Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Sehne für den Bogen

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Eintrag #1 vom 18. Apr. 2002 11:29 Uhr Martin   Nachricht

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Hallo !
Bin grad darüber nen Bogen zu bauen, hab aber keine rechte Idee aus was die Sehne zu fertigen ist. Vielleicht kann mir ja jemand nen Tip geben.
Danke Martin

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Eintrag #2 vom 18. Apr. 2002 11:55 Uhr Thomas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas eine Nachricht zu schreiben.

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…wie a es sein soll.
Wie wäre es denn mit Tiersehnen? Wie das allerdings funzt: keine Ahnung, sorry.
Aber frag mal jemanden, der bei einem AGIL-Kurs war, da werden auch Sehnen hergestellt.
Beste Grüße, HvE (Thomas)

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Eintrag #3 vom 18. Apr. 2002 12:00 Uhr Alexander Diederich   Nachricht

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Hallo Martin,
ich meine mich zu erinnern, mal etwas über gedrehten Schweinedarm (Bezugsquelle: Metzger/Schlachter) gelesen zu haben. Hab selbst mal einen Bogen mit einer solchen Sehne gebaut und die hat auch einige Zeit gehalten, allerdings nicht wirklich lange. War wohl zu schwach dimensioniert, hätte doch noch mehr Därme miteinander verdrehen sollen.
Zur Verarbeitung: ich hab die Därme in naturfeuchtem Zustand miteinander verdreht und das ganze dann in Salz gelegt, um die Feuchtigkeit zu entziehen. Das Ergebnis war eine sehr stabile “Schnur”. Anschließend dann auf den Bogen gespannt und los geht’s.
Eine andere Methode ist die Herstellung aus Tiersehnen (z. B. Achillessehne von Hirsch oder Rind). Die Sehnen wurden mittels gekochtem Leim verlängert, was sie auch anfällig in Sachen Feuchtigkeit machte. Genaueres kann ich dir hierzu jedoch nicht mitteilen. (Der “ßtzi” z. B. hatte solches Bogensehnenmaterial bei sich)
Inwieweit diese Methoden für deine Periode “A” sind weiß vielleicht jemand anderer. Vorausgesetzt natürlich, du teilst uns mit, welche Periode du meinst.
Günstigen Wind und reiche Beute. Gruß, Alex.

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Eintrag #4 vom 18. Apr. 2002 12:08 Uhr Tobias Saltzmann   Nachricht

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Hi!
Ich weiß zwar nicht aus was die Sehnen im MA hergestellt wurden, aber sie werden mit der “Flämisch Spleiß Technik ” hergestellt. Dabei wird nur die Mitte gewickelt, die beiden Ohren werden gespleißt. Schau dazu mal im Katalog der Firma Robinsport in Dorsten oder auf deren Homepage (www.robinsport.de) nach.
Tobi

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Eintrag #5 vom 18. Apr. 2002 13:05 Uhr Jörg Bellinghausen  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Jörg Bellinghausen eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Martin!
Für den Nachbau eines europäischen Bogens -ich nehme an unm den gehts hier-
sind Pflanzenfasern das richtige Sehnenmaterial, also Leinen- oder Hanfschnur.
Hier noch ein (englischsprachiger) Artikel dazu: www.student.utwente.nl/~sagi/artikel/[…]/string.ht[…]
Hoffe, das hilft weiter.
Jörg

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Eintrag #6 vom 18. Apr. 2002 13:26 Uhr Jörg Bellinghausen  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Jörg Bellinghausen eine Nachricht zu schreiben.

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den ich vergessen habe: www.student.utwente.nl/~sagi/artikel/[…]/string.ht[…]
Jörg

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Eintrag #7 vom 21. Nov. 2002 23:25 Uhr   Nachricht

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In der Zeitschrift Bogensportmagazin kam vor ein paar Monaten ein Fotobericht (Anleitung) zur Herstellung einer Sehne aus Pflanzenfasern. Brennessel und verschiedene Gräser können dafür verwendet werden, indem man sie zuerst zu einem Faden(Kardeel oder so ähnlich) spinnt und diese dann weiterverarbeitet. Wenn du willst, kann ich dir den Artikel zuschicken.
Meines Wissens nach hatte ßtzi keine eindeutig als Sehne identifizierbare Schnur dabei. Lediglich ein gedrehtes Bündel Schnur aus Pflanzenfasern fand man in seiner Bogentasche(ähh Köcher). Es wird vermutet, dass dies die Sehne zu seinem nicht fertigen Bogen sein sollte.
Gute Infos zum Bogenbau gibts auch in der Zeitschrift “Traditionell Bogenschießen” (Ich glaube Heft 20 und 22) Siehe www.traditionell.bogenschiessen.de) Ebenso eine Anleitung zum Bau eines Bogens aus Esche. Die Herstellung gedrehter Sehnen, wie sie wohl auch im Mittelalter zu finden waren, wird auch im Bogenbauerbuch beschrieben. Ebenfalls unter obiger www-Adresse zu beziehen.
Na ja vielleicht hats geholfen.
Sonst schreib mir. Vielleicht gehts dann etwas konkreter.
MFG Frank vom Wald

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Eintrag #8 vom 03. Jun. 2004 14:49 Uhr Ingo Ludwig  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ingo Ludwig eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Bogner,
meine nächste Sehne im Eigenbau soll wieder aus Leinenzwirn werden. Nun habe ich eine Quelle für “Ein mit reinem Bienenwachs bis in die Faser getränkter kräftiger Sechsfach-Zwirn aus 100% Leinen (Garnfeinheit Nm 20/6).” (100 m, 100 g für 26 -) bzw. “Ein etwas feinerer Dreifach-Zwirn aus 100% Leinen (Garnfeinheit Nm 18/3).” (180 m, 50 g für 11 -) ausfindig gemacht.
Mit dem Begriff Garnfeinheit (und der Einheit Nm)kann ich im Konkreten nicht allzu viel anfangen. Ist hier jemand, der dies übersetzen und einen Tip für die Eignung abgeben kann.
Es ist natürlich klar, dass aus den jeweiligen Fäden durch Mehrfachverzwirnung eine dickere Sehne gedreht werden muss (das wie ist mir auch bekannt) - nur was ist günstiger: lieber einen dickeren Grundfaden und weniger Fäden oder einen dünneren und entsprechend mehr um auf eine gewünschte Zielstärke zu kommen?
Gruß, Ingo

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Eintrag #9 vom 03. Jun. 2004 23:31 Uhr Michael Oeser  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Michael Oeser eine Nachricht zu schreiben.

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Also ich verwende Leinengarn das mit Birkenpech “gewachst” wird. Je sieben Fäden auf beiden Seiten und dann wird fröhlich gedreht. Ein Ende bekommt ein gespleisstes “Auge” das ander Ende wird einfach geknotet und am Bogen (unten) mit einer Schlinge befestigt. Dadurch ist die Länge der Sehne variabler.
Hat sich prima bewährt. Ach ja…Mittelwicklung ist zwar Sklavenarbeit, sollte aber schon auch sein.
pax vobiscum

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Eintrag #10 vom 04. Jun. 2004 22:17 Uhr Ingo Ludwig  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ingo Ludwig eine Nachricht zu schreiben.

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Ja, und welche Fadenstärke haben Deine Leinenfäden?
Gruß, Ingo

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Eintrag #11 vom 04. Jun. 2004 22:36 Uhr Michael Oeser  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Michael Oeser eine Nachricht zu schreiben.

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“dünn” würd ich sagen…
Aber ernsthaft. Ich kann es Dir gar nicht genau sagen. Aus meiner Erfahrung heraus muss man daraus auch keine Wissenschaft machen…
pax vobiscum

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Eintrag #12 vom 10. Jun. 2004 17:23 Uhr Hartmut Kaufmann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hartmut Kaufmann eine Nachricht zu schreiben.

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Auf der Fletchers-Corner Seite ist diese Diskussion auch schon ausgiebig aber nicht abschließend geführt worden. Es schein dort aber einige Leinengarnexperten zu geben. Die Definition zu den Bezeichnungen ist dort auch zu finden.
Eigene Erfahrungen habe ich leider noch nicht. Persönlich halte ich jedoch die Schweinedarmtheotie für sehr weit hergeholt, das Material beim Trocknen hart und spröde wird.
Mit Leinensehnen kann man lt. Fletchers.Corner ca. 1500 - 2000 Schuss abgeben, dann ist dringend eine neue fällig.
Ich werde es beim nächsten Bogen, den ich für mich selber baue auch mal testen und dann Erfahrungen mitteilen.

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Eintrag #13 vom 10. Jun. 2004 22:41 Uhr Urlrichr alexander Jakubec  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Urlrichr alexander Jakubec eine Nachricht zu schreiben.

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also
1.)wen es wirklich a sein soll dan ist pflanzenfaser angesagt ( ca 80- 110 strange eines “zwirns” und dan drehen)
2.)unbdingt sehne wechseln nach 1500-1800 schuss denn wen die sehne reist kannst du den bogen mit an sicherheit grenzender warscheindlichkeit abschreiben
3.)bei einer a sehne (englisch-europäisch) gibt es nur eine schlaufe! das andere ende wird mit einem bogenmacherknoten an der unteren nocke fest gebunden
4.) eigene meinung: auch wenns nicht so aautentisch ist aber ich würd zu dracon aus dem bogengeschäfft raten
5.) woraus baut ihr die bögen ( eibe? wenn ja woher nehmt ihr die )ich hab schon bald zwei duzend bögen gebaut( englische Langbögen ) und bin verzweifelt auf der suche nach eibenstäben!!6.) jeden den es interessiert kann ich das buch jagen mit bogen und pfeil von saxton pope nur sehr empfehlen und das video langbogenbau sowieso
mögen die götter uns hold sein

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Eintrag #14 vom 15. Jun. 2004 09:16 Uhr Oliver (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver eine Nachricht zu schreiben.

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Ein kleiner Beitrag zum Thema Leinensehnen.
Als ich meinen Bogen bei Ulli Stehli ( Von Ihm sind die engl. Langbögen im Bogenbauerbuch ) angeholt habe, hat er mir dringend von Leinensehnen abgeraten. Er sagte, daß eine gut gewachste Leinensehne extrem hart sei und dies zwar die Reichweite erhöht, die Lebensdauer des Bogens allerdings erheblich mindert. Er hat auch zu Dacron geraten.
Turtle

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Eintrag #15 vom 15. Jun. 2004 09:46 Uhr Ingo Ludwig  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ingo Ludwig eine Nachricht zu schreiben.

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Mir hat ein Bogenbauer mal von “Fast Flight” abgeraten (bei einteiligen Holzbögen) - davon sollen die Bögen kaputt gehen (warum genau dies passiert habe ich allerdings nicht in Erfahrungs bringen können) - vielleicht sind diese auch härter als “Dacron”.
Aber Dacron ist nicht besonders “a” und wenn hier einerseits für die Verwendung von Leinenfäden beim Gewandungsbasteln und gegen Gummisohle unter Wendeschuhen (obwohl Feuchtigkeit der Ledersohle schadet) plädiert wird, sollte wir auch auf Kunstfaser-Sehnen verzichten können. Obwohl ich mich noch nicht zum Selberdrehen aus Hanf- oder Flachsfasern durchringen konnte. *g*
Trotzdem ist die Antwort auf die Frage nach der Fadenstärke käuflicher Leinenzwirne weiterhin für mich interessant (es soll keine “Wissenschaft” daraus werden), ich wüßte nur gern, was es mit diesen Bezeichnungen auf sich hat. Sind hier keine gelernten SchneiderInnen im Forum ?
Gruß, Ingo

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Eintrag #16 vom 16. Sep. 2004 22:18 Uhr Gerhard Holzinger  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Gerhard Holzinger eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht warum kein fast- fleight

hallo,
bin irgendwo auf eine anleitung zum bau einer bogensehne gestoßen in der auch auf fast- flight bezug genommen wird.
hier die betreffende passage:
FastFlight ist beim traditionellen Bogenschiessen weder nötig noch angesagt.
Dies ist eine rein emotionale Aussage. Kein Mensch würd auf die Idee kommen, seinem Eibenbogen eine Metalliclackierung zu verpassen. FastFlight gehört auf Compounds, nicht auf traditionelle Bögen
Aber es ist auch technisch zu begründen.
Ein Strang FastFlight hat eine Zugfestigkeit von etwa 55lbs, Dacron B50 hat etwa 35lbs.
Aber da spielt noch eine zweite Grösse mit, nämlich die Dehnung, Damit meine ich nicht die Anfangsdehnung, die nach den ersten 10 bis 50 Schüssen eingetreten ist, sondern die Dehnung, die beim Schuss auftritt, denn die Sehne ist ja nicht 100% fest wie ein Glasstab, sondern in gewissen Grenzen elastisch.
Bei FastFlight sind das etwa 1,5%, bei Dacron etwa 4%.
ßber den Daumen gepeilt, sollte die Stärke der Sehne dem vierfachen Zuggewicht des Bogens entsprechen.
Für einen 50-Pfünder würde demnach bei FastFlight eine Sehne mit 4 Strängen ausreichen.
Da aber kein Mensch 4 Stränge auf den Fingern haben will, werden auch die meisten FastFlight-Sehnen mit 12-16 Strängen gefertigt. Das hat zur Folge, dass die Sehne (bei 12 Strang jetzt für 600lbs und einen 150-Pfünder gut) so gut wie keine Elastizität mehr hat, sie ist hart wie Glas.
Es leuchtet ein, dass die Bogenenden eines Holzbogens daran keine Freude haben.
Abhilfe wäre, die Sehne zwar mit 4 Strang zu fertigen, aber die Sehnenenden und die Mitte entsprechend zu verstärken. Das geht zwar, aber es macht keine Freude mit solchen “Minisehnen” einen traditionellen Bogen zu schiessen.
Dacron ist aufgrund der besseren Dehnung also viel bogenschonender.
ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen.
holzi

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Eintrag #17 vom 05. Mrz. 2009 19:43 Uhr Wilfried Masberg   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Flämisch spleiß

Ganz einfach, doppelte Sehnenlänge + 10-20%,
verdrillen und dann wie eine Kordel miteinanderr verdröseln lassen, macht Leinensehnen elastisch

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Eintrag #18 vom 05. Mrz. 2009 19:44 Uhr Wilfried Masberg   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht ein Sehnenöhrchen

Woher weißt Du das?

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Eintrag #19 vom 06. Mrz. 2009 10:52 Uhr Heiner Michels  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Heiner Michels eine Nachricht zu schreiben.

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?

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Eintrag #20 vom 06. Mrz. 2009 11:48 Uhr Constantin (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Constantin eine Nachricht zu schreiben.

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Das grenzt an Leichenfledderei!
Aber noch zum Thema:
an Fast Flight (FF) scheiden sich tatsächlich die Geister. Bickerstaffe, einer der renommiertesten Bogenbauer aus England liefert seine ELBs nur mit FF.
Ansonsten, eine Hanf-/Leinensehne liegt in ihrem Streckungsverhalten nicht weit unter FF.
Die klassische FF-Sehne für Sportbögen ist außerdem i.d.R eine Endlossehne und keine gedrehte und gespleißte. Gedrehte Sehnen bringen ein natürliches Federverhalten mit.
Abgesehen davon, für einen Bogen, der in der Darstellung verwendet wird, sollte sich die Frage Hanf/Leinen oder Dacron oder FF garnicht erst stellen, oder?

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Eintrag #21 vom 04. Apr. 2009 17:03 Uhr Wilfried Masberg   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht ? Heiner Michels

Die Frage bezog sich auf die Behauptung mit den Sehnenöhrchen bzw Bogenbauerknoten.
Auch “Flämisch Spleiß” als die überall übliche Sehnenform darzustellen ist nicht so ganz richtig.
Damals wie heute ( in z.B. Lettland) wurden die sehnen wohl auch über die Enden gelegt und mit je einem Palstek befestigt.Bogenbauerknoten ist nämlich nicht überall bekannt.
Zwei Sehnenöhrchen halber Strangdicke erhalte ich , wenn ich das Sehnenmaterial um 2 Pflöcke wickle. Rein von den mechanischen Gesetzen her ist nämlich eine flämisch gespleisste Sehne entweder zu schwach im Öhrchen oder zu dick, also Quark.
Sie zieht sich nur leichter, weil dicker.
Es sei denn das Öhrchen ist durch Spleißen entstanden

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Eintrag #24 vom 18. Apr. 2009 16:09 Uhr Sebastian Schmucker   Nachricht

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hallo Martin,
erst mal gut das du dich an einen Bogen traust. Hoffe du hast dich nicht gleich zu anfangst erdreistet das beste Holz zu nehmen. Wenn nicht kann mans jetzt auch nicht mehr ändern. Zu deiner Sehne.
Ich helfe dir da mal weiter. Das ziehen einer Sehen aus tierischen Sehnen ist eine schwirige und teilweise unangenehme Arbeit und das hier zu erklären ist zu schwer. Daher empfehle ich dir Gebwachstes (Schuhster) Leingarn. Ein einzelner Strang ist schon Bullen belastbar. Aber du solltest, nein, du musst dir mehrere Stränge zusammen drehen, sonst fliegt dir nicht nur die Sehne sondern auch die Wurfarme deines Bogens um die Ohren. Dabei gilt das Motto 333 d.h.: Drei Stränge aus drei Fäden links herum zusammen drehen und dann alle Drei Stränge rechts herum zu einer Sehne verdrillen. Jetzt kommt das tollste! Schlaufen spleißen! Hier ist glücklich wer die Stränge farblich unterscheidet denn das ist wie das bogenbauen auch Feinarbeit (Anleitung kann man Googlen oder ich geb dir ein Link). Noch was nimm kein Nylon oder so das dehnt sich mit. Zudem solltest du deine Sehne im Anschluss mit Bienenwachs einreiben um die Fasern geschmeidig zu halten und vor Feuchtigkeit zu schützen. Ebenso solltest du den Nockpungt (Wo du den Pfeil einsetzt auf der Sehne markieren und die Sehne noch einmal mit einem Festen Garn umwickeln ca 3cm ober und unterhalb des Nockpunktes (damit schützt du die eigentliche Sehne vor Verschleiß). Denn verklebt man dann auch ordentlich mit Wachs. Darf ich fragen was für ein Holz du genommen hast?

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Eintrag #25 vom 28. Apr. 2009 13:00 Uhr Benedikt (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Benedikt eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Frage zu Ralph Payne-Gallwey

Hallo, etwas Abseits, aber dennoch frage ich mich gerade etwas.
Im Buch “The Book of the Crossbow” beschreibt Ralph Payne-Gallwey den Bau einer Armbrustsehne. Dort wird ein gewachstes Garn um zwei Pflöcke gewickelt und zum Abschluss nocheinmal Quer umwickelt (also der entstandene Strang eingewickelt, damits ein Paket gibt).
Die so entstehende Sehne ähnelt mehr einem Kabel oder einem Seilkern und ist nicht, wie Sebastian beschrieben, verdrillt. Hat jemand mit dieser Bauweise schon schlechte Erfahrungen gemacht, oder funktioniert das auch?

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Eintrag #26 vom 28. Apr. 2009 13:15 Uhr Constantin (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Constantin eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Endlossehne

Hallo Benedikt,
moderne Bogensehnen werden so hergestellt, man nennt diese Art dann “Endlossehne”. Der Unterschied besteht darin, dass, die Sehne -anders als bei der Armbrust- nicht komplett gewickelt wird, sondern nur an den Sehnenöhrchen und am Nockpunkt.
Endlossehnen haben eine höhere Strecksteifigkeit als gedrehte (i.d.R. flämisch gespleiste) Sehnen. Viele Holzbogenbauer bevorzugen daher gedrehte (da bogenschonender). Das ist aber eine andere Diskussion, die mit dem Thema Material einhergeht, die bereits in einem anderen Threat behandelt wurde.

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