Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Zahnpflege im Mittelalter

Einträge 21 bis 40 (von insgesamt 42 Einträgen)

1 2 3

Eintrag #23 vom 22. Jul. 2002 20:21 UhrTheresa Obermaier Email

nach oben / Zur ÜbersichtSüßholz

Ich kann mich zwar leider nicht zu den historischen Ursprüngen der Zahnbürste äußern, hab aber einen kleinen Tip an alle, die das mit dem Süßholz mal ausprobieren wollen:
Schaut doch einfach mal auf www.melbar.de , dort hab ich vor kurzem erst Süßholz zur Zahnpflege im Onlineshop entdeckt.
Viel Spaß beim "putzen"

BewertungHinweis:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Eintrag #22 vom 11. Jun. 2002 19:30 UhrMathias Ullrich Profil

nach oben / Zur ÜbersichtZahnpflege Fehlanzeige, aber Zahnersatz!!!:

Die bereits weiter unten erwähnten Zahnersatz bei Ägyptern, Etruskern, Phönikern, Griechen und Römern außer acht lassend:
- arabische Quellen (Albucasis, 936-1013?): Schienung gelockerter Zähne mittels Golddraht, Zahnersatz durch Rinderknochen
- Generell war ja die Heilkunde der Antike im Westen weitgehend verloren gegangen und wurde erst wieder zugänglich durch eine Rückübersetzung der Texte arabischer Autoren (die ihrerseits direkte Übersetzungen antiker Autoren wie z.B. Hippokrates und Galen waren) und bildete so die Grundlage der (Zahn-)medizin im europäischen MA, vermischt mit volkmedizinischem Gedankengut.
- Archäologischer Fund: slawisches Gräberfeld Sanzkow, Kr. Demmin (12. Jh.): ausgefallene/extrahierte Frontzähne, die durch eine kleine Metallplatte und eine kittartige Substanz wieder befestigt wurden
zwecks der Vollständigkeit:
- präkolumbianisches Amerika (Maya) Zahnersatz aus Knochen in Testen beschrieben, daneben ein "Implantat" aus Eisen!!! gefunden.
der schmerzlose Bohrer

BewertungHinweis:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne

Arrow_upNeue Einträge oberhalb dieser MarkierungArrow_up

Eintrag #20 vom 24. Jul. 2001 13:07 UhrDorothea Pflumm Profil

nach oben / Zur ÜbersichtZahnprotesen

Hallo zusammen,

der Bokstennman (13.Jh. Schweden) hatte auch einen "Ersatzzahn". Auf dem Röntgenbild sieht man es deutlich. Genaueres kann ich nicht sagen, da das Buch auf schwedisch ist.
Ar og Fridhr Herwör

BewertungHinweis:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Eintrag #19 vom 24. Apr. 2001 08:44 UhrAlexander Klenner Profil

nach oben / Zur Übersicht

Katharina: Jupp.
Gruß, Ivain

BewertungHinweis:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Eintrag #18 vom 24. Apr. 2001 06:09 UhrPeter Gustav Bartschat Profil

nach oben / Zur Übersicht

Zum "Süßholz raspeln" (Beitrag 8 von Angelika): Über die Herkunft der Redewendung hier zwei Zitate. "(...) Die Wendung bezieht sich darauf, daß die zuckerhaltige Süßholzwurzel früher zur Herstellung von Arzneien und Süßwaren geschabt oder geraspelt wurde (...)" (Duden Band 11: Redewendungen und sprichwörtliche Redensarten. Bibliographisches Institut 1992, ISBN 3-411-04111-0 "Süßholz ist eine in Südeuropa und Mittelasien beheimatete Staude, deren süßschmeckende Wurzel zur Bereitung von Hustentee und zum Süßen verwendet wird; ihr eingedickter, festgewordener Saft ergibt Lakritze. (...) Unter Süßholz raspeln stellt man sich vor, daß jemand so schmeichlerisch spricht, wie wenn er mit der Raspel von einer Süßholzwurzel genießbare kleine Stücke abreibt, um sie dem anderen zu servieren." (Leo Sillner: Gewußt woher. Societäts-Verlag 1973, ISBN 3-7632-1884-X) Obwohl es also durchaus eine medizinische Anwendung gab (wenn auch wohl nur sekundär durch die Geschmacksverbesserung bitterer Medizinen) habe ich bisher keinen Hinweis auf eine Verwendung von Süßholz zur unmittelbaren Zahnpflege gefunden. Auf Xuntheit! Gustav der Bär (a.k.a. Peter Gustav Bartschat)

BewertungHinweis:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Eintrag #17 vom 23. Apr. 2001 23:48 UhrKatharina Bellwied Email

nach oben / Zur Übersicht

Aber dann hätten ja immer die, die Zucker aßen, also die Recihen und Adligen, schlechte Zähne gehabt ?!

BewertungHinweis:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Eintrag #16 vom 23. Apr. 2001 16:58 UhrAlexander Klenner Profil

nach oben / Zur Übersicht

Heike: Karies & Co sind zu einem Großteil Erscheinungen in unserer heutigen Überflußgesellschaft. Ohne eine größere Zufuhr an Zucker o.ä. haben diese Mundkrankheiten kaum Chancen gegen die Körperabwehr. Bei Tieren klappts ja auch. Ebenso bei ´Naturvölkern´ die höchstens mit Fruchtzucker in Berührung kommen. Bis ins SMA hinein war Zucker nicht verbreitet genug, um den Schaden anzurichgten, mit dem er heute Zahnärzten ihr täglich Brot beschert.
Gruß, Ivain

BewertungHinweis:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Eintrag #15 vom 23. Apr. 2001 16:07 UhrHeike Schlachter Profil

nach oben / Zur Übersicht

Kleine Praxiserfahrung: Angeregt durch den Thread habe ich am Wochenende auf einem MA-Markt einige Stöckchen Süßholz günstig erworben. Ist zwar nach den ersten komischen Bissen ganz lustig auf den Stengeln rumzukauen und dann schmeckt es auch in der Tat leicht süßlich. Aber ich hatte nicht den Eindruck, daß die Zähne dadurch sauber werden. Wahrscheinlich regt es nur den Speichelfluß an und mit dem nach einiger Zeit zerfasserten Ende hat man wohl einen leichten Bürsteneffekt. So zu groben Entfernung von Speiseresten reicht es wohl (s. Eintrag 3 von Florian), aber vor Karies und Paradonthose wird es wohl kaum geschützt haben.
Gruß, Heike (Anneke aus Lübeck)

BewertungHinweis:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Eintrag #14 vom 17. Apr. 2001 08:59 UhrAlexander Klenner Profil

nach oben / Zur Übersicht

Florian: Minze gegen den schlechten Atem war bekannt. In einem Kochbuch (schlagmichtotichweißnichtmehrwelches) um ca. 1500 wird Minze aus genau diesem Grund zu Fleisch mit Knoblauch serviert. Allerdings als Bestandteil des Gerichtes, nicht etwa als Dessert. ("Gekocht und auch noch in Pfefferminzsoße... Asterix, das arme Schwein !")
Gruß, Ivain

BewertungHinweis:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Eintrag #13 vom 15. Apr. 2001 21:46 UhrFlorian Keiffenheim Email

nach oben / Zur Übersicht

Hallo zusammen ! Mit Asche ??? Also da fordere ich aber mal ein Beweisfoto von!
Flo

BewertungHinweis:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Eintrag #12 vom 15. Apr. 2001 19:40 Uhrhelmut gans Email

nach oben / Zur Übersicht

man kann sich auch prima mit asche die zähne putzen.
strega

BewertungHinweis:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Eintrag #11 vom 13. Apr. 2001 17:00 UhrRod Kück Email

nach oben / Zur Übersicht

Ist ja kaum noch was zuzufügen hier, außer,daß bei Ausgrabungen ein Römischer schädel mit einem eisenzahn als Zahnersatz gefunden wurde.Hab das gleiche auch für die Ägypter aufgeschnappt, weiß aber nicht ob das stimmt.
Rod

BewertungHinweis:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Eintrag #10 vom 13. Apr. 2001 14:44 UhrUli Gasper Profil

nach oben / Zur Übersicht

Moin! Zahnprothesen wurden bereits bei Ausgrabungen im alten Ägypten gefunden. Es handelte sich hierbei um ausgerissene Zähne, die mittels Golddrähten wieder an den umgebenden Zähnen befestigt wurden, eine frühe Form der Brücke also. Da die Idee gut und naheliegend ist, und die Leute im MA auch net blöd waren wie wir wissen- gibt es MA Funde ähnlicher Techniken? Wer weiß was? Zähneputzen funktioniert übrigens auch mit dem Finger, das würde fehlend Funde erklären. Nur- mit was wurde geputzt? seife? fürs einfache Volk doch wohl zu teuer, oder? Fragen über Fragen... Gruss, Uli

BewertungHinweis:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Eintrag #9 vom 13. Apr. 2001 01:36 UhrFlorian Keiffenheim Email

nach oben / Zur Übersicht

Gab es eigentlich ausser Fenchel sonst nopch was um den Atem auzubessern oder zur Zahnpflege ( vielleicht so ne Art Pfefferminze oder sowas ?? ) ?? Theoretisch wäre ja Salz möglich ( Schmirgelwirkung ) , aber das war ja damals VIEL ZU TEUER. MfG
Flo

BewertungHinweis:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Eintrag #8 vom 12. Apr. 2001 21:25 UhrAngelika Von Linden Profil

nach oben / Zur Übersicht

Hi! Nahm man nicht Süßholz zur Zahnpflege? Oder war das woanders/wannanders??? Aber meines Wissens kommt daher der Spruch "Süßholz raspeln"!!! Schmeckt auch gar nicht schlecht... Gruß Helenas Mama

BewertungHinweis:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Eintrag #7 vom 12. Apr. 2001 19:05 UhrIna Fischbach Email

nach oben / Zur Übersicht

ähm, passt zwar vielleicht nicht ganz zu der Zahnbürste, aber gegen schlechten Atem hilft Fenchel, wie aus immer zugeführt. Behauptet jedenfalls die gute Hildegard von Bingen :-) Guten Apetitt ! Gruß Ina

BewertungHinweis:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Eintrag #6 vom 12. Apr. 2001 17:54 UhrIngo Ratsdorf Profil

nach oben / Zur Übersicht

Hallo! Ich muß der Theorie von Nr 3 (und 4 :-) ) leider wiedersprechen, die Zahnbürste kann nicht in China im 15. Jhd. erfunden worden sein und schon gar nicht erst im 17. Jhd. zu uns gekommen sein, da man in Lübeck ein sogen. "Besteck zur Körperpflege" gefunden hat (15. Jhd.) mit einer ziemlich eindeutigen Zahnbürste. Es handelt sich dabei un ein kleines Löffelchen (Ohrlöffel??) und ein kleines "Stocherchen" (Fingernägel, Zähne??) und eine längliche Bürste, in den Abmessungen etwa so groß wie eine heutige Zahnbürste, nur etwas kürzer und nicht ergonomisch geformt. Eben ein Stück Holz mit Borsten dran. Alles mit einem Bronzeniet vernietet, im Prinzip wie die heutigen Nagelknipser. Die praktischen Erfahrungen zeigen, dass das Ding äußerst praktisch ist. Für weitere Infos: Hartmut Boockmann: Die Stadt im späten Mittelalter, Verlag C.H. Beck, Seite 91 Amt für Vor- und Frühgeschichte Lübeck, Inv.-Nr. 047/3 Viele Grüße, Ingo

BewertungHinweis:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Eintrag #5 vom 12. Apr. 2001 17:30 UhrMatthias Doettlaff Profil

nach oben / Zur Übersicht

Hallo Ihr, der thread "Persönliche Hygiene und Körperpflege", Nr. 550, derzeit Seite 16 bietet auch noch einiges zum Thema. Weidenrinde? Wäre mir neu. Seit der Renaissance wird die Gewürznelke dafür verwendet. Grußvoll, Matthias Topasius

BewertungHinweis:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Eintrag #4 vom 12. Apr. 2001 17:07 UhrWolfram Troeder Profil

nach oben / Zur Übersicht

Dumme Frage: Warum keine Weide? Die ist doch sogar eine Quelle für Schmerzmittel. Also Dual use. Erst putzen und dann keine Zahnschmerzen mehr. Tassilo

BewertungHinweis:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Eintrag #3 vom 12. Apr. 2001 14:05 UhrTobias Frin Profil

nach oben / Zur Übersicht

Hi Florian, ich muss wohl das gleiche Buch wie Michael gelesen haben, denn ich kann mich auch an keinen Namen erinnern ;-) Jedenfalls habe ich noch im Gedächniss, dass dieses Putzen der Zähne, wenn überhaupt, aus rein kosmetischen Gründen erfolgte und nicht etwa, weil ein Gesundheitsbewusstsein dahinter stand. Sieht halt besser aus, wenn du bei der Minne keine Essensreste zwischen den Zähnen kleben hast... Dieses Kauholz ist übrigens schon etwas älter... So belegen Knochenfunde in Tansania, dass schon vor 1,8 Millionen Jahren Zahnstocher verwendet wurden, die Ägypter stellten sogar einen Vorläufer der Zahnpasta aus zerriebenem Bimsstein her, und die ab ca. 600 n.Chr. in Indien nachgewiesenen Zahnpflegehölzchen sind im arabischen Raum noch heute gebräuchlich. Daneben glaubte man im Mittelalter sich vor Karies und Parodontose mit z.B. um den Hals gehängten Hagebutten , Wolfszähnen, o.ä. schützen zu können, oder man betete zur heiligen Apollonia. Bei der Behandlung gab es nur eine Deviese: Raus mit dem Zahn! Vor allem in Italien im SMA belegt, aber auch in unseren Breiten sind die sogenannten Zahnreisser, die von Ort zu Ort tingeln und auf Jahrmärkten als Attraktion auftreten, wo sie zur Belustigung des schadenfrohen Publikums unter allerlei Sprücheklopfen und Gauklerei ihrem Handwerk nachgehen, oftmals begleitet von Pauken und Trompeten, um die Schreie ihrer "Opfer" zu übertönen... Bei uns leisteten im HMA Babiere und Bader ähnliche Arbeit. Die Zahnbürste selbst wurde wahrscheinlich im 15. Jhd in China erfunden. Zu uns kam sie im 17. Jhd, war als Kosmetikartikel aber natürlich erst dem Adel vorbehalten. In Europa machte sich im 18. Jhd. vor allem ein gewisser Pierre Fauchard einen Namen. Er entdeckte die Ursache für Karies und entwickelte die ersten Behandlungsmethoden. Die erste Zahnprotese stammt übrigens im 18. Jhd. von einen Hr. Pfaff. der erste Pedalbetriebene Bohrer aus dem Jahre 1771. Im 19. Jahrhundert setzte sich die Zahnbürste, kombiniert mit Zahnseife oder Zahnpulver, auch langsam beim Durchschnittsbürger durch. Erst in den dreissiger Jahren des 20. Jhd. wurde Zahncreme erstmals industriell gefertigt. Interessant wären auch Untersuchungen zu Gebissfunden des HMA... Im alten Ägypten war Karies noch eine typische Erkrankung der Oberschicht. Zur Zeit als Rom die beherrschende Macht in Europa war und allerlei Gaumengenüsse zur Verfügung standen, die unseren heutigen in Karies-Förderlichkeit kaum nachstanden, hatte schon jeder dritte Karies. Im Mittelalter ging die Zahl der Erkrankten auf 10 % zurück, um im 20. Jahrhundert als Rekordmarke fast 100 % der Erwachsenen zu Zahnkrüppeln zu machen. Grund dafür sind neben Zucker auch die feinst gemahlenen Auszugs-Mehle, die einen idealen Nährboden für Bakterien und Pilze bieten. Also, immer schön putzen oder zur heiligen Apollonia beten! ;-) Tobias www.herbularius.de

BewertungHinweis:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne

1 2 3