Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Wanderesse und Hobelbank

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Eintrag #22 vom 10. Mai. 2010 17:22 Uhr Andrej Pfeiffer-Perkuhn  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andrej Pfeiffer-Perkuhn eine Nachricht zu schreiben.

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Ich bite um Entschuldigung, bei einem lagerfeuer ist die Lichtgewinnung sicher ebenso wichtig wie die Wärmegewinnung. Wenn es um Kohle geht ist es aber kein lagerfeuer mehr sondern ein Produktionsprozess für Kohle.
Der kommt mir jedoch nach wie vor nicht sehr sinnvoll vor, zumal sich scheinbar andere Methoden durchgesetzt haben die teilweise diametral entgegengesestze Ziele verfolgen als ein einfaches Feuer an der frischen Luft.
Allein schon aus den überresten eines solchen Feuers zu erkennen was noch als Kohle verwendbar ist und was nicht stelle ich mir nicht so einfach vor. Zudem ist das Verhältnis des benötigten Holzes zum gewonnenen Brennmittel endgültig geeignet die Methode als unbrauchbar zu sehen.
Es ist aber schon erstaunlich wie lange über solche offensichtlich blödsinnigen ideen noch diskutiert wird.
Schöne Grüße
Andrej Pfeiffer-Perkuhn

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Eintrag #21 vom 10. Mai. 2010 17:06 Uhr Timm (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Timm eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Wilfried,
bezieht sich das Bouduoire-Gleichgewicht nicht auf das Gleichgewicht zwischen CO² und CO?
Mir wäre zudem auch nicht bekannt, dass sich Wasserstoff unter den Bedingungen einer Schmiedeesse abspalten ließe, insofern sehe ich keinen negativen Einfluß von Wasser auf den Stahl (vom Energieverlust wie oben beschrieben und möglichem Rosten im Alltag mal abgesehen ;-) ).
Ich glaube, wir brauchen Herrn Bouduoire nicht um festzustellen, dass nasse Kohle suboptimal ist.
Gruß,
Timm

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Eintrag #20 vom 10. Mai. 2010 16:54 Uhr Wilfried Masberg   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Waschen muß nicht sein

Waschen muß noch nicht mal sein. Restholz raussammeln, trocknen und Sieben reicht.
Nur trocken wie möglich, wegen Bouduoire-Gleichgewicht Wasser-Wasserstoff. Wasserstoff ist nun mal ein Stahlschädling

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Eintrag #19 vom 10. Mai. 2010 16:15 Uhr Timm (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Timm eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Holzkohle

Moin,
es gibt durchaus verschiedene Arten von Holzkohle mit unterschiedlichen Eigenschaften, diese beziehen sich auf die Energieausbeute und vor allem auf die Brenneigenschaften. Jedoch hat das nichts damit zutun, ob sie aus einem Lagerfeuer stammen oder regulär verköhlert wurden, sonder damit, aus welchem Holz sie gemacht wurden. Einzig frisch abgelöschte Kohle stelle ich mir nicht so prickelnd vor, da durch die Trocknung, die während des verfeuerns statt findet, einiges an Energie verloren geht. Ich würde mir allerdings auch mit feuchter Pappelholzkohle eine vernünftige Feuerschweißung zutrauen, wenns denn sein muß und ich die entsprechende Zeit dafür habe.
Gruß,
Timm
PS Um mal spitzfindig zu werden: Ist die primäre Funktion eines Lagerfeuers nicht bereits durch den Namen dargestellt?

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Eintrag #18 vom 10. Mai. 2010 15:52 Uhr Andreas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Kohle aus dem Lagerfeuer

Ich arbeite selbst zwar mit Steinkohle, habe aber zufällig letztens bei einem Schmiedetreff das Video “Knifemaking Unplugged” gesehen.
Dort wird zeigt der Autor wie auf einfache Weise, ohne große Ausgaben Messer hergestellt werden können.
Unter anderem ist dort empfohlen/zu sehen, wie der Autor ein mittelgroßes Lagerfeuer ablöscht und die entstandene Kohle auf Bambusmatten wäscht, um an holzkohle für das Schmieden von Messern zu gelangen.
Die entstandene Kohlemenge würde ich als Inhalt etwa einer zu 3/4 gefüllten 40l Wanne schätzen.
Zwar wird im restlichen Video nicht explizit darauf verwiesen das es sich bei der verwendeten Kohle auch um eine derart hergestellte handelt, es ist aber optisch und auch vom Aufbau des Videos her naheliegend.
Allerdings verwendet der Autor Blattfedern, ob also mit einer solchermaßen hergestellten Kohle auch Feuerschweißungen durchgeführt werden können weiß ich nicht.
@Andrej Pfeiffer-Perkuhn
Prinzipiell ist aber der Zweck eines Lagerfeuers genau der, wofür es angezündet worden ist, und das ist keineswegs immer die Wärmenutzung.

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Eintrag #17 vom 11. Mrz. 2010 14:47 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

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Redet ihr vlt. etwas aneinander vorbei? So wie ich das lese, versteht Andrej richtigerweise ein “Lagerfeuer” als ein Wärme (Kochen)-und Lichtspender. Gemeint ist von vielen vielleicht eher halt damit ein kleines Feuer auf der Wiese.
Jenseits dessen finde ich persönlich, die durchaus interessanten Aspekte des Threads werden mal wieder durch Spekulation und Themenfremdes verwässert.
Wenn man (also mal wieder: @Wilfried) Funde erwähnt, dann doch bitte nachvollziehbar mit Publikation, Eckdaten wie Datierung etc.

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Eintrag #16 vom 11. Mrz. 2010 14:35 Uhr Oliver (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver eine Nachricht zu schreiben.

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Andrej ich spreche nicht von generell nur aus meiner Erfahrung.
Mir haben Lagerfeuer schon mehrfach genug Kohle geliefert um Bronze zu schmelzen und kleinere Schmiedearbeiten zu erledigen.
Somit kann ich die Aussage nur bestätigen „Kohle liefert das Lagerfeuer“, auch wenn es nicht der Idealweg ist. Funktionieren tut es. Bei Buntmetallarbeiten würde ich mir auch überlegen nur ein Holzfeuer zu nutzen, anstatt die Esse anzuwerfen.

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Eintrag #15 vom 11. Mrz. 2010 14:19 Uhr Andrej Pfeiffer-Perkuhn  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andrej Pfeiffer-Perkuhn eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Minimeiler

Wo kommt denn jetzt der Minimeiler her? Die Aussage “Kohle liefert das Lagerfeuer” wird nicht richtiger indem man sie munter erweitert. Ein lagerfeuer dient nuicht dem Zweck Kohle zu gewinnen und ist es mal ordentlich abgebrannt ist da auch nix übrig was taugt. Verlöscht es vorher hat man sicher genug Kohle und Holz um damit nochmal was zu erhitzen. Aber gernell verbrennt das Holz und liefert eben keinen neuen Brennstoff. Das wäre zwar erfreulich, ist aber nicht generell der Fall.
Das man relativ leicht einen wandernden Schmied mit Brennstoff versorgen könnte ist unstrittig, aber auch nicht das was ausgesagt wurde.

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Eintrag #14 vom 11. Mrz. 2010 14:11 Uhr Timm (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Timm eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Mästermyr?

Hallo Wilfried,
meinst du evtl. die Mästermyrtruhe? Die wurde auf Gotland, Schweden, gefunden und enthält Schmiede- und Holzbearbeitungswerkzeug.
Allerdings enthält sie neben 4 Hammerköpfen, einigen kleinen Amboßen, Nageleisen, und sonstigem kleineren Schmiedewerkzeug meines Wissens nur 2 Zangen.
Falls du eine andere Truhe mit einer solch immensen Anzahl von Zangen meinst, würde ich mich sehr über Literaturangaben oder Links freuen.
Gruß,
Timm

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Eintrag #13 vom 11. Mrz. 2010 14:04 Uhr Oliver (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver eine Nachricht zu schreiben.

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Lagerfeuer liefert durchaus Kohle, zwar nicht so effektiv wie ein Meiler, aber Reste eines Lagerfeuers oder auch als Miniweiler mit Erde drauf, geht das ganz gut.
Halt für mal eben und nicht um dauerhaft eine Werkstatt zu betreiben.

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Eintrag #12 vom 11. Mrz. 2010 13:46 Uhr Andrej Pfeiffer-Perkuhn  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andrej Pfeiffer-Perkuhn eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Holz

Es geht aber doch nicht um Holz. Er sagte das die Kohle durchs Lagerfeuer geliefert würde und nicht das man auch prima mit Holz schmieden könne.
Die Aussage das ein Lagerfeuer mal eben holzkohle liefert ist einfach falsch.

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Eintrag #11 vom 11. Mrz. 2010 13:35 Uhr Oliver (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver eine Nachricht zu schreiben.

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Ich kann nur über meine Erfahrung sprechen, dass man auch mit Holz Bronze schmelzen und kleinere Schmiedearbeiten verrichten kann.
Sicherlich ist es mit Kohle einfacher und wenn man wählen kann ist diese zu bevorzugen.

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Eintrag #10 vom 11. Mrz. 2010 10:03 Uhr Andrej Pfeiffer-Perkuhn  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andrej Pfeiffer-Perkuhn eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Kohle

Schon klar. Kohle liefert das Lagerfeuer….
Das Holzkohle durch verkohlung unter Sauerstoffabschluß entsteht und im Meiler gewonnen wird sollte sich eigentlich herumgesprochen haben.

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Eintrag #9 vom 11. Mrz. 2010 09:17 Uhr Ulf (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ulf eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Hobelbank und Bankhaken

Hallo Marc,
Die Abbildungen der Zwölfbüderstiftung dienten auch für mich als Vorlage. Auch die Anzahl, Form und Anordnung der Bankhaken / Löcher interessierte mich. Die o.g. Bilder fallen dazu unterschiedlich aus. Einzig das Lochpaar als Längenanschlag wiederholt sich mehrfach. Der seitliche Anschlag ist mit 0 bis 2 “Haken” dargestellt.
Zur Form der “Bankhaken”: In den Abbildungen von Peter Schreiner (1444) und besonders Karl Schreyner (1425) meine ich, runde Sticken zu erkennen. Paul Weydmann (1542) scheint eckige Keile zu verwenden. Bei Hans Holtzhauser (1608/1620) ist dann eine Hakenform deutlich sichtbar. In jedem Fall unterstelle ich, dass all diese Keile und Haken aus Holz sind.
Entscheidend ist nur, dass die Bank in Größe und Ausführung zu den geplanten Holzarbeiten (und natürlich zu dir) passt. DIE Standardbank hat es wohl kaum gegeben. Stets konnte der Schreiner die Bank nach seinem Bedarf zurichten und ändern. Ich habe meine Bank mit runden Löchern versehen; eckig stemmen geht dann immer noch.
Verwundert hat mich, dass die frühen Bänke (15.Jh.) sehr niedrig sind?!
Mit Grüßen aus dem Nordosten
Ulf

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Eintrag #8 vom 11. Mrz. 2010 07:41 Uhr Wilfried Masberg   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Transport etc Schmiede

Also, gefunden wurde in Jütland ein Werkzeugsatz mit ca 100 Zangen und ein kleiner Amboß, nach Fundlage war der Kollege auf Wanderschaft.
Zu Deutschland:
Eine Waldesse mit ca 3o cm “ Feuergrube” wurde in Salder ausgegraben, Bei der Verwendung von “Windbeuteln” gibts kein Transportproblem, Werkzeug rein, an den Esel hängen, fertig.
Der Amboß war bis ins 11. Jahrhundert meistens aus Granit, ca 10 kg sind auseichend, wer mehr sehen will, mein Ding ist wahrscheinlich ein “verunglücktes” Original, er lag als “Stein” mitten auf dem Feldweg zwischen Betonbrocken.
Also leider bar jeder verwertbaren archeologischen Fundlage.
Meine ganze Ausrüstung können 2 Esel tragen, der Schmied und sein Grautier.
Wanderschaft ist auch bedingt durch Siedlungsdichte und sicher sind die Schmiede auch von Dorf zu Dorf gezogen, nur Schmiedegelegenheit musste mitbringen, Kohle liefert das Lagerfeuer und Werkstoff der Kunde

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Eintrag #7 vom 11. Mrz. 2010 07:06 Uhr Marc Hofmann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Marc Hofmann eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Nochmal Hobelbank im Mittelalter

Sorry, dass ich das Thema nochmal anheize.
Will mir eine mittelalterliche hobelbank bauen.
Habe schon die Zeichnungen aus der Nürnberger Zwölfbrüderstiftung gesehen. Recht einfach die Hobelbank. Eine Platte mit Füssen. Nur wegen der Bankhaken bin ich mir noch nicht so sicher, wie ich sie machen soll. Und auch die Größe ist noch nicht festgelegt.
Vielleicht hat noch jemand Tipps oder anregungen.
Auf jedenfall freue ich mich über Antworten
Gruß
Marc

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Eintrag #6 vom 04. Jul. 2007 12:37 Uhr Klaus Haller  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Klaus Haller eine Nachricht zu schreiben.

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Der Vergleich mit den Wandergesellen hinkt insofern, als dass diese überhauptz kein Werkzeug mit sich rumschleppen, sondern in Ortfesten Betrieben, die auf ihrem Weg liegen arbeiten.
Ein Schmied ist nun einmal von Natur aus kein Wanderhandwerker! Es hat sicherlich Feldschmiede gegeben, die den Heereszug begleitet haben. Die hätten aber auch sicherlich Wagen oder Lasttiere für den Transport Ihrer Ausrüstung gehabt,
da Werkzeug, Rohmaterial, Brennsoff und Gebläse sich kaum von einem Mann tragen lassen.
Die Esse kann man leicht vor Ort in den anstehenden Boden graben, wie es auch archäologisch und epigraphisch nachgewiesen ist.
liebe Grüße: Klaus

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Eintrag #5 vom 06. Jun. 2007 21:22 Uhr Ingo Ludwig  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ingo Ludwig eine Nachricht zu schreiben.

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“Schmiede im HM reisten mit leichtem Gepäck.
Amboß Zangen fertig. ” *ggg* - da hatte es ein Zimmermann auf Reisen wohl leichter …
Gruß, Ingo

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Eintrag #4 vom 25. Mai. 2007 23:18 Uhr Thomas Schlosser  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Schlosser eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Wilfried
Frage, gibts genauere infos zu der esse?? Ich meine z.b. abbildungen, texliche erwähnungen und der gleichen?
Das prinzip funtioniert, aber ich könnte mir vorstellen das ein schmied, wenn er denn dann auf wanderschafft war, lediglich einen (lieblings)hammer und vielleicht zwei zangen dabei hatte.
Dann hat er sich vermutlich um eine schmiedemöglichkeit im nächsten dorf bemüht.
Bei einem amboss,!wenn überhaupt dabei!, reden wir dann eher von einem ziemlich kleinen steckamboss. Ein kleiner, vielleicht quatratischer block der unten spitz ist. Denn könnte man zur not in einem holzklotz stecken und drauf schmieden. Aber warum nicht im nächsten dorf nach was passendem suchen!!??
Aber alles in allem würde ich aus praktischen gründen nicht soo viel mitnehmen wollen.
gehen wir mal von um die 15kilo gepäck(unclusive dem nötigen zivilenklamotten) aus, bleibt da nicht viel kapazität für werkzeug auf WANDERSCHAFFT! Immerhin müßen die füße und beine alles tragen können, und das auch auf längere sicht.
Das mal meine gedanken dazu!
Grüße
Thomas
mal ein gedanke: zimmermänner auf walz haben auch nur kleines gepäck

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Eintrag #3 vom 25. Mai. 2007 22:30 Uhr Wilfried Masberg   Nachricht

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Zum Thema Wanderesse
Schmiede im HM reisten mit leichtem Gepäck.
Amboß Zangen fertig. Wenn die mehr mitgenommen hätten, hättn sie sich gleich die halseisen schmieden können.die Feldesse ist ein Steinhaufen, aussen Grassoden und dann blase unten wind rein( Ledersack mit ringen , beim Aufziehen oben aufhalten , zuhalten , runterdrücken. in der einen ecke unten steckt ein Rohr, das unten in den Haufen führt. Wenn du ordentlich pumpst machts ordentlich Warm. wird heute noch am Niger verwendet.
Wilfried

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