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Eintrag #14 vom 16. Mrz. 2001 11:47 Uhr Tanja Sauerland   Nachricht

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Hallo Dennis, ein kleiner Tipp von mir. Reite dein Pferd nicht zu früh ein. Man sagt zwar das Pferde ab 3 Jahren eingeritten werden können, aber davon halte ich nicht viel. Fang ruhig schon an die Muskulatur aufzubauen, aber laß Dir Zeit. Pferde können nämlich bis zu ihrem Lebensjahr wachsen. Ich sehe das bei meinem. Er ist 4,5 Jahre und noch voll im Wachstum. Ganz wichtig ist auch Gehorsam bei einem Pferd. Spielen und Bodenarbeit sind zwar auch sehr wichtig aber zeig ihm auch wer der Boß ist. Ich mache mit meinem Pferd auch zur Zeit ein Join-Up. Probiers doch einfach mal. Gruß
Tanja

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Eintrag #13 vom 16. Mrz. 2001 10:43 Uhr Alexandra Krug  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexandra Krug eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo allerseits, zur Widerristhöhe des Pferdes im Mittelalter kann ich noch eine gute Quelle beisteuern, aus der hervorgeht, daß die Größe doch sehr geschwankt hat, aber nicht 1,60m überschritten hat. 1,50m war wohl eher üblich. (Beitrag zur Kenntnis des Mittelalterlichen Pferdes, aus dem Institut für Veterinär-Anatomie, - Histologie und -Embryologie des Fachbereichs Veterinärmedizin der Freien Universität Berlin, Laboratorium Prof. Dr. K. Donat) Zum Reitstil kann ich auf jeden Fall das Buch “Reitkunst” von Francois Robichon de la Guérinière empfehlen, auch wenn es erst 1733 geschrieben wurde. Es wird ja heute noch nach den Grundsätzen, die einst Guérinière niedergeschrieben hat, geritten, und auch der hat die Reitweise schließlich nicht erfunden. Ich bin mir sicher, daß man so auch schon im Mittelalter seine Schlachtrösser ausgebildet hat. Desweiteren kann ich nur empfehlen, die Kunst, richtig einhändig zu reiten, zu erlernen. Viel zu viele zerren an den Turnieren nur an einer Kandare herum. Wer noch nicht gleich einen Roland zum ßben besitzt, der kann auch einen umgedrehten Eimer mit einem eingeschnittenen Loch auf eine Tonne stellen und einen Ball draufsetzen. Dann einfach eine Gardienenstange o.ä. genommen und den Ball wegkicken. Zur Länge der Lanze: Sie ist ca. 2,50 m bis 3 m und sollte erst um 1290 einen aufgenagelten Lederring bekommen und erst um 1320 eine Brechscheibe. Vorne drauf kann man ein sog. krönein (stumpfe Spitzen mit drei mäßig spitzen Zinken) aufstecken. Die Turnierlanze war anders als die Kriegslanze aus leicht splitternden Nadelholz. Ich habe einfach eine junge Fichte verwendet und sie geschält. Empfehlen kann ich auch die Reitweise der Vaqueros und der Gardians, da sie auch mit einem Dreizack arbeiten, um sich die Stiere vom Leib zu halten. Wir haben das Glück, einen guten Lehrer gefunden zu haben, der als Gardian geschickt im Umgang mit Lanze ist, ebenfalls die Reitweise de la Guérinières ausübt, auch schon mit der Ausbildung des römischen Streitrosses zusammen mit Prof. Junkelmann experimentiert hat und jetzt mit uns mittelalterliche Kampfesübungen zu Pferde macht. Wer Interesse hat, dort einen Kurs zu belegen, kann gerne von uns die Adresse erfahren.

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Eintrag #12 vom 14. Mrz. 2001 19:04 Uhr Fred Struben   Nachricht

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Hallo Ritterfreunde, es besteht die Möglichkeit sich seinen Dextrier vier Wochen lang von Stunt-Profis in der Praxis ausbilden zu lassen. Jolly Sera vom “Pferdepalast/Zauberwald” und Peter Fiedler,-2-maliger tschechischer Western-Meister geben zusammen mit dem Studio Vawra Reit- und Fechtkampfseminare. Die “Ritter der Löwenbanner” richten zwischen dem 25.Juli und dem 19. August bei einer Burg in Kärnten/ßsterreich professionelle Ritterturniere aus zu denen ihr herzlich eingeladen seid.

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Eintrag #11 vom 14. Mrz. 2001 15:56 Uhr Thomas Jambrich   Nachricht

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Da ich momentan, zum Glück, etwas Zeit habe, würde ich auch gerne meine Senf dazu geben. Informiere dich mal über das Akademische Reiten, meines Wissens nach, entstand dies aus dem Training für Schlachtrösser. Punkto Reittechnik oder sonsigtem halte ich lieber meinem Mund, da ich Pferden nur so weit traue, wie ich sie auch werfen kann. ;-)) Eine der Bekanntesten Schulen für das Akademische Reiten, ist immer noch die Spanische Hofreitschule in Wien. Vielleicht findest du bei denen, oder beim Lipizaner Gestüt bei Piber (ß) irgenwelche Hinweise darauf.
Viel Glück und Hals- und Beinbruch, euer Jambo

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Eintrag #10 vom 14. Mrz. 2001 15:43 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch, womit sich die Turniergruppen mit Kaltblütern endgültig als Quatsch erledigt haben. Ein kleiner Tip: Beim Reiten mit Lanzenwimpel vorher gut trainieren. Das Flatterding wirkt auf empfindliche Pferdegemüter sehr inspirierend, wie ich selber erfahren habe, hihi….
Euer Haduwolff

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Eintrag #9 vom 14. Mrz. 2001 13:29 Uhr Silke Eckert  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Silke Eckert eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Denis, also bei Deinem Pferd kannst Du ja dann auch wirklich noch seinen Spieltrieb ausnutzen. Ich bin mit unseren jungen Pferden sehr oft auch mit Lanze bzw.mit Fahne in der Hand spazieren gegangen und hab die Pferde dann über den ganzen Körper hinweg mit der Fahne berührt, so daß sie sie später beim reiten als nichts ungewöhnliches mehr empfinden. Du kannst Lanze oder Fahne auch gut beim longieren in die Mitte stellen und drum herum longieren. Was Du in der Halle machen kannst hängt ja immer ein bißchen davon ab, wie die Mitbenutzer bzw.Besitzer drauf sind. Oder bist Du selbst Stallbesitzer ? Also, wenn du später mit dem Reiten anfängst, kannst Du ganz gut in der Halle z.B. ohne größeren Aufwand die Sauhatz trainieren, wenn Du einen kleinen Strohballen in die Mitte der Halle legst und versuchst ihn mit einem Spieß zu treffen. Die meisten Pferde machen erst mal einen Bogen um den Strohballen, um sich den aus gebührender Entfernung anzusehen. Also reicht es am Anfang aus zu üben, geradeaus an dem Ballen vorbei zu reiten. Denk auch dran, daß Du ihm später evtl. eine Couvertüre über den Kopf ziehen willst. Er sollte sich also auch dran gewöhnen, daß er kurzfristig nichts sieht und eine Decke Kopf und Ohren berührt. Gruß
Silke

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Eintrag #8 vom 14. Mrz. 2001 13:04 Uhr Ruth (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ruth eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo, ich kann das Buch “The medieval warhorse - from Byzantium to the crusades” von Ann Hyland empfehlen (Combinded Books, Pennsylvanie, 1994). Es gibt einen guten ßberblick über mittelalterliche Pferde“rassen”, ihren Einsatz, ihre Zucht und teilweise auch ihrer Ausbildung. Erhaltene Originaltexte zur Ausbildung stammen größtenteils aus dem Türkisch-Maurischen Kulturkreis. Literaturangaben dazu finden sich bei Hyland reichlich. Interessant ist vor allem der Vergleich zwischen “Europäern” und “Türken” bezüglich des verwendeten Pferdetypus und daraus abgeleitet natürlich auch der berittenen Kampftaktik. Und die Auswirkungen, die der Kontakt mit den Türken in der europäischen Pferdezucht und Ausbildung eingeleitet hat. Ruth P.S. Der “Zahn” vom großen, schweren Ritterpferd sollte doch allmählich bei allen gezogen sein, oder?!? Ruth

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Eintrag #7 vom 14. Mrz. 2001 11:23 Uhr Denis Schuhmacher  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Denis Schuhmacher eine Nachricht zu schreiben.

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Hey Klasse vielen Dank für eure Antworten. Noch mal eine kurze Info für euch. Ich habe einen drei jährigen Friesenhengst seit ca. 8 Wochen. Er ist leicht angeritten und hat ein Gemüt wie ein Ambos. Ich reite Ihn zur Zeit nicht sondern mache mit Ihm nur Bodenarbeit und Spiele. Dazu gehört wie schön erwähnt über Plastikplanen gehen und solche Sachen (Musik, Regenschirm usw.). Er ist zwar sehr neugierig aber nicht ßngstlich und für jeden Quatsch bereit. Durch diese Sachen möchte ich Ihn langsam an solche Dinge gewöhnen. Vielleicht hat ja jemand von euch noch ein paar Ideen was man so alles machen kann in der Reithalle um in auf Tuniere vorzubereiten. Ich habe aber bei dieser Gelegenheit noch so ein paar blöder Fragen auf Lager:Wo bekomme ich den eigentlich ein Lanze her oder wie sind den zumindesten die Maße solch eines Gerätes. Was muß ich beachten wenn ich einen Topfhelm beim reiten tragen möchte und wie sollte die Schildhalterung sein? Danke Denis
Denis Schuhmacher

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Eintrag #6 vom 14. Mrz. 2001 10:42 Uhr Yaro Ludwig   Nachricht

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2. Teil, es wird sich nach einiger Zeit an das Aussehen der Teile gewöhnen. Zum Streß laß im Stall jeden Tag einige Zeit das Radio plärren, spiele Cassetten ab, wo Du zuvor Aufnahmen von knallenden Luftballoons u.ä. gemacht hast und befestige im ganten Stallbereich Plastiktüten, ja lass sie überall rumliegen. Das Pferd wird dann gegen solche Sachen regelrecht abgestumpft und reagiert im Ernstfall gelassen. Das Wichtigste jedoch bist Du selbst. Du solltest in jedem Fall 100% die Ruhe bewahren, wenn Du auf dem Pferd sitzt, deine Unruhe und Panik überträgt sich sofort auf das Tier. Wenn Du weitere Fragen hast, frage nur. Gruß, Yâro.

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Eintrag #5 vom 14. Mrz. 2001 10:37 Uhr Yaro Ludwig   Nachricht

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Hallole, man …. natürlich gab es eine besondere Ausbildung für die Kriegspferde damals. Die haben nicht umsonst etwa den Jahresumsatz eines mittleren Ritterguts gekostet. Die Ausbildung selbst ist hart und dauert lange (im schnitt 4-5 Jahre). Kann man heute ausbilden: Ja man kann. Es kommt auf den Charakter des Pferdes an, ob es das lernt, was es soll oder ob mans buchstäblich vergessen kann. An Rassen kannst Du fast jede nehmen (Kleinponys mal ausgeschlossen). Kriterium sollte sein, daß Dich das Pferd in voller Montur auch noch tragen kann und nicht die Grätsche macht. Ich selbst (okok ich bin ned so schwer) habe gute Erfahrung mit Berbern, Arabern, Andalusiern und Shires gemacht. Mein bevorzugtes Pferd für Turnierreiten ist und bleibt allerdings der Andalusier. Der hat auch heute noch ein ziemlich hartes Leben (es sind die Pferde der spanischen Vaqueros), die Rasse ist robust, hat Mordstemperament, ist neugierig und furchtlos. Allerdings solltest Du das Pferd in jedem Fall roh (also unberitten) kaufen. Die haben in Spanien seltsame Zureitmethoden gerade für Pferde, die an Ausländer verkauft werden. Das kann u.U. dein Pferd so versauen, daß es für Turnier und Menschenansammlungen untauglich ist. Was die Ausbildung angeht: Sie ist heute auch nochsehr hart. Das reicht vom Stresstauglichen (Lärm, raschelndes Plastik, herumfliegende Sachen), über Konditionsaufbau (laaange Ritte mit schwerem Gepäck, kontinuierlich jeden Tag), bis zum eigentlichen Turnier (Lanzenstechen, Schwertgefecht). Rechne prinzipiell mal 2-3 Jahre harter Ausbildung, wenn dus richtig machen und Dein Pferd nicht versauen willst. Und benutze niemals die Gerte, wenns nicht zwingend notwendig ist. Auch die Kandare solltest Du erst dann einsetzen, wenn Dein Pferd einen gewissen Ausbildungsstand erreicht hat und Du gelernt hast, damit umzugehen. Um das Pferd an die Lanzen zu gewöhnen, befestige solche Dinger in seiner Box (Am Anfang nachdem es drinsteht, sonst gehts ned rein)

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Eintrag #4 vom 14. Mrz. 2001 10:27 Uhr Stefan Breu  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Stefan Breu eine Nachricht zu schreiben.

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Hi, zu den Pferderassen möchte ich Daphne M. Goodall (Weltgeschichte des Pferdes) zitieren, Kapitel 5 “Der Cob und das Ritterpferd im Mittelalter”: “Wir bilden uns ein, daß ein solches Streitroß-der dextrarius des Ritters- ein massives, großes Tier … ähnlich dem heutigen Shire, gewesen ist. Nichts liegt ferner. …….. Nein, der Shire und Pferde seiner Art sind nach dem Grundsatz Gewicht um Gewicht zu ziehen gezüchtet …. Welcher Art waren also die Ritterpferde? Nichts anderes als Cobs….: kleiner Kopf, kurzer Hals, kraftvolle Brust und kurzer Rücken, kompakter Körperbau, kein Fesselbehang und offensichtlich sehr lebhaft. Dies ist das Tier, welches die Autoren jener Epoche meinen, wenn sie vom Kaltblüter sprechen. …. überhaupt nichts, was auf größere Pferde hinweist.” Die Schwere der Kaltblutrassen war erst in der Frühzeit der Industrialisierung Zuchtziel. Im Cob-Typ liegen: Welsh Cobs, Irish Cobs, der leichte Schlag des Bretonen (Postpferd). Für eine stimmige Darstellung würde ich eher einen Haflinger wählen, auch wenn die Rasse keine 200 Jahre alt ist, als einen Noriker, den es schon zur Römerzeit gab, der aber heute keine ßhnlichkeit mit seinen mittelalterlichen Vorfahren mehr hat. Wer es sich leisten kann (wie ein vernietetes Kettenhemd ;o) ) kann ja mit einem portugiesischen Stierkampfpferd, dem Lusitano, die Turnierbahn fegen. Gilt mit als älteste europäische Rasse, die nicht durch Arabereinkreuzung verbessert werden mußte. Auf die Bewunderung der Römer berufen sich: Camargue, Brabanter, Noriker (sh.o.), Merens, die englischen Ponyzuchten, der Isländer wird seit 1000 Jahren in Reinzucht gehalten, die osteuropäischen Landschläge wie Konik und Huzul gehen zum Teil bis auf die Völkerwanderung/Hunnenstürme zurück. Quellen: Rasseportraits der “pferdezeitung.de”, Arnim Basche,“Geschichte des Pferdes”, H.H. Sambraus “Gefährdete Nutztierrassen”, D.M.Goodall “Weltgeschichte des Pferdes” Zur Ausbildung: das wichtigste ist die Ausbildung des Reiters! lerne freihändig lenken! Dann kannst du ein Pferd entsprechend ausbilden (lassen). An Gezappel auf ihrem Rücken gewöhnen sie sich imo ziemlich schnell, halt auf weichem Untergrund üben *rotfl*. Feuer kennen unsere Pferde einfach vom Zuschauen beim Lagerfeuer. Vor einem Bagger auf der Koppel haben sie auch keine Angst mehr. In diesem Sinne
Stefan

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Eintrag #3 vom 14. Mrz. 2001 09:13 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

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so ganz bewandert bin ich in dem Thema auch nicht. Ich habe nur ein paar Eckdaten im Kopof: Kriegspferde wurden extra gezüchtet. Aber selbst in der Kriegspferd´rasse´ konnten nicht alle später wirklich verwendet werden. Aus 100 Pferden konnten 10 für die Ausbildung verwendet werden. Davon stellten sich dann auch noch ein paar als nicht brauchbar raus. Nochmal, das war frei aus dem Gedächtnis, ohne Quellenangabe.
Gruß,  Ivain

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Eintrag #2 vom 14. Mrz. 2001 09:06 Uhr Silke Eckert  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Silke Eckert eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Denis, also Quellen zu den Ausbildungsmethoden damals kann ich nicht liefern, die hätte ich gerne selber, hab auch schon an anderer Stelle hier in TV danach gefragt, aber bisher noch keine Resonanz gehabt. Die Ausbildung für die Pferde heute ist denke ich schon ziemlich anders, denn man legt ja andere Schwerpunkte. Das Pferd sollte vor allem publikumstauglich sein und nicht den nächstbesten Touri tottrampeln, wenns mal laut und eng wird. Die Sache mit Lanze und Schwert hängt ganz vom Charakter des Pferdes ab. Ich hatte schon Pferde, die interessiert es gar nicht, wenn man mit der Lanze an Kopf oder Kruppe kommt, dann wieder andere, die scheuen schon, wenn man die Lanze nur aufnimmt. Eine schöne Vertrauensübung ist auch der Feuerritt. Wenn Du ein konkretes Problem hast, mail mir gerne privat, ich versuch Dir dann weiter zu helfen. Was die Pferderassen angeht, so gibt es heute noch einige Rassen, die sich bis ins Mittelalter zurückverfolgen lassen. Dazu gehören u.a. Friesen, Shire und soweit ich gehört habe auch Lippizaner. Da sich die Pferderassen genau wie der Mensch selbst seit dem Mittelalter aber verändert haben, denke ich aber nicht, daß es unbedingt ein Pferd dieser Rasse sein muß. Wir stellen ja heute doch andere Anforderungen ans Pferd. Ich denke auch, daß die Pferde bei den heutigen nachgestellten Turnieren alle schneller und wendiger sind, als es im MA wirklich üblich war. Aber vielleicht hat ja irgend jemand hierzu auch fundierte Infos. Gruß
Silke

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Eintrag #1 vom 13. Mrz. 2001 15:59 Uhr Denis Schuhmacher  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Denis Schuhmacher eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo, kennt jemand Quellen (Bücher usw.) bezüglich Ausbildung von Pferden im Mittelalter zu Tunieren und für den Kampf. Gab es überhaupt eine besondere Ausbildung für diese Pferde oder hat man jedes Pferd dafür genommen? Was wurde trainiert und wie hat man es den Pferden beigebracht. Hat jemand von euch Erfahrung darin Pferde auf so etwas zu trainieren - Kampf mit der Lanze und dem Schwert vom Pferd aus. Schon jetzt vielen Dank.
Denis Schuhmacher

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