Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Velbert Neviges 2002

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Eintrag #15 vom 15. Aug. 2002 07:40 UhrHeiko Marquardt Profil

nach oben / Zur ÜbersichtPS:

Das lästern über die Brille fand ich auch sehr unfair und unnötig. Das schien mir doch etwas kindisch. Aber über das Brillenthema gibt es ja schon einen Thread!

>8o)
Viele Grüße Heiko

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Eintrag #14 vom 15. Aug. 2002 07:35 UhrHeiko Marquardt Profil

nach oben / Zur ÜbersichtWieso ?

Herr Althaus, wieso regen SIe sich auf? Wenn hier berechtigte Kritik zu lesen ist nehmen Sie dies doch als Chance sich zu verbessern und nach zu arbeiten. Wo ist das Problem? Mag sein das es alles was ironisch und zynisch herüber kommt, aber andererseits kann ich es verstehen wenn mit einem Anspruch geworben wird, der dann offensichtlich nicht erfüllt wird.
Ich verstehe nicht das heutzutage immer weniger Leute Kritikfähig sind!
Viele Grüße Heiko

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Eintrag #13 vom 14. Aug. 2002 23:53 UhrAlexander Klenner Profil

nach oben / Zur ÜbersichtOha.....

Ja, jetzt muß ich wohl nochmal....

Um den letzten Satz von Ihnen, Herr Althaus nochmal aufzugreifen...
"Auf vieles nicht eingegangen"
Das habe ich jetzt auch bemerkt. Zwischenzeitlich habe ich nämlich die Homepage Ihrewr Gruppe besucht, und dachte mir, wer schon so schön Quellen anführen kann, der hat sicher was zu bieten.
Vor allem, da ich gewohnt bin, daß sich Gruppen auf ihren HPs von der besten Seite zeigen.

Doch, owei, wie wurde ich enttäuscht. Von den schönen Nachbauten nach Orginalvorlage erspähte ich nicht ein Bild. Dafür wurden meine Augen mit solch schönen Dingen wie Plastikspülwannen, Wasserflaschen, Jeans, Cowboystiefeln und weiteren Dingen bedacht.

Große Töne am Eingang über regionale Unterschiede, die es zu beachten gelte, aber im Lager dann ein Schotte im Kilt, kein einziger Mann mit Kopfbedeckung, bei den Frauen nur eine ein einziges Mal...

Nunja, ich denke, das reicht soweit....
Mir leigt es fern, Sie irgendwie anzugiften, Herr Althaus, aber wer auf Kritik, die, wie ich ja nachprüfen konnte, voll zutrifft, so reagiert wie Sie, der sollte sich vielleicht erstmal im Spiegel betrachten.

Danach kann man immer noch drüber reden.
Gruß Ivain

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Eintrag #12 vom 14. Aug. 2002 23:25 UhrAlexander Klenner Profil

nach oben / Zur ÜbersichtFür Herrn Althaus...

Ihr haltet Auschau nach Quellen für eure Stücke, die ihr bereits den Besuchern präsentiert ?

Ja, danke.

Und zum Rest des Textes:
Jeder ziehe sich den Schuh an, der ihm paßt.
Nicht alle Einträge bezogen sich auf Sie, Herr Althaus, daß habe sogar ich als Unbeteiligter gemerkt.
Gruß Ivain

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Eintrag #11 vom 14. Aug. 2002 23:07 UhrHerbert Althaus Email

nach oben / Zur ÜbersichtNeviges 2002 oder so was muss man sich gefallen lassen

Liebe Fam Crumbach,
ich weiss nicht, was sie mit ihrer Zeit so anfangen, aber ich wüsste was besseres als verunglimpfende Marktkritiken. Muss man sich als Aktiver, der sich die Mühe macht, ein offenes Lager zu präsentieren, derartig böse Dinge gefallen lassen ? Und ist es wirklich nötig sich auf den Boden zu legen, um zu sehen was sich unter (!) dargestellten Einrichtungen befindet ? Ich würde gerne einmal sehen, worin "Fam Crumbach" auf Märkten übernachtet, wir jedenfalls schlafen in diesem Bett. Und auf Anfrage kann ich ihnen auch gerne Bilder zukommen lassen, die die Konstruktion des Bettes belegen (Zugegeben ohne die schlossschrauben, wir arbeiten dran). Wir machen uns jedenfalls die Mühe nach Fundstücken Ausschau zu halten, die die Extistenz der von uns vorgezeigten Gegenstände belegt.
Vergessen wurde auch, dass "der Turi mit seinen nervigen Fragen" bei uns Antworten erhalten kann, gerade weil er Turi ist! Nebst der Möglichkeit die Dinge nicht nur zu sehen, sondern auch anzufassen. Nebenbei gesagt hätte sie der Herr in Hornbrille wahrscheinlich nicht sehen können, wenn er besagte Brille nicht getragen hätte, aber das wäre bei ihrem Markverriss auch zu unseren Lasten ausgelegt worden! WIR LEBEN IM 21.JH. !!! Wann wird das endlich verstanden ?! Das gibt es Sehhilfen wie Brillen und wir möchten sie auch nicht missen. Drehe uns ein Strick daraus wer will !!
Desweiteren ist mir nicht ersichtlich wo ein Becher aus Ton eine franz. Milchkaffetasse ist. Nein, wir wollen wirklich nichts von ihrer historichen Einschätzung der Fundstücke hören, Danke !
Und wer sich über die Einrichtung einer Mittelalterlichen Kemenate auch nur annähernd informiert hätte würde wissen, dass das zu sehende dort das war, was dort zu finden war: Bett (Formmässig nach versch. Modellen 9.-13. Jh., Altar (Original:1290, Temera auf Holz, Meister von Siena, zu finden in der Nationalgalerie in Krakau), ein paar Truhen (Frontstollentruhen, 12.-13. Jh. Nach einem Modell im Kloster Wienhausen): Hätten sie´s gewusst Frau Crumbach ?!
Nur noch zwei Dinge dazu:
Erstens sollte, wer so unkritisch rumwettert erst nmal die Quellen durchstöbern, und
Zweitens wären sie wahrscheinlich besser in ein Freilichtmuseum gegangen und nicht auf einen Mittelaltermarkt, denn mit süssen Linsen und handgewebten Stoffen lässt sich leider auch für Standbesitzer kein Geld verdienen. Oder würden sie die Preise zahlen, die handgewebte und -genähte Kleidung kostet, Frau Crumbach ?!
Mfg Grüssen
Herby, der auf vieles noch nicht eingegangen ist

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Eintrag #10 vom 14. Aug. 2002 20:52 UhrHermann Oppermann Email

nach oben / Zur ÜbersichtSorry!!

Schalom!

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Eintrag #9 vom 14. Aug. 2002 20:50 UhrHilmar Becker Profil

nach oben / Zur ÜbersichtGrmbl

Hermann,

hast du auch eine Mail-Adresse?

_Jeder_ , der Internetzugang hat, kann eine Mailadresse haben, z.B. bei GMX, www.gmx.de

Gruß

Hilmar
TV-Team

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Eintrag #8 vom 14. Aug. 2002 20:21 UhrHermann Oppermann Email

nach oben / Zur Übersicht"Lustiges Lied??"

Na gut, aber mit dem Argument "das ist überall so.." und "zur Belustigung" kann ich dann aber auch jede Kritik erschlagen!
Schalom!

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Eintrag #7 vom 14. Aug. 2002 19:18 UhrChristoph Bitter Email

nach oben / Zur ÜbersichtMänner mit Bärten...."

Hi Hermann!
Das ist doch nur ein lustiges Lied, welches darauf abziehlt, die Besucher (und die Darsteller) zu belustigen und stellt auch gar keinen hist. Anspruch.
Solche Lieder werden massenhaft gesungen, gehört also nicht exemplarisch zu einer Kritik über DIESEN EINEN Markt.
Gruß
v. Arlen
(der sich einen Besuch dort erspart hat)

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Eintrag #6 vom 14. Aug. 2002 16:55 UhrHermann Oppermann Email

nach oben / Zur ÜbersichtNachtrag

Nett war auch der klampfende Lautenspieler mit "Ale die mit uns auf kaperfahrt gehen, müssen Männer mit Bärten sein" Sowas ist fast ein Grund sich wieder glatt zu rasieren!
Schalom

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Eintrag #5 vom 14. Aug. 2002 16:42 UhrHermann Oppermann Email

nach oben / Zur ÜbersichtNeviges 2002

Und das schärfste war das GERMANENLAGER UM 1000 n. Chr. Und die Wikis die wir dort ansprachen (Gruß!) wussten selbst nicht, daß sie Germanen sein sollten!
Schalom

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Eintrag #4 vom 14. Aug. 2002 15:09 UhrHeiko Marquardt Profil

nach oben / Zur ÜbersichtAu wei!

Das muss ja ganz schön abgegagen sein da in Velbert.
Gibt es Photos? Insbesondere von der Dame im kleinen schwarzen und der Peitsche *lechz*? >;o)

Komisch, auf der Homepage vom Rabenvater wird doch ganz klar gesagt das der so hohe Ansprüche stellt, es ist schon manchmal seltsam wie Anspruch und Wirklichkeit auseinander gehen, kein Wunder das es gerade bei Neueinsteigern so viele Anachronismen gibt, wenn schon die "Vorbilder" dies vormachen.
Schade!
Viele Grüße Heiko

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Eintrag #3 vom 14. Aug. 2002 14:27 UhrGeorg Mackowiak Profil

nach oben / Zur Übersicht@44

Endlich mal ein wahres Wort. Bravo!
Giraut le Noir

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Eintrag #2 vom 12. Aug. 2002 14:54 UhrSylvia Crumbach Profil

nach oben / Zur ÜbersichtHardenberg/ Velnert Neviges/ Rabenvater

Es war versprochen Mittelalter zum anfassen, Walking-Acts in historischer Bekleidung und vieles mehr. So machten wir uns am Sonntag auf nach Velbert-Neviges. (der holde Recke Heinz-Peter und die tapfere Maid Sylvia) Beide angemessen gewandet in Stil des ausgehenden 20. Jahrhunderts, das Angebot aus den Begleitheftchen "Gewandete zahlen die Hälfe" hatten wir somit ausgeschlagen.
Es bot sich die Möglichkeit Dinge zu sehen und Erfahrungen zu machen, die ich (eventuell nicht mehr wirklich im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte) hier für die Nachwelt und zur Mahnung an die Jugend aufzuschreiben gedenke.

Es begab sich also am Sonntag, am Tag des Herrn, als wir im beschaulichen Wallfahrtsort Neviges auf diesen Platz gingen und einen Wegezoll von € 5,-- entrichteten. Direkt nach dem Eingang stießen wir auf ein Ritterlager. Ein Burgfräulein mit Samtkleid deren gewaltiger Ausschnitt im Samtkleid erlaubte auch dem weniger interessierten Besucher gewaltige Einblicke. Dekorativ auf eine Bierzeltbank drapiert, beobachtete Sie einen Herrn in einem Hemdchen, welches knapp dessen Hintern bedeckte. Dieser bearbeitete mit Vehemenz und Begeisterung Baustellenabfallholz mit einer Säge. Die Axt mit orangefarbigen Plastikgriff in einen Gurt aus Paketband an der Seite tragend. Dieses Bild männlicher Kraft beeindruckte uns sehr!

Dem vorgeschriebenen Weg weiterfolgend, sah ich von einiger Entfernung eine Gerätschaft, die an einen Senkrechtwebstuhl erinnerte (Die Reaktion von Herrn Schlabow hätte ich gern erlebt). Dazu drapiert war ein kleiner Webrahmen aus dem Grundschulbastelbedarf und eine Unsäglichkeit mit Schauben, Fichtenbrettern und Nägel. Alles mit Kunstfasergarnen in brüllenden Farben bespannt. Auf einem der Geräte war ein Ansatz von Gewebe zu erkennen, jedenfalls zu erahnen. Desweitern gab man an diesem Stand Vorführungen im Brettchenbeben (Widerhorn in Baumwolle orange/gelb) zum besten. Zum Verkauf wurden einige nicht definierbare Dinge aus Ton im Metallglanzglasur angeboten nebst einigen Drachenbildchen etc. Ich versuchte also mit der, in ein nichtdefinierbares Kostüm gehüllten, Standbesitzerin ins Gespräch zu kommen, da ich mich ein klein wenig mit Weben befassen. Das war leider bei drei Anläufen (über den Tag verteilt) nicht möglich. In allen Fällen waren beide Damen in Gespräche mit Gewandeten vertieft, wobei die vorgeführten Gewandungen aus Piratenhemdchen und Lederwestchen, nebst Jeans bestand. Uns völlig ignorierend ließ man sich über die "scheiß Touris mit ihren nervigen Fragen aus" nach ca. 5 min. entfernten wir uns mit deutlich angerissenem Geduldfäden.

Vorbei an der Fressmeile (mittelalter Kuchen und Pizzahappen, beworben durch eine elektrische Dekowindmühle) gelangte man zur Bühne. Auf der Bühne gab eine Band von 5 übergewichtigen Männern mit Röcken und freien Oberkörper eine Komposition aus heiserem Röcheln und exotischen Trommelklängen zu besten. Unter Kunstnebel drehte sich der langhaarige verschwitzete Haupttrommler hüpfend im Kreis und erinnerte uns so sehr spontan an den Aufziehhasen aus der alten Varta-Reklame (Der läuft und läuft und läuft.....). Wir gingen erstmal weiter.

Vorbei an vier Ständen mit den gleichen Pressblechamuletten und Zinndrachen, gelangten wir zu den Ständen mit verschiedensten Waffen. Diese zurücklassend wurde unsere Aufmerksamkeit auf den Stand einer Gewandungsschneiderin gelenkt. Hier wurden Rudimente der Hippizeit angeboten (Samttops zum schnüren etc.) aber auch Eigenkreationen. Beispiel: Zwei blaue Baumwollstücke, ca. 35 x 90 cm, verbunden durch zwei Bändchen für € 35,--. Vorbei am keltischen Kaffeestand gelangten wir zu einem Stand mit buntem Fabrik Holzspielzeug. Davor saß ein Mann mit Schnürhemdchen und Tuch im Piratenlook auf dem Kopf und laubsägte mit einer umgebauten Tretnähmaschine. Mit verwundertem Ausdruck blieben wir stehen und besahen die Konstruktion. Sehr plakativ hatte der Mann eine Sammelbüchse aufgestellt wo vom Besucher ein Staunthaler erbeten wurde. Dies veranlasste uns dazu sofort weiterzugehen. (Der Geduldfaden war noch entschieden mürber geworden).
Auf dem Weg begannen wir nach den versprochenen Walking-acts Ausschau zuhalten. Erschwerend kam hinzu, dass wir uns beide unter Walking-acts nichts vorstellen konnten. Auf einem Plakat für eine Sex-Messe in der Ratingerstadthalle waren auch einmal Walking-acts für Sado-Maso-Freunde angekündigt worden, aber hier sollte der Walking-act u.a. mit einem echten Geistlichen ausgeführt werden. Verwirrt sahen wir uns um. Zwischen Schotten mit und ohne Rüschenhemden tummelten sich Ritterfräulein und Elfen. Dann erspähten wir eine junge Frau mit aufsehenerregendem Hüftschwung, Ledermini, Netzstrüpfen und knappen Top, die eine beeindruckende Peitsche am Gürtel trug. Meinen Mann hinter mir herzerrend beschloss ich, daß diese Walking-acts nichts für uns sind. Mit frischen Elan steuerten wir auf das nächste Ritterlager zu. Hier wurde ein großer Eisklotz in Stücke gehauen und verschenkt. Der Zusammenhang zum Mittelalter war uns nicht recht klar. Rechtzeitig vor dem ersten Schreianfall entdeckten wir Stände von Bekannten und sahen ein, daß es Menschen gab denen es noch viel schlechter ging wie uns, denn wir waren freiwillig da und konnten jeder Zeit wieder gehen - Und Geschichte ist unser Hobby, wir müssen und wollen kein Geld damit verdienen. Weiter auf ein Erscheinen der Walking-acts hoffend gingen wir weiter in Richtung Museumszelt. Groß im Programm angepriesen fanden wir recht schnell ein Süd-West Baumwollzelt mit der Stickerei "Museum" am gezattelten Vorzelt. Es fand sich nach einem warten auch jemand, der uns über das Jahr 1220 zu belehren versuchte. Zwar musste ich bei der schwaren Hornbrille kurz an Dietrich denken, aber beim Anblick der Turnschuhe unter dem Kiefer/Tanne Bett in Schloßschraubenkonstruktion und den franz. Milchkaffeetasse auf dem Tragealtar war die Brille nun wirklich Nebensache. Anerkennen muß ich, daß man sich bemüht hatte uns als Besucher etwas zu informieren. Auch wenn es an vielen gefehlt hat, eventuell wird was draus. Die Intension der Gruppe ist Geschichtswissen und experimentelle Archäologie auf die Märkte zu bringen. Betont wird der Versuch durch eine Schachel mit Altmetallfunden (MA-frühe Neuzeit), die ich hier nicht kommentieren möchte.
Weiter auf der Suche nach den Walkings-Acts machten wir uns auf die Suche nach Thorfinn, der in Chat gesagt hatte der Markt wäre ganz nett. Mittlerweile ohne Geduldfaden und mit etwas Schaum vor dem Mund erreichten wir das Wikingerlager. Das versprochene Schiff fehlte leider. Aber es waren niedliche Enten auf dem Teich, die sich vom Geschehen erstaunlich wenig beeindrucken ließen.

Hier war es entschieden ruhiger als auf dem Hauptplatz. Die Aussicht auf einige schöne Geweiharbeiten bei einer kleinen Gruppe aus Thüringen mit sehr schöner Klamotte und ein paar freundliche Worte bei der Gruppe von Konrad zeigten bald Wirkung. Von geifernden Bestien als Rächer verratener Living-History-Ideale verwandelten wir uns in freundliche Besucher zurück. (Noch mal liebe Grüße nach Düsseldorf und Thüringen)

So gewappnet gingen wir zum Keltenkaffeestand, aßen einen Flammkuchen und kauften ein paar gebrannte Pekannüsse, während zum Schlager von "Rabenschrey" Wein, Weib und Gesang regelrecht Mal-Ork-a-Stimmung aufkam.

Auf dem Weg nach Hause entzündeten wir vor dem Schrein der heiligen Ignorantia eine Kerze und gelobten niemals wieder einen Mittelaltermarkt zu besuchen.

Sylvia aka DAS MONSTER
Heinz-Peter aka Björn der Ängstliche

Fazit:
Wir haben Dinge gesehen!
Dinge mit Nippel, Flügeln und museumspädagogischen Anspruch!
Leider wissen wir noch immer nicht was walking-acts sind (Kann das jemand erklären? Eventuell eine neue Verunglimpfung in einer mit Schlagwörtern von Ritterseiten wie experimentelle Archäologie?)

PS.
Alle Schuhe haben Ähnlichkeiten mit realen Personen. Wer ohne Sünde ist ziehe sich den ersten an!
PPS.
Das ist unsere Meinung! Es gab auch genug zufriedene Besucher, Duschhornbenutzer und Dekoschweingriller!
PPPS.
Briefbomben nur an meine Firmenadresse!

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Eintrag #1 vom 15. Aug. 2002 12:04 UhrSilvia Ungerechts Profil

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Tach!

Da die Resonanz auf diese Veranstaltung größer ist als erwartet, verschiebe ich alles in diesen neuen Thread

Tschüs

Aisling

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