Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Stahl für Schaukampfwaffen

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Eintrag #23 vom 10. Mrz. 2003 16:15 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

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Würde ich ein Schwert nur für den Zweck verwenden, für den es hergestellt wurde.
Die Braveheartschwerter sind afaik allesamt Dekoartikel und sind nicht zum Kämpfen ausgelegt.
Auch wenn es noch so stabild aussieht, der Hersteller hat es dafür nicht konzipiert und du gehst nur eine unnötige Gefahr ein.
Gruß, Ivain

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Eintrag #22 vom 10. Mrz. 2003 16:09 Uhr karl ostwald   Nachricht

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hallo arno,
vielen dank für deine antwort,es stimmt die parierstande sowie auch der knauf sind nicht aus eisen oder staht,ich habe sie mit einem magneten
getestet,auch das griffstück (nicht die angel selbst) scheint unter der lederbeschichtung aus dem zinkdruckguß zu sein, was sehr stabil zu sein
scheint ist die runde angelstange in der mitte des griffes,aber danke die genannten punkte sind
wirklich ernsthaft zu bedenken.
nochmals vielen dank.
freundliche grüsse
karl
danke im voraus karl

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Eintrag #21 vom 10. Mrz. 2003 08:28 Uhr Arno Eckhardt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Arno Eckhardt eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Karl
danke für die Bilder.
Naja, als “Sehr stabil” würde ich diese Angelkonstruktion lieber nicht bezeichen. Die Schweißung sieht aber ganz gut aus.
Für diese Art der Konstruktion scheint sich übrigens derzeit die Bezeichnung “Rattenschwanz” zu etablieren.
Du hast allerdings noch andere Probleme bei diesem Schwert:
erstens das Gewicht, welches nunmal relativ hoch ist.
Zweitens könnte ich mir vorstellen, daß hier die Parierstange aus Zinkdruckguß gefertigt ist, der sehr Bruchempfindlich ist. Die klinge so weit auszutesten, war mutig! ich bin ehrlich überrascht, daß sie das ausgehalten hat. Dummerweise ist das eben nur einer von vielen Punkten, die für die Funktion eines Schwertes von Bedeutung sind.
Ich würde dem Schwert einen Einsatz im historischen Fechten zutrauen, allerdings eben mit den besagten Bedenken wegen Parierstangenbruch und viel zuviel Gewicht im Hinterkopf.
Euer Arno

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Eintrag #20 vom 09. Mrz. 2003 08:53 Uhr karl ostwald   Nachricht

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danke arno,
ich habe das filmschwert bravenhart und da nach
meiner leienmeinung die angel sehr stabil im
inneren ist und auch der stahl der klinge sehr federt und sich bis auf ca. 90 grad ohne zu brechen und zu verformen biegen lässt kam mir
dieser gedanke mit dem fechtschwert.ich versuche
dir einige bilder zu mailen,ist vielleicht von interesse(innen ansicht der angel)
nochmals danke
karl
p.s. falls eine andere email ad. angezeigt wird
kk.maurer@t-online.de ist meine richtige
danke im voraus karl

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Eintrag #19 vom 09. Mrz. 2003 08:01 Uhr Arno Eckhardt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Arno Eckhardt eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Karl
Kann man schon machen wenn er richtig gehärtet ist und auch sonst alles stimmt. Im Prinzip kann man mit St 37 Fechtschwerter bauen. Ist halt die Frage, ob man das haben will…
Euer Arno

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Eintrag #18 vom 08. Mrz. 2003 21:44 Uhr karl ostwald   Nachricht

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hallo,
meine frage, würde ein in der angel gut verarbeitetes fechtschwert bei leichten einsatz
aus 420 stahl in frage kommen ?
karl
danke im voraus karl

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Eintrag #17 vom 22. Dez. 2002 10:09 Uhr Arno Eckhardt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Arno Eckhardt eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Klingen konisch machen

Hallo Benedikt
Vielen Dank für das Lob!
Das mit den konisch dünner werdenden Klingen ist so eine Sache bei der es, wie meistens, mehrere Möglichkeiten gibt:
Am einfachsten ist es, bei einfach nur Flachen Klingen (z.B. “Federn” oder Klingen für Frei- und Schaukampf), den Verlauf zuerst zu Schmieden und anschließend zu Schleifen. Bei den federn ist das auch die historisch korrekte Lösung.
Bei aufwendigeren Klingen (z.B. Fechtschwerter oder einfach gehaltene, historisch orientierte Klingen) schleife ich fast alles von Hand, zunächst mit der Flex, dann per Bandschleifer. Stimmt die Geometrie, ergibt sich dabei der konische Stärkenverlauf von selbst.
Historisch ganz richtig wäre es, zuerst “grob” vorzuschmieden, dann mit Schabemessern und Feilen zu glätten und anschließend mit Schleifsteinen zu schleifen und zu polieren.
Alle schleifarbeiten mache ich mit Flex und Bandschleifer, wobei ich hierfür eine Stationäre Maschine aus dem Holzverarbeitungsbereich benütze. Die haben ausreichend breite Bänder (z.B. 150 mm) und große, plane Auflageflächen.
Für alle Schleifarbeiten dieser Art braucht man aber vor allem eines:
Viel ßbung!
Euer Traumschmied

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Eintrag #16 vom 22. Dez. 2002 02:27 Uhr Benedikt Pilgram   Nachricht

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Hallo
ich arbeite in einer Firma für Reumwerkzeuge in der wir fast ausschlieslich pm stähle verarbeiten , diese stähle lassen sich durch ihr homogenes gefüge und die gleichmäßige Karbidverteilung besser schleifen als alles andere . auch wenn sie hohe festigkeiten haben .
-aber diese stähle kommen für so etwas wie ein schwert nicht in frage ,da zu spröde (wir härten auf min 64Hrc,weich hat der stahl ca 1200N/mm²),ich kenne eine große anzahl von pm stählen die alle so ca
1,8 bis 2,2 % Kohlenstoff haben , ich weiß nicht ob es hersteller gibt die pm stähle mit geringerem kohlenstoffgehalt herstellen, die vorteile wären die selben.
Durch die entwicklungsgeschichte der Pm stähle ,die hauptsächlich als schneidstoffe eingesetzt werden ,gibt es fast kein anderes anwendungs gebiet(außer MIM) und dadurch auch keine entsprechenden legierungen. SCHADE
-ich habe noch eine frage an den Traumschmied :
ich habe auf deine HP deine Produkte gesehen (großes lob ).
du läst die Rohlinge lasern ,ok aber wie schleifst du die verjüngung zum ort hin ?
spannung auf flächenschleifmaschine per magnet ,
scheint mir schwierig ,wegen dem klingen querschnitt. oder benutzt du große Bandschleifer ???und führst die klinge von hand ?
Mfg Bene

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Eintrag #15 vom 19. Dez. 2002 18:56 Uhr Arno Eckhardt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Arno Eckhardt eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Pulvermetallurgie und Co.

Hallo nochmal
Ist schon alles richtig so.
Ich habe mir schon gedacht, das mich jemand auf die neue Stahlnorm hinweist…Mein Fehler. Da aber St 37 vermutlich als Handelsbezeichnung noch die nächsten 10 Jahre verstanden werden wird, bin ich jetzt einfach mal so frech und bojkottiere die neue Norm - ist eh umstritten.
Was z.B. pulvermetallurgische Werkstoffe angeht:
Zu teuer und zu schlecht zu verarbeiten.
Die Ansprüche sind i.d.R:
- Billig
- Authentisch
Am besten beides!
Also: Vergiß es.
Dasselbe gilt m.E. für die hochlegierten Stähle. Material teuerer, Verarbeitung teurer, Wärmebehandlung teurer…Das kann gut 30 % Mehrpreis für ein Schwert bedeuten.
Für Pulvermetallurgische Materialien (die übrigens im Prinzip die “alten” Raffinierstähle immitieren…) habe ich mich noch gar nicht getraut, zu kalkulieren…
ganz abgesehen vom “A” - Faktor.
ich bleibe also beim Raffinierstahl, der ist gleichzeitig authentisch und gut (wenngleich teuer) und Federstahl, der für fast alles taugt und bezahlbar ist sowie sich gut verarbeiten lässt.
Hochlegiert gibts in Ausnahmefällen, muß halt bezahlt werden und ist dabei nicht “A”, was allerdings eignetlich Niemand sieht.
Sind aber nach unserer Erfahrung generell nicht gut zu Schaukampfzwecken (Stichwort Kerbschlagempfindlichkeit durch Chromkarbide u.ä.).
Euer Traumschmied

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Eintrag #14 vom 19. Dez. 2002 18:19 Uhr Benedikt Pilgram   Nachricht

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sorry habe den x55si7
aus dem vorherigem eintrag übernommen ohne ihn nachzuschlagen.
-es wird beim C60 immer noch unterschieden (klar Ck60 iat allte Norm), mag sein das dein stahlkocher wo du bestellst einen sehr hohen reinheitsgrad liefert ,müßte mann dem datenblatt entnehmen. das ist aber laut norm nicht vorgeschrieben für den C60 ,und wird auch nicht von allen firmen so gehandhabt.Es gibt auch stahl kocher die noch eine menge andere stoffe hinzufügen die die eigenschaften verbessern , aber nicht aufgeführt werden ,um sich von der konkurenz abzusetzen .
wenn der stahl einen besonders niedrigen schwefelgehalt(verantwortlich für schlechte Kerbschlagarbeit)haben soll bekommt er als zusatzsymbol ein E angehängt (DIN EN 10027)
zb C60E(alter Ck60) .oder bei stählen die für die flamm oder inducktionshärtung vorgesehen sind ein f ,zb der C70f .
-st für baustähle ist alte norm seit 4 jahren nicht mehr aktuell der alte st37-2 heist jetzt
S235JR .
also mit dem S alleine kann mann den allgemeinen Baustahl mit dem Hss Oder SS leicht verwechseln. die schreibweise alleine des Hss macht den unterschied. zb der Hss 10-4-3-10 .
Sicherlich lässt sich aus einem C60 ein gutes schwert machen,ihre erfahrung zählt.rein technologisch sind die eigenschaften bei sehr geringem phospor und schwefel gehalt besser .und warum nicht auch mal einen hochleistungsstahl verwenden ,wie pulvermetalurgisch hergestellte stähle ??? die haben auf grund ihrer herstellung wesendliche vorteile was kerbschlagarbeit und festigkeiten angeht.(bessere eigenschaften als ein 0,8 eutecktischer stahl da keine streifen perlitbildung durch hochdrucksintern fast keine seigerungen !keine korngrenzen wie bei langsammer erstarrung .
Oder hochlegierte Federstähle X12CrNi177K (emodul nur 185000)oder x5CrNiMo1810K?????
is zwar was ärgerlich beim schmieden aber verspricht gute eigenschaften nur so ne Idee .
Mfg Bene

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Eintrag #13 vom 18. Dez. 2002 08:51 Uhr Arno Eckhardt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Arno Eckhardt eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht C 60

Hallo Ihr, Hallo Benedikt
Leider muß ich Dir widersprechen, was den C 60 angeht. Dieser Stahl ist sehr wohl für eine Wärmebehandlung geeignet und auch gedacht. Laut Hersteller wird inzwischen nicht mehr nach C oder ck unterschieden, da der Reinheitsgrad dank moderner Fertigungsmethoden inzwischen allgemein sehr groß ist.
Ich habe mehrfach Klingen aus C 60 hergestellt. Bei richtiger Härtung und 55 HRC kann man sie genauso um 90 Grad oder mehr biegen, wie auch Klingen aus Federstahl, ohne bleibenden Verzug oder Bruch.
Nochwas:
X 55 Si 7 gibt es nicht. Wie Du schon ganz richtig sagst, steht das X bei hochlegierten (nicht unbedingt rostfreien) Stählen als Kennzeichen für den 100fach angegebenen Kohlensoffgehalt.
55 Si 7 ist aber nicht rostfrei und auch nicht hochlegiert, sondern ein niedriglegierter Qualitätsstahl mit 0,55 % Kohlenstoff und Siliziumzusatz.
Faustregel:
Fängt die Bezeichnung mit “ST” an: Allgemeiner Baustahl (nix für Schwerter).
Steht ein Buchstabe oder eine Zahl am Anfang: Niedriglegierte oder unlegierte Kaltarbeitsstähle (z.B. C 60 oder eben 55 Si 7)
Ein X kennzeichnet wie gesagt hochlegierte Stähle (mehr als 5 % Zusätze).
Ein S kennzeichnet Schnellarbeitsstähle (auch als “HSS” bekannt).
da für Uns fast ausschließlich die niedriglegierten Stähle von Belang sind, kann man sich die Regel ganz gut merken, denke ich.
Ich empfehle jedem, der sich mit der Stahlnormung noch näher befassen möchte dringend das “Tabellenbuchg Metall” oder das “Handbuch Stahlschlüssel” (bin mir nicht ganz sicher, ob das wirklich so heißt). letzteres ist eine gekürzte Ausgabe des “großen” Stahlschlüssels für um 200.- EUR, die lediglich etwa 20.- EUR kostet.
Passt bitte ein Bischen mit den Bezeichnungen auf! Ich habe in den 10 Jahren, in denen ich mich inzwischen mit Metall beschäftige, schon so viele Mißverständnisse wegen falscher Bezeichnungen aufklären müssen (und auch selbst darunter gelitten), das ich inzwischen sogar die “Normungswut” verstehen kann…Zumindest bei solchen Sachen.
Nix für ungut.
Euer Traumschmied

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Eintrag #12 vom 18. Dez. 2002 01:52 Uhr Benedikt Pilgram   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht stahl mmmmhhhh...

Hallo
der x42Cr13 ist ein stahl mit 0,42%kohlenstoff und 13%chrom . ein sher einfachter stahl der gut härtbar ist und gerade so rostfrei.bei allen stählen wo ein x vorsteht ist dienachfolgende zahl der kohlenstoff hunderstel , dann die angsabe über legirrungsbestandteile mit vollen % angaben . ich empfehle ihnen für alle schlanken und langen waffen einen federstahl zu nehmen . (sind stähle mit si drin )wie der x55si7 . diese stähle sind flexiebel .
vom c60 rate ich ihnen ab außer für messer . dieser stahl ist ein einfacher stahl mit 0,6 % kohlenstoff ,der komplett durchhärtet aber sehr empfindlich ist ,bei wasser abschreckung reißst er sofort .er ist nicht für eine wärmebehandlung vorgesehen . fals sie ihn dennoch nehmen wollen nehmen sie die wariante für die wärme behandlung .zb ck60 k steht für edelstähle mit sehr niedrigem phospor und schwefel gehalt .oder einen c60 w3 . wenn du feilen must glühe den stahl vorher weich ,sonst fiel spaß .
Mfg Bene

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Eintrag #11 vom 05. Dez. 2002 21:55 Uhr   Nachricht

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Seyed gegrüst. Ich,habe als Hobby Schmied,die erfahrung gemacht ,daß sich CrMo42v4(glaube ist die Nr 1.4469)(oderC60,C95etc) sehr leicht verarbeiten läst sowie auch in einem “Grill” notfals gehärtet werden kann.Dieser Stahl sollte natürlich auch noch angelassen werden,da er bei einer partentiellen härtung im schnitt ca65HRC aufweist was einer Sprödigkeit von Glas gleicht. Fals der Stahl unbedingt Rostfrei sein soll empfehle ich 1.4111 1.4112 oder1.4113 diese stähle werden haptsächlich in der Fleischindustrie verwand sind aber nicht so flexibelwie CrMo42V oderC60.
Kai Schmied des Grafen Walter von Nordeck

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Eintrag #10 vom 17. Nov. 2002 12:02 Uhr Herr Buntebarth   Nachricht

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Ich grüße (nicht nur) die Fachkundigen!
Kann mir ein materialkundiger Mensch Tipps
zu geeigneten Stählen zum Schwertbau geben?
Aufgrund fehlender Maschinen muß ich im
Moment auf einfachste Handarbeit setzen
(Sägen, Feilen, etc.). D.h. er müßte noch
relativ gut bearbeitbar sein…
Es sollte nicht direkt eine Schaukampfwaffe
für den Dauergebrauch werden, aber auch kein
Staubfänger im Schrank!
Eine Härtung wird sich wohl auch nicht so
einfach realisieren lassen. Sie ist bei
wirklichen “Gebrauchswaffen” sicherlich nötig,
aber auch bei selten und nicht extrem belasteten?
Habe bisher bei gängigen Schwertherstellern
nur 420er Edelstahl und die dürftige Angabe
Kohlenstoffstahl (sehr geistreich!) gesehen
(letzterer bei Handgeschmiedeten Waffen).
Eignen sich gängige billige Werkzeugstähle
mit ca. 0,5%C oder der rostfreie
“Universalwerkstoff” AISI 420 (alias X46Cr13
alias WN 1.4034) ?
Sonst habe ich hier noch was von X55Si7 gelesen,
was zeichnet ihn aus?
Herr Butterball

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Eintrag #9 vom 16. Mrz. 2002 16:17 Uhr Arno Eckhardt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Arno Eckhardt eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Ihr
Auf die Gefahr hin, ßrger zu bekommen:
Die dort angebotenen Stähle halte ich maximal bedingt für tauglich.
Ein Stahl mit 0,2 % Kohlenstoff lässt sich nicht besonders hoch vergüten. Vielleicht was für Leute, die entweder Scharten akzeptieren oder deren Härterei daraus durch Randschichtbehandlung noch was machen kann.
Der Zweite angebotene Stahl ist schon besser. Den kann ich mir für schaukampfzwecke vorstellen.
Bei beiden ist zwar eine Analyse vorgezeigt, aber kleine Normbezeichnung oder Werkstoffnummer. Das macht auf mich einen unschönen Eindruck. Jeder, der sich mit Stahl beschäftigt, kennt normalerweise diese Kurzbezeichnungen und fängt damit letzlich mehr an. Der Vergleich wird so erschwert.
Wenn man sich aber die Parierstangenrohlinge anschaut, wird deutlich, wie dick die Rohlinge sein müssen (Langloch).
Das gäbe in beiden Fällen die berüchtigten “Eisenbahnschienen”, also viel zu schwere und dahere gefährliche Prügel (es sei denn, man schleift recht viel weg).
Nochmal:
Egal, was Ihr für einen Stahl verwendet (da soll ruhig jeder eigene Erfahrunmgen sammeln), wichtiger ist einen brauchbarte Härterei.
Erfahrungen mit den Beiden zur Diskussion gestellten Stählen habe ich keine!
Ich berufe mich lediglich auf mein metallurgisches Grundwissen.
Leider kenne ich auch niemanden, der mit diesen Rohlingen schon gearbeitet hat.
Euer Traumschmied

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Eintrag #8 vom 16. Mrz. 2002 12:34 Uhr Frank Bünten   Nachricht

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Unter www.schwertform.de bietet eine Familie Kindermann Bausätze für schaukampftaugliche Schwerter an. Weiß jemand von guten oder schlechten Erfahrungen bezüglich der Klingenqualität zu berichtn?
Frank

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Eintrag #7 vom 09. Feb. 2002 21:18 Uhr Lutz Milferstedt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Lutz Milferstedt eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Waffen

Hi ihr!
Da ich zu lesefaul bin will ich mal eben beschreiben was ich so für stahl zum schmieden/schleifen für Schaukampfwaffen nehme….
Für geschmiedete Waffen nehme ich sehr gerne 42CrMo4 (ein sehr netter Stahl der nach dem schmieden und härten etwa auf 50-58HRC ) kommt
(alles über diesen wert, würd ich nicht mehr zum schaukampf nehmen (Bruchgefahr))
Weiterhin “bau” ich in meine Waffen (aus 42CrMo4) die kleine sicherheit der japaner ein (die Hamonline) um einen bruch des schwertes zu vermeiden.
für geschliffene Schwerter nehme ich XAR320
dieser stahl ist relativ weich, läßt sich randschichtenhärten, und ist in einem gewissen maß flexibel, danach aber plastisch (was weitaus besser ist als spröde)
naja….
die angeln:
die klinge und angel werden gehärtet, danach wird die angel wieder angelassen um sie weicher zu machen, damit hier das schwert nicht bricht (wie bei einer feile)
BUCHTIP:
es gibt ein buch names: die japanische Schwertschmiedekunst (ich würde sagen ein MUß für jeden)
in diesem buch steht im übrigen auch das härteverfahren der japaner drin …
gruß W.Kardieson (für fragen bitte mailen)

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Eintrag #6 vom 22. Dez. 2001 18:15 Uhr Hilmar Becker  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hilmar Becker eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Admin-Hinweis

… und prinzipiell würde der Eintrag 4 jetzt gelöscht werden, da die Absenderangaben unvollständig sind. Da aber jetzt schon eine Antwort erfolgt ist, sehe ich ausnahmsweise einmal davon ab.
Ich bitte eindringlich darum, in Zukunft Postings nur mit vollständigen Absenderdaten einzustellen.
Hilmar

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Eintrag #5 vom 22. Dez. 2001 08:55 Uhr Arno Eckhardt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Arno Eckhardt eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht 420er

Hallo Jens
Nö, würde ich nicht machen.
Erstens ist das ein hochlegierter Stahl, der zum verbiegen und anschließend zum Brechen neigt, und zweitens kann es sich dabei ja fast nur um eine billige Dekowaffe handeln, da kein vernünftiger Schmied dieses üble Material verwenden würde…
ßbrigens:
420 ist eine amerikanische Normbezeichnung. Bei uns heißt das Zeug X 40 Cr 13 und hat die Werkstoffnummer 1.4034
Prinzipiell eignen sich hochlegierte und/oder rostfreie Stähle nicht gut zu Schaukampfzwecken.
Gruß, Arno der Traumschmied

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Eintrag #4 vom 22. Dez. 2001 04:30 Uhr Jens Eckhardt   Nachricht

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Eignet sich gehärteter 420ger Stahl zum Kampf?

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