scheinen mir Termin und Ort (zentral gelegen, offensichtlich Raum für viele Workshops etc.).
Wenn man will, kann man u.U. für den Sonntagnachmittag auch noch einen Besuch im Landesmuseum in Darmstadt einplanen (eine ma-liche Abteilung, vor allem interessantes SMA-Glas).
Jetzt habe ich mich fast selbst überholt .. Dank der freundlichen Mithilfe von Amelie haben wir mal einen Terminvorschlag + einen potentiellen Veranstaltungsort gefunden:
Datum:
Fr. 12.12.03 - Sa. 14.12.03
Ort: Freizeit- und Bildungsstätte Kreisjugendheim Ernsthofen ( www.kjh-ernsthofen.de )
Natürlich ist bis dato noch nichts “festes” gebucht, aber wir haben das mal reserviert, und stellen dies zu Diskussion ..
Aber nun mal in Ruhe…wer ein UT in Gewandung haben will, kann das doch als UT-Lager im Sommer machen, bzw. als Extra-Veranstaltung. Da können sich die Leute auch mal so als Gruppe/Einzelperson präsentieren und darstellen, mit viel Ambiente und dem “Gallischen Festmahl” ums grosse Feuer…
Gelände hierfür lässt sich finden.
Ein Treffen im Winter wäre schön, und da finde ich den Bereich “Theorie” und “Seminar” einfach besser. Und da halte ich “period-clothing” für absolut unnötig.
Wobei der Programmpunkt einer “A”-Modenschau sicher gut käme, ebenso eine kleine Ausstellung der neuesten Werke der fleissigen Bastler, oder eine kleine Bibliothek samt Kopierer oder so…
Und feiern kann ich auch mit der Kleidung des 21. Jhdt.
So. Nun kommt die Frage nach dem Termin, damit es eingestielt werden kann.
also ich find angys vorschlag im prinzip klasse, die frage ist nur, ob das praktikabel ist. prinzipiell ist es ja ein probates vorgehen auf jeder koferenz etc…, daß man zum arbeiten (in dem falle geistig) arbeitskleidung (sprich zivil) trägt und sich zum feiern am samstag abend in schale wirft. aber meine erfahrung mit der “bunten truppe” der ma-begeisterten läßt mich in diesem konkreten falle zweifeln, daß ein jeder und eine jede das dann auch so halten wird. und insofern ist mir dann ein treffen komplett in zivil auch lieber. aber die idee, sich mit fotos und/oder ausarbeitungen über den jeweiligen ausrüstungsstand vorzustellen gefällt mir gut, ein bisserl will man ja doch sehen, von wem man noch was lernen kann und wo eher nicht ;-)
klar bei einem User-Treffen möchte ich auf jeden Fall dabei sein. Ich biete mich auch gerne für Work-Shop oder Vortrag an. Als Vortrag hätte ich da auch etwas, allerdings ist das Thema sehr früh. (Ein Bild von einem Helden, Kleidung in 5./6. Jahrh. zwischen Bonn und Soest, mit Rückblick auf die germaische Kleidung und Ausblick auf die Trachten der Karolingerzeit)
Wenn sich genügend Teilnehmer und Angebote finden, muß ja auch nicht jeder alles sehen und mitmachen. Die Intressen sind an Zeitstellung und Ausrichtung hier schließllich recht verschieden!
Warum nicht eine Party mit Klamotte? Ich mag meine Sachen immer gern anziehen und stünde länger vor meiner Kommode, würde ich etwas in Zivil heraussuchen müssen. Wer sich ein seiner Klotte nicht recht wohlfühlt und die Kollektion 2003 noch nicht fertig hat oder noch garnichts hat oder einfach nicht sicher ist - klar da würde ich auch Sachen verleihen, warum nicht.
letztendlich wird die Rahmenbedingungen derjenige vorgeben, der zu dem Treffen aktiv einlädt. Ein paar werden schmollen, ein paar die Vorgaben ignorieren, die meisten werden sich dran halten - so oder so.
Entweder man ist als Teilnehmer mit den Bedingungen einverstanden, und meldet sich an. Oder man sieht sich mißverstanden und bleibt weg.
Doch schade finde ich es, wenn jetzt in der Vor-Besprechung (oder Vor-Diskussion) schon die ersten “Trotzig-Aufstampf-Beiträge” kommen. Wenn, dann komm ich nicht, wenn dann mach ich nicht…. kann man nicht erstmal ruhig das für und wider zusammentragen, den Rahmen festlegen - und dann möge jeder für sich persönlich abwägen, ob er sich unter den gegebenen Regeln anmelden möchte oder nicht?
Eine Beitrag aus meiner Erfahrung - auch wenn’s nicht MA ist, doch die gleiche Situation. Alle zwei Jahre trifft sich der Familienverband meiner Familie für drei Tage auf einem Schloß. Dresscode hier: Freitag Anreise in Freizeitklamotten, Abendessen, Zusammenhocken, Frühstück am Sonntag, Ausflug, Vorträge, mitgliederversammlung - alles in Jeans und Pulli. Samstag-Abend, 20 Uhr, jeder wirft sich in Smoking/Abendkleid, es folgen Bankett und zusammensein mit “Stil” - und Sonntag früh trifft man sich wieder “zivil” zum Frühstück.
Und jeder - vom einfachen Arbeiter bis zum Arzt, beugt sich dieser Regel. Und es klappt schon seit etlichen Jahren.
Wie wär’s denn, es für ein UT ähnlich zu halten? Komplette Anwesenheit = 21.Jhd, Ausgenommen der Samstag-Abend zum gemeinsamen Mahl?
Ich denke, Gewandung anzuziehen hat in dem Rahmen nichts mit Hoffart zu tun.
Die ist ein Forum für MA-Begeisterte. Und zu fast jedem dieser Forumsuser gehört eine “Person” im MA. Klar - man will auf solch einem Treffen Nasen sehen - aber man ist auch neugierig auf die MA-Person. Ich würde gerne Silvia als Slawin treffen, würde ihr meine alemannische Darstellung zeigen. Das hat nichts mit Angabe zu tun, sondern ist Teil unseres Hobbys.
Es hat auch nichts mit “echtem” MA zu tun. Es ist ein Usertreffen, und wir frönen unserm Hobby. Der eine mehr, der andere weniger. Und wenn es eben nur ein Treffen Gleichgesinnter ist, und kein Rollenspiel, dann stört auch der Nicht-Aktiv-MAler in Jeans und Shirt nicht.
Für die Workshops wäre “zivil” sicher besser, sehe ich ein (bin ja lernfähig) - manche MA-Klamotte ist nicht workshopfähig, es wäre mehr Ablenkung als nötig - und wer möchte schon einen ernsthaften Vortrag vor solch einem bunten Haufen halten? ;))
also Nikolajs Beitrag kann ich so voll und ganz unterschreiben.
Es kristallisiert sich wohl die Frage heraus ob es ein “Ambiente-Wochenende”, oder ein “Seminar- und Handwerkswochenende” werden soll. Ich persönlich bin ja für das letztere, das bringt mich wesentlich weiter. Und Gesichter mit Namen verbinden kann man auf beidem.
Und auf letzterem stört m.E. die “Gewandung”.
Die Frage ist natürlich ob mans dann noch UT nennen kann. Denn ein großer Teil mag nun mal unbedingt seine “Gewandung” spazierenführen und würde nicht kommen.
Grüße
Martin
der durchaus einen Grund braucht um seltsame Kleidung anzuziehen.
TV-Usertreffen = Treffen von Usern dieser Plattform, und das sind nun mal nicht nur Personen aus der “A” Klientel; offen für alle, genauso wie´s hier gewollt wird.
@ Nikolai :
Nee, Nikolai … nix “Danke an den Küchenmeister” … zu einem Bankett gehören nämlich noch ein paar mehr Leute, beispielsweise diejenigen, die sich die Finger wund geschnippelt haben, gelle.
Und was einen plausiblen Grund für das Tragen von Klamotte angeht :
“Aber muss das in Gewandung sein? Warum sollte es?”
Brauchst Du einen Grund, um “Gewandung” zu tragen ? Ich nicht …
“Um Stimmung zu erzeugen? Kommt die nicht auf, wenn man im Kreis Gleichgesinnter ist?”
Wird´s schlechter, wenn Gewandung getragen wird ? Doch wohl kaum …
“Um seine schöne Gewandung herzuzeigen?”
Warum denn eigentlich nicht ? es soll sogar Leute geben die ihren eigenen Fundus plündern und für´s UT zur Verfügung gestellt haben oder stellen möchten. Und vielleicht merkt dann ja jemand aus der “Lederhose-und-Schnürhemd-Fraktion”, daß man sich in vernünftiger Klamotte mindestens genauso gut fühlen kann und der Spaßfaktor trotzdem vorhanden ist.
“Um ein ”echtes“ mittelalterliches Mahl zu erleben?”
Um Himmels willen nein … ich hab nix gegen Weizenmehl Typ 405 und bin dem Erfinder des Konvektomaten durchaus dankbar.
“Um sich zu ärgern?”
Worüber ? Höchstens über Elfenohren … und der eine oder andere ist sogar erst auf dem UT auf den Geschmack gekommen und fing dann richtig an zu basteln. Ist doch ne schöne Sache.
dann nennen wir das ganze doch “Seminar- und Handwerkswochenende” oder “Arbeitstreffen” und schon paßt es.
Natürlich freue ich mich auch darüber, Gesichter mit Namen zu verbinden und gemütlich zusammen zu sitzen.
Ich trage auch gerne meine Klamotte und fühle mich wohl darin - aber ich kann auch mit “zivil” leben ;-).
Vorschlag: zur Vorstellung der mittelalterlichen Darstellung kann doch jeder eine Art Steckbrief verfassen, in der Zeitraum, Region, Schwerpunkte der Darstellung, Stand der Recherchen usw. ähnlich der Wappenrolle genannt werden. Das ganze wird dann ausgehängt und ich kann mir während der Veranstaltung aktiv ein Bild davon machen, welche Zeiten und Regionen vertreten sind.
Beim letzten User-Treffen habe ich zwar das köstliche Mahl gerne genossen (noch einmal dank an den Küchenmeister Matthias), fand aber, dass insgesamt die Gewandungen (die zudem von sehr unterschiedlicher Qualität waren!) doch eher einen entfremdenden Charakter hatten.
Wenn nicht ein Rollenspiel beabsichtigt ist, sondern ernsthafte (hobby-) wissenschaftliche Auseinandersetzungen mit dem MA, sind sie nicht nur nicht notwendig, sondern bringen m.E. eher einen falschen Akzent ins Bild.
Größter Nachteil des letzten UT war aber m.E. die große Zahl von Leuten, die überhaupt an Workshops, Seminaren, praktischer Fortbildung (oder wie immer wie das nennen) gar nicht interessiert waren, sondern lediglich am happy meeting.
Nichts dagegen: Nur stelle ich mir die Frage, ob sich für mich eine ggf. weite Anfahrt lohnt, nur um ein paar Leute von Angesicht zu Angesicht zu sehen, deren Ansichten ich aus der Taverne schon kenne, und mal in dieser Runde nett zu plaudern …
Anders sieht es für mich aus, wenn wirklich ein schönes Programm geboten wird, bei dem man zu bestimmten Themen etwas dazu lernen kann in Theorie und Praxis.
Wenn ich sehe, welche Spezialisten wir da in der Taverne immer wieder erleben, wie gut das beim Ordens-Treffen klappt, dann denke ich, ist das der richtige Weg. Wird ein solches “Lehr- und Lernprogramm” angeboten, das ja so vielseitig wie möglich sein kann und eine gute Mischung von theoretischen Themen wie praktischen Seminaren bieten sollte, dürfte sich auch der Kreis der Teilnehmer auf jene reduzieren, die ernsthaft daran interessiert sind, etwas dazuzulernen (und man kann m.E. dann bestimmt auch Fachleute außerhalb der “Szene” - also Historiker, Archäologen, Museumsleute und Didaktiker - für kleine Vorträge gewinnen und so auch etwas für die Akzeptanz des guten Re-enacmtents tun!).
Dass man auch schöne Abende verbringen will, ist doch selbstverständlich; warum dann auch nicht mit einem guten Essen. Aber muss das in Gewandung sein? Warum sollte es?
Um Stimmung zu erzeugen? Kommt die nicht auf, wenn man im Kreis Gleichgesinnter ist?
Um seine schöne Gewandung herzuzeigen? Haben wir das nötig, wenn wir davon ausgehen, dass alle Anwesenden bemüht sind, ihre eigene Gewandung zu optimieren (und sei es die schlichte eines leibeigenen Bauern)?
Um ein “echtes” mittelalterliches Mahl zu erleben? Wie aber soll das gehen, wenn der Wikinger neben dem Staufer, der Hochadelige neben dem Leibeigenen sitzt? Was ist daran “echt”
Um sich zu ärgern? Ja, das gelingt, wenn ich an das letzte Mal denke, wo die Hexen und Druiden, die Braveheart-Schotten usw. nicht so spärlich vertreten waren …
Insofern kann ich nur der ursprünglichen Idee zustimmen: Ein feines (wenn auch ggf. kleineres) Treffen mit einem guten Programm an Vorträgen, Seminaren, Workshops, Foren, praktischen und theoretischen Themen (und hoffentlich auch Impulsen von Leuten außerhalb der “Szene”!), das wäre etwas, wofür ich auch gerne ein paar Meilen fahre!
.. aber bevor wir uns jetzt hier auch schon wieder die Köpfe einschlagen ..
Meine Idee eines zivilen Treffens ist eine Anregung mal was anders zu machen. Die letzten UT’s sind immer der selber Schiene gefolgt, daher wäre es doch sicher mal interessant was “neues” auszuprobieren.
Prinzipiell kann und will ich niemandem verbieten in seiner MA Klamotte rumzulaufen, aber es m.E. nicht wirklich hilfreich, wenn man das Ziel des UT’s als Informationsaustausch sieht, und würde ich das UT organisieren, wäre das das Ziel.
Ich habe aber schon das Gefühl, dass sich wieder viele auf den Schlips getreten fühlen, weil ich ihnen ein was “verbieten” möchte … *seuftz*.
Daher eine ganz einfache Lösung : Wenn ihr mit dem bisherigen Konzeptvorschlag, der übrigens nicht von mir alleine stammt (!) nicht einverstanden seid, dann orgenisiert IHR doch einfach das UT .. ?!
So viele Leute habe Ideen und Vorstellungen, warum setzt ihr sie nicht einfach um ?
als ich las, dass es wieder Betrebungen in Richtung UT gibt, war ich begeistert.
Endlich Gesichter zu Namen! Namen, die seit längerem im Hinterkopf herumspuken, aber deren Träger dummerweise entweder auf Veranstaltungen in meiner Gegend nicht anzutreffen sind, oder - was noch unschöner ist- ihren Nick nicht auf die Stirn tätowiert mit sich herumtragen. ;)
Wie gesagt, eitel Freude und auch ein gehöriges Maß an Achtung vor denjenigen, die sich den Klotz “Orga” ans Bein binden wollen.
So wie sich die Diskussion, oder nenne ich es besser Beschlusslage, jedoch zur Zeit darstellt, wird man mich wohl nicht auf dem UT antreffen. Das UT eines Chats, der sich mit MA in all seinen Spielarten beschäftigt, soll in 21. Jhd. Alltagsklamotte stattfinden? Da es, was meine Person betrifft, durchaus gewollt zu meinem Hobby gehört, in Gewandung zu erscheinen, muss ich an dieser Stelle passen.
Wenn wir es noch nicht einmal auf einer internen Veranstaltung schaffen, genügend Größe aufzubrinegn, alle Anwesenden zwei bis drei Tage in ihrer MA-Klamotte zu ertragen, ohne darüber in lange Diskussionen und Grabenkämpfe zu verfallen, halte ich dies -mit Verlaub gesagt- für ein Armutszeugnis. TV ist ein Treffpunkt für viele Arten des “Mittelalterhobbys” und es geht auch beileibe nicht darum, sich mit allen zu verbrüdern; nur sollte es möglich sein, jedem das bisschen Freiraum zu lassen, das er nun mal braucht, um seiner Freizeitbeschäftigung mit Spaß an der Freude nachzugehen.
Das einzige Argument, das meines Erachtens für ein UT in zivil spricht, ist die Tatsache, dass sich Einsteiger ohne Gewandung nicht gerade willkommen fühlen könnten. Ich wäre deshalb gerne bereit, eine Montur aus meinem “Fundus” bereitzustellen, um einer solchen Situation vorzubeugen (auch an Geschirr würde sich sicher noch was passendes zur Klamotte finden).
In diesem Sinne,
euch viel Spass auf dem zivilen UT (was nicht zynisch gemeint ist) und mir ein ruhiges Wochenende auf dem Sofa.
Liebe Grüße und bis demnächst im Chat oder auf einem Markt,
Ich plädiere ja schon auf ein UT in Gewandung, sonst sieht’s aus wie beim AOL-Usertreff.
Wäre bereit, auch an dem einen oder anderen Paar Schuhe herumzunähen.
Grüße,
Claus
Apropos AOL UT: Zwei häßliche, untersetzte, stark behaarte, glatzköpfige Männer stehen sich beim AOL UT gegenüber. “Wer bist Du denn?” “sabine_23_zeigefreudig”
Die Idee des 21.Jh.-Rollenspiel in authentischer Gewandung und Ausstattung ist prima, mal was anderes… da kommt jede/r wohl an kritischen Argusaugen vorbei ;o); wenn Interesse an Burgenkunde besteht, kann ich was beisteuern.