Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Wanderesse und Hobelbank

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Eintrag #6 vom 04. Jul. 2007 12:37 UhrKlaus Haller Profil

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Der Vergleich mit den Wandergesellen hinkt insofern, als dass diese überhauptz kein Werkzeug mit sich rumschleppen, sondern in Ortfesten Betrieben, die auf ihrem Weg liegen arbeiten.
Ein Schmied ist nun einmal von Natur aus kein Wanderhandwerker! Es hat sicherlich Feldschmiede gegeben, die den Heereszug begleitet haben. Die hätten aber auch sicherlich Wagen oder Lasttiere für den Transport Ihrer Ausrüstung gehabt,
da Werkzeug, Rohmaterial, Brennsoff und Gebläse sich kaum von einem Mann tragen lassen.
Die Esse kann man leicht vor Ort in den anstehenden Boden graben, wie es auch archäologisch und epigraphisch nachgewiesen ist.








liebe Grüße: Klaus

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Eintrag #5 vom 06. Jun. 2007 21:22 UhrIngo Ludwig Profil

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"Schmiede im HM reisten mit leichtem Gepäck.
Amboß Zangen fertig. " *ggg* - da hatte es ein Zimmermann auf Reisen wohl leichter ...
Gruß, Ingo

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Eintrag #4 vom 25. Mai. 2007 23:18 UhrThomas Schlosser Profil

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Hallo Wilfried

Frage, gibts genauere infos zu der esse?? Ich meine z.b. abbildungen, texliche erwähnungen und der gleichen?
Das prinzip funtioniert, aber ich könnte mir vorstellen das ein schmied, wenn er denn dann auf wanderschafft war, lediglich einen (lieblings)hammer und vielleicht zwei zangen dabei hatte.
Dann hat er sich vermutlich um eine schmiedemöglichkeit im nächsten dorf bemüht.
Bei einem amboss,!wenn überhaupt dabei!, reden wir dann eher von einem ziemlich kleinen steckamboss. Ein kleiner, vielleicht quatratischer block der unten spitz ist. Denn könnte man zur not in einem holzklotz stecken und drauf schmieden. Aber warum nicht im nächsten dorf nach was passendem suchen!!??
Aber alles in allem würde ich aus praktischen gründen nicht soo viel mitnehmen wollen.
gehen wir mal von um die 15kilo gepäck(unclusive dem nötigen zivilenklamotten) aus, bleibt da nicht viel kapazität für werkzeug auf WANDERSCHAFFT! Immerhin müßen die füße und beine alles tragen können, und das auch auf längere sicht.
Das mal meine gedanken dazu!

Grüße
Thomas

mal ein gedanke: zimmermänner auf walz haben auch nur kleines gepäck

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Eintrag #3 vom 25. Mai. 2007 22:30 UhrWilfried Masberg Profil

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Zum Thema Wanderesse
Schmiede im HM reisten mit leichtem Gepäck.
Amboß Zangen fertig. Wenn die mehr mitgenommen hätten, hättn sie sich gleich die halseisen schmieden können.die Feldesse ist ein Steinhaufen, aussen Grassoden und dann blase unten wind rein( Ledersack mit ringen , beim Aufziehen oben aufhalten , zuhalten , runterdrücken. in der einen ecke unten steckt ein Rohr, das unten in den Haufen führt. Wenn du ordentlich pumpst machts ordentlich Warm. wird heute noch am Niger verwendet.
Wilfried

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Eintrag #2 vom 04. Apr. 2002 13:35 UhrAndreas Gellhaus Profil

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Moin Seven

So wie der Eintrag da steht gehört er in den Markt aber ich persönlich halte das Thema für interessant und diskussionswürdig.

Ich als alter Holzwurm kann nur was zu den "Werkbänken" erzählen. Schraubstöcke sind mir in der Art nicht bekannt. Dies liegt vermutlich in der schwierigen Herstellung von Holzgewinden.

Das Werkstück wurde in der Regel mittels gebogener Bankhaken (aus Eisen) oder mit Bankhaken und Keilen auf der Hobelbank befestigt.

Bilder kenne ich aus der Mendelschen Zwölfbrüderstiftung. Die ist allerdings eher aus den Spätmittelalter.
Wenn jemand Abbildungen aus dem Hochmittelalter kennt wäre ich auch daran interessiert.

Der Tischler aus dem Archeon Park in den Niederlanden hatte eine Art Vorderzange an seiner Hobelbank diese läuft auf zwei Schienen und funktioniert auch durch Verkeilen. In wie fern das ganze fürs Hochmittelalter "a" ist kann ich nicht sagen.

Für runde Gegenstände wir Bögen, Stiele für Werkzeug usw. gab es schon sehr früh sogenannte Schnitzbänke. Auf dieser sitzt der Handwerker und klemmt das Werkstück über ein Hebelsystem mit den Beinen ein.

Weitere Infos kann ich bei Interesse liefern.

tschö
Andreas
www.volkelin.de

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Eintrag #1 vom 04. Apr. 2002 12:04 Uhr Email

nach oben / Zur ÜbersichtWir benötigen

Informationen darüber, wie eine Wanderesse/Feldesse im Hochmittelalter ausgesehen hat und wie eine Hobelbank ausgesehen hat, insbesondere ob ein Schraubstock bereits verwendet wurde und wenn nicht, was stattdessen benutzt wurde. Wir möchten beides nachbauen.
Okko und Veit von den Mallbüdels

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