Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Was erwartet Ihr von einem öffentlichen HMA-Event ?

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Eintrag #123 vom 24. Jan. 2007 18:03 UhrDavid Seidlitz Profil

nach oben / Zur ÜbersichtWas erwartet Ihr von einem öffentlichen HMA-Event ?

Ist zwar o.t., aber dennoch:

Das war ein Charakter, den ich mal vor mehreren Jahren belebt habe. Damals war ich bei mit einer "Rittergruppe" ( ;o) ) aus dem Harz unterwegs. Sehr viel mehr, als sich in den allgemein zugänglichen Publikationen findet, hatte ich allerdings auch nicht. Wenn du magst gebe ich dir mal die Kontaktdaten zu den Leuten, die wissen bestimmt mehr.

Hach,...lang ist´s her... ;o)

David

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Eintrag #122 vom 24. Jan. 2007 17:17 UhrHorst Immenroth Profil

nach oben / Zur ÜbersichtA.v.d.Gowische

Hallo,
ich habe mit Interesse den Beitrag von M. von Metz und A.v.d. Gowische gelesen.
Zur Zeit schreibe ich eine Chronik aus dem Harzdorf Wilfshagen. In diesem Dorf spielten die Ritter von der Gowische eine bedeutende Rolle. Es wäre nett, wenn Ihr mir Euer Hintergrundwissen über die Gowisches zumailen könntet.
tilljacker2004@yahoo.de
Herzlichen Dank im Voraus!
Horst

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Eintrag #121 vom 22. Apr. 2003 08:37 UhrRanes Haduwolff Profil

nach oben / Zur Übersicht...ups...

Grüß Euch,

...ance, sorry mit dem Namen! ;-)
Nun verstehen wir, was Du meintest.

Hmm, auch wenns alles älter ist, hat sich da wirklich was geändert? Das wäre schön.
miles roma ! miles imperatore ! Euer Haduwolff

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Eintrag #120 vom 21. Apr. 2003 23:36 UhrLiane Schwass Email

nach oben / Zur Übersichtmißverstanden

Hi Haduwolff,

ich befürchte, ich habe mich in meinem Beitrag wohl sehr mißverständlich ausgedrückt.
Ich habe über die Dinge geschrieben, die ich mir als Besucher wünsche - das heißt allerdings nicht, daß diese Wünsche bisher nicht in Erfüllung gegangen wären oder ich diese negativen Erfahrungen auch selbst gemacht hätte.
Das Herumstöbern in diesem Forum und nicht meine Erlebnisse auf Mittelaltermärkten haben mich dazu gebracht, diese Liste zu schreiben. Der Tread hat mich abgeschreckt, hätte ich ihn früher gelesen, ich hätte es mir dreimal überlegt, ob ich wirklich Kontakt zu einer Gruppe aufnehme. Zum Glück kannte ich diese ganzen Diskussionen aber nicht und habe mir - ermuntert von einigen wirklich angenehmen Begegnungen auf Märkten, die du wohl auch "Middelaltääriddääämääkte" ;-) nennen würdest - ein Herz gefaßt und mich einer Gruppe angeschlossen.
Was ich seitdem erleben durfte, zeigt mir die Mittelalterszene in einer weitaus weniger abweisenden Art und Weise als sie sich hier im Forum selbst präsentiert.
Aber das liegt wohl auch am Medium des Forums an sich. Ich kann heute noch lesen, worüber ihr euch vor eins, zwei Jahren gestritten habt und hoffe nur, ich verfalle nicht der Voreiligkeit, mir ein Bild zu machen, bevor ich nicht über ein umfassendes Maß an Hintergrundwissen verfüge.

So long - auf vielleicht öfter!
ance (bitte nicht Liane) - im Zeichen des WoodReavers

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Eintrag #119 vom 21. Apr. 2003 21:49 UhrRanes Haduwolff Profil

nach oben / Zur ÜbersichtPubis, Besuchis...

Grüß Euch,

Liane, es ist schade, wenn Du so schlechte Erfahrungen gemacht hast...aber es ist eine Sache auf Gegenseitigkeit...

Wenn sich Menschen auf öffentlichen Veranstaltungen anständig benehmen, und die Darsteller nicht wie die Affen im Zoo begaffen, sondern höflich und nett sind, und nicht mit der "Ritter Kunibert"-Masche ankommen, dann gehts...

Wenn die Mentalität "ich hab bezahlt, also darf ich auch alles afassen, ins Lager latschen und hinter die Zelte pissen" nachlässt, dann werden die Darsteller sicher auch netter.

Wenn die Veranstalter nicht jeden Schrott einbuchen, und möglichst billig-billig fahren, und stumpfe Biertischhocker in BW-Stiefeln mit Corvus-Kannix und In-Exkremento buchen, um den achsoheiligen Fress- und Saufstandumsatz zu pushen, ändert sich die Atmosphäre auch sicherlich...

Es ist an sich eine verfahrene Situation, daher empfehle ich eben, nicht auf "Middelaltääriddääämääkte" zu gehen, sondern sich die kleineren, liebevolleren Veranstaltungen und die von MA-Leuten selbstgemachten Feste zu geben, und dann am besten die, die einen "A"-Anspruch haben.
Da ist auch eine gegenseitige respektvolle Einstellung gegeben.
miles roma ! miles imperatore ! Euer Haduwolff

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Eintrag #118 vom 21. Apr. 2003 19:20 UhrLiane Schwass Email

nach oben / Zur ÜbersichtAls Marktbesucher ...

... würde ich mir wünschen, respektvoll behandelt und nicht abwertend Touri genannt zu werden.

Ich möchte in der Absicht, einem Freizeitvergnügen und keiner Bildungsveranstaltung beizuwohnen, respektiert werden, ohne daß man meine Intelligenz in Frage stellt.

Ich möchte nicht als Störfaktor betrachtet werden.

Ich möchte darüber hinaus nicht für die A-Diskussion mißbraucht werden.
Es interessiert mich nicht, ob Darsteller A sind oder nicht, wenn sie diesen Anspruch haben, dann für sich selbst und nicht für mich als Besucher. Wenn ich auf der Suche nach historischem Wissen bin, dann weiß ich selbst, wo ich es finden kann.
Deshalb möchte ich nicht, daß in meinem Namen eine Wertung in "gute" und "schlechte" Gruppen geschieht.
ance - im Zeichen des WoodReavers

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Eintrag #117 vom 08. Okt. 2002 19:42 UhrIvo Malz (IMMS) Profil

nach oben / Zur ÜbersichtTouries und so...

Moin.

Ich erinnere mich an einen alten Thread, in dem es, glaube ich, um Sinn und Unsinn von Kampf/Schlacht/Gewatdarstellung ging. das Hauptargument war "Der Tourie wll die Show, also kriegt er sie", und einer gab, frei zitiert, zu Protokoll:"Ich weiß ja, daß der Riesenzweihänder nicht ins Hochmittelalter paßt, aber wenn der Tourie sowas erwartet, dann mache mers halt".

Es wäre in diesem Zusammenhang schon ein Gewinn, wenn die Denke sich mal vom Schöreden und "historisch" Verbrämen des (meist nich wirklich historischen) Gewohnten dahin entwickelte, Fakten und echtes Mittelalter lecker zu verpacken. Vielleicht setzt sich ja dann auch mal der Gedanke durch, daß Fakten nicht zwangsläufig furztrocken sind.
Auf Museumsfesten haben Kinder und Eltern durchaus auch mal Spaß und sind nicht nur Akademiker nebst Anhang mit Spinnenweben im Haar und Staub in den Kleidern.

Wenn man andererseis bedenkt, welchen Stellenwert die Geschichte und gshichtliche Fakten bei dem, was hier oftmals als "Geschichtsdarstellung" verkauft wird, objektiv besitzt...

Naja, wir vermitteln halt Geschichte, und Touries sind doof. Aber nun stellt Euch mal vor, ein Fachpublikum käme auf den durchschnittlichen MA-Markt und würde die "historischen Darsteller" auf ihr Fachwissen abklopfen- ich aber sage Euch, da wird sein Heulen und Zähneklappern, und keine drei Tage Später würden hier alle über intol(l)erante Bücherwürmer klagen, Spaßfeinde und Klugscheißer.
Klar, Dummbeutel, die zwecks Überprüfung der Echtheit ins Lagerfeuer langen, braucht keiner, aber ich wage zu behaupten, daß so mancher "Darsteller" bei Fragen, die über das Gewicht eines Schwertes und und die Existenz von Kartoffeln und Tabak bereits heillos überfordert wären.
Ich habe mir auch verschiedentlich in modernem Räuberzivil ein paar Märkte angesehen und mir die Zeit der Ritter erklären lassen- die gewonenen Erkenntnisse waren, vorsichtig ausgedrückt, haar-sträu-bend.

Gruß

Ivo,
wieder zu weit off topic.

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Eintrag #116 vom 07. Okt. 2002 07:43 UhrJoachim Meinicke Profil

nach oben / Zur Übersichtanders rum wird ein (wendegenähter) Schuh draus

Nette Idee. Leider nur ein Traum. Dachte auch mal, die Bild-Zeitung und RTL würden sich von allein erledigen, da diese Nation nicht so blöd sein kann, aber wie wir sehen...

Der durchschnittliche Besucher eines sog. Ma-Marktes will unterhalten werden, was essen, trinken. Was zu lernen, sich "wissenschaftlich" mit dem Thema auseinander zusetzen ist dabei nicht die vorrangige Intention. Wieso sollte aus dieser Seite her also eine Veränderung durchgedrückt werden???

Anders rum funktioniert es. Dem Besucher nicht mehr jeden Müll präsentieren, so daß er allmählich ahnt, was Ma wirklich bedeutet.

Suchst Du anderes Publikum, mußt Du andere Veranstaltungen besuchen. Museumsveranstaltungen werden in der Regel viel mehr vom vorgebildeten und interessierten Besuchern frequentiert. Würde man dieses Publikum mit dem üblichen Marktschrott konfrontieren, würde man bestenfalls "?" in den Blicken ernten, eher ein paar vernichtende Hinweise.

Joachim

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Eintrag #115 vom 06. Okt. 2002 15:12 UhrThomas Schlosser Profil

nach oben / Zur ÜbersichtErwartung an wen oder was!

Hallo Leute

Was ich mir von einer öffendlichen HMA Veranstalltung(auch alle anderen) erwarte?
Ich fange mal etwas früher an was zu erwarten denn: Ich würde von den Zuschauern, also dem Touri Vulgaris gerne etwas mehr Geschichtswissen erwarten(nicht schreien, ich weis das das nicht umbedingt geht), denn wenn schon der einfache Touri , der warscheinlich weniger, aber darüber genaues Wissen hat, genaue Fragen stellt, müßten sich A: die Leute die was Zeigen wollen mehr anstrengen, solange sie das denn überhaubt wollen(!), und B: der Veranstallter müßte genauer schaune wen er einläd oder nicht!(qualität)
Wenn nähmlich der ein oder andere Touri schon sagt dies oder das ist doch nicht richtig, und vieleicht fundierte direkte fragen stellt, also nicht so was super intiligentes wie: ist das Feuer echt/sind die Pferde echt..... dann muß man das Programm daran angleichen und kann den Leuten nicht ALLES verkaufen!!!
Ich weis das ist ein Traum, weil ich von der geschichtlichen Vorbildung in Deutschland momentan! nicht so viel erwarten kann(Ich hohle jetzt nicht weiter aus sonst wird es politisch*G*). Ich hoffe das ändert sich. Das es geht habe ich in Holland im Archeon, in England und in Italien gesehen. Dort haben die Leute fragen gestellt wo ich teilweise erstaunt war. Die wollten gezielt wissen wiso, weshalb, warum und haben sich teilweise mit ungenügenden Antworten nicht zu frieden gegeben, und nachgehackt.
Ich will jetzt die Besucher in Deutschland nicht alle verallgemeiner aber in Treads wie Sprüche der Saison mußte ich mich doch manchmal wundern. Es gibt auch bei uns Leute die genauer fragen, aber wie ich finde zu wenig.
Also: Wenn der Anspruch beim Zuschauer hoch ist muß auch der Akive mitziehen(wenn, und ob, er will-anderes Thema),und der Veranstallter!!!!

Soo: Was denkt ihr darüber
Thomas der Schlosser

PS: Ich weis das unsere Veranstalltungen auch dazu beitragen etwas richtiges zu vermitteln, aber unter den gegebenen Umständen ist das doch eher schwer-oder?)Das Thema hat einfach mehrere Ansätze wo man anfangen könnte!!

Thomas
www.volkelin.de

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Eintrag #114 vom 26. Aug. 2002 21:56 UhrAndreas Riegel Profil

nach oben / Zur Übersicht....!

Die "getrennten Bereiche" haben manche (auch ich) schon mehrmals bei verschiedenen Themen angebracht...

Stichwort "plastic-camps". Wenn sich Ritter x das erste Jahr auf die persönliche Ausrüstung konzentriert und nicht bei süd-west, o.ä. ne Menge Kohle für Baumwollpavillions in den Sand setzt, dann kann is eine Wiesenteilung für Besucher nicht notwendig. Nur die Lager für die Nacht werden getrennt: eine Wiese für Iglu-Zelte, Alexe, Süd-West-Ritterpavillions, etc und eine Wiese (die offizielle Wiese) mit belegbaren Zelten mit belegbarer Einrichtung, mit belegbarem Lagerzubehör und bevölkert von Enthusiasten in belegbarer Ausrüstung, von denen einige noch auf ein belegbares Zelt sparen, bzw. dieses gar nicht anstreben, weil sie auch im abseits aufgebauten Iglu gut schlafen...

So einen Markt würd ich mir gerne in Zivil anschauen und würde ihn auch im FrühMi mal ganz konsequent durchgezogen gerne sehen.

Gruß,
Indy (Tassilos Rache)

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Eintrag #113 vom 26. Aug. 2002 13:56 UhrRanes Haduwolff Profil

nach oben / Zur ÜbersichtInfo...

Grüß Euch,


ja, Suse, das ist so. Nun, über HZB kann ich nichts sagen, da ich dort nicht in der Orga (ausser der Schlacht) bin, und der HeRiBu macht dort seine Party nach seinen Regeln.

Bei mir können sich die Leute bewerben, und das mit Bild und so...dann entscheide ich. Und selbst solche Bewerbungen können gnadenlos täuschen, wie ich immer wieder feststelle. Letztendlich eine Frage der Erfahrung.
Und ab nächstem Jahr haben wir einen KitGuide, der möglichst alle Fragen beseitigt.

Letztendlich entscheiden die Leute, die eine Veranstaltung organisieren über die Qualität derselben. Wenn sich die Veranstalter einig wären...aber das ist völlige Science-Fiction...
miles roma - miles imperatore! Euer Haduwolff

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Eintrag #112 vom 26. Aug. 2002 12:10 UhrSusan Sziborra Profil

nach oben / Zur Übersichtklasse idee

@ hadu & v.arlen
...,und was, wenn eine gruppe ziemlich offensichtlich (und inzwischen auch das ein oder andere mal von anderen so wahrgenommen) eine gute darstellung hinlegt, sich informiert, mit museen und archäologen zusammenarbeitet, das ganze aber erst seit einem jahr und somit bislang vermutlich ohne kenntnisnahme derer, die über (nur um des beispiels willen) die belegung der wiesen auf herzberg entscheiden.... dann landen die wieder auf auf wiese 2 mitten zwischen "kostümcampern" (diese übrigens durchaus sympatisch) und lagert unter ausschluß der mitunter ja doch interessierten öffentlichkeit....
und noch mal kurz zu ritter x: wenn der nach einem jahr "interesse" am mittelalter noch immer in springerstiefeln und toledoschwert in der gegend rumläuft, dann fällt es schwer, dieses interesse noch ernstzunehmen. wie schon gesagt, information ist hole- und nicht bringschuld, und mit ein wenig davon wäre ihm nach einem jahr schon völlig klar, wie wenig "mittelalter" an ihm eigentlich dran ist. auf den ein oder anderen markt passt er aber gerade so um vieles besser als magdalena von metz und albert von der gowischein ihrer schönsten gewandung und schrecklicherweise wird er dort vermutlich auch viel eher ernstgenommen. es besteht eben ein großer unterschied zwischen märkten und fundierten veranstaltungen mit einem festen zeitfenster. wichtig ist einfach, daß man sich bevor man wohin auch immer fährt klar macht, was einen dort wohl erwarten wird, und wannimmer irgendwo "markt" draufsteht, lassen wir inzwischen die gewandung in der kiste und "outen" uns maximal verbal als Aktive.
Und natürlich haben Darsteller historischen Lebens (welcher Zeit auch immer) keinen "Lehrauftrag", aber wenn jemand behauptet er wäre Arzt, aber er ist gar keiner, wird er wegen Hochstapelei belangt. Warum zum Teuefel ist es dann so üblich zu tolerieren, daß sich die allergrößten Faschingsvereine mit dem Etikett der authentischen Darstellung behängen. Denn wer behauptet, er vermittle Wissen (nämlich das um mittelalterliche Lebensweisen), der muss das auch tun. Tut er das nicht macht er sich der vorsätzlichen Verblödung unserer Mitbürger schuldig, und das ist dann die Grenze der Toleranz (grundsätzlich ist nichts gegen "Märchenmärkte" zu sagen, wenn sie denn dann auch als solche deklariert werden).
M. von Metz & A. v.d. Gowische, HMA-Verein Aventiure

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Eintrag #111 vom 24. Aug. 2002 20:53 UhrHilmar Becker Profil

nach oben / Zur ÜbersichtAdmin-Hinweis

Hallo

Hier wurde ein Eintrag mit falscher Absenderadresse und nicht gültiger Mailadresse gelöscht.

An den Autor:
Bitte setze ihn mit entsprechend richtigen Daten wieder ein.

Gruß

Hilmar
TV-Team

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Eintrag #109 vom 24. Aug. 2002 13:04 UhrChristoph Bitter Email

nach oben / Zur Übersicht@ Hadu

Nicht schlecht, diese Idee.
Durch die Wiesen könnte man so ein Projekt z. B. in Herzberg gut durchführen. Klar ist natürlich, daß die Wiese der "Kompromissler" erheblich größer währe als die der "Elite"
Aber was soll man mit denen machen, die man noch nicht mal als "Kompromissler" bezeichnen kann? Auf eine dritte Wiese der "Superschlechten" oder gar nicht reinlassen?

Alles drei hätte natürlich einen "Erstrebens-Effekt", da jeder auf die nächstbessere Wiese kommen will. Glaube, Deine Idee könnte im Laufe der Zeit tatsächlich dazu führen, daß die HMA-Szene sich nicht mehr vor z. B. Römern zu schämen braucht.

Was aber machen, wenn eine Gruppe alle drei Kategorien aufweißt?
Gruß
v. Arlen

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Eintrag #108 vom 23. Aug. 2002 19:33 UhrRanes Haduwolff Profil

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Grüß Euch,

...mit neuem Compi wieder da!


Also....ÖFFENTLICH und HMA. ALso Markt, Konzert, Ausstellung oder so.

Was ich erwarte? Daß HMA auch drin ist, wo HMA draufsteht. Ohne verwirrte "kostümierte" Besucher, ohne musikalische Hampelmänner und vor allem ohne Kompromisse.

Die Kompromisse sind das Problem. Und die Möglichkeiten, wie ich als Veranstalter immer wieder feststelle.
Was nutzt es, eine Veranstaltung machen zu wollen, wenn es keine hochwertigen (zuverlässigen) Teilnehmer gibt, bzw zuwenige?

Das hat nichts mit Gagen zu tun, die richtig guten Leute kommen zumeist für lau oder Fahrtgeld. Es gibt einfach zu wenige in Deutschland.
Und somit gibts wieder Kompromisse - oder man steckt auf.
Oder machts wie in England: Ein Maaaktbereich für den üblichen Kladderadatsch, und einen "A"-Bereich fürs Gute.



Praktikabel?
miles roma - miles imperatore! Euer Haduwolff

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Eintrag #107 vom 23. Aug. 2002 14:55 UhrIvo Malz (IMMS) Profil

nach oben / Zur Übersicht"Ausgesuchte Gruppen"

Moin.
Ich hätte das "ausgesucht" wohl besser in Tüttelchen setzen sollen.

Klar kommen auf JEDES nichtöffentliche, "szeneinterne" Treffen meist AUSGESUCHTE Leute. Nämlich die, die sich der Veranstalter AUSSUCHT.

Damit ist über eventuelle Qualität nichts gesagt, bestefalls über die jeweilige Zielgruppe. Die einen adelsgelagen auf dem Trifels, die nächsten treffen sich unter toleranten Kostümcampern, die übernächsten sammeln sich zum Entsatz für Neuss. Alles das lässt sich in die Schublade "szeneintern-nichtöffentlich" pressen, sagt aber nicht mehr aus, als daß man ohne Tourie in Windjacke unter jeweils (wie immer gearteten) Gleichgesinnten ist.
Nur der Vollständigkeit halber.

Gruß

Ivo

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Eintrag #106 vom 23. Aug. 2002 13:31 UhrUli Gasper Profil

nach oben / Zur ÜbersichtLARP

Moin!

Komischerweise funktioniert das mit dem Zeit/ Realitätsfenster bei den vielgescholtenen Larpies wunderbar. Wenn ich als Anfänger mit DSA Klamotte auf ein Vampire Con will geht das nicht. So einfach ist das. Trotzdem kann sich die LARP Szene nicht über interessierten Nachwuchs beklagen....

Okay, die Events sind nicht öffentlich, aber was solls.
gruß, uli

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Eintrag #105 vom 23. Aug. 2002 11:18 UhrThorsten Piepenbrink Profil

nach oben / Zur ÜbersichtLernen durch Schmerz ...

Moin zusammen,

eigentlich geht diese ganze Diskussion z.Zt. am Thema vorbei, doch da ich mich sehr für Neulingsarbeit interessiere, möchte ich auch meinen Senf dazu geben.

Wie immer muß zwischen den verschiedenen öffentlichen Veranstaltungen differenzieren. Machen wir einen Standardmarkt - und der ist hier ja eigentlich kein Thema - dann sind Leute wie der besagte Ritter X teilweise sogar erwünscht, da sie für lau zum "Ambiente" beitragen.

Geht es aber um eine zeitgebundene Darstellung mit möglichst noch festem Zeitfenster, wie es sie in allen anderen Epochen als Standard gibt und wie sich viele hier auch für das HMA wünschen dann hat Ritter X Pech gehabt. Entweder sind "gewandete Besucher" nicht zugelassen - wie es z.B. in Oerlinghausen geschieht - oder es gibt zusätzlich eine "authenticity-police", die die Besucher in Gewandung abcheckt, ob sie reinpassen (wie z.B. in Hastings 2000). Und wenn Ritter X sich halt vorher nicht kundig gemacht hat und auf einer öffentlichen, vielleicht auch musealen Vorführung mit seiner Klamotte auftaucht, so ist das zwar bedauerlich aber nicht der Fehler des Veranstalters/Organisators. Vielleicht kann er sich, wenn er freundlich fragt, Klamotten leihen (und wenn sie modern sind, so daß er nciht nach Hause fahren muß). Soviel Eigeninitiative muß man aber auch schon selbst mitbringen. Für die Darsteller und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch für den Veranstalter (wie z.B. ein Museum) ist es in erster Linie wichtig eine einheitliche Darstellung zu gewährleisten und Neulingsarbeit in der MA-Szene hat da höchstens tertiären Rang.

Ähnlich sehe ich das mit szeneinternen Veranstaltungen. Jede Veranstaltung ist so gut, wie die Konsequenz und die Vorbereitung des Veranstalters. Bei manchem kommt dann halt noch das Mädel mit dem Alex durch, bei anderen muß es leider draußen bleiben.
Es gibt Gründe, warum ich Probleme habe bei SMA-Veranstaltungen, die zumeist mit 15. Jhdt. Gruppen besetzt sind mit meinen Klamotten trotz Einladung aufzutauchen. Ich mache zwar auch SMA aber 1350 ist eine andere Zeit ...

Bis denn

Thorsten
(der Neulingen mit Begeisterung hilft, aber nicht für sie denkt und Ihnen den Arsch nachträgt)

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Eintrag #104 vom 23. Aug. 2002 08:45 UhrSylvia Crumbach Profil

nach oben / Zur Übersichtpersönliches

Hallo Christoph,

bevor man sich entgültig ein passendes Nest bauen kann, küsst man schon mal einige falsche Vögel. Es geht ja nicht nur darum eine gute Leitung zu bringen, man muss sich auch mögen und verstehen.
Die fachliche Grundlage ist so nah wie möglich am Original. (Punkt)
Was das andere betrifft: Wie Hilmar schreibt, findet sich das. Aber mit einem stampfenden Fuß auf dem Boden kann man persönliche Erfolge nicht erzwingen. Mit einem "ich will jetzt und sofort", bekommt man weder über Nacht die nötigen Fähigkeiten, noch die erträumten Kontakte.
Vielleicht sollte man als oberstes auf die Wunschliste Disziplin und Geduld setzen.
Bei öffentlichen Terminen spricht man mit sehr vielen Leuten. Mit einigen teilt man Interessen, tauscht Informationen aus und lernt sich kennen. Mit der Zeit zeigt sich wer zur Truppe passt. Heinz-Peter und ich haben für 1999 Quedlinburg eine Einladung bekommen, durch Kontakt hier und durch die alte Troß-Home-Page. Daraus hat sich nach Irrungen und Wirrrungen das entwickelt was wir heute machen, und das ich für mich eigentlich noch immer erst der Anfang etwas wirklich Gutes zu machen.
Man kann nicht einfach Leute anwerben - das muss sich, wie man selber auch - entwickeln. Das vielleicht als Nachtrag zu den beide anderen Einträgen von mir.

Sylvia
Projekt Folgari

PS.
Beim Fußball muss man auch gut sein und zur Mannschaft passen...........

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Eintrag #103 vom 22. Aug. 2002 23:48 UhrHilmar Becker Profil

nach oben / Zur ÜbersichtNein, so nicht...

... Christoph, du gehst scheinbar davon aus, daß die "Oberliga" immer nur unter sich ist und niemals wo anders ist.

Glaubs mir, Rekrutierung findet ihre eigenen Wege. Man findet sich. Wenn beide Seiten es wollen.

Gruß

Hilmar

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