Bis Mitte des 16. Jahrhundert ist es nachgewiesen.
Aber da es einen absolut Logischen und Nachvollziehbaren Aufbau hat,
muß (müsste) es das Zelt schon sehr früh bei allen seefahrenden Völkern gegeben haben. Im internationalem www. habe ich bis jetzt noch nichts darüber gefunden oder ich stelle die Suchfrage falsch.
Wir haben mal was auf einer Seite vereint. Das war aber schon 2004/2005.
Wir hatten versucht literarische Andeutungen von Zelten und auch Bildbelege von Zelten zu finden.
Dieffenbacher hatte 1919 das Wort gezelt für Zelt allgemein angegeben. Seid 2004 höre ich immer öfter das Wort Geteld, weil ich es bei Bumke so gelesen hatte.
Hinweis: Dieser Eintrag wurde aus dem Thema “Alex-Zelte” hierhin verschoben.
Moin,
Die Bezeichnung ist das eine, Konstruktion und Herkunft das andere. Aus spätmittelalterlichen Darstellungen kenne ich die von Alex genannten “Doppelkegel” als häufig mit seitlichen, halbrund auslaufenden Eingang versehene Zelte dreieckigen Querschnittes und rund auslaufenden Enden (“Apsiden”), aber keine am First sichtbare Stange z.B.
Die verlinkten Zelte aber werden i.A. Szenejargon “Gertents” genannt, und basieren auf einer Darstellung des Eadwine-Psalters, der allerdings m.W.n. nur eine frühere Handschrift kopiert, und unterscheiden sich insofern erst einmal durch die Datierung der Quellen, als auch der sichtbaren Konstruktionsweise.
Da mir jedenfalls aber keine hist. greifbare Bezeichnung bekannt ist, sind das alles nur moderne Definitionsversuche.
Ist zwar ein Norman das wir von Sew Mill haben, aber mit der Verarbeitung sind wir zufrieden. Zudem haben die auch ein Ohr für eigene Wünsche und Ideen. Deren Zelte kannst du in Leinen, wie auch in BW bekommen. Ob die auch ein Speichenrad hinkriegen, ich weiß es nicht, aber das kostet dich nur eine Mail.
Das ist mit Kelle’s Seite genauso.Du mußt einfach mal Kontakt zu ihm aufnehmen am besten Telefonisch.Sag ihm was du dir vorstellst und er wird dich beraten.
Ich möchte mich erstmal bei alle bedanken, die mir hier mit ihren Ratschlägen zur Seite standen.
Ich bin dahingehend doch etwas verunsichert, für wen ich mich nun entscheiden sollte. ßber MAtuls habe ich nun auch im Internet gelesen, das die Kommunikation doch sehr schwierig ist.
Ich habe mich erstmal dazu entschlossen, die Zeltfrage Vor-Ort zu klären. Das bedeutet, das ich versuchen möchte auf Veranstaltungen Darsteller gezielt auf ihre Zelte, die Herkunft und die Zufriedenheit anzusprechen.
Was die eräwhnten Lutz Schmidt und Kelle Strongbow angeht, scheint bei denen die HP jeweils nicht mehr verfügbar oder seit langen nicht mehr aktualisiert wurden zu sein.
Trotzdem vielen Dank für euren Rat und eure Unterstützung.
Wie gesagt,ich habe auch ein Leinenzelt und zwar nicht imprägniert.Ist auch gar nicht nötig ein Leinenzelt zu imprägnieren.Ich bin sehr zufrieden damit und es hat bis jetzt jedes Wetter standgehalten.Es war absolut dicht!
Bei den Matulszelten hab ich bisher einiges negatives gehört.Ein Gruppenmitglied von uns hat sich dort eines bestellt.Das Zelt kam natürlich nicht zum angegebenen Termin.Die Seile sind aus schlechter Qualität,die Speicherradkonstruktion ist sehr schlecht und unstabil.An den Abspannungspunkten (Seile)wurde
der Stoff nicht verstärkt.Da hätte der Stoff dann reißen können.Es gab dann natürlich heftige Diskussionen.Matuls gab einen Preisnachlass und die Fehler wurden selbst beseitigt.
Fazit:
Von uns würde sich keiner mehr ein Zelt von Matuls machen lassen.
Bei den Speichenradzelten von Past Tents enden werden die Spiechen in große hässliche Lochösen in der Zeltbahn gesteckt. Sieht man wenn man davor steht sofort. Bei Arma Bohemia ist es leider das selbe. Zudem ist es halt Baumwolle. Verglichen mit Dichtl und Famwest mögen diese Zelte gut sein, in Zeiten von erschwinglichen Leinenzelten reicht das aber nicht für einen guten Ruf.
Ich habe mein Zelt von Lutz Schmidt und habe daher keinerlei Probleme mit Zeltbahn, Gestänge oder Lieferung. Selten das ich etwas so unkompliziert gekauft habe und so zufrieden damit war.
Was das nachimprägnieren von Leinen angeht, so bin ich etwas verwundert. Da ist eine zusätzliche Imprägnierung doch gar nicht von nöten. Unser Zelt ist jedenfalls absolut dicht, auch bei starkem Regen und Unwetter.
den Ausführungen von Claus kann ich voll und ganz zustimmen. Ich habe ebenfalls ein Zelt von Matuls gerade noch vor Freienenfels und mit langer Lieferzeit erhalten, mit 5 m Durchmesser und in imprägniertem Leinen. Ich hatte bereits nach der Anlieferung schon Bedenken wegen der echt bescheidenen Konstruktion der Holzteile. Beim 3. Markt (Freisen) hat sich nunmehr die oberere Scheibe, an die die Zeltplan nur mit wenigen kurzen Nägeln seitlich befestigt war, von der Zeltplan gelöst und die ganze Konstruktion ist zusammengebrochen, dabei ist auch die Radnabe mit gerade 20 cm Durchmesser in der Mitte entzwei gebrochen. Dabei herrschte lediglich etwas Wind mit einigen kleinen Böen, aber der dann aufkommende Regen hat der Sache dann den Rest gegeben. Glücklicherweise war zu diesem Zeitpunkt niemand im Zelt.
Die Plane ist in Ordnung, die Seitenwände sind ebenfalls abnehmbar (2 Teile) das ist besonders interessant, da man den Zugang auch später festlegen kann und wie bereits von anderen angeführt, das Zelt auch zu Schauzwecken öffnen kann. Das Leinen dehnt sich sehr stark aus so dass schon nach wenigem Gebrauch im Grunde die Speichen zu kurz sind und auch aus den Taschen fallen können. Die Speichen (etwa Dachlattenstärke) besitzen einen Metallstift, der ca 2 cm in die vorhandene Bohrung am Speichenrad eingesteckt wird. Der Mast besteht zumindest bei mir aus Weichholz ist 2-teilig und wird mit einer Alurohr Hülse mit dem anderen Stück verbunden. Da der Mast (Baumstamm) aufgrund des Wuchses ungleich ist, ist natürlich auch die Verbindung nicht optimal und die ganze Konstruktion ist sehr wackelig. Das Speichenrad war auch nur mit 3 Nägeln oberhalb der Hülse am Mast befestigt.
Ich habe mich im Vorfeld der Zeltanschaffung sehr ausführlich mit den verschiedenen Versionen und Herstellern beschäftigt und habe deshalb auch mit großem Interesse die entsprechenden Beiträge in diversersen Foren verfolgt. Im Prinzip wurden die Zelte von Matuls immer recht gut bewertet und da ich eben ein Zelt in möglichst historisch belegter Form haben wollte- habe ich mich letztlich auch dafür entschieden. Insgesamt hat das Unternehmen Zelt bisher 1.680.- gekostet, aber mit einer so raschen “Verfallszeit” habe ich im Grunde nie gerechnet.
Ergänzung. Ich habe die Zeltplane imprägnieren lassen, das hat sich bestens bewährt, denn unter dem zusammengefallenen Zelt war alles trocken und die Leinenplanen waren auch innerhalb weniger Stunden wieder trocken, so dass alles wieder eingepackt werden konnte.
Was die Heringe anbetrifft so hatte ich die von Matuls in geschmiedeten Eisen genommen, ebenfalls ist die angebotene zusätzliche Sturmsicherung undedingt notwendig. Da ich auch Hanfseile haben wollte und diese sich wenigstens in der Anfangszeit stark dehnen war ständiges nachspannen angesagt.
wir selbst und Freunde von uns haben jeweils ein Zelt von Matuls. Wir haben einen 5-Meter Pavillon aus schwerem Leinen, sauber vernäht und vom Stil her eben (anders als Past Tents, Fam West oder Dichtl) historisch recht gut belegbar - durchaus zu vergleichen mit den Zelten von Lutz Schmidt. Die Qualität des Zeltes, des Leinens und der Nähte ist gut, allerdings taugen Mast, Speichen und Heringe schlichtweg gar nichts, die muß man wegwerfen und neu machen.
Die Zuverlässigkeit und Lieferzeit bei Matuls sind leider inzwischen katastrophal. Trotz Vorabüberweisung wurde mit der Arbeit an unserem Zelt erst 4 Monate nach ßberweisung begonnen, die Lieferung erfolgte in Teilen mit jeweils anderen Speditionen, ein Teil der Bestellung (nicht zum Zelt gehörend) kam gar nicht an. Es war definitiv unsere letzte Bestellung da.
Zu Tentorium kann ich nichts sagen, allerdings scheinen die die einzigen zu sein, die handgenähte Zelte anbieten, von daher sicherlich interessant.
ja, auf eurer Seite steht von wem es ist. Habe zu ungenau geschaut. Leider kann ich aber auch nicht finden, welche Abmessungen euer Zelt hat. Da du aber ein Bild des Bettes auf eurer Seite hast, gehe ich von gut 4 m aus, da das bild den Eindruck vermittelt, das Fussende ist am Mittelmast, während der Kopfteil ganz knapp an der Zeltwand ist.
Entschuldige bitte wenn ich ihn nicht finde, aber wo ist der Händlerthread. Ansonsten finde ich zwar Aussagen über Matlus, aber nicht über Tentorium gibt es nur diesen anderen Thread www.tempus-vivit.de/taverne/thema/4510#4
Und das Erfahrungen mit der Zeit sich ändern können, scheinen wir gerade hier bei Past Tents zu erleben.
Ich wollte mit meinen Fragen gerne hier im Thread bleiben, und eben keinen neuen.
Für nahezu alle deine Fragen gibt es hier im Forum bereits die Antworten. Händlerbeurteilungen gibts im Händlerthread. ßber das Verhalten von Leinen gibts auch mehrere Beträge, vermutlich sogar in diesem Thread. Die Beschreibung unseres Zeltes findest Du auf unserer Homepage. Liess einfach doch mal die zahlreichen, vorhandenen Informationen.
inwiefern beziehst du dich auf “recht große Lochösen” Kannst du das beschreiben?
Was den Ruf angeht, so hat/hatte Past Tents meines Wissens nach einen sehr guten Ruf, was Form und Aufbau, sowie auch die Qualität des Zeltes angeht.
Ganz im Gegensatz zu Fam-West und Dichtl…
Daher meine Frage, ob dies noch gilt. Bist du der Meinung das Past Tents hier das alte Lob aufgebraucht hat? Deren “Nicht-Kommunikation” stört mich natürlich sehr.
Hallo Jens,
Nein, Past Tents fertigt nur aus Baumwolle. Und nur mit der Maschine. Darüber brauchen wir sicher nicht diskutieren.
Eine Handnaht kommt für mich keinesfalls in Frage. Dies ist ausschliesslich monetär zu beurteilen.
Was Baumwolle und Leinen angeht, da muss ich zugeben, dass ich darin eben keine Erfahrung habe. Dies bezieht sich auf die Dichtigkeit.
Wo hast du dein Zelt her? Wie gross ist es? Ich nehme an, euer Zelt ist auch für 2 Personen ausgelegt. Dies soll bei mir auch sein, denn ein Bett soll für 2 Personen, meiner bisherigen Idee nach, quer hinter dem Mittelmast stehen, damit man genug Platz zur Zeltwand lässt, und diesen Bereich mit Tüchern über den Speichen sogar anhängen kann. Zur Not sollen auch mal 4 Personen, bequem und mit genug Abstand zur Zeltwand darin schlafen können.
Aktuell sehe ich eben 3 Anbieter, von denen ich gutes gehört habe.
Past Tents - England - guter Kurs beim Pfund - allerdings Baumwolle
Small Pavilion… alles drin und mit Transport auch 1150 Euro.
Tentorium scheint abnehmbare Seiten zu haben, damit also eingehängt, was ich nicht nur zum Auf- und Abbau sehr angenehm finde, sondern auch zur ßffnung, wenn das Zelt mal richtig eingerichtet ist.
Wer kann sich über Matuls und Tentorium äussern? Sind die Seiten bei Matuls auch abnehmbar?
Das wichtigste für mich ist aber auch der Service, bzw. der Kontakt bei Reklamation.
Wie verhällt es sich mit der MwSt? Kommt die noch drauf? Wurde eine Sales Tax in Polen entrichtet?
Inwiefern liefern o.g. Anbieter gegen Aufpreis noch Vordächer nach?
Hallo Thomas,
Danke für deine Zeilen. Obige Fragen an Jens möchte ich auch an dich richten. Wie ist Leinen bei Regen? Darf man an die Stoffbahn kommen? Alte Zeltregel war ja. Nicht an den Stoff fassen, dann inst es dicht.
Daher suchte ich ja ein 4 m Zelt, mit möglichst graden Seitenteilen um innen viel Platz zu haben und nichts an die Zeltwand stelle zu müssen (Druckstellen).