Also ich habe mit folgender Zusammenstellung beste Erfahrung:
Ganz unten: Strohsack, wird selbst bei hoher Feutchtigkeit nicht bis obenhin naß.
Dann Schaffelle, wobei die ganz Matratze bedeckt sei sollte,darauf liege ich dann.
Darüber kommen zwei zusammengenähte Wolldecken von Ikea (die sind dann so groß daß man sie unten an den Füßen umschlagen kann, unter den Fellen). Dadrüber hab ich eine Decke, die so groß ist wie die Matratze, aus zusammengenähten Kaninchenfelle liegen.
Und wenn einem dann noch zu kalt ist: leg einfach dein Radmantel oder noch eine Decke von Ikea drauf.
Mit dieser Kombination hab ich auch schon bei Schneefall draußen gelegen und geschwitzt. Hatte allerdings auch noch einen Kopftuch an…
Und wenn einem immer noch kalt sein sollte: Kann man auch ein paar Kohlestücke mit ins Zelt nehmen (natürlich sicher hingestellt). Damit habe ich schon erlebt, daß jemand bei Außentemperatur von
-20 °C eine Innentemperatur von + 25°C erreicht hat!!
Viel Spaß beim nächsten Winterlager.
ps: Man kann natürlich auch den Partner, als “Wärmflasche” benützen *g*
Schaffelle sind schön kuschlig warm - egal ob unter oder über einem. Freunde von uns sind mit ihrer Felldecke sehr zufrieden. Und ich bin gerade dabei, eine herzustellen - allerdings nähe ich die Felle direkt zusammen, nicht auf eine Wolldecke.
wärmstens empfehlen kann ich auch die Schweizer Woilachs, Pferdedecken der Kavallerie. Die gibt es u.U. bei Westernreitsportläden oder bei Armeeläden wie Räer.
Material: grauer Wollfilz, ziemlich dick und schwer, fast wasserdicht und winddicht.
Allerdings müßte man das Schweizerkreuz aus den Ecken raustrennen…
Immer die, von der Person, die neben Dir liegt. Deswegen wandern dies Nachbardecken dann während des Schlafs auch immer auf eine mir höchst unerklärliche Weise zu mir :-)
Hoi, welche der Decken bei Räer ist denn nun die Wärmste? Ich will dieses Jahr einen weiteren kleinen Schritt zum “A-Heia” machen, ohne dabei zu frösteln.
Das mit dem Mantel habe ich auch schon gemacht, klappt soweit ganz gut, nur solltest Du nicht den ganzen Tag im Regen rumgelatscht sein. Steter Regen nässt den besten Mantel und beim pennen bin ich da ein wenig eigen…
Weisst du wie dick die ist??? Sieht man nicht so gut.
Aber wenn die nicht Fingerdick ist, dann nehm ich halt zwei… is ja billig genug.
Gruss
Fritz
P.S.
Fingerdick ist eigentlich nicht so relativ. Es sei denn man hat eine Fingerdicke von 2mm oder 5cm. Aber eigentlich variiert das nicht so wahnsinnig.
Das IKEA-Decken so dick sind, wie es IKEA-Decken eben sind, damit ist niemandem geholfen. Das waere genauso als ob man auf die Frage “Welche Farbe hat ein Basketball?” Die Antwort:“na, Basketballfarben, eben.” Bekommt.
Also das mit der Kopfbedeckung ist ein alter Hut, der so alt ist das ich ihn schon wieder vergessen hatte.
Manchmal braucht es doch wieder den berühmten Schlag auf den Hinterkopf. *g*
Ansonsten ist mein Mantel so groß das ich mich drin einwickeln kann und sogar über den Kopf ziehen.
Das Problem bei Decken ist ja das es da manchmal offene Stellen gibt wo es reinziehen kann.
Also groß genug ist wirklich wichtig.
Eine mehr oder weniger Luftundurchlässige Schicht über den Decken ist auch von Vorteil, so wird das Luftpolster in der lockeren Decke noch besser gehalten.
Gegen kalte Füße helfen Fellschuhe oder eine Decke umgeschlagen und mit ein paar Heftstichen zu einem Sack vernäht die sich leicht wieder auftrennen lassen.
Das verhilft auch starken Stramplern zu warmen Füßen.
Das verhilft auch
in diesem sine Harwalt von Biberach FRB und sine temporis
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Nässe -selbst wenn der Sack tagelang in der Feuchtigkeit liegt- nur einige Zentimeter von unten in den Strohsack hochzieht (man muss natürlich schon genügend Stroh reinstopfen….).
Ansonsten habe ich Minusgrade mit zwei Ikeadecken spielend überlebt. Die Decken sind so locker gewebt, dass sich ein super Wärmepolster bilden kann.
Und wie Jürgen schon gesagt hat: Fertigt Euch irgendeine Kopfbedeckung zum pennen. Wir verlieren schliesslich 60% der Körperwärme über den Kopf.
ich hab die Erfahrung gemacht, daß die Ikea-Decken zwar billig und in allen Farben vorhanden, aber sehr dünn und eher klein sind, und mir als einziges wohl nicht reichen würden. Die Militärdecken von Räer sind billig und in allen Größen erhältlich, ich kann sie nur “wärmstens” empfehlen, obwohl sie manchmal mit Nylonband umnäht sind, was man aber ohne Probleme abtrennen kann.
Noch ein Tipp gegen die Feuchtigkeit: In Daaden hörte ich, daß die Company-Leute teilweise ein Stück mehrfach mit Leinöl bestrichene Leinwand unter ihren Strohsack legen, um die Feuchtigkeit abzuhalten - scheint mir eine gute Sache, die ich auch mal bei Gelegenheit ausprobieren werde. Und gegen die Luftfeuchtigkeit im Zelt helfen drei oder vier Kerzen, ein paar Stunden vor dem Zubettgehen im Zelt abgebrannt - aber bitte ausreichend gesichert. Ist zwar jetzt etwas off-topic, dient aber dem Schlafwohlgefühl….
Die Sache mit dem Radmantel kann ich nur bestätigen. Allerdings ist es damit manchmal trotzdem zu kalt. Da Schafsfelle die unangenehme Eigenschaft haben von meinem Luxuskörper zu rutschen dachte ich an folgende Lösung: auf eine Wolldecke werden 2-3 Felle genäht und das ganze als Decke verwendet. Vorteil: warm, flauschig simpel.
Decke ausbreiten, ein Leinenlaken auf die Decke legen und wie einen Schlafsack auf die Hälfte falten. Bei kalten Füssen hilft am besten ein Extraschaffell.
Ansonsten: Ist es zu kalt, mehrere Decken verwenden, wobei mehrere leichte Decken optimal wären. Zwischen schweren Decken baut sich nun mal kein Luftpolster auf.
Und vergeßt den Untergrung nicht, benutzt Strohsäcke.
Ansonsten kann ich bei Kälte nur noch das Tragen eines Leinenhäubchens empfehlen.
Als Kissen wird normalerweise die Kotte verwendet. Was ist es doch für ein Vorteil, wenn man Vagant ist und nicht so auf sein Wat achten muß.
Ich hab in Bad Wünneberg einen Stoffhändler gesehen der fast fingerdicke Decken hatte, leider hatten die Teile Baumwollfäden drin (als Kettfäden) und das sah scheisse aus.
Seither suche ich nach einer ähnlich dicken Decke, damits mir nachts nich mehr fireren tut :o)
Tja Ulrich , da bist du mir aber gerade etwas zuvor gekommen .
Auch mich hätte interessiert , ob diese Fransen der IKEA-Decken nun als HMA-Decken ( 1. Hälfte 13.JH. )durchgehen ?
Weiss , dass die WiKis ihre Webanfänge und -enden wohl so gestaltet haben , allerdings suche auch ich noch nach Belegen für HMA ( zumal ich einige dieser IKEA - Decken im Gebrauch hab’ ; sind in braun und gelb übrigens z.Zt. im Ausverkauf / Angebot für 14,95 Euro , statt regulär 20,00 Euro ).
Wäre für einen Nachweis also ebenfalls sehr dankbar ! Wenn nicht müsste man mal halt schauen ob eine kleine ßnderung die Decken verbessern kann?!
Ich habe in einer anderen Taverne gerade den Hinweis bekommen, dass in Crowfoot’s “Textiles and Clothing 1150-1450” Wolldecken so richtig mit Fransen abgebildet sind (ich habe das Buch leider selbst noch nicht).
Ich habe so ein Teil (ungefärbte reine Schurwolle !) mal für einen anderen Zweck erworben, und werde es - nachdem ich selbst einen oder zwei Blicke in das o.a. Buch geworfen habe - wohl meinem MA-Equipment zuführen. Die besagte Decke gibt’s btw bei IKEA … ;-)