt o.ä. zu verbringen. Ein Händler kann sich diesen Luxus leider nicht allzuoft leisten… Ich für meinen Teil mache 3 Termine im Jahr für lau- und das ist denke ich schon ziemlich viel. Den Rest der Zeit versuche ich Geld zu verdienen und meinen Steuerberater zu beruhigen. Besucherfreie Veranstaltungen sind einfach unlukrativ, Wenn ich auf dem 1. Mai mit dem Zuber da bin, dann habe ich am Ende mal gerade so viel raus, das Gas und Sprit bezahlt sind. Wir Mittelalter- Existenzen haben nur die Sommersaison zeit, unser tägliches Brot zu verdienen, das muss dann aber für alle anderen Monate mit reichen. Soweit mal meine Meinung dazu. Zum Thema Marktkonzept haben ich da zwei Richtungen entdeckt, die es mal zu bertachten gibt: 1) ist die Marktausrichtung auf den Touri-vulgaris. Der Veranstalter muss versuchen einer grossen Menge Mensch gerecht zu werden und seinen Ständen und Akteuren die finanzielle Seite zu sichern. Alles denken richtet sich nur auf den Tagesgast- wieviel Unterhaltung braucht er, hört auch der letzte Depp in der hintersten Reihe noch etwas, mit was muss man ihn füttern… 2) Ist die Marktausrichtung auf den Activus-mittelalternii-Hybrid. Diese Gruppe braucht viel Raum zur persönlichen Entfaltung. Die MA-Menschen sehen den Touri-vulgaris nicht so gern in ihrer Nähe, vielleicht noch den Touri-musealis, da hört dann aber die Freundschaft auch schon auf. Der Activus möchte alles in einem hohen Standard um sich herum sehen, Touri-vulgaris- Händler werden gern gesehen, wenn sie die richtige Ware mithaben- die in diese Gattung hereinpasst. Der Touri muss Essen, was die HMA- Küche so hergibt. Attraktionen liegen oft versteckt im alltäglichen Tun eines Menschen- dafür ist das Gehirn des Touri-vulgaris aber schon zu degeneriert: Los!-BespielmichjetzsofortundrundumdieUhr-ichhabeschlieslichdafürbezahlt-Syndrom. Und da liegt der Knack-Punkt. Wir müssten als versuchen, eine Mischung aus beiden Gattungen hinzubekommen. Den schönen musealen Charakter und die finanzielle Sicherheit für Veranstalter und Händler. Und die Attraktivität für den Tagesgast sollte auch noch dabei sein. Sehen wir mal, was Euch dazu so einfällt… Und wer sich das so leisten kann…. Mit nachdenklichem Gesicht Euere Baderin Engel-chen

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Eintrag #33 vom 22. Feb. 2001 13:52 Uhr Thomas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Haddu, weiß ich und hab´ ich auch berücksichtigt, den kleinen Exkurs bitte ich zu entschuldigen. Wobei Tierhaltung schon eine Rolle spielt, beim “neuen alten” Markt, siehe weiter unten (Verkauf, Schlachtung etc.)
Mit den besten Grüßen, HvE (Thomas)

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Eintrag #32 vom 22. Feb. 2001 13:34 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch, ..es geht hier um Alternativen zu Märkten nicht um Tierhaltung!!! Bitte beim Thema bleiben!
Euer Haduwolff

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Eintrag #31 vom 22. Feb. 2001 09:07 Uhr Thomas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas eine Nachricht zu schreiben.

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Morsche! > Lebende Tiere oder Fleisch und nicht entsprechend den > Vorschriften untergebracht und ihr könnt Euch ziemlich sicher > sein, dass Ihr Veterinär- und Ordnungsämter am Hals habt. Und? Dann halt die Vorschriften halt ein! > Dort kann man auch die entsprechenden Vorschriften erfahren. Ja, es ist ein Teufelskreis. Man sollte sich tatsächlich informieren, bevor man irgentwas anfängt… > Oder sind Eure Hühner z.B. New Castle geimpft? Oder bist Du > sicher, dass sie Ornithosefrei sind? Nö, bin ich nicht. Weil wir keine Hühner haben. Aber es ist auch net mein Problem, ob jemand seine Hühner impft oder nicht. Denn in der Anmeldung für ihn hätte er mir unterschrieben, dass seine Tiere alle vorgeschrieben Impfungen haben. Damit kann man ihn dann am Allerwertesten kriegen, wenn was schief läuft. > Ich habe nicht bestritten, dass Frettchen Jagdhelfer waren, > aber eben nur mit begrenztem Wirkungsradius. Was meinst Du mit “begrenztem Wirkungsradius” Es geht hier um Jagdtiere, nicht um Interkontinentalraketen! > Und Du kannst mir glauben, Thomas, dass ich meine Erfahrungen > mit handzahmen Frettchen gemacht habe, die das Wort wohl > irgendwie falsch verstanden haben und ich das Missverständnis > erst klären konnte, als ich die Hand aus dem vorübergehend > geschlossenen Frettchenmaul entfernte. Das sind Tiere wie andere auch. Ein Meerschweinchen kann dich auch böse beißen, wenn es keinen Bock auf Dich hat. Was soll diese Aussage bedeuten? > Hallo, je nachdem von welchem Mittelalter wir gerade sprechen, aber im Hochmittelalter gab es Katzen? Soll das eine Frage oder eine Aussage sein? > Und Frettchen waren noch nie in dem Grad verbreitet? Natürlich waren (und sind) sie. Schon mal was von frettieren (nicht fritieren) gehört? Wir heute noch gemacht… Desweiteren, wenn Du wirklich was über Frettchen wissen willst, lies Dir bitte die entsprechenden Quellen hier in T-V durch (primär von Ruth und damit quasi “en nature” lesenswert)! Oder schreib mir privat ´ne Mail, dann stell ich Dir was zusammen. Nun aber zurück zum Thema. Martin (25): Meinst Du wirklich, da ist konzeptionell noch was zu retten? Schön wäre es, die Hoffnung stirbt zuletzt.
Mit den besten Grüßen, HvE (Thomas)

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Eintrag #30 vom 21. Feb. 2001 23:28 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch, jetzt kommen die interessanten Sachen..also doch noch Leute, die was in die Hand nehmen. Jens, ich kenne Herzberg…war da letztes Jahr, und werde dieses Jahr nmindestens eine Woche sein… Micha, danke fürs Outing! Herzliche Glückwünsche für das Projekt! Ich weiss, wie schwer es ist…
Euer Haduwolff

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Eintrag #29 vom 21. Feb. 2001 21:08 Uhr Dr. Nicole Schneider  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Dr. Nicole Schneider eine Nachricht zu schreiben.

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Lebende Tiere oder Fleisch und nicht entsprechend den Vorschriften untergebracht und ihr könnt Euch ziemlich sicher sein, dass Ihr Veterinär- und Ordnungsämter am Hals habt. Dort kann man auch die entsprechenden Vorschriften erfahren. Oder sind Eure Hühner z.B. New Castle geimpft? Oder bist Du sicher, dass sie Ornithosefrei sind? Ich habe nicht bestritten, dass Frettchen Jagdhelfer waren, aber eben nur mit begrenztem Wirkungsradius. Und Du kannst mir glauben, Thomas, dass ich meine Erfahrungen mit handzahmen Frettchen gemacht habe, die das Wort wohl irgendwie falsch verstanden haben und ich das Missverständnis erst klären konnte, als ich die Hand aus dem vorübergehend geschlossenen Frettchenmaul entfernte. Hallo, je nachdem von welchem Mittelalter wir gerade sprechen, aber im Hochmittelalter gab es Katzen? Und Frettchen waren noch nie in dem Grad verbreitet? Tafelfreuden im Mittelalter: Dort steht, dass vom 11. Jhdt ab Kaninchen zunehmend hoffähiger wurden, was ihr Erscheinen im adeligen Speiseplan betrifft. Und zumindest gibt es keine mir bekannte Abbildung, in dem ein Adeliger vor einem Kaninchenbau hockt und darauf wartet, dass Kaninchen und oder Frettchen erscheinen, d.h., wenn kaufte man oder liess jagen. über den Nachbarzaun geguckt: In Belgien ist dieses Jahr Juli oder August das Festival in Theux fällig, das gesamte Dorf und anliegende Schloss werden mittelalterlich umgestaltet. Prädikat weniger “A” In Frankreich wird laut einem mir vorliegenden Zeitungsartikel ein Schloss von 1200 mit den Mitteln von 1200 aufgebaut. Infos gibt´s unter www.guedelon.com Vom Anspruch her sehr “A”

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Eintrag #28 vom 21. Feb. 2001 19:30 Uhr Michael E. Wolf   Nachricht

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Histotainment . Park und Museum für Reenactment und Experimentalarchäologie Walkenried, GmbH in Gründung Ein Kloster in Niedersachsen, mit Domäne, Herrenhaus, Klostergarten, Ländereien, Fischteichen. 3 Langhäuser, jedes über 50m lang und über 15 m tief die mit Werkstätten und Wohnungen ausgebaut werden sollen, ein Platz, eine Wiese, auf dem ein neues mittelalterliches Dorf entstehen soll. Ausgerüstet mit Geldern aus Bund, Land und EU. Ein Platz für Leben im Mittelalter für 5 Tage und mehr in der Woche; Ein Platz, für Events an den WE und hier dann sicher auch für Touris! Ein Platz für alle,m die Geschichte als Hobby, als Wissenschaft, als Beruf und aus welchen Gründen auch immer betreiben. Utopie? Kann sein. Aber wir sind nahe dran. Am 2. April beginnen wir mit den ersten Aufräumarbeiten. Im Mai des Jahres 2002 wird das Kloster 875 Jahre alt. Wir beginnen mit einem Fest für Touris aber auf höherem Niveau, wenn Ihr da bei seid. Ein Teil der Einnahmen ermöglichen, was hier wachsen wird. Alle. die das für eine sinnvolle Alternative halten, denen ernsthaft an einem Zentrum dieser Art liegt und denen es nicht wieder nur um das Zerfleischen von Begriffen (living history, Histotainment etc ) geht, laden wir ein dabei zu sein: Ein Netzwerk für erlebbare Geschichte. Näheres würde ich gerne in einer Präsentation allen interessierten vorstellen, wenn wir uns auf ein Datum und einen Ort, am besten auf dem Gelände, einigen. Vorschläge? Bilder und Videos hoffe ich demnächst hochladen zu können. MiWo
Miwo

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Eintrag #27 vom 21. Feb. 2001 18:49 Uhr Stefan Breu  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Stefan Breu eine Nachricht zu schreiben.

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ups 12.Jh.,12.Jh.,12.Jh. Deuble, setzen!
Stefan

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Eintrag #26 vom 21. Feb. 2001 18:47 Uhr Stefan Breu  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Stefan Breu eine Nachricht zu schreiben.

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Hi, Alternativer Markt. Hm. Also die “Larp”-Ecke würde ich einfach “Märchenmarkt” taufen, Latexpompfen sind ja nicht das Problem, sondern eher Hörner- und Fellbarabaren, rothaarige Hexen, panne Samtkostüme … Tierhaltung. Meine Gänse würde ich dem Trubel niemals aussetzen. Tiere nur fürs Flair in Käfigen zur Schau stellen ? Will ich auch nicht. Authentisch hieße das, Hühner paarweise an den Füßen zusammenbinden, an einem Stock hinhängen bis sie verkauft werden. Eine Hühnerschar mit “artgerechtem” Gehege nenne ich wieder Streichelzoo oder Schaustellerei. Freilaufende Tiere auf einem Markt im Mittelalter sind wohl eher Mißgeschicke und verlorene Handelsgüter, als normale Marktatmosphäre. Wenn schon, dann auch wirklich schlachten. Um Stände mit Tand gegen hc Händler und hc Auslagen zu tauschen, müßte der Veranstalter die Teilnehmer im Vorfeld nach ihren Bedürfnissen befragen und die daraus entstehende Einkaufsliste an potentielle Verkäufer weitergeben. Viel Arbeit für die Orga! Wenn die Teilnehmer sich und der Orga trauen, kommen sie ohne Vorräte auf den Markt und versorgen sich dort. Mit Feldfrüchten, Bier und Wein, mit Wasser, Brennholz, Tierfutter, Brot, Leinen und Wolle. Wenn ich im Voraus wüßte, daß ein Färber dabei ist, ich würde Tuch für ein Jahr Handarbeit mitbringen und färben lassen ! (Aber nix simplicol) Wenn der Färber was taugt. Also mit anderen Worten: ein Markt war und ist dazu da, Bedürfnisse einer Käuferschicht zu decken. Das Angebot, das sich an den Wochenend-Touristen des 21. JH. richtet, kann niemals historsch korrekt für z.B. das 12. Jh. sein. Wenn also das Marktgeschehen für das 2. JH. optimiert werden soll, muß die Zielgruppe eines solchen Marktes Bedürfnisse ähnlich denen des 12. Jhs. haben, besteht also aus “Aktiven”. Der Tourist wird in seiner Rolle als Goldesel damit drastisch reduziert, da er jetzt nur noch als Schaulustiger dabei ist. Seinen Tand kauft er auf dem Märchenmarkt nebenan. Weitergesponnen: Der WE-Tourist kauft auf dem Märchenmarkt in einer anderen Stadt, der alternative Markt ist plötzlich: (tata !!) die reenactment-Messe im historisch korrekten Rahmen ! Auf eine Woche ausdehnen, einen Besuchertag für die Fahrtkostenrückfinanzierung, man nenne es ein Sommertreffen für Reenactors (mit fester zeitlicher Eingrenzung, jeweils). Action? Workshops! Soweit mein Senf
Stefan

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Eintrag #25 vom 21. Feb. 2001 18:45 Uhr Martin Uhlig  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Martin Uhlig eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo, sorry, falls das jetzt nich genau passen sollte: aber,wir diskutieren hier über “Vorschriften” und Alternativen zu normalen Märkten, über “feste” Installationen etc. …und dann gibt es da diesen “Mittelalter-Park” link: www.mittelalterpark.de das WßRE doch mal eine Aufgabe, daraus was vernünftiges zu machen. Es scheint, da ist ein Platz und Geld vorhanden. Aber ein unerträgliches Konzept. Wäre schön, wenn hier etwas entstehen könnte, das euren/unseren Vorstellungen entspricht. Grüße, Martin
Konrad, Spielmann vom Hohen Hause

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Eintrag #24 vom 21. Feb. 2001 18:41 Uhr Jens Dittrich  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Jens Dittrich eine Nachricht zu schreiben.

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Axel (23): warum am Thema vorbei? Habe ich da evtl bei Hadu (1) etwas falsch verstanden? Alternative zu “normalen Märkten” ? Ein Gelände wie “unseres” ist doch wohl eine Alternative! Da kann man sich unter “Seinesgleichen”, Hammer und Säge schwingend, “austoben” und etwas aufbauen. Auch Johannes Vorschlag (2) einen Marsch zu veranstallten finde ich eine gute Alternative zum üblichen Tourievent. Bei uns (fränkische Schweiz, grob zwischen Hof und Erlangen) gab es zahlreiche Altstraßen zwischen wild zerklüfteteten Felslandschaften, Wäldern, Höhlen etc.. Würde mich schon lange mal reizen, ein Teilstück dieser Wege mit kleinem oder großen Marschgepäck (in Gewandung) zurückzulegen und (wie auch damals) unter einem überhängendem Felsen zu nächtigen. Läßt sich natürlich nur in kleineren Gruppen durchführen - ist aber auch gut so, denn wenn 100 oder mehr Gewandete lärmend durch den Wald “trampeln” ist´s vorbei mit der “A”-Stimmung. Geschweige denn mit den Schlafplätzen unter dem Feslvorsprung! Als Ausgangs / Zielpunkt für so einen Marsch wäre wiederum ein Gelände wie unseres denkbar. Keine Alternative?!
Viele Grüße Jens von Kersbabe

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Eintrag #23 vom 21. Feb. 2001 18:01 Uhr Axel Aue   Nachricht

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Hi. Schöne Sachen. Nur leider voll am Thema vorbei.
Axel Aue

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Eintrag #22 vom 21. Feb. 2001 17:40 Uhr Jens Dittrich  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Jens Dittrich eine Nachricht zu schreiben.

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Ranes (17) kennst Du das Fest in Herzberg? Geht über 2 Wochenenden, wobei (wie mir bekannt ist - war leider noch nicht selbst dort) nur das 2. für die ßffentlichkeit zugänglich ist. Veranstallter ist der Hessische Ritterbund. Bilder gibt es u.a. bei www.ma-marktfotos.de
Viele Grüße Jens von Kersbabe

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Eintrag #21 vom 21. Feb. 2001 17:19 Uhr Jens Dittrich  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Jens Dittrich eine Nachricht zu schreiben.

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Basti (8) Deine Idee ist nicht schlecht - auf diesem Weg haben wir es auch schon in Angriff genommen. Wir sind glücklich, ein entsprechend “abgeschiedenes” Gelände (welches zu einer Burg gehört) nutzen zu können. Dort haben wir uns ein Lager mit Wachturm uns Schmiede aufgebaut (manch einer wird wohl sagen es ist nicht 100% authentisch aber es gibt nichts, daß sich nicht noch verbesser läßt - macht euch aber lieber selbst ein Bild davon - auf unserer HP findet ihr einige). Dort können wir auch mal “unter uns” sein - ohne den üblichen Tourimarkttrubel (das mal der eine oder andere Wanderer oder Gast der Burg vorbeikommt ist nicht zu vermeiden). Bauplatz ist auch noch genügend vorhanden. Nur mangelt es in unserer Gegend scheinbar an weiteren Gruppen, die nicht die Arbeit scheuen, um etwas auf die Beine zu stellen. Schade. Der Burgherr ist auch nicht gegen ein Mittelalterdorf abgeneigt. Da könnten dann regelmäßig auch Tourimärkte veranstalltet werden und die Gruppen die auf dem Gelände etwas aufgebaut haben, hätten dann gleich einen weiteren Veranstaltungsort für bezahlte Feste. Essen und viel Spaß hat es für uns da jedenfalls immer gegeben.
Viele Grüße Jens von Kersbabe

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