Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Infiltration der Szene von rechts?!

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Eintrag #139 vom 16. Jul. 2008 12:24 Uhr Holger Herzog  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Holger Herzog eine Nachricht zu schreiben.

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hab gar nicht gesehen das es schon ein extra Thema zum Thema gibt :-(

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Eintrag #138 vom 16. Jul. 2008 07:08 Uhr Holger Herzog  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Holger Herzog eine Nachricht zu schreiben.

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Sorry, Hilmar das ich das trotz Schließung hier was eingestellt habe. Man kann zwar unpolitisch sein wollen, aber die Realität holt einen immer wieder ein. Nichts und niemand ist leider unpolitisch. Und so wie das sich ließt betrifft es auch diejenigen, die sich mühe geben politisch Korrekt oder möglichst unpolitisch mit der Geschichte zu umgehen.

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Eintrag #137 vom 15. Jul. 2008 19:42 Uhr Holger Herzog  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Holger Herzog eine Nachricht zu schreiben.

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www.taz.de/1/leben/alltag/[…]/der-nazi-im-kettenhe[…]

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Eintrag #136 vom 03. Jun. 2004 19:31 Uhr Hilmar Becker  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hilmar Becker eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo zusammen
Ich denke, hier kommt nun nicht mehr viel sinnbringendes.
Außerdem versteht sich Tempus vivit als unpolitisches Forum.
Ich werde diesen Thread daher jetzt schließen.
Die Schließung dieses Threads bedeutet nicht, daß wir vor irgendetwas die Augen verschließen. Jedoch ist die Diskussion hier leider unproduktiv.
Ich bitte von seitenlangen Mails mit Argumenten zur Wieder-Eröffnung oder zur Erklärung des politischen oder sonst eines Standpunktes an den Stab von Tempus vivit abzusehen.
Gruß
Hilmar
Tempus vivit Team

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Eintrag #135 vom 03. Jun. 2004 14:20 Uhr Sylvia Crumbach  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sylvia Crumbach eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Admins,
ich bin sicher,daß Geschichte die aktuellen Weltanschauungen beeinflusst und geprägt hat. Aber dies ist noch immer ein Geschichtforum. Einige Einträge führen mir eindeutig zu weit und so möchte ich vorschlagen dieses Thema zu löschen.

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Eintrag #134 vom 02. Jun. 2004 22:29 Uhr Susan Sziborra-S.  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Susan Sziborra-S. eine Nachricht zu schreiben.

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lieber haddu,
nur ganz kurz (der rest gerne privat und per mail): ich kann dir auf anhieb sicher drei bis fünf aktuelle beispiele (aktuell im sinne von 2003/2004) dafür nennen, daß rechtsextreme in deutschland noch immer lebensgefährlich sind! nur deswegen (mein) tunnelblick. und, das war hier im übrigen einfach mal das thema. wenn du magst mach doch nen thread zum thema “unterwanderung von links” auf, wobei ich nach äußerungen anderer hier im thread fast befürchte, dort aufzutauchen *schiefgrins*.
bis auf weiteres (per mail?) suse

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Eintrag #133 vom 02. Jun. 2004 13:39 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Liebe Susan,
lies doch mal bitte richtig…es geht nicht darum, Nazis zu verharmlosen, denn das wirfst Du mir vor, es geht darum, den Tunnelblick mal zu verlieren.
Es spielt keine Rolle, ob die einen 6 Mio Leute gemordet haben, oder die anderen 22 Mio Menschen ausgelöscht haben (jeder einzelne ist eine Katastrophe zuviel!!!), es geht darum, daß mit einer gnadenlosen Betriebsblindheit mit spitzen Fingern auf (ich verallgemeiners) “rechts” gezeigt wird.
Und diese immer wiederkehrende moralische Entrüstung über “rechts”, auf die dann mit dem Brustton der ßberzeugung gerne aufgesprungen wird, bzw. die auch gerne genutzt wird, um missliebige Kreise abzuwerten, ist in meinen Augen absolut dumm und egozentrisch.
Es gibt andere Probleme in der Welt und in Deutschland, und solange immer wieder auf der alten Platte gespielt wird, guckt keiner auf die aktuellen Probleme.
Abgesehen davon, daß mit dieser “Aufwertung des Bösen” immer und immer wieder “rechts” wichtig gemacht wird und eine regelrechte Antiwerbung betrieben wird, und die “rechten” Protagonisten immer wieder ins Rampenlicht gestellt werden, ist es eben diese Fixierung auf “rechts”, die schmerzliche Fragen einfach offenlässt.
Es ist eben dieses einäugige, egozentrische “Gutmenschentum” -auch wenn Du mich somit als dumm bezeichnest- das ich so übel finde. Und das hat nichts mit guten Menschen zu tun, die die Welt so dringend braucht, sondern mit einer engstirnigen Einstellung.
Susan, Du schreibst: (Zitat)“Man kann und sollte Opfer nicht vergleichen und/ oder gleichsetzen..” (Zitat Ende).
Ich sage, man kann ALLE Opfer gleichsetzen und vergleichen, in dem es OPFER sind. Oder ist ein Kambodschaner weniger wert als ein Russe im Gulag, ist ein Haitianer weniger wert als ein Jude im KZ, ist ein Amazonasbewohner weniger Wert als ein Opfer des 11.9.??????
Jedes Opfer ist ein Mensch, und daher gleich zu seinem Nächsten, und daher sind auch die TßTER genauso gleichzusetzen in ihrem Verbrechen. Oder ist Mord im Gulag weniger schlimm als in Auschwitz?
Wenn das Revisionismus für Dich ist, dann kann ichs auch nicht ändern…
Ars Militia - Euer Haduwolff

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Eintrag #132 vom 02. Jun. 2004 12:55 Uhr Roman Grabolle  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Roman Grabolle eine Nachricht zu schreiben.

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Auf eine Bitte per Mail habe ich mich doch noch mal dazu hinreissen lassen, auf diese meines Erachtens völlig absurden Thesen länger einzugehen. Allerdings habe ich hierfür einen anderen Thread gewählt, um hier nicht weiter am Thema vorbeizuschreiben: www.tempus-vivit.de/taverne/thema/1031
Beiträge 90 und 91.
Zumindest hierzu ist damit von mir alles gesagt.
Viele Grüße Roman

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Eintrag #131 vom 02. Jun. 2004 12:20 Uhr Susan Sziborra-S.  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Susan Sziborra-S. eine Nachricht zu schreiben.

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Lieber Haddu,
nichts für ungut, aber erstens kann ich an guten Menschen nix schlechtes finden (leider gibt es zu wenige davon), insofern finde ich die Abwertung “Gutmensch” oder “Gutmenschentum” mehr als dumm, und außerdem reihst du dich mit deiner Argumentation, die Kommunisten seien viel schlimmer gewesen, nahtlos in das ein, was als Revisionismus die Schwelle für rechtes Gedankengut tiefer und tiefer setzt. Erstens ist es geschichtlich falsch (es sei denn, man gehört zu denen, die die “Auschwitzlüge” propagieren), zweitens halte ich es für äußerst gefährlich, das Mahnen vor den Gefahren eines bestimmten Systems abzuwehren, indem man betont, daß es noch viele andere Gefahren gibt. “Junge, kümmer dich nicht um die Bahngleise, du könntest ja auch am See, auf der Straße, in der Löwengrube…. umkommen.” Man kann und sollte Opfer nicht vergleichen und/ oder gleichsetzen, und das fatale an Faschos/Rechten/Nationalen und Nationalsozialisten ist nunmal, daß allein ihre Weltanschauung dazu angetan ist, die Menschen in wertvollere und weniger wertvolle einzuteilen. Wo Nationalstolz nicht mehr nur das natürliche (weil im Menschen angelegte) Vergleichen mit Anderen zur Unterscheidung und Abgrenzung ist, sondern eine Wertung der Anderen enthält (besser/schlechter, stärker/schwächer, lebenswert/lebensunwert)widerspricht es dem Prinzip freiheitlich angelegter Rechtsstaaten. Und somit ist jeder Rechte potentiell gefährlich, sei es als geistiger Brandstifter, oder jemand, der den Kanister und das Feuerzeug gleich dabei hat…..
gruß suse
familia ministerialis - Alltagsleben um 1280
www.familia-ministerialis.de

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Eintrag #130 vom 01. Jun. 2004 22:39 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch,
…wenn ich das schon höre: “….unseres Volkes…”. Sowas ist - mit Verlaub - völkerkundlicher Unsinn…genauso die “Volksmusik” des Mutantenstadels.
An anderer Stelle des TV wird da schon breit drüber diskutiert. Es gibt heutzutage kein “doitsches/gerrrmanisches Volk”, höchstens ein Konglomerat deutschsprechender Menschen mit einem gemeinsamen sprachlich-kulturellen ßberbau, die eine interessante Geschichte haben.
Könnten wir mal mit diesem Getue aufhören? Wie wärs mal, Aufgrund der allgemein zugänglichen geschichtlich nachvollziehbaren Fakten mit dem links-rechts-Schwachsinn aufzuhören?
Die Verbrechen des Kommunismus haben ein -zigfaches an Menschenleben gefordert als die Gräuel der Nazis…die Kolonialisierung ebenso…die Kapitalisierung genauso…also was soll der Quatsch!?!?!? Von diesen Abermillionen Gemetzelten wird nicht geredet…
Das ganze moralinsauere Getue ist doch nur Valium für das Gewissen. Während die westlich-demokratisch-christliche Großmacht einen Angriffskrieg nach dem anderen vom Zaun bricht, Rußland und China halb Asien terrorisieren, weltweit mit deutschen Waffen alle möglichen Bürgerkriege in Ländern, deren Name man nicht mal kennt ausgefochten werden, religiöse Spinner rumballern und die Gemordeten von Gestern heute ebenso Völkermorden, finde ich solche Gutmenschendiskussionen für die Katz. Macht mal die Augen auf, und guckt Euch in der Weltgeschichte um.
Ich kann da keine Guten und Bösen entdecken, sondern nur noch -durch die Geschichte hindurch- Täter und Opfer, mit temporär wechselnden Konstellationen.
Ach so, was solche Veröffentlichungen angeht (s.u.), so bleibe ich lieber bei der klar umrissenen Auswertung der in Quelle, Fund und Forschung gefundenen Fakten. Pseudoreligiöses ist schick und romantisch, aber nichts Beweisendes.
Ars Militia - Euer Haduwolff

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Eintrag #129 vom 01. Jun. 2004 21:44 Uhr Sylvia Crumbach  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sylvia Crumbach eine Nachricht zu schreiben.

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Ein Urteil über wissenschaftliche Arbeiten steht mir als Nichtakademikerin eher nur beschrägt zu. Aber sicherlich darf ich aus dem Vorwort zu Herrn Schröckes Veröffentlichung Germanen/Slawen zitieren. So kann sich sicher jeder ein Bild der Grundstimmung dieses Werkes machen:
“Der Reiterstein von Hornhausen, gestaltet von einem heidnischen Nordgermanen nach 600 n.d.Ztr. sei als Sinnbild der germanischen Stämme von den Bestarnen bis zu den Vandalen und Wikingern vorangestellt, die aus Not, Wagemut und Schicksalstrotz aus ihrer Heimat zogen und wie die Ostvandalen in 600jährigem Vernichtungskampf durch das Christentum zum Teil untergingen und deren Reste Teil unseres Volkes wurden, das heute nach dem größten Nibelungendrama seiner daran so reichen Geschichte durch Mord an seiner Seele und durch Masseneinwanderung aus aller Herrren Länder ebenso vor dem Untergang steht.”
Ich persönlich bevorzuge sachliche Wort wie dieses aus dem Vorwort zum Austellung Katalog der Ausstellung “Die Vandalen”, 2003 (durch Landrat Walter Waske und Oberkreisdirektor Klaus-Volker Kempa)
“Dieses polnisch-deutsche Ausstellungsprojekt fällt in die Zeit der Vorbereitung Polens auf den EU-Beitritt im Jahre 2004. Die Ausstellung zeigt die kulturelle Nähe zwischen den Völkern Ost- und Mitteleuropas und stellt daher auch einen Beitrag zur Mehrung des gegenseitigen Verständnisses zwischen Deutschen und Polen dar.”
Die Schirmherschaft über die Austellung übernahm Alekander Kwasniewski, Präsident der Republik Polen und Johannes Rau, Bundespräsident der Bundesrepubik Deutschland.
Sylvia Crumbach
PS.
Ich würde darum bitten zu den verschieden Gruppierungen in dem durch Franziska Hundseder publizierten Buch “Wotans Jünger” (ISBN 3-453-13191-6) nachzulesen.

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Eintrag #128 vom 01. Jun. 2004 15:12 Uhr Roman Grabolle  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Roman Grabolle eine Nachricht zu schreiben.

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Sehr geehrter Herr von Nemenyi,
Danke für Ihren Beitrag. Da Sie sich und die GGG
(Germanische Glaubensgemeinschaft) nun eindeutig von völkischen und teils als rechtsextrem unter Beobachtung des Verfassungsschutzes stehenden Gruppen wie der “Artgemeinschaft - Germanische Glaubensgemeinschaft wesensgemäßer Lebensgestaltung e.V.” distanziert haben, brauchen wir diese Diskussion wohl hier bei Tempus Vivit nicht weiter fortzuführen.
Zu den Slawen in Ostmittel- und Osteuropa habe ich und mit mir wohl nahezu alle (angehenden) HistorikerInnen, SprachwissenschaftlerInnen und ArchäologInnen eine völlig andere Meinung. Aber auch das betrifft die Reenactment-Szene eher nur am Rande.
Mir scheint, daß “Ostgermanen” des frühen und hohen Mittelalters mehr mit “Glauben” (an Germanen) zu tun haben als mit archäologischen Funden und Befunden sowie historischen und sprachwissenschaftlichen Quellen. Auch deshalb dürfte eine weitere Diskussion nur wenig fruchtbar sein. Sollte ich damit in ihren Augen zum Dogmatiker werden, so kann ich damit auch gut leben.
Die von Herrn Schröcke in seiner Veröffentlichung geäusserten Thesen sind für mich so weit ab vom wissenschaftlichen Diskurs, daß mir die Zielrichtung dieser Arbeit nur aufgrund der politischen Verortung des Verfassers erklärbar ist. Viele Thesen erinnern mich stark an Forschungsmeinungen und Lehrsätze aus der Zeit des “Dritten Reiches”, wobei nicht einmal die wissenschaftlichen Vertreter beispielsweise der “Normannistenschule” derart das Kind mit dem Bade ausgeschüttet hatten.
Daß man auch ohne eine solche politische Ausrichtung zur Ansicht gelangen kann, es hätte nie Slawen gegeben, sondern nur heidnische Ostgermanen, verwundert mich zwar stark, aber wie bereits von Ihnen gesagt: die Gedanken sind frei … .
An dieser Stelle, an der es um rechtes bzw. rechtsextremes Gedankengut und Einflüße in der Reenactment-Szene geht, sollte dies besser nicht weiter diskutiert werden.
Viele Grüße Roman

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Eintrag #127 vom 30. Mai. 2004 21:51 Uhr Geza Von Nemenyi   Nachricht

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Hallo Euch,
soviel Dogmatismus auf einmal findet man selten. Dennoch gehören Dogmen in die Kirchen und nicht in die Wissenschaft. Mir sind die hier gemachten Schlüsse nicht glaubwürdig genug. Da wird über die politische Meinung eines Herrn Helmut Schröcke spekuliert, nur auf Grund eines anderen von ihm verfaßten Titels. Schon das ist zu kritisieren. Wegen der nun unterstellten politischen Einstellung des Verfassers wird dessen Buch automatisch als schlecht hingestellt. Tatsache ist und bleibt aber: Ein Buch muß nicht unbedingt gut sein, weil es ein “Linker” geschrieben hat und nicht unbedingt schlecht, weil es ein “Rechter” verfaßt hat. Die politische Meinung eines Autoren hat mit der inhaltlichen Richtigkeit der Bearbeitung rein gar nichts zu tun. Unterstellungen auf Grund einer vermuteten politischen Meinung zu äußern (wie z. B.: Der will ja nur ein Großdeutschland/ Revanchismus für den verlorenen Krieg oder ähnlich) ist reine Verschwörungstheorie. Auch ein EU-Befürworter will nicht mit seinen Büchern unterschwellig Werbung für die EU machen oder Mißstände in ihr verschweigen. So einfach funktioniert die Welt nicht. Herr Schröcke lebt offenbar in Deutschland, in einem demokratischen System und hat das Recht, seine eigene politische Meinung zu haben, auch wenn diese Roman Grabolle oder mir nicht gefallen mag. Das ist nämlich das Schöne an einer Demokratie. Gegen Herrn Schröcke wird weder wegen irgendwelcher rechtsextremistischer Straftaten ermittelt, noch ist er derzeit deswegen in Haft. Der demokratische Staat sieht also z. Zt. keinen Grund, gegen Herrn Schröcke vorzugehen. Daher sollten wir es auch nicht tun, auch nicht verbal. Wenn Kritik an seinem Buch geübt werden soll, dann bitte soll das Buch kritisiert werden, nicht aber der Autor. Wer es noch nicht begriffen hat: Es geht hier um eine Theorie, nicht um die Kritik an einer Person. Auch wenn ein Herr Schröcke Massenmörder wäre, der in der Haft sein Buch verfaßt hat, müßte man sich doch mit dem Buche auseinandersetzen. Ist es überzeugend? Sind da Schwachstellen? Sind Dinge noch klärungsbedürftig? Das sind die Fragen, die interessieren, nicht, wo der Autor alle vier Jahre sein Wahlkreuz macht.
Zu seinem Buch: Ich habe es noch nicht gelesen, kenne die Theorien aber sehr gut, weil ich bereits vor 20 Jahren eine Schrift zum Thema herausgebracht habe. Nach meinen eigenen Forschungen gibt es ein Volk namens “Slaven” überhaupt nicht, sondern es handelt sich um eine von Sklavenhändlern aufgebrachte und später von Missionaren übernommene Bezeichnung für heidnische Ostgermanen. In den Textquellen bis zum 15. Jh. findet sich ausnahmslos das Wort “sclaveni” (“Sklaven, Unfreie”) immer mit “c” geschrieben. Eine Ableitung von slovo (Wort) oder slava (Ruhm) ist daher völlig unhaltbar und kann heute nur durch Spekulation (nämlich daß das Wort “Sclaveni” vor seiner Ersterwähnung bei Jordanis im 6. Jh. schon existiert habe und einmal “slaveni” geschrieben würde) überhaupt aufrechterhalten werden. Daß der Name “Wenden” nur eine spätere Schreibweise des alten Namens “Wandalen” darstellt, ist leicht durch die Sprachentwicklung zu klären (Veränderung des a zum e). In den Quellen werden die Wandalen mit den Wenden oder Wenedern gleichgesetzt.
Ich habe mich mit dem Thema befaßt, weil ich klären mußte, inwieweit die sog. “slavische” Mythologie bei der Erforschung der germanischen mit herangezogen werden kann. Mittlerweile weiß ich, daß man eigentlich gar nicht von einer slavischen Mythologie sprechen kann, da sämtliche Götternamen und Details in den Schilderungen auch ohne Schwierigkeiten von der germanischen Mythologie her erklärt werden können. Wenn der Mönch Doderik oder der Chronist Ordericus Vitals im 10./11. Jh. schreiben, bei den Wenden würden die Götter Odin, Thor und Frey verehrt, wenn Helmold vom Kult der Siwa (die nordische Göttin Sif) bei den Polaben (på Labe/Albe = an der Elbe) berichtet, dann kann ich da keine fremden Vorstellungen entdecken. Gewisse Unterschiede allerdings wird es geben, so wie sich auch englische und schwedische heidnische Vorstellungen leicht unterschieden.
Ich benutze daher jetzt immer den Begriff “Wenden” (statt “Slawen”), der besser geeignet ist, weil er die Frage ob die Wenden Wandalen, oder irgendwelche fremden (Slaven-)völker sind, offenläßt. Diese Menschen hatten sich selbst übrigens auch meist Wenden, nie aber Sclaveni oder Slaven genannt.
Noch etwas. Ich bin Allsherjargode und Mitglied im Vorstand der Germanischen Glaubens-Gemeinschaft e. V. (GGG). Dieser Verein wurde 1907 gegründet und hier im Forum als “völkisch” bezeichnet. Dies trifft auf die GGG nicht zu. Das Wort “völkisch” wurde im vorigen Jahrhundert als Ersatz für das französische “national” eingeführt. Die GGG war und ist zu keiner Zeit jemals “national”, sie nimmt Mitglieder aus allen Ländern auf, ohne Rücksicht auf deren Nationalität. Sie bezieht sich seit 1913 auf ganz Germanien, nicht etwa nur auf Deutschland. Im modernen Sinne wird das Wort völkisch verwendet, um u. a. rassistische Ziele zu beschreiben. Auch eine derartige Zielsetzung hat die GGG nie verfolgt. In der Satzung steht vielmehr, daß sich die GGG und ihre Mitglieder von extremistischen und totalitären Ideologien distanzieren. Außerdem werden in der GGG keine politischen Ziele verfolgt. Ich persönlich war bis zum Kosovo-Krieg Mitglied bei Bündnis 90 Die Grünen. Die GGG ist auch keine Sekte (im Sinn von “Abspaltung” oder “Lehrmeinung”), da die GGG seit 1907 ohne Abspaltung besteht. Irgendwelche Vorbehalte der Behörden gegen die GGG bestehen nicht, allerdings hatte eine Sektenbeauftragte, die zugleich mit Pfarrer Haack und Pfarrer Gandow eine Elterninitiative gegen Sekten gegründet hatte, Vorbehalte gegen die GGG vorgebracht (der Link findet sich in einem der Posts). Dies ist nicht verwunderlich bei der einseitigen Ausrichtung dieser mittlerweile versetzten Sektenbeauftragten. Derartige Vorbehalte bestehen heute aber eindeutig nicht (dieser aus unserer Sich unzutreffende Bericht beschäftigte auch den Petitionsausschuß des Abgeordnetenhauses und ist erledigt).
Auch die politische Einschätzung des Semnonenbundes ist unfair. Man kann nicht von irgendwelchen Links, von der Benutzung älterer Literatur (auch aus dem 3. Reich) oder der Anführung von Büchern auf der Bücherliste auf die politische Ausrichtung einer ganzen Vereinigung schließen. Das ist völlig absurd. Das wäre genauso, als würde man einige Bonbons in einem Kinderzimmer sehen und dann behaupten, das Kind ernähre sich ausschließlich und allein nur von Bonbons. In Wahrheit weiß man nicht einmal, ob die Bonbons im Kinderzimmer überhaupt von dem Kind stammen. Nein, so geht das wirklich nicht.
Ich möchte daher an alle hier apellieren, doch bitte demkratisch zu bleiben und sich ein derartiges grobes Schubkastendenken zu sparen.
Geza von Nemenyi
Allsherjargode,
Sprecher und Vertreter der traditionellen germanischen Heiden in Deutschland

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Eintrag #126 vom 30. Mai. 2004 18:23 Uhr Annette Imort  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Annette Imort eine Nachricht zu schreiben.

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Nach der neuesten Umfrage zum Thema “Glaubwürdigkeit” steht der ADAC übrigens ziemlich weit oben. Und ganz am Schluß kommen sämtliche politische Parteien. Ich hatte ja schon überlegt, ob ich bei der nächsten Wahl den ADAC wähle, aber jetzt… ohgottohgott ;-))))
Annette

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Eintrag #125 vom 28. Mai. 2004 17:04 Uhr Roland Schulz   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Auaaaa...

Zitat:
“Wen ich mit ”Grossdeutsche Germanen“ meine, ist doch wohl klar. Da brauchst du dich nur im Internet umzuschauen (oder den von Roman gelinkten Verfassungsschutzbericht zu lesen). Da findest du noch genuegent Leute, die mindestens die Grenzen von 1937 wiederhaben wollen.”
Zitat Ende
In der Tat, den hab ich mir runtergeladen und mir wirklich den Spaß gemacht ihn GENAU durchzusehen.
Allerdings habe ich dort KEINE (in Worten K E I N E) Hinweise auf rechtsradikale Gruppierungen in der sogenannten Mittelalaterszene gefunden..du?
Wenn ja, bitte ich um Info.
Zitat:
“Kannst du dir vorstellen, wie (Ost-)Europa aussehen wuerde, wenn der SS-Generalplan ”Ost“ verwirklicht worden waere? ”
Zitat Ende
Ich glaube in einer besonders finsteren Stunde kann ich mir das evtl. in Ansätzen vorstellen, ja.
Nur: WAS hat das mit diesem Hobby zu tun??? Was?
Ich fürchte du vermischt hier Sachen die ursächlich NICHTS miteinander zu tun haben und zu tun haben wollen.
Wenn ich politisch werden will, dann gehe ich in die Politik und schließe mich einer Partei an, wahlweise gründe ich eine solche.
Wenn ich Reenactment machen will, dann gehe ich in dieses Hobby und schließe mich einer Gruppe an, wahlweise gründe ich eine solche.
Zitat:
“Was ich von deiner Aufforderung ”Hau doch ab!“ (oder ”Geh doch rueber!“) halten soll, ist mir allzu gut klar.”
Zitat Ende
Wer lesen kann ist klar im Vorteil.
Extra für diesen Post kramte ich meine Kinderstube hervor und formulierte entgegen deiner Lesart:
Eigenzitat im Zusammenhang, wichtig:
“Wenn dich dein Leben in diesem furchtbaren Lande, mit diesen furchtbaren Menschen, dieser furchtbaren Kultur und dieser noch fürchterbarlichsten aller Geschichten so sehr belastet:
Wieso gehst du denn nicht nach Polen, Russland, oder dahin, wo eben die ”guten“ Menschen leben?
Ich finde dich erschreckend inkonsequent. ”
Zitat Ende
Jetzt verstanden? Ich erklärs dir aber gern nochmal ausführlicher, wenn du magst.
Abschließend mein Formelvorschlag zur Auflösung dieses Mammutthreads:
Die deutsche “Mittelalterszene” (in seiner buntesten Verschiedenheit) ist ebensowenig gefeit vor Rechtsradikalen, Linksradikalen, Dummbeuteln, Legatheni..thenu..tiktak, Dicken, Dünnen, Radfahrern, Pizza-mit-Zwiebelnbestellern, Dosenpfandabholern und anderen seltsamen Vögeln.
Warum wohl?
Weil sie ein breiter Querschnitt durch die Gesellschaft ist.
So, und wenn wir hiermit dann endlich fertig sind, dann sollten wir uns den nächsten, viel entscheidenderen Fragen stellen:
Gibt es Rechtsradikale auch innerhalb der ADAC Mitgliederschaft?
Könnte es jemanden im Montagmorgenzug nach FfM geben, der sich nicht die Zähne geputzt hat?
Hat der Mond ne Rückseite?
Gruß,
Roland
(böser Germane und ADACmitglied)
Leben und Handwerk der Alamannen I.G. www.oliver-schulz.de/alamannen

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Eintrag #124 vom 26. Mai. 2004 15:37 Uhr Roman Grabolle  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Roman Grabolle eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Karen…
> Im Netz ist alles mit allem verbunden…
Mag sein, aber es verbindet sich nun mal im Allgemeinen nicht von selbst. Und bestehende Verbindungen kann man auch wieder kappen!
Besten Dank für Deinen Versuch einer Typologie, die ganz hilfreich ist und im Großen und Ganzen wohl auch zutrifft. Allerdings gibt es einige Gruppen unter 2., die versuchen, an bestehenden Einrichtungen wie Freilichtmuseen etc. Fuß zu fassen bzw. - wie das hier diskutierte Beispiel - selbst solche einzurichten. Das ist dann schon deutlich mehr als zum eigenen Spaß kostümiert durch den Wald zu rennen, sondern will ßffentlichkeit erreichen. Und genau da fange ich an, damit ein Problem zu haben.
> - 3. Es gibt Gruppen auch wieder im weitesten
> Sinne der “Reenactment-Szene” (s.o.), die auf
> die Seiten der unter 2. genannten Gruppen verlinken.
Und es gibt einige Gruppen unter 3., die direkt auf 1. verlinken. Zumindest zählt “Odinsthron” mit den “Freunden der Wehrwolf Jugend” für mich eindeutig dazu. Und das ist dann wohl kein bedauerlicher Systemfehler mehr, da man fremde Webseiten ja leider nicht beeinflussen kann. Aus den oben genannten Gründen nenne ich auch hier keine Namen, wer es wissen will, findet selbst ohne größeren Aufwand heraus, wen ich meine.
> Die ausdrückliche Verknüpfung von politischen Botschaften mit dem Anspruch, in “historischen” Klamotten Geschichte darzustellen,
> auf ein- und derselben Seite habe ich bei meiner damaligen Suche nicht gefunden, allerhöchstens geschichtliches Halbwissen, im schlimmsten Fall
> dem Stile nach zu urteilen aus Geschichtsbüchern von vor ca. 60 Jahren, und die genannten Links.
Ich denke, daß der hier diskutierte Fall dafür schon ein Beispiel ist. Aber vielleicht habe ich mich ja auch getäuscht (?). Gern lasse ich mich eines besseren belehren.
Wenn neuere archäologische oder historische Arbeiten - auch “lesbare” - gewünscht werden statt der genannten Schwarte über die Germanen, so dürfte das kein Problem darstellen, damit weiterzuhelfen.
> Und da wird es für mich schwierig. Verlinken
> die Gruppen unter 2. auf die Seiten unter 1.,
> weil sie sich die Namen ihrer Gottheiten da
> geholt haben, oder unterschreiben sie auch das
> politische Konzept? Verlinken die Gruppen unter
> 3. auf die Gruppen unter 2., weil sie bei
> irgendeinem Sonnenwendfest mal zusammen Met
> getrunken haben, oder weil sie mit einem
> politisch gefärbten Konzept einverstanden sind?
> Ich weiß es nicht, und ich würde es auch nicht
> entscheiden wollen ohne persönlichen Kontakt zu
> den Leuten.
Das vermag ich auch nicht zu beantworten. Aber dafür gibt es ja schließlich auch dieses Forum, wo solche Fragen vielleicht beantwortet oder zumindest diskutiert werden können.
Viele Grüße Roman

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Eintrag #123 vom 26. Mai. 2004 14:52 Uhr Regina (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Regina eine Nachricht zu schreiben.

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Simmt Roman
Da habe ich mich doof ausgedrückt.Aber rechts anzuordnen sind sie. Und sowas finde ich halt bedenklich, meines erahtens nach darf darüber nicht einfach hinweggesehen werden.
Viele Grüße, Ragna

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Eintrag #122 vom 26. Mai. 2004 14:43 Uhr Roman Grabolle  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Roman Grabolle eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Ragna,
ich glaube nicht, daß die Semnonen “Nazis” bzw. “Faschos” etc. sind, und bin mir sicher, daß Du es auch nicht so gemeint hast. Zwischen neonazistisch, rechtsextremistisch, rechtsextrem, rechtsradikal und “lediglich” rechts muß unterschieden werden, auch wenn es manchmal schwer fällt und die Grenzen nicht immer scharf zu ziehen sind. Die Begriffe sollten aber keinesfalls einfach synonym verwendet werden. www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/lexikon2.php?[…]
Der Thread hier heißt aber “Infiltration der Szene von _RECHTS_”. Und rechtes Gedankengut im Zusammenhang mit völkischen Ideen und damit oft in enger Verbindung stehenden Neopaganismus finde ich auf der Webseite nicht zu knapp.
Viele Grüße Roman

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Eintrag #121 vom 26. Mai. 2004 13:36 Uhr Regina (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Regina eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo
Also da Mitglieder des Semnonenbundes sich im Vikingnet registrierten und ihre HP verlinkten, habe ich als dortige Moderatorin, darauf hingewiesen das die Aussagen der besagten HP für mich den Eindruck einer Rechtsorientierten Verbindung machten. Es gibt das Verbot ihre HP zu Verlinken, was sie bislang dann auch eingehalten haben. Zu meinen Vorwürfen wurde sich dann via PN funktion auch geäußert. Doch das der Semnonenbund wirklich nicht weiß was er da von sich gibt, wie er behauptete, kann ich nicht glauben. Denn troz Verbesserungsvorschläge hat sich nichts geändert.
Ja Roman ich stimme Dir voll zu, nach außen hin haben Sie den Eindruck von Nazies gemacht, und da sie nichts ändern ist mir ihre Politische Gesinnung nur zu deutlich geworden. Denn sonst hätten Sie ihre HP schon längst überarbeitet. So ist es für mich fakt was ihre Gesinnung anbelangt.
@ Steffan
Die Geschichte hat gezeigt, das auch Stillhalten, eine Zustimmung gewisser Politischer Gesinnungen sein kann. Das ist in meinen Augen verwerflich.
Viele Grüße, Ragna

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Eintrag #120 vom 26. Mai. 2004 12:51 Uhr Roman Grabolle  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Roman Grabolle eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo besonders Stefan,
> Werter Roman kennst du irgendeinen von den
> Leuten die du da ins rechte Licht stellst
> persönlich ???
Nein, ich kenne weder Leute vom Semnonenbund noch von den Tiuwari persönlich. Ich kann mir daher
nur über ihren Außenauftritt eine Meinung bilden. Aber da eine Webseite genau zu dem Ziel eingerichtet wird, über Ziele und Vorhaben einer Gruppe zu informieren, muß ich - und mit mir jedeR andere Interessierte - ja wohl davon ausgehen, daß die meisten Mitglieder mit den hier geäußerten Ansichten weitestgehend konform gehen.
> Oder hattest du wenigstens den Anstand besagte
> Gruppe auf deinen sie betreffenden Eintrag hier
> hinzuweisen ??? Damit sie wenigstens die
> Möglichkeit haben zu deinen Vorwürfen Stellung
> zu nehmen.
Ein Mitglied der Tiuwari hat sich vor einiger Zeit im Nachbarforum von Vikingnet vorgestellt und dort ebenfalls auf die genannte Webseite hingewiesen. In diesem Thread habe ich diesen einige Minuten später darauf angesprochen und auf die Diskussion hier bei TV hingewiesen: 72.rapidforum.com/topic=106086910039&startid=4
> … Und selbst wenn sie politisch so orientiert
> sind wie es evtl. aufgrund ihrer Links
> erscheinen mag, wäre es mir herzlich egal !!!!! > Bis dato sind sie mir auf keinem Lager
> unangenehm aufgefallen und wenn-s an
> die “Schlachtdarstellung” ging haben sie soweit
> ich es beobachten konnte sauber und fair
> gekämpft. Und das ist mehr als manch einer von
> sich behaupten kann.
Es mag ja sein, daß sie fair kämpfen und sich politischer ßusserungen enthalten. Es mögen privat ja auch alles prima Kerle und gute Freunde sein. Mir ging und geht es hier auch nicht darum, einzelne Personen anzugreifen oder bloßzustellen. Nur wenn eine Gruppe wie der Semnonenbund ein Freilichtmuseum Gannahall plant, muß ich ja wohl davon ausgehen, daß hier im wesentlichen das auf der Webseite in den Artikeln Rico Krügers und in den genannten Literaturhinweisen (Schröcke u.a.) dokumentierte Weltbild von “bronzezeitlichen Urgermanen” auch breiteren Bevölkerungskreisen (BesucherInnen, SchülerInnen etc.) vermittelt werden soll. Interessenten, die Tiuwari gesehen haben, kommen wahrscheinlich auch auf die Seiten, die ja auch in Messageboards und Gästebüchern massiv beworben werden. Und um mehr über den “Glauben der alten Germanen” zu erfahren, werden sie dann auf völkische und neoheidnische Sekten wie die GGG verwiesen. Und da hört dann für mich der Spaß auf!!!
Viele Grüße Roman

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