Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Zelte mittelalterlich imprägnieren

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Eintrag #24 vom 12. Jun. 2001 07:28 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

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Richtig, Steffen! Leinen! Und nach den ersten Erfahrungsberichten, die ich zu hören bekommen habe, quillt das Leinen tatsächlich auf und dichtet sich so selber ab. Beginnt der Regen, soll einen kurzen Moment so eine Art Nebel durchdringen, dann ist die Sache dicht. So einfach kann die Sache sein. Man muß wieder mal nur schauen, wie es damals war. Schade nur, daß die gängigen Zelthersteller, das nicht begriffen haben. Grüße Joachim

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Eintrag #23 vom 11. Jun. 2001 11:57 Uhr Sylvia Crumbach  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sylvia Crumbach eine Nachricht zu schreiben.

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Ich habe meine Zelte bisher nicht imprägniert und selten irgendwelche Probleme gehabt. Ob einfache Zelte dicht sind, hängt auch von der Pflege und besonders von der Abspannung ab. Bei Aufbau im Regen hat es sich als praktisch erwiesen die Zeltbahnen auf der Wiese vor dem Aufbauen etwas quellen zu lassen. Unser Zelte haben bisher zwischen 5 und 3 Jahren gehalten und haben bei jeden Wetter (einschl. Schnee und heftigem Hagel) dichtgehalten. Das Material ist leider nur einfaches Baumwollsegeltuch teil in Leinenbindung, teils in Köper- bindung. Ich gehe davon aus, dass Leinensegeltuch noch erheblich bessere Eigenschaften hat. Was sich bei Naturmaterial meiner Meinung nach nicht vermeiden lasst ist, dass bei schlechtem Wetter Decken und Trachten klamm (nicht naß) werden können. Hier hilft eine Roßdecke (oder Robbenfelldecke) zum Abdecken auf dem Bett bzw. feste Körbe mit Leinensäcken oder besser eine Truhe für die Wäsche. Wenn man in zeitgen. Häusern schläft hat man die gleichen Probleme. Sylvia PS. Leider haben die meißten Veranstalter nichts für ordentliche Gräben und Reisigschlagen übrig……

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Eintrag #22 vom 11. Jun. 2001 08:53 Uhr Thomas Arnold  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Arnold eine Nachricht zu schreiben.

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Ich kann mir da vorstellen, das es an denen Punkten wo die stangen den Stoff berühren, etwas feucht wird. Kann das sein?

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Eintrag #21 vom 11. Jun. 2001 08:50 Uhr Steffen Zimmermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Steffen Zimmermann eine Nachricht zu schreiben.

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Hy Leute, bevor hier wild debattiert wird, hat schon jemand daran gedacht, daß im Mittelalter Zelte aus Leinen waren und nicht aus Baumwolle, Kunstfaser oder ähnlichem. Ich denke ja, also, Leinen quillt auf wenn es feucht wird und dichtet sich somit selbst ab. Daraus läßt sich schließen, daß Leinenzelte nich imprägniert werden müssen.
Steffen Zimmermann

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Eintrag #20 vom 10. Jun. 2001 21:56 Uhr Thurid (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thurid eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Leute! Ist vielleicht ein bisschen off-Topic, aber in einem Buch über die Reisen einer chinesischen Prinzessin im Frühmittelalter nach Tibet stand, dass sie überlieferterweise bei Regen ölgetränkte Tücher über die (nichtimprägnierten) Zelte gehängt haben. Das schont den edlen Stoff und schützt trotzdem vor Regen. Wenn das bei uns auch so war, haben wir a) die Erklärung dafür, warum Zelte von Adeligen auf alten Abbildungen nicht dreckig erscheinen, b) gibt das Uli Recht, der sagt, dass ZELTE gar nicht imprägniert wurden, und c) wäre es deswegen eine recht sympathische Lösung, wenn das Zelt tatsächlich bei Ranzigwerden einer Speiseölimprägnierung stinkt - bä - und bei Rauchimprägnierung (auch stinkt?) und zu dreckig ist, um adelig zu sein! Kurz zu unseren Erfahrungn: WIr haben unser Zelt auch mit essigsaurer Tonerde imprägniert und auch nicht sooo dolle Erfahrungen gemacht: Wir wurden immer dann nass, wenn es so sehr geregnet hat, dass sich im nicht gut abgespannten Zeltdach Wasserlachen bildeten, die irgendwann durch den Stoff drangen und dann auf unsere Köpfe tropften. Die Tonerdeimprägnierung hat also gar nichts genutzt bei den Lachen. Es stimmt wohl, dass mit der richtigen Lage das Zelt gar nicht nass wird, dann braucht man die Tonerde gar nicht erst. Wir wurden immer nur dann nass, wenn sich diese Wasserlachen bildeten. Gegen die half dann auch die Tonerde nichts. Der Rest vom Dach war okay - trotz strömendem Regen. Mag also sein, dass wir auch komplett auf die Tonerdenimprägnierung hätten verzichten könnten, wenn wir nur besser abspannen könnten. Die richtige Abspannung ist also wichtig und richtig. Es ist besser, abzuspannen, als mit Tonerde zu imprägnieren. Und wenn essigsaure Tonerde also mangelns Imprägnierung im Mittelalter nicht a ist, kann man a) auch gleich Chemie verwenden, um bei schlechter Abspannung vor Wasser zu schützen oder b) wenns Zelt gut genug abgespannt ist, auch gleich auf Imprägnierung verzichten. Durch die Seiten regnete es nämlich bei uns nie rein, immer nur von oben und da auch nur an den Stellen mit den Lachen, nie durch das gesamte Dach. Aber ich würde es imprägnieren. Eine Nacht im nassen Bett ist ätzend, sogar im Sommer - alles schon erlebt, dank Wasserlachen aufm Zeltdach, die irgendwann durch“suppten”
Hedwig Swende von Weinheim, Freie Ritterschaft Odenwald

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Eintrag #19 vom 10. Jun. 2001 19:09 Uhr Ulrich Sedlmayr  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ulrich Sedlmayr eine Nachricht zu schreiben.

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Ups, da muß ich wohl auch jemand entäuschen. Wer es nicht glaubt kann sich gerne bei meinem Zelt das Ergebniss persönlich anschauen. Ich würde mich sogar freuen mit Interessierten über so einige Dinge zu fachsimpeln.
Auf sonnige, trockene Veranstaltungen

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Eintrag #18 vom 08. Jun. 2001 16:24 Uhr Thomas Arnold  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Arnold eine Nachricht zu schreiben.

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Ups, da muss ich wohl den Meister entäuschen und ihm sagen, das er etwas falsches gelernt hat. Das sollte man dann den Stoffexperten weitergeben, damit die das auch wissen :)

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Eintrag #17 vom 08. Jun. 2001 15:32 Uhr Ulrich Sedlmayr  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ulrich Sedlmayr eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Imprägnierer, um ein bischen Verwirrung zu stiften: Im Mittelalter hat man Zelte überhaupt nicht imprägniert. Ich hab das allerdings nicht erfunden sondern ich stütze mich auf meine eigenen Erfahrungen. Durch die richtige Wahl des Leinenmaterials und die Schräge des Daches ist es möglich Zelte zu nähen, die ohne Imrägnierung auskommen. Wer es nicht glaubt kann gerne mal vorbeikommen und selbst schauen. Bei mehr Interesse kontaktiert mich, ich geb Euch gerne die Adresse des Zeltmachers. Gruß

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Eintrag #16 vom 28. Mai. 2001 20:42 Uhr Thomas Arnold  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Arnold eine Nachricht zu schreiben.

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Hm, keine Ahnung, das mit dem Ruß und ßl habe ich von einem Raumausstattermeister erfahren, der das mal in der Raumausstatterschule gelernt hatte, das es in dieser Art eben im Mittelalter gemacht wurde (unteranderem gemacht wurde)

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Eintrag #15 vom 28. Mai. 2001 01:08 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

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Moin! Hab jetzt festgestellt, das Ruß wirklich sehr Wasserabweisend ist (auch beim Händewaschen) und frage mich jetzt warum. Was bringen genau die Wiesenkräuter, außer Dampf, setzt sich der Ruß ins Gewebe oder obendrauf und wie werden die Zelte geräuchert (normal oder außen nach innen)? Wie regelt ihr das mit dem Funkenflug bei harzhaltigen Hölzern? Euer wissbegiereiger Uli
Grüße… Uli

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Eintrag #14 vom 26. Mai. 2001 22:59 Uhr Bierde Lenz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Bierde Lenz eine Nachricht zu schreiben.

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Moin zusammen ich bleib dabei, Rauch ist das beste. Außerdem sieht das Zelt dann nicht mehr so superneu aus, sondern “A”! *g* Ich kann mir vorstellen, daß man auch hochherrschaftliche Zelte so dicht gemacht hat. Feuerrauch war damals schließlich allgegenwärtig.
Lieben Gruß von Bierde Karlsdetter

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Eintrag #13 vom 25. Mai. 2001 17:55 Uhr Thomas Arnold  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Arnold eine Nachricht zu schreiben.

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Ich hörte von einerm gemisch zwischen “Altöl” und Asche zum Impregnieren. Würde sagen, das man sehr lange lüften muß :)

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Eintrag #12 vom 25. Mai. 2001 16:22 Uhr Mirko Van Keeken  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Mirko Van Keeken eine Nachricht zu schreiben.

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Essigsaure Tonerde: der Liter kostet ca. 13,-DM in der Apotheke und soll in Wasser vedünnt sogar wirken. Wir haben das ausprobiert, aber mit wenig Erfolg. Die Plane lag eine Nacht im Bottich, aber ich überlege, ob unsere Michung nicht zu schwach war. In Freienfels traf ich jemanden, bei dem hat es super funktioniert, er hatte aber auch mit essigsaure Tonerde benutzt. 2 Liter auf eine Badewanne Wasser war wohl nicht genug… probierts aus und sagt bescheid Mirko

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Eintrag #11 vom 24. Mai. 2001 13:15 Uhr Lothar Mayer  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Lothar Mayer eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo zusammen, beim Nachsuchen im Netz stolperte ich über folgenden Text: Wasserglas: Natrium- oder Kaliumsalz der Kieselsäure und ihre wässrigen Lösungen, die durch Schmelzen aus Quarzsand und Pottasche oder Quarzsand und Soda unter Druck in Wasser gewonnen werden und sich beim Trocknen durch Verkieselung verhärten. Die durchsichtige, glasklare Lösung kann sowohl als Bindemittel zur Herstellung von Silikatfarben, für Appreturen, zum Verkitten von Glas und Porzellan, als Kleb- und Füllstoff etc. verwendet werden. So gesehen ist an Wasserglas also nichts schlimmes. Im Gegenteil, ich kann mich noch gut daran erinnern, dass Großmuttern darin sogar frische Hühnereier zur Haltbarmachung in einem Steingut- oder Glastopf eingelegt hat. Dies waren dann die sogenannten “Soleier”. Die Dinger schmeckten hinterher etwas merkwürdig, ließen sich aber auch nach einem halben Jahr ohne Nebenwirkungen verzehren.
Hluthari

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Eintrag #10 vom 22. Mai. 2001 10:01 Uhr Miriam Schwinger  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Miriam Schwinger eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo, von essigsaurer Tonerde würde ich dringend abraten!! Unser Sonnendach (Rohleinen) wurde damit imprägniert und nach der ersten Regennacht hat es leicht bis später stärker durchgetropft!! Ergo nicht so empfehlenswert!! Mfg GuardianAngel

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Eintrag #9 vom 22. Mai. 2001 07:37 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

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Hi Alexander, also diese geheimnisvolle Substanz namens “Wasserglas” wird hin und wieder noch beim Modellbau eingesetzt. Ich hatte sie vor 10 Jahren mal verwendet und kann mich an eine farblose Flüssigkeit erinnern, die an der Luft austrocknet. Früher wurde sie glaube ich mal beim Bau verwendet, glaube zum Versiegeln. Mein Zelt würde ich damit aber nicht bestreichen. Gruß Joachim

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Eintrag #8 vom 21. Mai. 2001 12:51 Uhr Knut Schneider   Nachricht

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Nach einen vergeblichen Versuch, meine Zeltplane zu wachsen, habe ich sie mit ßl imprägniert. Ich habe das Zelt (aus billigem Nesselstoff) aufgebaut, Speiseöl über den First gekippt und das ganze einziehen lassen. Das Ergebnis wurde dicht wie ein modernes Nylon-Zelt, d.h. Wasser perlt ab, und wenn man die Plane auf den Boden legt, hält sich Wasser darin, bis es verdunstet ist, sickert aber nicht durch. Ich habe in Freienfels dieses Jahr zum erstenmal nach anderthalt Jahren an 2 Stellen kleine Undichtigkeiten gehabt, die sich durch nachölen sopfort beseitigen ließen. Nachteile: - Alles, was gegen die Plane kommt, bekommt Fettflecke. - Das ßl wird ranzig und stinkt nach dem Aufbauen, bis es ausgelüftet ist. - Ich weiß nicht, ab wann ßltuch als zeitgerecht angesprochen werden kann. Schönen Gruß
Knut, der wandernde Söldner

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Eintrag #7 vom 21. Mai. 2001 11:58 Uhr Alexander Melis  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Melis eine Nachricht zu schreiben.

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Meines Wissens kann man den imprägnierenden Effekt auch mit essigsaurer Tonerde erreichen. Dann soll es noch eine geheimnissvolle Substanz namens “Wasserglas” geben, die sowohl imprägniererend wie auch brandhemmend !!! wirkt. Stnd in einem Thread, leider weiss ich nicht mehr welcher. Gruß Alexander Melis

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Eintrag #6 vom 20. Mai. 2001 15:59 Uhr Gawan Dringenberg  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Gawan Dringenberg eine Nachricht zu schreiben.

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Diese Rauchmethode kann ich voll und ganz unterschreiben, allerdings würde ich stark harzhaltige Hölzer(Tanne, Kiefer) verwenden, gemischt mit Wiesenkräutern und Gräsern, die den Raucheffekt verstärken! Eine effiziente Sache, die allerdings jährliches Ausräuchern erfordert. Nummer zwei ist ein etwas komplizierteres Verfahren: Bienenwachs! Hierbei verflüssigt man naturreines Bienenwachs und bestreicht das Zeltgewebe! ODER: Man verflüssigt Bienenwachs in einem ausreichend großen Trog und “ dippt” die gesamte Plane mehrfach in diese “Brühe”! Sehr effizient, aber ein wenig kompliziert in der Ausführung…. Vorteil: Das Zelt imprägniert sich selbst( wenn die Schicht Wachs ein wenig fetter ist…) Nummer drei sollte man beim Herstellen eines Neuen Zeltes beherzigen: Leien verwenden, keine Baumwolle( Leinen quillt!!!!), bzw. WOLLE( ja, geht auch! Mit Lanolin, also Wollfett, behandelt, ebenso dicht wie Plastik…….Und tausendmal mehr A!!!)
Grüße, Gawan

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Eintrag #5 vom 20. Mai. 2001 13:04 Uhr Gunter Herzberger  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Gunter Herzberger eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo erstmal! Vielen Dank für eure Tipps. Die Variante der Rauchimprägnierung kannte ich schon von Leuten die Tippis abgedichtet haben. Ich frage mich jedoch ob die Zelte von Edelleuten wie Königs, Grafs und Herrn Kaiser auch auf diese weise wetterfest gemacht wurden? Kann es nicht auch Methoden mit Wollfett oder Klauenfett gegeben haben? Bekleidung wurde ja auch nicht mit Rauch gedichtet.
Gruß Gunter

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