Hallo Griffith, die von Dir in “Freienfels 99” genannten Wiki-Zelte waren auch bei Dänen, Jüten, Angeln, Friesen und jedem der zig Wendenvölker durchhaus beliebt. Dabei wurden entweder gar keine oder Pferde- und andere “Fratzen” als Schmuck..äh, Satz mißlungen. Ist aber doch eh klar. Als Mannschaftszelte bei Heerfahrten waren mehr einfache Zelte vorhanden, die man mit einer einfachen Leinenplane, ein wenig Seil und Stöcken aus dem Wald ganz schnell und ohne großen Transportaufwand aufbauen konnte, wärend man bei den Wikis ja die ganzen Bretter schon mitschleppen mußte. Viele Grüße v. Arlen
Danke Gär, danke Viel-Lipp, …seufz… naja, sieht so aus, als ob mir nicht viel Wahl bliebe. Aber: all das hätte ich sooo gerne vorher gewußt. Die Kohte ist halt eben neu, kurz nach Weihnachten gekauft. Im letzten Jahr habe ich davon noch nix gehört. Klar würde sie immer erkennbar bleiben, und mit Lästerei habe ich keine Probleme, solange ich nur auf dem A-Zeltplatz bleiben kann. Und in welchem Pavillon kann ich denn ein Feuer machen? Haben Eure oben eine (verschließbare) ßffnung? Wenn ja, dann würde ich mich ernsthaft über Bastelanleitungen oder Adressen freuen. ein zerknirschter aber bekehrter Griffith
Malzeit Pfillip, das trifft´s recht gut auf den Punkt. Sollte man auch auf die berühmten hochgesetzten ALEXE ausweiten. Aus diesem Grund auch meine im leicht falschen Thread ´Zelte von Past Tents´ gepostete Bitte (Preis-) Erfahrungen beim Kohten- und Alexverkauf zu posten… Der gerade aus der Kantine gekommene Ger
Erstmal eine Frage: Warum willst Du Deine Kohte umbauen? Warum verkaufst Du sie nicht einfach, um das Geld in halbwegs vernünftigen Stoff zu investieren, um Die ein Rundzelt oder einen Pavillon zu nähen? Es gab mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit KEINE schwarzen Zelte. Denn 1. Schwarz ist eine klerikale Farbe 2. Im MA war bunt ´in´ je bunter desto MA Ergo: wer sich ein schwarzes Zelt hätte leisten können, hätte sich wahrscheinlich eher ein buntes Zelt besorgt. Außerdem wird jeder immer merken, daß Dein Zelt eigentlich eine umgebaute Kohte ist, und Lästerei wird Dein ständiger Begleiter auf allen Märkten sein. Eine einmal umgebaute Kohte läßt sich dann auch nicht mehr verkaufen. So, muß jetzt in die Kantine, Philipp
Hi Christoph, nein, danke, von PT habe ich selber ´genug´ gesehen. Es dreht sich um die ´Authentifizierung´ oder Tauglichmachung meiner Kohte. Die aber keine typische ist, sondern eher im Pavillonstil erbaut mit senkrechten Seitenwänden und innenliegenden Stangen. Was kann man tun, um z.B. auf Freienfels zugelassen zu werden? Vielleicht kommen ja doch noch Ideen… Danke Griffith ap Rhys
Hallo Ihr alle, ich oute mich jetzt als Besitzer einer Kohte. Und die möchte ich dann trotzdem so überarbeiten, daß man sie irgendwohin stellen kann und sie nicht zu unauthentisch wird. Geht denn völlig authentisch? Kann sich jemand ein Leinenzelt leisten, oder darf ich jeden anmeckern, der doch Baumwolle verwendet? Der einzige Einwand, den ich gelten lassen würde, ist der gegen die schwarze Farbe - war halt verflixt schwer und teuer zu kriegen. So: wer hat denn jetzt Lust, mir auf meine Frage unter ´Zelte von Past Tents´ zu antworten und mir Ideen zur ßberarbeitung der dort beschriebenen Kohte zu geben? Griffith ap Rhys
… dann dröppelt es an der Stelle ein bischen. Das ist bei unserem Referenzzelt (Gabrieles, 4*4 m) aber nocht nicht passiert, und das wird von allen Gruppenmitgliedern häufig frequentiert, es wird Kram abgestellt, Rucksäcke kippen gegen die Außenwand, das Zelt wird feucht abgebaut, über den Boden geschliffen, und monatelang zusammengeknüddelt irgendwo gelagert. Demnächst, nach Jahren der Benutzung werden wir dann wohl nochmal nachimprägnieren… Baumwollstoff quillt auch nicht soweit auf, daß er dicht wird. (Zumindest unserer!) Philipp (im pitschepatschenassen nicht imprägnierten Baumwoll-Gepäckzelt kauernd)
Moin Gunther. Wir imprägnieren unsere Zelte überhaupt nicht. Sobald die Leinwand feucht wird, quillt sie auf und wird dadurch dicht. Imprägnierung erreicht die Abdichtung dadurch, daß eine Schutzschicht über die Leinwand gezogen wird; diese Schicht hält zwar das Wasser draußen, hindert das Material aber auch am Aufquellen. Und wenn die Imprägnierung mal eine Lücke bekommt… Dietrich
Hallo Gunther, wir haben unsere Zelte auch selbst genäht. Imprägniert haben wir sie mit ganz normaler Imprägnierlösung aus dem Camping-Laden. Das ist eine milchige Essig-Wachs-Emulsion, die in Plastikflaschen verkauft wird. Sie wird mit heißem Wasser verdünnt, und mit einem Schrubber o.ä. in die Zeltplane eingerieben. Derartig behandelte Zelte sind über Jahre richtig dicht. Ein paar Hinweise noch: 1. Bezüglich der Verdünnung unbedingt die Herstellerangaben einhalten. 2. Kräftig und gründlich einmassieren. 3. Frei hängend trocknen lassen. 4. Nicht mit Material spahren. 5. Nähte besonders gründlich behandeln. Viel Spass beim planschen Philipp
A hin oder her, was sind die besten Mittel, bislang unbehandelten Baumwoll- oder Leinenstoff wasserdicht zu bekommen? Wo bekommt man die Mengen an Imprägniermittel ( braucht man wahrscheinlich ja eimerweise?) am günstigsten? Was hilft? Was macht den Stoff nicht zu hart, und so weiter. Helft mir doch bitte mal, ich will da gerade einen Eigenbau in Angriff nehemen… Gunther Markgraf von Bärennoth
Hallo Ich hätte da auch noch einige Fragen. Welche Art Holz soll am denn für eine Art Wiki-zelt benützen? Das Porblem ist, daß das Holt nicht zu schwer sein sollte, aber stabil genug, die Zeltplane zu tragen. Wegen der “Imprägnierung” habe ich gehört, daß man bei Zeltplanen mit gefälle ganz normales Imprägnierspray benutzen kann. Was angeblich auch gut ein soll, ist Holzschutzlasur, da kann man die Plane gleich färben. A… ist natürlich eine Mischung aus Wachs und ßl, die dann auf die Plane aufgetragen wird. Die Plane wird daduch schwerer aber dichter. Ich werde mich wohl fürs Wachsen entscheiden. Für die Frage nach Zeltarten kann ich folgende Seite empfehlen: www.tentsmiths.com/products.htm Gruß Christiane aka Aislinn
Tach zusammen, weiß jemand, bzw. gibt es verläßliche Quellen über das vermutlich verwendete Zeltmaterial? War es Stoff, Leder, Filz?? War es wasserdicht gemacht? Kalk, Fett, Wachs? Warum gibt es keine Quellen zu Zelten aus dem MA? Waren sie so unwichtig, das man sie hatt verrotten lassen, so das man heute keine Reste mehr davon findet? ein fragender Frank
Hallo Wulf ! Es gibt leider keine überlieferten Bauanleitungen von Zelten. ßberhaupt gibt es nur sehr wenig Infos. Weil es mich aber interessiert hat, habe ich im März mit einer Komilitonin ein Referat über mittelalterliche Zelte vom 7. bis 15. Jahrhundert in Zusammenarbeit mit Dan von Nobilitas geschrieben. Detaillierte Bauanleitungen enthält es keine, aber viele Bilder und ein paar Konstruktionsvorschläge. Leider kann ich es im Moment nicht, oder nur sehr unschön ausdrucken. Außerdem gibt es noch eine Studienarbeit von einem Australier. Wenn es Dich interessiert, kann ich Name und Titel mal raussuchen. Dans Telefonnummer kann ich Dir auch geben, wenn Du mich nochmal persönlich anmailst. ßber ihn kannst Du auch bei Past Tents bestellen. Christiane
Moin Wulf, es gibt von der SCA den Compleat Anachronist “Period Pavillions” in dem ausführlich mittelalterliche Zelte und Bauanleitungen vom Wiki bis zum Rund-Pavillion beschrieben sind. Das Heft (ca. 50-60 Seiten) kostet etwa 5$ plus Versand. Mein eigenes ist mal wieder ausgeliehen worden und dann verschütt gegangen. Wenn Du über ein Fax verfügst, kann ich Dir ein Bestellformular rüberreichen, ansonsten mail mich einfach an. Die Bestellung kann man dann einfach mit Kreditkarte bezahlen. Einziger “Nachteil” des Buches ist, daß ich mit den amerikanischen Stoffbezeichnungen wenig anfangen kann und die Maße natürlich in Inch und Fuß sind. Bis dann Thorsten
Hallo! Für die selbst gebauten Zelte alle Artung! An Wulf: Ich kann keine anleitung für den Bau eines Zeltes geben, aber aus Erfarung an meinem Zelt (gekauft) kann ich sagen das für 6 Mann eines von 4,5m Seite (vierekig) geht wenne nicht zu viel Material da ist, 4 ist compfortabler. Fals du doch eins kaufen willst kann ich dir weiter helfen, Meines ist zwar nicht autentich à 100% (die Bodenlaschen sind aus Condura oder einer änlichen Kunstfaser und es ist auch aus Baumwolle (sonst unbezahbar)). Sonst ist es gut und stabil (hatt schon einen richtigen sturm durch gemacht) und kostet so um die 2500.- Sfr dass ist soviel ich weiss biliger als die Engländer. An Ger von der Osten Für den Boden brauche ich wenn es sehr feucht ist Stroh sollte auch mit Holzspänen gehen, sonst Felle (die Lehderseite einölen oder impregnieren sonst wird sie hart) und Wolldecken; für reiche Leut wie Ritter und aufwärtz gibt es Teppiche wie Perser. Zum Schlaffen brauche ich einen Strohsack. Bis dann…. André Duchesne, sergent des piquiers du Baron de Thys
Hallo Wulf, Die Formulierung “Mannschaftszelt” war eher als “Zelt für Leute der Mannschaft” (oder so) gedacht. Es passen in jedes relativ bequem 2 Leute, vielleicht könte man ohne jedes Gepäck auch drei reinpferchen :-). Materialwert, je nach Einkaufsglück oder -geschick wohl 150-250 DM (sehr grob geschätzt - Bei vielen ßsen den Preis derer nicht unterschätzen). Wichtig: Bedeutet recht viel Nähaufwand, man braucht eine geeignete Nähmaschine (oder viel viel Zeit zum Handnähen ;-), recht viel Platz zum Verarbeiten der Zeltbahnen (gerade wenn das Zelt doch recht groß ausfallen soll). Viel Erfolg bei Bau und Materialsuche… Ger