Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Das erfundene Mittelalter

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Eintrag #12 vom 24. Apr. 2001 11:56 UhrRuth Hirschberg Profil

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Hallo Fritz, ... und nicht zu vergessen, daß nach Douglas Adams sowieso alle historischen Funde nur von Slaribartfast in der Erde, in Bibiotheken etc. hinterlegt wurden, damit wir sie finden und glauben, wir und die Erde hätten eine Vergangenheit... Ruth

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Eintrag #11 vom 24. Apr. 2001 11:07 UhrFritz Pascual Profil

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Hallo. Zum Thema Verschwörungstheorien und Ähnliches kann ich nur die Trilogie in sechs Büchern "Per Anhalter durchs All" von Duglas Adams empfehlen. Er beweist dort unwiederlegbar das die gesamte Erde in naher Zukunft von den Vogonen abgerissen wird um einer Hyperraumumgehungsstraße platz zu machen. Sehr inteligent und schlüssig recherchiertes Werk, welches mir die Augen öffnete. Gruß
Fritz

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Eintrag #10 vom 23. Apr. 2001 20:22 UhrCarsten Baumann Email

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Ich schließe mich Matthias Doettlaff an, da ich das Buch auch kenne ... Im übrigen ... könnte es sein, daß der Herr Illig von Stefan Raab erfunden wurde?
Gruß von Carsten

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Eintrag #9 vom 23. Apr. 2001 13:48 UhrThorsten Piepenbrink Profil

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Moin zusammen, ich empfehle zu dieser Thematik den "Cosmic Trigger" von Robert Anton Wilson (der ne ganze Masse absolut hervorragender Bücher rund um Verschwörungstheorien etc. geschrieben hat - ich verweise unbedingt auf die "Illuminati"-Trilogie), der darin schlüssig "beweist", daß unsere gesamte Zivilisation von Sirius aus beeinflußt wird. Im darauf folgenden Buch sagt er dann genüßlich, daß er ja selbst daranglauben würde, wenn er nicht wissen würde, wie tolle, barocke Gedankengemälde er herstellen kann. In diesem Sinne - erst denken, dann übernehmen und ja ncihts für gegeben hinnehmen. Bis denn Thorsten Piepenbrink (autorisierter Papst nach Wilson)

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Eintrag #8 vom 23. Apr. 2001 07:55 UhrJoachim Meinicke Profil

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Genau, Gustav, genau das ist der Sinn solcher lächerlichen Bücher: Geld zu verdienen. Und ich bezweifle stark, daß solche Autoren ihren Unsinn selber glauben geschweige denn lesen. Und so sollten wir und der Rest der Menschheit am besten auch damit verfahren. Joachim PS Auch mit den Jahresringen der Bäume ist dieses Witzbuch sofort widerlegbar.

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Eintrag #7 vom 23. Apr. 2001 05:54 UhrPeter Gustav Bartschat Profil

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Ich denke, dass es Herrn Illig - genau wie Herrn Däniken und Frau Vilar mit ihrem zeitweise recht populären "Der dressierte Mann" - nur darum geht, eine provozierende These so darzustellen, dass die Journalisten in den Feuilletons motiviert werden, Berichte darüber zu schreiben ... ... worauf hin sich eine Menge Menschen dass entsprechende Buch kaufen. Hier ist also wirklich, wie Marhall McLuhan es formulierte "das Medium die Botschaft"; Zweck des Buches ist also nur das Buch selbst (und dessen Verkauf), nicht die darin enthaltene Aussage. Wie Matthias an seinem Beispiel sehr treffend zeigte, kann man alle möglichen Hypothesen aufstellen und mit Zitaten untermauern; und wenn man irgend ein populäres Thema findet (und noch gut schreiben kann, was Herr Illig wirklich kann!) gibt es eine gute Chance auf ein erkleckliches Zubrot aus dem Buchverkauf. Dass Illigs Hypothese _inhaltlich_ absurd ist, steht ausser Frage. Nur ein Beispiel: Inzwischen weiss man genug über Himmelsmechanik, um alle Termine und Orte von Sonnenfinsternissen beliebig weit in der Vergangenheit und Zukunft zu berechnen. Sonnenfinsternisse finden sich bis zurück in die Antike immer wieder in Aufzeichnungen (da sie stets beeindruckend genug waren, um erwähnt zu werden) und wenn in unserer Geschichtsschreibung dreihundert Jahre dazu gemogelt worden wären, müsste sich dort eine völlig unübersehbare zeitliche Lücke auftun. Auf Xuntheit! Gustav der Bär (a.k.a. Peter Gustav Bartschat)

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Eintrag #6 vom 23. Apr. 2001 00:12 UhrChristoph Bitter Email

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Nö, Däniken ist sogar glaubhafter! Das Thema hatten wir doch schon. Wäre über Löschung erfreut. Gruß v. Arlen

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Eintrag #5 vom 22. Apr. 2001 23:26 UhrMarcus Schreiber Email

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Moin! Meiner bescheidenen Meinung nach kann man Illig genauso ernst nehmen, wie Däniken... Allein das Thema Karolus Magnus: welchen Sinn sollen all die gefälschten Dokumente gemacht haben, wenn es den Mann nie gegeben hat? Irgendwer wär da doch mal stutzig geworden?! Ich sehs kommen: Däniken und Illig tun sich noch mal zusammen und erzählen uns, daß Karl ein Alien war und der Aachener Dom ist eigendlich ein Raumhafen... Bis denn
Marcus von Hohenovere

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Eintrag #4 vom 22. Apr. 2001 22:57 UhrUli Gasper Profil

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Moin! da frag ich mich doch, warum dieser Thread gelöscht wurde. WEil, informativ wars ja schon. Dank an Hilmar fürs wiederausgraben. Ich glaub, ich muß das Buch lesen, weil, sonst stell ich ja ne Zeit dar, die es garnicht gegeben hat. Ausserdem- in Thread 81 ist leider nichts über die Motivation zu lesen, die Otto hatte die Zeit 300 Jahre vorzuspulen, Karolus Rex zu erfinden... Was für einen Zweck soll solch ein Aufwand haben? Klingt strange
Grüße... Uli

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Eintrag #3 vom 22. Apr. 2001 19:35 UhrMatthias Doettlaff Profil

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Hallo Ute, ich hab´ das Buch auch und ich bin der Meinung, daß da zwar einige interessante Fakten drin stehen, aber diese keinen echten Hinweis liefern, daß 300 Jahre nur erfunden sind. Illig selektiert Indizien und erhebt sie zu Beweisen. Das kann man vielleicht damit vergleichen: Man sammele alle schrecklichen Greueltaten der Bibel zusammen, ignoriere den Rest und komme im Vergleich zur Kirchengeschichte zu dem Schluß, daß Christen generell das Böseste sind, was jemals existiert hat. Daß das so einseitig betrachtet nicht stimmen kann, dürfte Allgemeinwissen sein. Und so lassen sich auch zu Illig zahlreiche Gegenbeweise erbringen. Ist ´ne nette Klolektüre, mehr nicht. Grußvoll, Matthias Topasius

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Eintrag #2 vom 22. Apr. 2001 17:43 UhrHilmar Becker Profil

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Hallo Ich habe da den gelöschten Thread 81 in meinen Archiv gefunden, wo wir das Thema schon mal hatten. Hier steht er zum Download: home.nexgo.de/hilmarbecker/[…]/000081___Erfundenes[…] Gruß
Hilmar Becker

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Eintrag #1 vom 22. Apr. 2001 16:37 UhrUte Feldner Email

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Ich habe ein Buch in die Hand bekommen, es heißt :Das erfundene Mittelalter, von Heribert Illig. Illig vergleicht schriftliche Zeugnisse mit den architektonischen Befunden der Zeit und stößt dabei auf zahlreiche Widersprüche. Sein aufsehenerregender Schluß: Knapp 300 Jahre europäischer Geschichte wurden nachträglich eingefügt. Demnach hat zb Karl der Große nie gelebt, sondern seine Biografie ist erfunden! Hmmmm....ist sowas denn wirklich möglich, vorstellbar?
Liebe Grüße , Ute

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