Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Lagerabsperrungen

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Eintrag #45 vom 08. Dez. 2008 18:31 Uhr Friederike Katz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Friederike Katz eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Eltern haften für ihre Kinder? - Fehlanzeige!

Auch wenn dies ein etwas älterer Thread ist, und ich mangels Lagererfahrung nur wenig zum Thema Absperrungen beitragen kann, eines muss ich doch anmerken! Ich habe mich zu dem Thema “Eltern haften für ihre Kinder” mal sehr gründlich mit einem Rechtsanwalt unterhalten. Dabei habe ich etwas erfahren, was mich sehr überrascht hat!
Auch wenn es allenthalben auf Schilder geschrieben wird, ist es juristisch völliger Blödsinn, dass Eltern für ihre Kinder haften. Das tun sie nur, wenn man ihnen eine Verletzung ihrer Aufsichtspflicht nachweisen kann - ansonsten haftet für Schäden, die von Kindern UNTER 7 Jahren verursacht werden, schlicht niemand, Kinder ab 7 Jahren haften selbst! Da man aber Taschengeld nicht pfänden darf, muss man -wenn die Eltern nicht freiwillig einspringen oder eine Haftpflichtversicherung den Schaden übernimmt- einen vollstreckbaren Titel erwirken und warten, bis das Kind richtig verdient…

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Eintrag #44 vom 22. Aug. 2003 13:57 Uhr Claudia Schröder  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Claudia Schröder eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Lagerregeln

Hallo Harald
Danke für die Mühe!
Anna von Veen auf dem Berge www.mysterium-scribendi.de

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Eintrag #43 vom 22. Aug. 2003 10:20 Uhr Harald Sill  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Harald Sill eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Lagerregeln das Beispiel

Nun folgen die Lagerregeln wie wir sie bei der sine aushängen.
Das Lagerregeln natürlich groß geschrieben, die jeweiligen Punkte mittig ausgerichtet und in genügend großen Lettern. Auf zwei DIN A4 Seiten, oder einer DIN A3 wers so drucken kann passt das gut drauf. Auf einer DIN A4 Seite ist es zu klein und wird deshalb kaum gelesen.
dies Regeln sind nicht nur auf meinem Mist gewachsen.
In einem Thread hier kam es mal zu Sprache und es haben mehrere Leute zusammengearbeitet.
Deren links müßten also noch zu finden sein.
Leider scheint bei mir die Suchfunktion nicht zu funktionieren. Wenn ich was Suche bekomme ich gleich alle Threads aufgelistet.
Lagerregeln
kurzes Bla bla zur Gruppe
Nun ein paar Regeln zum besseren miteinander:
1. Alles was sie in diesem Lager sehen befindet sich im Privatbesitz. Bitte respektieren sie das. Auf Anfrage dürfen sie jedoch fast alles, wobei den Anweisungen der Darsteller unbedingt Folge zu leisten ist. Sie helfen uns damit unter anderem Wissensdurst von Diebstahl zu unterscheiden, dessen Ahndung seit zurückgehen der Akzeptanz für das Hände abhacken in den Hände der örtlichen Polizei gelegt wird.
2. Ihre Anwesenheit in unserem Lager ist freiwillig und auf eigene Gefahr. Die Feuer sind echt, Funkenflug ist möglich.
3. Geschlossene Zelte sind absolut tabu. Sie sind Intimsphäre wie Ihr Zuhause auch.
4. Die zur Schau gestellten Waffen sind zum Teil scharf geschliffen und dürfen noch im Besonderen nur nach Absprache mit dem Besitzer berührt werden.
5. Wenn sie Fragen haben wenden Sie sich einfach an den nächstbesten Gewandeten. Er/Sie wird Ihnen gerne Auskunft erteilen oder sie an die entsprechende Fachperson verweisen.
6. Hunde sind ohne Ausnahme an der Leine zu führen.
7. Kinder obliegen der Aufsichtspflicht ihrer Begleitung, Eltern haften für ihre Kinder.
8. mitgebrachter Müll ist nicht in unserem Lager zu Hinterlassen. Unsere Kochfeuer sind keine Müllverbrennungsanlagen für Tempos, Kippen, sonstiges.
9. Ansonsten gelten die Regeln des menschlichen Anstandes und die des Veranstalters.
Wir wünschen ihnen einen lehrreichen Aufenthalt in unserem Lager!
P.s. mein Word spinnt noch immer.
sind ein paar peinliche Rechtschreibfehler drin, und die Komms gehören auch überarbeitet. *g*
Harwalt von Biberach FRB und sine temporis

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Eintrag #42 vom 22. Aug. 2003 08:25 Uhr Angelina Von Borcke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Angelina Von Borcke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Rechtlich?

Hi,
ich weiß nicht, inwieweit das rechtlich Folgen hat. Aber ich denke mal, wenn etwas passiert, z.B. jemand über einen Häring stoplert oder sich die Finger am feuer verbrennt, und das Areal abgesperrt war, wird er wohl keine Forderungen stellen können.
Auf dem von Harald erwähnten Schild wird u.a. davor gewarnt, daß eben das Feuer echt, die Waffen scharf usw. sind und hier eine entsprechende Verletzungsgefahr droht.
Ein anderer Punkt auf dem Schild war, daß die gezeigten gegenstände nun mal Privatbesitz sind, und vor dem Anfassen entsprechend gefragt werden soll.
Es ist mir schon klar, daß eine Absperrung keine erklärenden Worte ersetzt. Aber es hilft, die Besucher etwas gezielter zu lenken.
Wenn man mit 3 Personen ein Lager zu beaufsichtigen versucht, ist es hilfreich, wenn man die Stellen, an denen Leute ins Lager kommen, oder in denen sie sich bewegen, einschränkt.
Bei den Lagern, bei denen ich bisher aktiv war, war’s eigentlich immer so, daß anfangs alles offen stand. Bis die ersten Zwischenfälle auftraten, die uns veranlaßten, die Besucher in Bahnen zu lenken.
Sei’s, daß Besucher munter unsere Möbel als Sitzgelegenheiten benutzen und sich auch nicht verscheuchen ließen, als ich freundlich fragte, ob ich denn etwas aus meiner truhe nehmen kann - schwupp saßen sie wieder drauf.
In Horb verhedderten sich gleich drei kleine Kinder in den Kettfäden meines Gewichtwebstuhl, während Mutti sich im oberen Bereich an der Borte beschäftigte.
In Regensburg dann der entwendete, beschädigte und kommentarlos zurückgeschobene Hocker.
Mit der Zeit packt einen da einfach der Frust, und man überlegt sich, wie man sein Eigentum schützen kann.
Prinzipiell liegt es aber wohl in der Natur des Menschen. Der eine hat einen instinktiven oder anerzogenen Respekt vor dem Eigentum anderer - der ander hat es nicht anders gelernt.
Wenn Mutti oben am Webstuhl herumzubbeln darf, wieso sollen das die Kinder dann nicht auch dürfen?
Ich kenne das von mir selber aber auch - ich muß mich auch immer beherrschen, wenn ich irgendwo eine interesante Borte, ein Stück Stoff usw. sehe, daß ich nicht beherzt zugreife. Manches läßt sich einfach besser erfühlen als ansehen.
E ist eine gewisse Gratwanderung - auf der einen Seite will man seine mühsam geschaffenen Gegenstände (Waffen, Kleidung, Gebrauchsgegenstände) den Besuchern zeigen, mitunter wird man dafür ja auch engagiert und bezahlt. Auf der andern Seite sollte es so gesittet ablaufen, daß das persönliche Eigentum nicht beschädigt wird.
Wie gesagt - schwierig, ein größeres Lager komplett im Auge zu behalten. Da ist es dann ganz sinnvoll, Absperrungen zum Lenken der Besucher zu benutzen. Nur - wenn diese ignoriert werden?
Angy.

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Eintrag #41 vom 22. Aug. 2003 08:13 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Lagerabsperrung

Innerhalb der nach aussen sichtbar erkennbaren Grenzen des Lagers besitzt die dort lagernde Gruppe das Hausrecht, d.h. nicht erwünschte Personen haben nicht das Recht, sich dort aufzuhalten- dies gilt wohlgemerkt nicht für die, die das Hausrecht für den gesamten Lagerplatz haben.
Wenn jemand was kaputt macht, muss er haften, egal ob in oder ausserhalb der Absperrung.
Im übigen fand ich den Ausbruch des Darstellers eher harmlos, besonders ob der eher harmlosen Wortwahl.
Immerhin haben die Eltern der Kinder Aufsichtsplficht, wenn sie die nicht erfüllen, darf niemand jammern, wenn man ein Kind mit lautstarken Worten rauswirft, wenn es sich selbst, andere oder Material gefährdet.
Gruss, Esca

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Eintrag #40 vom 22. Aug. 2003 08:12 Uhr Harald Sill  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Harald Sill eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Recht

Auch ohne Rechtsexperte zu sein meine ich, wer das Eigentum anderer beschädigt haftet.
Ausnahmen dürfte es zwar geben wenn der Geschädigte fahrlässig gehandelt hat. Ein nicht entsprechend stabiler Verhaufstisch mit fragilen Glaswaren direkt neben dem dichtesten Publikumsgedränge z.B. wäre für mich fahlässig wenn nicht mehr.
Eine Absperrung ist darüber hinaus noch ein zusätzlicher und eindeutiger Schutz.
Wer den missachtet dürfte sich im Einzelfall sogar noch mit Vorsatz konfrontiert sehen.
Wie das mit “Eltern haften für ihre Kinder” ist weiß ich nicht.
Bei der menge an Schildern die herumhängen auf denen das ausdrücklich aufgeführt ist könnte man auf die Idee kommen dass das nicht sowieso der Fall ist.
Eine Ausnahme ist mir allrdings bekannt. Wenn das Kind noch so klein ist das man es eigentlich die ganze Zeit beaufsichtigen musste wenn es sich in dem Punkt nicht bereits als zuverlässig erwiesen hätte, dann sind die Eltern auch nicht haftbar wenn dieses Kind einen Schaden anrichtet.
Auf dem unbekannten Gebiet eines MA-MArktes erscheintmir das bei Besucherkindern eher eine nicht anwendbare Ausnahme zu sein.
Der von Dir @Heinz angesprochene Gewandete war zumindest zu diesem Zeitpunkt für die ihm übertragene Aufgabe ungeeignet.
Rechtliche Konsequenzen kann ich mir keine vorstellen.
Ein Gang der Eltern zum Veranstalter wäre angebracht.
Was das “Hausrecht” einer abgesperrten Fläche auf einem ansonsten öffentlichen Markt angeht wäre Aufklärung interessant.
Der Veranstalter hat auf jeden Fall Hausrecht, denn er ist ja auch für das Gelände verantwortlich.
Inwieweit er es dir als Darsteller überträgt seht IMO in keinem Vertrag. Soll heißen ich habe so einen Punkt noch nie gesehen.
Die Lagerregeln reiche ich nach sobald ich an die Datei wieder herankomme.
Solange ich ein Dateivergleichsprogramm laufgen habe (bereists 14 Stunden und kein Ende in Sicht) spinnt mein Word.
Harwalt von Biberach FRB und sine temporis

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Eintrag #39 vom 21. Aug. 2003 23:14 Uhr Heinz-Peter Crumbach  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Heinz-Peter Crumbach eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht wie darf man reagieren

hallo,
ich habe bisher nur die Einträge von diesem Jahr gelesen, sollte ich mich wiederholen so bitte ich um Nachsicht …
Ich, und eigentlich mein gesamter Bekanntenkreis sind gegen Abspannseile, verwenden tuen wir diese trotzdem an manchen Stellen. Und zwar an den extrem Grabbelgefährdeten Stellen mit den Herrenspielwaren (Waffen und Rüstungen).
Dies verhindert natürlich nicht das große und kleine Kinder versuchen an die Spielsachen zu gelangen, wobei ich bei den kleinen Kindern schon noch ein gewisses Verständniss aufbringe. Dagegen hilft nur intensive Betreuung der Probanden. Sprich: Eine Person oder auch mehrere die sich den Mund fusselig reden und Gegenstände bei Bedarf zum Probieren und Anfassen herausgeben. Da hilft auch der anscheinend unbeteiligt im Hintergrund sitzende Aktive der bei Pinkelpausen schnell einspringen kann.
Leider hilft das nicht gegen die anscheinend unerschöpfliche Dummheit vieler Besucher. In der Fahrschule hat man mir eingetrichtert: “Rechne immer mit der Dummheit der anderen Verkehrsteilnehmer!” Ich denke dies kann man einfach auch auf Besucher übertragen. Wobei ich denke das man mit einem nachsichtigen Auge auf Kinder herabsehen sollte die das Abspannseil als Klettergerüst und die Kohortenschilde als Zielscheibe gebrauchen …
Aber: wie verbindlich ist ein solches Seil, mit oder ohne Schild eigentlich? Normalerweise befinden wir uns auf öffentlichem Grund der der Allgemeinheit zugänglich ist. Ist ein Seil auch eine rechtlich wirksame Abspannung?
Hilft es bei Beschädigungen, kann man Besucher dann haftbar machen?
So habe ich letztens bei einer Museumsveranstaltung ein unschönes Bild erleben müssen, diesmal allerdings von einem Aktiven: Er oder seine Gruppe hatten einige Leinenballen auf dem Rasen ausgerollt, wohl um den Vorgang der Rasenbleiche zu demonstrieren. Diese Leinenballen waren mit einem umlaufenden Seil in ca 20 cm Höhe “gesichert”. Nach meiner Meinung kein optimaler Schutz, vor allem bei Kindern nicht, und eine betreuende Person befand sich auch nicht in der Absperrrung. Dies führte dazu das, natürlich, einige Kinder versuchten herauszufinden was denn da seltsames passiere. Das führte leider zu der, nach meiner Meinung, völlig überzogenen ßußerung des Aktiven mit einem gebrüllten “Ich steck dich gleich kopfüber in die Latrine!”, (so der verständliche Inhalt des Textes) mit einer wirklich beachtenswerten Lautstärke. Das führte zu einem völlig geschockten Kind. Leider mehrmals.
Abgesehen davon das ich die Art des Vorgangs eher unschön fand so frage ich mich auch nach der rechtlichen Relevanz. Durfte der Aktive so reagieren?
Wie dürfen wir reagieren?
Heinz-Peter

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Eintrag #38 vom 20. Aug. 2003 11:42 Uhr Claudia Schröder  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Claudia Schröder eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Schild

Hallo Harald,
ich war leider nicht in Horb.
Was stand denn drauf?
Anna von Veen auf dem Berge www.mysterium-scribendi.de

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Eintrag #37 vom 19. Aug. 2003 21:37 Uhr Harald Sill  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Harald Sill eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Was tun

@Angy.
z.B. ein Schild anbringen wie bei unserem Lager in Horb.
Wenn Du dich recht erinnerst wurde es sehr oft gelesen und ersparte mit Sicherheit einiges an unerwünschtem Verhalten und trug zur Aufklärung bei.
Die Idioten die es immergibt erreichst Du damit natürlich nicht. eher mit nem Bogen…… :-(
Gute Tage
Harwalt von Biberach FRB und sine temporis

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Eintrag #36 vom 19. Aug. 2003 15:57 Uhr Martin H   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht PLÖT!

Salvete,
….. kommt mir nur ein dummer Gedanke: was wäre wenn man einfach ein Schild an jede Abspannung macht:
“Fallen Sie doch bitte beim absolut unnötigen ßbersteigen dieser Abspannung mit Karacho auf die Schnauze. Wir freuen uns über jeden Nasenbären, der zu unserer Erheiterung beiträgt. Herzlichen Dank für Ihre Zusammenarbeit!”
:)
Gruß
Wolf von Miroldes

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Eintrag #35 vom 19. Aug. 2003 14:14 Uhr Angelina Von Borcke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Angelina Von Borcke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht DARAUF warte ich auch noch....

….naive Menschen, die durchs Lager schlappen, ihre kleinen Kindern an der Hand hinter sich herschleppen, und sich beschweren, daß der Lagerhund, der gerade einen größeren Knochen benagt, diesen knurrend verteidigt.
….unbedarfte Besucher, die munter nach einem angeleinten Hund greifen, und DANACH fragen, ob man ihn streicheln kann.
Ich warte auf den Tag, wo solch ein vergnügter, unbedarfter, naiver Mensch einfach angeknabbert wird - und dann den Halter auf Schmerzensgeld verklagt.
Was weiter soll man machen, als den Hund außer Reichweite, hinter der Absperrung, in Sicherheit zu bringen?
Soifz…
Angy.

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Eintrag #34 vom 19. Aug. 2003 11:57 Uhr Claudia Schröder  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Claudia Schröder eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Reiner Selbstschutz

Hallo zusammen,
eigentlich bin ich gegen Absperrungen, da ich meine Sachen nicht hunderte von Kilometern im Auto herumfahre um sie dann NICHT zu zeigen; aber auf unserem letzten Lager in Ratzeburg hatten wir folgende Situation: Es gab einen 5 m breiten, bequemen Fußweg für die Besucher. Unser Lager war im Halbkreis aufgestellt. Eigentlich kein Problem, von VORN an alle Zelte zu kommen und alles anzusehen. Die Zelte waren offen und zur Besichtigung freigegeben. 50% der Besucher hatten jedoch leider nichts besseres im Sinn, als ZWISCHEN den Zelten mühselig über die sich in 0,80 m Höhe kreuzenden Abspannungen zu klettern, an dem im hinteren Bereich ANGELEINTEN knurrenden und bellenden Hund vorbei und mit den Worten: “Können Sie nicht mal den Hund beruhigen?” Ich gebe zu, manchmal hatte ich da den Gedanken, dass man den Stacheldraht auch früher hätte erfinden können;-))…
Anna von Veen auf dem Berge www.mysterium-scribendi.de

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Eintrag #33 vom 19. Aug. 2003 10:41 Uhr Markus Single  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Markus Single eine Nachricht zu schreiben.

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Pax Allerseits,
auch wir halten Absperrungen für wichtig und notwendig. Sonst würde eine Massenwanderung durch unser Lager veranstaltet werden. Vielleicht ist das ja bei den viel gelobten Veranstaltungen mit “musealem Charakter” anders, aber auf unsern bisherigen VA hat sich die Absperrung als notwendig erwiesen.
Jedoch haben wir mittlerweile einen, meiner Meinung nach, sehr guten Kompromis gefunden. Während der öffentlichen VA - Zeiten machen wir ein Sonnensegel + eine Tischgarnitur für jeden zugänglich. Dort sind dann Exponate zum anfassen und anschauen aus nächster Nähe möglich. Es muss natürlich immer jemand anwesend sein. Hier kann sich auch jeder ausruhen oder Gewandete anderer Epochen zum Plausch eingeladen werden. So wird das Bild innerhalb des Lagers auch nicht gestört.
Wie gesagt, damit fahren wir ganz gut. Kann es nur weiterempfehlen.
Gruß
Markus
Die Reisecen e.V.

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Eintrag #32 vom 19. Aug. 2003 08:56 Uhr Angelina Von Borcke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Angelina Von Borcke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Eigentlich...

…hab ich auch immer gedacht, Absperrungen müssten nicht sein.
Aber daß manche Leute das Lager als Abkürzung benutzen, ist dann doch schon ziemlich nervig gewesen. Einmal von hinten durch den Unterstand klettern, zwischen Tisch und Truhe durchquetschen, über Körbe klettern - nur um ein paar Meter zu sparen. Schnauf…
Wobei ich seit der letzten Veranstaltung noch einen guten Grund kenne, abzusperren. Auch wenn’s letztendlich nichts gebracht hat…
Während nebenan eine Vorführung läuft, holt sich ein Besucher einen Hocker aus unserem abgesperrten Lager - einfach rübergreifen, schwupp, wech isser. Setzt sich drauf, bricht dabei einen Fuß ab - und schiebt ihn, als sei nichts gewesen, wieder unterm Seil durch ins Lager zurück. Kein “’Tschuldigung”. Wäre ich nicht daneben gesessen (außerhalb unseres Lagers, also nicht als Bewohner erkennbar), und hätte ihn gleich angefönt, wäre er wohl trällernd davongezogen, als sei nichts gewesen.
Hab ihn erstmal angemacht, daß das unser privates Eigentum ist, was da im Lager steht und er eben unser Eigentum entwendet und beschädigt hat - und ich ja schließlich auch keine Gartenmöbel aus seinem Garten zum Straßenfest tragen kann.
Völliges Unverständnis des Besuchers….
Also - Absperren alleine bringt nichts, man sollte alle transportablen Gegenstände auch weiter als eine Armlänge von der Absperrung webstellen [Anfall von Sarkasmus].
Angy - eigentlich Absperrungsgegener.

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Eintrag #31 vom 18. Aug. 2003 22:38 Uhr Dieter Lang   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Musiker !

Wir als Musiker müssen unser “Handwerkszeug” leider auch meist mit einer Absperrung schützen. Bei Instrumenten, zudem Nachbildungen der Originale des MA die schon mal gerne über 2000 Euronen kosten können, ist VOrsicht angebracht.
Die meisten Leute sind ja doch zurückhaltend und fragen. Aber einige “fassen einfach an”. Also mal schnell mit der fettigen Hand (frisch vom “Ritter”spiess-essen) auf dem Fell einer Trommel herumgerieben.
Liebend gerne wird auch (warum auch immer) an unserer Fidel (natürlich empfindliche Darmseiten !) herumgezupft oder am Rohrblatt einer Schalmei gewackelt (“was isn das?”).
Man sollte irgendwie die 9990 “guten” Besucher auf die 10 “assigen” Besucher hetzen !!! ;)
Totus Corpus Laborat

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Eintrag #30 vom 18. Mai. 2003 20:46 Uhr Harald Sill  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Harald Sill eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Tja so ist das

Hi Katrin.
Zum Glück sind solche penetranten Leute absolut in der Minderzahl, auch wenn es leider bei ein paar Tausend Besuchern immer einige davon gibt.
Leider ist das auch noch immer nicht die Spitze aber Du hast das wirklich gut gemacht. *g*
Dass sich die Kiddos die Finger verbrennen ahbe ich noch nicht erlebt.
Wohl aber dass es das eine oder andere für ein Turngerät hält und daran herum zieht, sich drauf legt usw..
Da heißt es ab und zu nachspannen.
Der Sicherheitsaspekt bei Lagerabspannungen ist auch sehr wichtig.
gerade beim Holzhacken hast Du die Augen beim Holz und nicht um Dich herum. Wenn da einer dumm in der Gegend herumsteht den Du nicht komen gehört hast kann das böse ins Auge gehen.
Bei uns versuchen die “Großen” oft ihre Kinderlein innerhalb der Absperrung auf dem Boden Platz nehmen zu lassen.
Den Platz brauchen wir aber dringend falls die Kämpfer doch mal einen Schtritt weiter zum Publikum kommen, oder ein Schwert bricht, was sich leider nie ganz ausschließen läßt.
Wenn Ihr also so gefährliche Aktivitäten wie Holzkacken im Lager unternehmt entweder abspannen oder eben jemanden aufpassen lassen dass dir keiner in die Quere läuft.
Wenn ich mit der Sine unterwegs bin haben wir am Eingang unseres begehbaren Lagers ein Schild auf dem wir darauf hinweisen was wir machen, und auch gerne erklären und etwas in die Hand geben wenn VORHER gefragt wird bevor man etwas antatscht.
Ebenfalls weisen wir darauf hin dass die verwendeten Waffen und Geräte teilweise scharf sind, das Feuer echt und somit Funkenflug mögich ist.
Mal abgesehen davon dass das mit den Waffen die Leute wirklich nicht wissen, sondern sich nur denken können, ist so ein Disklaimer eine ganz Gute Vorsorge.
Denn die Leute die dir das scharfe Sachs aus der Scheide ziehen wärend Du gerade jemanden etwas erklärst sind auch diejenigen die am lautesten schreien und andere für ihre eingene Dummheit verantwortlich machen wenn sie sich daran schneiden.
Harwalt von Biberach FRB und sine temporis

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Eintrag #29 vom 10. Mai. 2003 16:24 Uhr   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Absperrungen sind wichtig

Ich persönlich halte Absperrungen vom Lager auf öffentlichen Märkten für sehr wichtig, dank schlechter Erfahrungen.
Auf einem Markt war ich zum Beispiel gerade beim Holz hacken, drehe mich um, um den nächsten Scheit zu holen, drehe mich zum Hackklotz und eben dieser ist weg. Als ich mich sehr perplex umschaue, entdecke ich meinen Hackklotz unter den Füßen eines Besuchers, der sich meinen Hackklotz weggerollt und sich draufgestellt hatte um den Kampf auf der Turnierfläche anzusehen. als ich ihn freundlich ansprach, dass er leider und wohl zufälligerweise auf dem Klotz auf dem ich gerade holzhacke stehen würde, wurde ich mit einem patzigen “Ich hab bezahlt und ich will hier jetzt gucken!” abgespeist. Ich forderte ihn noch mehrfach auf, jetzt auf der Stelle aus dem Lager zu gehen und mir meinen Klotz wiederzugeben. Fehlanzeige. In gereizter tonlage sagte ich dann nur: “Es tut mir leid, aber das hier ist MEIN Hackklotz und ich hacke jetzt Holz auf ihm!” Daraufhin stellte ich einfach meinen Holzscheit auf seine Füße und holte mit der Axt aus. Da war er weg. Das möchte ich nie wieder erleben. Ich habe mich total hilflos gefühlt und war leider die einzige im Lager, sodass ich keine Hilfe holen konnte.
Aber Absperrungen haben auch einen lustigen Effekt. Ist euch schon mal die allerliebste Krankheit von kleinen Kindern aufgefallen, sich immer am Seil festzuhalten (und daran entlang zu laufen und sich verbrannte Finger zuzuziehen)?
grüße freydis baldersdottir

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Eintrag #28 vom 07. Jun. 2001 00:33 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

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Sorry, Christoph, auf welches Posting hast Du Dich denn jetzt bezogen? Ich denke, wenn die von uns angewandte Methode fehlschlägt, werden wir uns auch was neues einfallen lassen… wir sind nämlich auch nicht blöd… :-)
Grüße… Uli

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Eintrag #27 vom 06. Jun. 2001 21:37 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Tut mir leid, Uli, aber Fritz schildert einfach nur die Tatsache. Klar ist es schön, das Lager nicht absperren zu müssen. Jedoch kann man von Leuten, die Schachspieler als Puppen bezeichnen, nicht gerade erwarten, daß diese nicht auch gegen ein Zelt pinkeln. Absperrung ist, meines erachtens nach, besonders bei kommerziellen Märkten, einfach von nöten. Gruß v. Arlen

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Eintrag #26 vom 06. Jun. 2001 20:20 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

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Moin! Fritz, ich sehe das als deeskalative Maßnahme. Und, eine Situation zu deeskalieren bedeutet doch, die Lage zu entspannen, oder? Was ist denn entspannender als eine gute Massage… :-)
Gruss, Uli

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