Jau danke Olaf, da habe ich erstmal wieder ´n paar Anhaltspunkte. wie heißt es so schön “Mühsam ernärht sich das Eichhörnchen”. So langsam habe ich den Kernteil unserer Truppe in adäquater Kleidung, doch denke ich mir, daß wir noch einige Zeit brauchen werden, bis wir wirklich in allen Apekten unseren Ansprüchen gerecht werden. Zumindest haben wir keine IKEA-Glaslaternen und Muttis Kerzenleuchter (meine eigenen sind primär aus Acrylglas und Chrom - ich glaube das is´ nciht 100% A.) UND ich habe Peter dazu gebracht eine Deppenkappe aufzusetzen! Nur wer ihn kennt, weiß, was das heißt! Für Hilfen in jeder Richtung bin ich aber immer dankbar - ich finde jede Woche wieder neues Material, das etwas mehr Licht in diese vernachlässigte Zeit wirft. Bis dann Thorsten
was für ein Zufall, schau ich doch noch mal ins TV, nur um nochmal lesen zu üben, und sehe, daß Du schon zurück geschrieben hast. Okay, hier einige Empfehlungen: 1.) Bücher: Stadtluft, Hirsebrei und Bettelmönch, die stadt um 1300, ISBN 3-8062-1059-4, ca. 30,-DM trotz des ziemlich frühen Datums hat das Buch auch viel für die zweite Hälfte des 14.Jh. vor allem Gegenstände des Alltags und Ernährungsgewohnheiten. sehr zu empfehlen Leben im Mittelalter, 30 Jahre Mittelalterarchäologie im Elsaß, ISBN 3-9802262-1-2, Preis: ? 50,- ??? ist mehr ein archäologischer Katalog mit Fundstücken aus dem Mittelrhein Bereich. ganz nett und hilfreich zum nachbau von Einzelstücken. 2.) Abbildungen: die Fassadenskulpturen an der Kathedrale von Exeter (1365); Guillaume de Machaut - Miniaturen um 1350 in Paris Hs. Paris, Bibl. nat., Ms.fr.1586, nicht zu vergessen die wenzelsbibel ( leider schon sehr frühes 15.Jh.), und im Mainzer Dom sind noch mehrere Bischofsepitaphen aus der Zeit und vor allem der Kurfürstenzug vom ehemaligen Kaufhaus am Brand (2.Hf. 14.Jh.) Diese sind entweder im Orginal im Landesmuseum zu bekucken oder für um als Abguß am Rheinufer ein paar Schritte nördlich der Rheingoldhalle. Mainz ist sowieso super toll. Ich bin ein ausgemachter Mainz-Fan, wegen mehrerer guter Museen und überhaubt.
Moin Olaf, erstmal Danke für den Tip. Werde mal bei Gelegenheit schauen, ob ich mir die Infobroschüre mal ansehen kann - Faksimiles sind für mich defintiv außer Reichweite. Aber wartet nur, der nächste Lottogewinn kommt bestimmt. Mich interessieren zur Zeit primär Gegenstände des Alltags, sprich Stühle, Bänke, Löffel, Leuchten, etc. etc. wenn Du da ´n paar gute Quellen wüßtest? Sooo weit ist erste Hälfte 14. Jhdt. ja auch nicht entfernt, wenn ich mit z.B. auch die Figuren aus dem Lutrellpsalter ansehe - speziell die einfacheren Leute. Auch z.B. die Hjerlofsnes-Funde zeigen ja, daß die modernen Schnitte sich nicht überall so schnell ausgebreitet haben, wie die Buchillustrationen manchmal zeigen. Aber es stimmt schon, wir sind insgesamt - trotz unseres angestrebten Zeitumfangs von 1340 - 1360 - eher in Richtung 1360 angesiedelt. Trotzdem schön, daß es auch noch weitere Leute gibt, die über einen Zeitumfang von “1100 bis 1350” etwas detaillierter hinaus gehen ;-) Bis dann Thorsten
Tja ähm, wer lesen kann ist klar im Vorteil, aber ich war so entzückt mal ein strahlendes “14.Jh.” irgendwo zu sehn, daß ich wohl leider das “Mitte” davor übersehen habe. Also, auch ich mache erste Hälfte 14. Jh. und das ist schon ein Unterschied zum späten. Zur anderen Frage: isch kumm aus de Palz. Nähe von Zweibrücken. Noch eine kleine Empfehlung: das Stundenbuch der Jeanne d´Evreux ist vom Faksimile Verlag Luzern als ebend Faksimile herraus gekommen. Nun ist dieses hart an Unbezahlbar, aber sie haben noch eine reich bebilderte Infobroschüre für ca. 100,- DM oder das Werbeheftchen für umme, wenn man dran kommt. Die Randfiguren sind hoch interessant. Das Buch entstand um 1325. Trotzdem sind noch, oder schon, viele Sachen drinn die für dich interessant sein könnten.
Moin Olaf, ich wüßte nioht, daß dort´n offizielles SCA-Event ist, doch Leute von uns treiben sich ja überall rum. Demgemäß bin ich wohl nicht da - viellieht werde ich auch an diesem wunderschönen Feiertag meinen Mac im Büro streicheln. Ich dachte immer, die Alt-Luxemburger machen frühes 14. Jhdt. - Manessezeit und so. Wir hatten uns ausrüstungsmäßig auf die Zeit um die Pest eingeschossen, da gibt´s ja doch´n paar Unterschiede. Aber Kontakt is´ gerne! Erwarte nur nicht, daß ich mich in der nächsten Woche melden kann - ich muß die Welt weiterhin mit ungemein wichtigen Produktinformationen versorgen. D.h. Nachtschichten sind vorprogrammiert :-( Wo kommst Du denn her? Unsere Gruppe rekrutiert sich - wie gesagt - primär aus dem Ruhrgebiet und Kölner Raum. Bis dann Thorsten (one of the few, the lucky few)
Hallo Thorsten, leider gibt es in Deutschland offensichtlich mehr “Einzelkämpfer” im Bereich erste Hälfte 14.Jh. als komplette Gruppen. An Gruppen ist mir jetzt so spontan nur Alt-Luxemburg in Trier bekannt, die diese Zeit sehr vernüftig darstellen. An sonsten sind hier noch einige Freunde von mir in der Vorderpfalz und zwei im Saarland und ich hier ganz in der Mitte ganz einsam und alleine ( schluchz, wehklag, verzweifel ). Bist Du zufällig an Happykadaver ( 3.6.99 ) auf der Siersburg ? Ich habe Gerüchteweise gehört die SCA wäre da und dann würde ich sowieso mal vorbei kommen.
Moin Thomas, 15. Jhdt. Gruppen in England aufzutreiben ist nicht besonders schwer, wie gesagt is´ der CtA ´ne gute Quelle (ich bin Abonnent ;-). Ich war letzte Woche auf dem Makt in Cressing Temple und etwa 80% der Leute spielten diese Zeit. Unglücklicherweise war ich dort der einzige der tatsächlich - wie in diesem Thread angefragt - 14. Jhdt. darstellte. Falls Du ´n paar vernünftige Gruppen (speziell Mitte 14. Jhdt.), zu denen wir Kontakt aufnehmen könnten zur Hand hättest, wäre ich Dir sehr verbunden, wenn Du mir Adressen mailen könntest. Ich suche immer Kontakte, um unser Material zu vervollständigen und vielleicht mal´n paar Mitspieler zu finden. Bis dann Thorsten
Ein neuer Thread für mich, glaube ich, Hail and well met. Also, ich glaube, daß der deutsche Mangel an anderen Perioden als dem, was in England als ´Crusader´ bezeichnet wird, einfach an der Popularität liegt: die Touris kennen einfach aus TV und Kino die typischen Ivanhoe und Robin Hood Rüstungen und wundern sich über moderneres. Ich selber finde Gewandungen und Rüstungen, wie sie in Embleton´s Medieval Night (Söldnerleben im Mittelalter, Motorbuchverlag) gezeigt werden, wesentlich attraktiver. Aber: die Engländer haben es leichter, in diese Periode einzusteigen. Sie beschäftigen sich tendenziell weniger mit Living History (Markt, Handwerk, Lagerleben etc), sondern mit dem Battle-Reenactment, also der reinen Schlachtendarstellung. Das führt leider oft dazu, daß die Leute mit dem Auto vorfahren, aussteigen, aufrödeln (Rüstung anlegen), prügeln, abrödeln, einsteigen, wegfahren. Etwas ungemütlich für meine Begriffe. Ich MAG Lagerfeuerromantik. Aber: sie können sich auch nur deshalb so darauf konzentrieren, weil sie so viele (bekannte) Schlachten aus dieser Zeit (Rosenkriege etc) haben. Aufgrund meines Englandaufenthaltes ist mein Schwergewicht an Ausrüstung auch rund um 1415 angesiedelt. Was Kontakte zu Gruppen angeht, so möchte ich auf die englische Karfunkel-Variante hinweisen: Call To Arms heißt sie und enthält alle Adressen von Reenactment Gruppen. Außerdem gibt es da die Wars-Of-The-Roses-Federation, die sicherlich Kontakte vermittelt. Oder man erscheint einfach zur Schlacht bei Agincourt, wo man lauter nette Engländer in entsprechender periodengerechter Aufmachung trifft. ACHTUNG WERBEBLOCK (im Jahr 2000 übrigens incl Anmarsch von Harfleur - wer ist dabei???) WERBEBLOCK ENDE Ich selber kenne folgende Gruppen mit Adressen, die allesamt Rosenkriege oder Agincourt darstellen. Da sollte doch für interessierte das Richtige dabeisein. Es handelt sich um: The Hounds of The Morrigan, The Dorset Levy, The Company of The White Boar, The House of Courtenay, The Woodevilles, The Magpies, The Company of Mercenary Archers/Alcoholics (COMA - zutreffendes bitte streichen) und bin gerne bei Kontaktaufnahme behilflich. Fare thee well, o ye worthy readers of my nonsense Griffith ap Rhys
Hallo Dietrich, danke, daß Du uns Westfalen von den Rheinländern unterscheidest und sorry, daß ich mich mal wieder in der Lokalgeschichte weniger auskenne als in der Weltgeschichte. BTW kennst Du vielleicht Bücher über die Geschichte Westfalens - besonders Ruhrgebiet - die dem Mittelalter mal etwas mehr Aufmerksamkeit schenken? Das mit den 15. Jhdt. Gruppen hängt wohl an einer gewisen Scheuklappenmentalität. Ich habe in der Reenactment-Szene bis dato am meisten mit Gruppen aus dieser Zeit zu tun gehabt und habe daher wohl eher den Eindruck eines ßbergewichts dieses Zeitalters. Ich sehe für mich persönlich nicht so ein, von einer von mir bevorzugten Zeit abzuweichen, da es zwar wahr ist, daß man wenig Gruppen zum Mitspielen hat, doch man kann ja einene Trend setzen ;-). Ich denke mir aber, das ist eine Einschränkung, die mir von vornherein klar ist. Das mit dem Selberherstellen ist soweit kein Problem für uns, da unsere Gruppe einen eigenen Plattner hat und ich die Schnitte und Kleidung schon soweit recherchiert habe. Rüstungen des 14. Jhdts. wie Spangenpanzer oder Wisbys plus das zusätzlich Bein- und Armzeug sind um Längen einfacher herzustellen als die Gerätschaften des 15. Jhdts. und Waffen, die wir nicht selbst herstellen können, kann man wirklich ohne Schwierigkeit auf Maß anfertigen lassen (ich bin ja soooo stolz auf mein Falchion). Dsa mit den fehlenden Gruppen in England ist etwas schwer verständlich für mich, da ja zu dieser Zeit wirklich ´ne Menge interessantes dort drüben los war und die Engländer ja doch einiges an Erfolgen auf ihrer Seite verbuchen konnten. Nichtsdestotrotz, sollte die Sache tatsächlich komplett in die Hose gehen, werde ich gerne auf das 15. Jhdt zurück kommen und die Helmparte anstelle des Goedendags schwingen. Weiterhin würde ich ja immer noch über meine Stauferpersona aus der SCA verfügen, wenn ich denn mal an einem themenbezogenen Event teilnehmen sollte. Bis dann und: So fast as Düörpm! Thorsten
Hallo Thorsten, es würde mir niemals einfallen, einen Westfalen in einen Topf mit einem Rheinländer zu werfen! Die Westfalen waren als Verstärkung und Entsatz auf Befehl des Kaisers vor Neuss, zusammen mit Aufgeboten aus ganz Deutschland. Ich verstehe nicht so recht, was Du mit “zu voll im 15. Jhd.” meinst. Zu viele Darstellungsgruppen? Kann ich nicht bestätigen; in Deutschland liegt das Schwergewicht eindeutig auf dem Hochmittelalter. Und was hat man davon, als einzige Gruppe einen bestimmten Zeitraum abzudecken? Man hat niemanden, mit dem man spielen kann, muß alle Recherchen selbst durchführen und jedes einzelne Ausrüstungs- und Kleidungsteil selbst herstellen oder herstellen lassen. Bei einer “großen” Szene hat man diese Probleme nicht. Dies ist auch genau das Problem, mit dem “The Order of the Blak Prynce” zu kämpfen hat; in England gibt es eine Unzahl von Darstellern fürs Frühmittelalter (Hastings), einige wenige Kreuzritter und Hunderte von Rosenkriegern (15. Jhd.). Ich bin schon in einer Parade durch Canterbury mitmarschiert, die über 400 Leute stark war. Und die armen Kerle aus dem 14. Jhd. müssen immer im 15. mitspielen, weil sie keine eigene Lobby haben; deswegen wandern auch so viele von denen ab. Dietrich
Hallo Dietrich! Aaaaaaalso, mich als überzeugten Dortmunder Westfalen mit Neusser Rheinländern in einen Topf zu werfen, tut mir ja fast in der Seele weh. Wenn, dann doch lieber einen Dortmunder Söldner in der “Märkischen Fehde” 1370/1371, wobei ich dann aber die meiste Zeit mit Verbrennen von Bauernhöfen zu tun hätte. Ins 15. Jhdt. wollte ich nicht so gerne, da isses mir für meinen Geschmack zu voll . Danke erstmal an alle für die Informationen, doch mit Rüstungs- und Gewandschnitten bin ich ganz gut versorgt, wenn ich sie nicht selbst erstelle (ich muß jetzt nur noch jemand in meiner Gruppe finden, der auch mit der Nähmaschine umgehen kann). Ich suche primär einen Erfahrungsaustausch mit anderen Gruppen, um zu sehen, wie sie das Lagerlaben anpacken, wo sie Beschläge für Gürtel herkriegen, die Knöpfe etc. etc. Halt die ganzen Detailprobleme, die in den etablierteren Zeiten schon etwas einfacher zu kriegen sind. Ich könnte x Wikinger mit meinen Adressen ausstatten, doch versucht mal für unseren Eldermann einen Dupsing aufzutreiben. Auf jeden Fall werde ich mal versuchen die englische Gruppe anzumailen. Schade, daß ich´s nicht vorher gewußt habe, da ich vor zwei Wochen erst in der Nähe von Dover Urlaub gemacht habe. Hallo Hartmut, das mit der Adresse von Embleton ist ein absolutes Spitzenangebot. Ich liebe seinen “English Longbowman”. Dieser Ospreyband hat mich erstmal in die Richtung 14. Jhdt. gebracht (obwohl wir in unserer Werkstatt schon immer ein Faible für Rüstungen aus dieser Zeit hatten). Die aufgeführten Osprey-Bände befinden sich übrigens schon in meinem Besitz . Ich habe ja hier in der Taverne die Diskussion um die Spielbarkeit von Rittern mitgekriegt. Ich persönlich bleibe da doch lieber bei meinen Leisten und trete in die Gilde von St. Georg ein, um den Herren Sporenträgern mit der Armbrust einen zu verpassen. Nichtsdestotrotz wird der besagte Goedendag (höchstwahrscheinlich wird das auch der Gruppenname sein) an meiner Seite sein. In unserer Gruppe gab es glücklicherweise nicht das Problem zu viele Ritter zu haben, wir mußten eher jemand überreden, die Rolle des Hauptmanns zu übernehmen. Grüße an alle Thorsten Piepenbrink
Aha! Da will einer Ritter verhauen und die Sporen alle auf einen Haufen werfen! Und er möchte lange Stangen mit bösen Spitzen benützen die “gooden Dag” heißen. Gut der Mann! Nur tragen die Ritter hier meistens keine Sporen, weil sie immer darüber stolpern und sowieso nicht reiten können (..ich kanns nicht lassen). Suche bitte in Osprey Men at Arms. Da findest Du gute Quellen, Skizzen und Beschreibungen zB: Italian Medival Armies German Medival Armies Burgundian Medival Armies New York 15th …..oh mist! Ansonsten schreibe an G.Embleton.Er gibt Dir gerne Skizzen/Schnitte. Schreib mich per Mail an und ich geb Dir seine Adresse. Gruß, Hartmut
Hallo Thorsten, wenn es mir auch in der Seele weh tut, einen Westfalen an das 14. Jhd. zu verlieren, tut es doch auch gut, daß wieder jemand zum Licht gefunden und sich bei der Infanterie eingeschrieben hat. Kann man euch vielleicht noch ins 15. Jhd. locken? Als westfälisches Aufgebot für Neuss vielleicht? Die Jungs haben sich damals mit Ruhm und Bier bekleckert; laut verschiedenen Quellen suchten sie, “betrunken wie gewöhnlich”, permanent Streit mit den Leuten des Bischofs von Münster; es mußte ihnen vom Kaiser persönlich verboten werden, innerhalb des Heerlagers und der Stadt Köln mit Kanonen auf ihre “Feinde” (nicht etwa die Burgunder, sondern andere Reichstruppen ) zu schießen; und als Frieden geschlossen wurde und man ihnen eröffnete, daß es keine Beute geben werde, machten sie im Alleingang einen Angriff auf das burgundische Lager, in der Hoffnung, die restlichen Reichstruppen mitzuziehen. Gelang ihnen aber nicht; als sie, mit der gesamten burgundischen Armee auf den Fersen, ins befestigte Reichslager zurückzufliehen versuchten, ließ der Kaiser die Tore verrammeln. Von innen. Und die wackeren Westfalen waren draußen. Mit den Burgundern. Allein. Und die Burgunder waren ziemlich sauer…. Aber gut, wenn es das 14. sein soll, dann soll es eben sein. Ich kenne eine sehr gute englische Gruppe, die sich dieser Zeit verschrieben hat; genau genommen stellen sie die Jahre 1330 - 1376 dar. Es handelt sich um “The Order of the Blak Prynce”, Stammsitz in Dover. Wir, also die Co. of Saynte George, haben schon oft mit denen “gespielt”, sowohl auf dem Kontinent (Hochkönigsburg), als auch in England (Dover Castle). Und obwohl wir zeitlich nicht ganz zusammenpassen, hatten alle einen Heidenspaß. Postadresse habe ich keine, weil meine früheren Ansprechpartner ins 15. Jhd. abgewandert und jetzt bei anderen Gruppen sind, aber Du kannst sie hier erreichen: kjb3@ukc.ac.uk. Keine Ahnung, bei wem Du dann landest, aber wer immer es auch ist, grüß` ihn schön von mir. Viel Spaß bei der Infanterie! Dietrich
Grüße an das internetfahrende Volk! Nach nunmehr acht Jahren als staufischer Ministerialer (unter Heinrich VI. - den gab´s nämlich auch mal) im Dienste der SCA und dem Hochhalten des A-Wortes, habe ich jetzt mit einer kleinen Gruppe (8-9 Leute) vor, es mit dem Mittelaltermarktleben etwas ernster zu nehmen. Wir wollen flämische Infanterie zur Mitte des 14. Jhdts. darstellen. Schnitte und Bestelladressen haben wir einiges, der Forschung ist durch meine Wenigkeit für´s erste genug getan und Rüstung und Waffen können glücklicherweise zum größten Teil in Eigenproduktion hergestellt werde. Was mir noch fehlt ist Kontakt. Sprich: ich suche Gruppen, die dieses - meiner Meinung nach zu unrecht - arg vernachlässsigte Jhdt. darstellen, um Erfahrungen auszutauschen. Wenn ihr also Adressen von anderen Gruppen, auch ausländische, kennt, die sich in dieser Zeit bewegen und die etwas mit Begriffen wie Cotehardie und Beckenhaube anfangen teilt sie mir bitte mit. Ich kann mir vorstellen, daß in England Gruppen die sich z.B. mit Crecy und Poitiers befassen gibt. BTW Wieso sieht´s eigentlich in einigen Bereichen bei den Mittelaltergruppen so düster aus? Ich sehe tausend Wikinger aber kaum Franken und Sachsen, mir fehlen die ottonischen und salischen miles. Deutschordensherren habe ich schon einige gesehen, aber noch nie litauische o. pruzzische Infanterie. Oder wenn man schon Exoten wie Normannen darstellt, wie wär´s wenn mal im Heimatland bleibt und osteuropäische Hilfstruppen darstellt. Eckhardt zu Westerfilde (demnächst wohl auch Phillip van Brugge) aka Thorsten Pipenbrink