Das Problem für einen Schützen beim Umstieg auf den Nahkampf ist vor allem auch der Handschutz. Mit Polsterhandschuh schiesst es sich schlecht. Daher benötigt man immer ein ganze Weile, um sich kampfbereit zu machen.
Brunssum fand' ich übrigens insgesamt auch wieder sehr nett. Der Samstag war ein Bisschen lasch und langatmig. Dafür war der Sonntag umso launiger.
Tach auch,
es war ziemlich geil...
das Wetter war super.
die Orga war super.
Es gab tolle Gefechte, und ich hatte viel Spass, auch wenn ich am Samstag abend sehr geschafft war :-)
negative Kritik habe ich keine, nur drei Ideen/Verbesserungsvorschläge:
- Der wichtigste Punkt: Ein einheitliches Signal für den (San-)Notfall. War das Halt jetzt nur für die Linie zum aufschließen oder ists ein Stopp des Gefechts? Mein Vorschlag dazu: Die jeweiligen Gruppen/Truppführer erhalten eine Gas-Tröte (so wie von Fußball-Fans her bekannt); dieses Signal ist unverwechselbar und laut genug damit alle es hören.
- bei Capture the Flag machte das Timeout von 100 Sekunden keinen wirklichen Sinn, da beide Seiten immer drauf gewartet haben bis sie wieder vollständig waren. Meist war eine Gruppe eh komplett aufgerieben.
Ich denke die kruze Auszeit, ruhig dann bis 200 oder 300 macht mehr sinn wenn die kämpfenden Parteien sich besser zurückzihen können um dann in kleinerer Formation zu agieren.
- Treffer bei Schützen: Ich halte es für sinnvoll durchaus auch einen Bogenschützen mit Seitenwaffe auszustatten. Dann kann der Schütze sich im Nahkampf verteidigen. Dies war ja "damals" eher so. Meiner Meinung nach ist das heute nicht mehr so, weil viele Schützen nicht die Armbrust/Bogen wegwerfen wollen, da diese ja dann beschädigt werden könnten. Hier sollte etwas experimentiert werden - nicht daß sich Schützen vor angedeuten Treffern retten indem sie eine Waffe zücken.
Es gibt sicherlich noch kleine Verbesserungsmöglichkeiten, aber alles in allem wars sehr gut.
Ich dachte mir es wäre mal an der Zeit einen eigenen Kritikthread für Stefan Siehoffs Kampfbiwak in den Niederlanden aufzumachen.
Also Leute, kritisiert und lobt!
Ich mach einfach mal den Anfang: Super!
Das war mein erster Prügelbiwak und ich bin echt beeindruckt. So schön hab ich mich lange nicht mehr gehauen!
Klasse wars auch dass recht viele Leute da waren (um die 50???), da hatte man endlich mal die Möglichkeit das "Heer" in verschiedene Gruppen einzuteilen welche der Heerführer mittels der Hauptmänner taktisch geschickt einsetzen kann, damit man sich mal etwas von dem üblichen Schildwall-gegen-Schildwall-bis-eine-Seite-tot-ist-Prinzip lösen kann. Hat zwar nicht immer geklappt, aber hin und wieder (vor allem im unübersichtlichen Gelände) hat es zu einigen schönen Ergebnissen geführt.
Tja, an sonsten: Nette Leute, Gutes Essen (auch wenn es für meinen Geschmack teilweise etwas zu Eisenhaltig war), nette Leute, Blaue Flecken, Muskelkater, nette Leute, viele Speere, super Wetter, und vor allem: Klasse organisiert. Ich denke da kann man dem guten Stefan Siehoff (und Konsorten) einfach mal ein dankendes Lob zuschreiben.