Ich beziehe mich auf Deinen heutigen Beitrag zu den “Anfängersünden aus Kostengründen”. Lies doch bitte zuerst Eintrag Nr. 103 und sage mir, inwiefern ich dort unrecht habe.
Was meinst Du eigentlich mit “sich nicht zu schade zu sein”, etwas selbst zu machen?
je nach Zeitstellung und Ansässigkeit kann ein Kaufmann einer Rüstpflicht unterliegen, die, abhängig von seinem Besitz bzw. Einkommen, die Helmbrünne (und vieles mehr) notwendig machen könnte.
Der Einstieg in dieses Hobby ist doch für Viele (mich eingeschlossen)irgendwie mit einer - vielleicht romantischen - Vorstellung einer Darstellung verbunden. Und damit eben auch mit einer entsprechenden Ausrüstung.
Also bei mir begann es schon als kleiner Knirps, als ich die deutschen Heldensagen verschlang. In meiner Vorstellung trugen Ritter natürlich schimmernde Rüstungen (wie ich heute weiss, Plattenrüstungen genannt). Als ich mich dann ernsthafter mit dem Mittelalter beschäftigte, habe ich mich für eine Darstellung eines Ritters im Zeitraum 1250 entschieden, und damit auch für eine entspechende Ausrüstung. Aufgrund eigener Ungeduld, Unwissenheit und auch damaligem - falschen - Wissenstand entsprechend, habe ich Fehler gemacht, die ich jetzt, nach und nach korrigiere. Darin sehe ich aber nichts schlimmes. Ich habe bei der Herstellung und Gebrauch selbst unzulänglicher Ausrüstungsstücke viel gelernt, was mir jetzt bei Neuanfertigungen hilft.
Hm, ich gebe zu, ich bin der pragmatische Typ. Und immer noch ungeduldig.
ich glaube wir kommen ein bisserle vom eigentlichen Thema ab, nämlich dem Einstieg, nicht die “End- oder Wunsch-Ausstattung”. Denn die dürfte bei den meisten Abhängigen (ein paar unsägliche Bravehartanhänger und Doppelaxtwerfer hier ausgenommen) nach einiger Zeit der Märkte und diverser Fehlversuche ein konkretes Ziel darstellen.
Jedoch, ich habe grösste Hochachtung vor denen, die mit dem Hobby beginnen, und…erstmal nichts mit Außenwirkung machen, keine Märkte oder andere Events in Gewandung besuchen…recherchieren, nähen, handwerken, um dann mit korrekter Ausstattung eine Person eines niederen Standes machen. Nur, macht das wirklich den einzigen Reiz aus, reduzieren wir unser Hobby nur auf dieses ständig hier von Einzelnen gebetsmühlenartig wiederholte Bild? Für mich persönlich wäre der Einstieg viel schwieriger gewesen, wenn ich eben nicht das Bild eines Kaufmannes, sondern das eines Bauern aus Endausstattung vor Augen gehabt hätte (mann könnte unser Hobby teilweise auch als Flucht vor dem grauen Alltag sehen, da will ich zB. nicht auch noch einen kleinen grauen Schreiberling darstellen…)…nun muß ich aber auch mit ständig leerer Brieftasche leben ;-(. Und gerade der angesprochene Spaßthread zeigt doch, dass die wenigsten ihre heutigen Ratschläge wirklich selbst befolgt haben, hier denk ich, muß jeder seine Fehler selbst machen können und daraus lernen. Vorsicht, oben gesagtes soll jedoch nicht die “Unbelehrbaren” entschuldigen, die nach dem Motto “ ich habe das was, zu was passt das?” auftauchen, zu Fehlern und den Folgekosten muß jeder selbst stehen, das darf keine Ausrede sein, Ziel muß eine möglichst authentische Darstellung sein (wobei ich für mich den Begriff “akzeptabel” verwende, es muß für mich akzeptabel sein, und das ist verdammt schwierig). In diesem Sinne versuche ich weiterhin, tausende kleiner Metalldreiecke in noch kleiner Schlitze in kleine flache Metallringe zu platzieren, um eine Helmbrünne fertigzustellen…blödes Hobby ;-)
wie gesagt, habe ich Hochachtung vor allen Einsteigern, die ihre Darstellung an ihren Möglichkeiten ausrichten und Verständnis für die “Ungeduldigen”, die das nicht tun. Sogar Mischformen sind OK.
Das Thema ist jedoch “Einsteigen schwer gemacht.” Und hier plädiere ich einfach für mehr Nachsicht.
Es gibt in der Rubrik Unterhaltung/Spass ein Thema “Anonyme Ex-GroMi´s”. Es ist wirklich interessant zu lesen. Vor allem der sentimentale Unterton in vielen Beiträgen von Leuten, die heute eine wundervolle, authentische Ausrüstung haben: “War ja auch eine tolle Zeit, trotz der Sünden”, oder - so meine Vermutung - vielleicht wegen der Unbeschwertheit darüber.
eine Frage zu Anfang: was ist woblern? Ich habe ungefähr 2 dutzend Mittelalter-Kochbücher, aber den Ausdruck hab ich noch nie gehört.
Ein Vorschlag: Wenn das so schwierig, aufwendig und selten ist, hast Du schon mal daran gedacht, das für andere Gruppen gegen Ausrüstungsteile zu machen? Wäre vielleicht eine Möglichkeit, günstiger zu einer tollen Ausstattung zu kommen.
Aus eigener Erfahrung kann ich jedenfalls sagen: wegen jedem Teil, bei dem ich früher z. B. aus Kostengründen Abstriche gemacht habe, hätte ich mir später in den A**** beißen können, insofern war das schon rausgeschmissenes Geld. Ich würde erstmal vielleicht auf sowas wie Stickerei (ist eigenlich gar nicht schwer, man braucht vor allen Geduld) verzichten, und dafür sorgfältig einen sowohl farblich als auch vom Material her passenden Stoff wählen und mir Mühe mit einem korrekten Schnitt geben. “Pimpen” kannst Du die Sachen dann immer noch. Mich zum Beispiel ärgert heute jedes Kleidungsstück, dass ich aus industriegefärbtem Stoff gemacht habe.
Ich sage das nicht, um Dich zu bevormunden oder rumzumeckern, aber ich habe den Eindruck, dass Du ernsthaftes Interesse hast. Erfahrungsgemäß macht man da nun mal eine Entwicklung hin zu immer genauerer Darstellung durch. 10 % Sythetik im Wollstoff sind Dir jetzt vielleicht noch egal, weil der billiger ist, aber in einem Jahr mag man’s dann vielleicht nicht mehr tragen und denkt sich, hätt ichs doch gleich richtig gemacht.
Aus eigener Erfahrung: eine einfache oder einfachste Mittelalterdarstellung (im Sinne von sozialer Ausprägung) ist vom finanziellen Aufwand gesehen geradezu lächerlich im Vergleich mit der Anschaffung eines mittelgroßen Aquariums mit allem pipapo…;o)
Es ist doch oft ein Egoproblem der Darsteller, mancher will mehr als er eigentlich kann.
Die Ausstattung reicher Menschen ist eben teuer, damals wie heute.
Es ist ein Irrglaube, daß mittelalterlicher Luxus aus heutiger Sicht primitiv wäre…
Es mag ja sein, dass gute Ausrüstung teuer ist, weil entweder die Bestandteile zum Selbermachen teuer sind oder - weil Selbermachen oder Tausch aus welchen Gründen auch immer nicht drin ist - nur der teure Kauf bleibt. Aber das gilt für so ziemlich jedes Hobby.
Ich kann mir eine Porzellan-Nippesfigur auf die Kommode stellen oder ich kann ein Vermögen dafür hinblättern. Sicherlich ist auch ein Einsteigerset von Märklin, Fleischmann etc. eine funktionsfähige Modelleisenbahn. ich kann aber auch den Gegenwert eines Sportwagens in ein Modell mit Landschaftsnachbildung, Bahnhöfen, verschiedenen Streckenprofilen etc. investieren.
Wo ist da der Unterschied zum Mittelalterhobby?
Ich kenne so gut wie niemanden, der quasi über Nacht eine 1-A-Darstellung aus dem Hut zaubert oder gezaiubert hat. Bei allen wächst das über einen gewissen Zeitraum, meistens kontinuierlich über Jahre.
Wenn also meine Wunschdarstellung eine entsprechend umfangreiche Ausstattung erfordert, nun, dann liegt es doch allein an mir, für ebendiese Ausstattung zu sorgen. Wenn ich stattdessen falsche Ausstattungsteile verwende, nur damit ich schnell den “Ritter” oder “Kaufmann” oder “Grafen” darstellen kann, ist das doch allein mein Problem?!?
Die Legierungen die Verwendet wurden dürften sicher zu rechercjeiren sein. Nur hat Junkelmann damals wohl knapp 4000 DM für eine original Legionärsusrüstung bezahlt. Darum ging dre auch nur mit einer Dekurie von Rom nach Ausgburg.
Wenns um die Lebensmittel geht. Ich habe noch gerlernt zu woblern und zu pökeln. Wenn Du da nur für Deine Gruppe pökeln willst, brauchst Du auch die Fässer, und ßbung. Und wenn es Dir jemand macht, wird s wieder sehr teuer.
Ich bin dabei mir die Ausstattung für eine normale “Freie Obodritin” zusammen zu stellen. Angesiedelt im 8. Jahrhundert. Da sticken nicht zu meinen besten Fähigkeiten gehört, werde ich wohl Hilfe suchen müssen.
Das meinte ich, wenn Du es korrekt Authentisch für Deine jeweilige Epoche willst, wird es sauteuer. Das können sich die wenigsten leisten. dann gibt es viele Widersprüchliche Informationen. Da sind dann Fehler vorprogramiert. Umarbeiten, Neuanschaffen - noch mehr investieren? oder mit einem kleinen “Verschmerzbaren” Makel leben?
Darum ging es mir. Wir werden immer nur die heutigen Interpretationen darstellen können. Ist auch gut so, sonst würden uns bald die Darsteller für die Kämpfer ausgehen *grins*, denn “auf Klinge” haben die damals sicher nicht gekämpft. (Sollte ein Scherz sein.)
Sicher gibt es Teile, deren authentische Hertsellung und Werkstoff gleich teuer sind wie Fehlgriffe. Spontan fallen mir ein Holzlöffel oder eine Fibel ein.
Genauso sicher gibt es aber auch Teile, die je authentischer, umso teurer sind. Das war, so glaube ich, Monicas Punkt. Denn aus einem Wissensproblem kann, nachdem es gelöst ist, schnell ein Kostenproblem werden. Zum Besispiel das mit der authentischen Legierung: Wenn Du weisst, wie diese Legierung im Mittelalter hergestellt wurde, woher bekommst Du sie heute? Vor allem in der Verabeitung und Menge, die Du für die Herstellung einer Rüstung benötigst? Garantiert wird das teurer als ein paar Bleche oder eine Rolle Draht vom Stahlhändler von nebenan. Selbst wenn Du die Legierung selbst herstellst, wird es teurer. Und zeitaufwendig. Wenn Du das überhaupt hinbekommst.
Ich bin ja hin und weg, wenn ich einen authentischen Sattel sehe. Allerdings muss ich noch ein bisschen sparen, bis ich ihn mir leisten kann. Oder ein handgenähtes Leinenzelt. Ein Schmied aus der Gegen hat mir angeboten, für ca. 1´200,- Euro eine Schwertklinge zu schmieden - schleifen, polieren, Parierstange, Knauf und Griffschalen exklusive. Da kommt bei einer kompletten Ausrüstung schon ein hübsches Sümmchen an Mehrkosten für den A-Faktor zusammen. Wohlgemerkt: ßber den Sinn oder Unsinn des A-Faktors will ich bewusst keine Aussage machen - es geht nur um den monetären Zusammenhang.
Ich habe eine Hochachtung vor denjenigen, die ihre Darstellung der möglicht authentischen Ausrüstung anpassen, die sie sich gerade noch leisten können, und sich dann zu ihrer Wunsch-Darstellung hocharbeiten.
Ich kann aber genauso die Einsteiger verstehen, die möglichst schnell eine Ausrüstung haben möchten, die ihrer Wunschdarstellung entspricht - auch wenn aus Kostengründen ein paar A-Sünden eingegangen werden. Ich gestehe: Ich habe genau das auch getan!
Was da unglaublich gut tut ist erstmal die Anerkennung des Interesses am Hobby überhaupt, die Anerkennung der bereits stimmigen Ausrüstungsteile, die Anerkennung des Willens zur Qualitätssteigerung, Grossmut gegenüber der begangenen Sünden, Zeit lassen, sie zu beheben und Anregungen und Hilfe dafür zu geben.
ich denke, dass es Monika nicht so sehr um das “ es ist allgemein zu teuer, als dass es nicht irgendwer machen könnte”, geht, sondern eher um die Frage, wieviel man selbst investieren möchte.
Klar träumt jedes Mädchen davon, mal Burgfräulein zu sein, aber die Klamotte einer Adeligen zu replizieren ist allein wegen der verwendeten Stoffe (bsp. Seidensamt, Mantelfutter aus Fee) eine Summe notwendig, für die man locker nen nicht ganz so schäbigen Gebrauchtwagen kaufen kann, und dass da dann die Grenzen erreicht sind, kann ich nachvollziehen…… einer der Gründe, weshalb ich nie eine Adelige abgeben werde ;-)
Was die Einsteigererfahrungen betrifft kann ich Monika so zustimmen, auch ich hatte damals meine Schwierigkeiten, den Einstieg zu finden. Hab damals einfach irgendwann hier ne Anzeige aufgegeben und drauf gewartet, dass wer zu mir kommt, anstatt mir die nächsten Körbe einzufahren, was dann auch wunderbar funktioniert hat ;-)
meine Einträge kommen irgendwie immer ein bischen zu “scharf” rüber. Nicht drüber ärgern.
Aber deine Aussage war halt sinngemäß, daß wir Dinge nicht machen können, weil sie schlicht zu teuer sind. Nun ist “teuer” zwar sehr allgemein, dennoch würde mich interessieren, was deiner Meinung nach zu teuer ist. Das manche Sachen aus diversen Gründen nicht richtig gemacht werden ist eine Tatsache. Liegt aber meiner Meinung nach eher am Unwissen, Ekel, Bequemlichkeit oder auch falscher Einstellung zur Sache als am Geld. Ich wüßte von keiner Sache, die zwar bekannt aber zu teuer wäre um nicht doch gemacht zu werden.
“Einige Dinge können wir gar nicht mehr replizieren, ohne Vermögen zu investieren.”
Mit anderen Worten: Einige Gegenstände können wir nicht kopieren, weil es unerschwinglich viel Geld kostet.
“fangen wir mit dem Stahl an. Heute werden ganz andere Legierungen verwendet.”
ist kein Geldproblem - wäre ein Wissensproblem.
“Dann sind Methoden zur Konservierung von Lebensmittel inzwischen einfach verlorengegangen. Ich kenne gerade noch genau 2 alte Meister die Woblern können.”
ist kein Geldproblem - wäre ein Wissensproblem.
“Im Schiffbau ist immer noch nicht sicher bewiesen wie die Planken wirklich gebaut wurden.”
ist kein Geldproblem - wäre ein Wissensproblem.
“Um wirklich Handgewebete Stoffe zu erhalten benötigt man auch die Webstühle, die Wolle und die echten Färbetechniken sind nihct alle bekannt.”
ist kein Geldproblem - wäre ein Wissensproblem.
“Unsere Fletcher und Archer behelfen sich neuzeitlicher Hilfen.”
ist kein Geldproblem - ist eigentlich gar kein Problem.
“Und die wenigsten Ritter sind mit kompletten Gefolge, Gesinde und Vieh unterwegs. Ein Ritter = 1 Knappe, ein Pferdeknecht, 1 Streitroß, 1 Reitpferd für den Knappen, ein Troß für Lager und Waffen, Lebensmittel und sicher noch unzählige andere Dinge.”
Das wäre ein Geldproblem - hat aber nichts mit replizieren zu tun, sondern mit Darstellung von Sozialsystemen. Man kann durchaus einen Ritter und seine Ausstattung exakt replizieren ohne zusätzlich sein Pferd, sein Gefolge, seine Burg, seine Eltern, die ganze Welt, daneben zu zeigen.
“Eine Winkingergruppe ist ähnlich komplex. Entweder beritten mit Troß oder uhnterwegs mit Booten. Einige gruppen sind 15 bis 20 Leute stark, allein die Krieger.”
Kein Geldproblem - ansonsten siehe letztes Beispiel.
“Wir behelfen uns, auch zwangsläufig, regelmäßig der modernen Technik. das ist IHMO legitim. Wir können immer nur einzelene Aspekte Widerspiegeln. Nie das korrekte MA. Ich sage allein mal Verpflegung und Körperhygiene. Ich mag mir keine Strohbinden (Weil FrüMi)zwischen die Beine stecken müssen.”
Kein Geldproblem!
“Ich denke das reicht als Anfang.”
Nein
Wo sind denn nun die Dinge, die wir, ohne ein Vermögen zu investieren, nicht replizieren können?
fangen wir mit dem Stahl an. Heute werden ganz andere Legierungen verwendet.
Dann sind Methoden zur Konservierung von Lebensmittel inzwischen einfach “verlorengegangen”. Ich kenne gerade noch genau 2 alte Meister die Woblern können.
Im Schiffbau ist immer noch nicht sicher bewiesen wie die Planken wirklich gebaut wurden.
Um wirklich Handgewebete Stoffe zu erhalten benötigt man auch die Webstühle, die Wolle und die echten Färbetechniken sind nihct alle bekannt.
Unsere Fletcher und Archer behelfen sich “neuzeitlicher” Hilfen.
Und die wenigsten “Ritter” sind mit kompletten Gefolge, Gesinde und Vieh unterwegs. Ein Ritter = 1 Knappe, ein Pferdeknecht, 1 Streitroß, 1 Reitpferd für den Knappen, ein Troß für Lager und Waffen, Lebensmittel und sicher noch unzählige andere Dinge.
Eine Winkingergruppe ist ähnlich komplex. Entweder beritten mit Troß oder uhnterwegs mit Booten. Einige gruppen sind 15 bis 20 Leute stark, allein die Krieger.
Wir behelfen uns, auch zwangsläufig, regelmäßig der modernen Technik. das ist IHMO legitim. Wir können immer nur einzelene Aspekte Widerspiegeln. Nie das korrekte MA. Ich sage allein mal Verpflegung und Körperhygiene. Ich mag mir keine Strohbinden (Weil FrüMi)zwischen die Beine stecken müssen.
Ich habe mich als 8 Jährigen beginnend durch die Historischen Kinderromane, über die Jugendliteratur, zu ernsthafter Literatur durchgefressen.
Hab für Thor Heyerdahl geschwärmt und die coolen Typen die einen Drachen nachgebaut haben und damit abgefahren sind, nach Grönland.
Habe dann mehrere Jahre Spektakel, Märkte, Feste und Turneys besucht und mit den Gruppen gesprochen. Anschluß suchend, weil begeistert.
Resonanz, “Schleich Dich!” “Lass und in Ruhe. ”Geht grad nicht.“ usw.
Hab mir dann selbst Gewandungenbesorgt, zusammengestellt und wohl mehr als nur 100 Fehler begangen. Aber in dieser makerade kam ich schon mal ins Gespräch. Konnte Kontakte knüpfen und Leute kennen lernen.
Inzwischen bin ich in einer Gruppe. Ja wir sind ”nur“ Marktler. Aber auch wir bemühen uns so weit es möglich ist, nach und nach eine Stimmige Darstellung zu bieten. Recherchieren, lernen und probieren.
Es ist wahr, das Interessenten sehr schnell verschreckt werden. Aber wer sich wirklich ”verliebt“ hat findet seine Chance. Allerdings ist Glück auch eine Hilfereiche Angelegenheit.
Und was das berühmte ”A“ angeht. Wir werden immer nur schöne Kpoien sein. Einige Dinge können wir gar nicht mehr replizieren, ohne Vermögen zu investieren. IMHO wird da zu oft einiges sehr überspitz. Leider.
Womiut alle jedoch Recht hatten ist, lesen, Museen besuchen, nachlesen, diskutieren, wiedr neu nachlesen. Und oft genug einsehen, ”Ich habe mich geirrt."