Dem armen Kerl oder der Dame nützt das dann nichts, ich weiss auch nicht inwiefern es arglistische Täuschung ist wenn "bedingt Schaukampftauglich" darauf steht.
Das einzige was man tun kann, ist es auf solche Dinge hin zu weisen und solche Händler meiden!
Viele Grüße Heiko
da kannst Du recht haben. Ich glaube auch nicht, daß jemand Blankwaffen (egal ob nun schaukampftauglich oder nicht) verkauft, ohne sich in seinen AGB's diesbezüglich rechtlich abzusichern.
Das nützt bloß demjenigen, der bei einem so möglichen Schwertbruch u.U. schwer verletzt wird, und demjenigen, der ihn verletzt hat, auch nichts mehr. Und das ist es, was mich daran stört.
... die Dekoschwerter als Schaukampfwaffen verkaufen, ist gerade der hier angesprochene "Melbar's Tröpfelhandel".
Eines von diesen Dekostücken, die dort in der Rubrik "Schaukampf" angeboten werden, besitze ich nämlich selber. (Von einem Freund als Dekoschwert gekauft und auch nie als etwas anderes benutzt.)
Die "Schlagkante" ist schmäler als 1 mm, der Stahl hat nicht die Konsistenz von Schaukampfschwertern und ich verwette meinen Langsax gegen ein Taschenmesser, daß das Ding schneller bricht oder splittert, als man "Reenactment" sagen kann.
Würde mich mal interessieren, was passiert, wenn so ein (als "Schaukampfwaffe" verkauftes) Dekoschwert bricht und der Träger wahlweise durch Splitter seines eigenen Schwertes oder durch die Waffe seines Gegners verletzt wird. Wessen Versicherung übernimmt das dann? Wenn überhaupt jemand dafür aufkommt!
Gruß
Frank, den solch unlauteres Geschäftsgebaren wirklich sauer macht. www.vinlandfahrer.de
Ich bin in letzter Zeit über einige Internetshops gestolpert, in denen Waffen als Fecht- oder Schaukampfschwerter verkauft werden, die meiner Ansicht mit ziemlicher Sicherheit Dekoschwerter aus der Massenproduktion sind.
Gut, solche Leute habe ich auch schon auf Märkten gesehn, aber im Internet ist das anscheinend noch beliebter.
Überlegt euch ganz genau, was ihr bestellt.
Gruß, Ivain
Ich für meinen Teil kann ebenfalls nichts Positives zu "Melbars Tröpfelhandel" berichten.
Ich habe mir Anfang Juli 2002 dort etwas bestellt, was mit "2-4 Wochen Lieferzeit" ausgezeichnet war. Anfang Oktober (!) bekam ich dann nach unzähligen Anrufversuchen (nie jemand da) eine Mail, daß man noch ca. 3 Wochen brauchen würde. Die Saison war zu diesem Zeitpunkt eigentlich schon um.
Ich wartete trotzdem weiter und es kam... nichts. Nullkommanada. Ende Januar 2003 kam jetzt eine "Entschuldigungsmail" à la "Tut uns ja so furchtbar leid aber wir hatten Ärger mit einem Lieferanten und außerdem sind wir ja umgezogen..."
In dieser Zeit hatte ich mir meine Ware schon anderweitig besorgt und konnte daher beruhigt die Bestellung canceln. (Seltsam nur, daß die mit EINEM Lieferanten Ärger haben, aber SEHR VIELE Bereiche offensichtlich Lieferschwierigkeiten aufweisen. Siehe hierzu auch das Melbar-Forum, bei dem im Übrigen seit geraumer Zeit auf Anfragen der Kunden nicht mehr eingegangen wird.)
Was mir ebenfalls sauer aufgestoßen ist: Einige der als Schaukampfwaffen titulierten Schwerter sind alles, aber nicht schaukampftauglich. Bei manchen steht dann wenigstens "Nur bedingt schaukampftauglich.", bei anderen gar nichts. Meiner Meinung nach eine Verhohnepiepelung der Kunden.
Die Preisgestaltung von Melbar ist auch etwas seltsam, aber da würde ich vom Hundertsten ins Tausendste kommen und das muß nicht wirklich sein.
Geschäftsgebaren: Melbar zeichnet sich leider durch extreme Lieferzeiten und fehlende Kommunikation aus. Nach den Einträgen in seinem Forum zu schließen hat sich das auch nicht gebessert.
Ist aber der einzige Laden, mit dem ich schlechte Erfahrungen gemacht habe. Sonst meistens guter Service, schnelle Antworten auf Fragen. Stoffe und andere Grundmaterialien kaufe ich fast nur übers Netz. Ist auch kein Problem, Muster geschickt zu bekommen.
Und am Ende führt kein Weg am Selbermachen und an Einzelanfertigungen vorbei. Weil es nervt, die selbe Replik an 10 anderen Gestalten zu sehen.
Schon einige brauchbare Angebote da draußen.
Gut, in vielen Shops paart sich Fantasy mit Mittelalter, aber wenn man sich in seiner Zeit auskennt lohnt der Blick in die Shops schon.
Auf eine Sache sollte man aber auf jeden Fall achten:
Viele Shops sind 'Nebenprodukte' von 'Szene'-Hobbyhandwerkern, nicht alle eine richtige Firma.
Bei einigen diese Nebenerwerbsshops findet man abstruse oder garkeine AGBs, was einem bei der Bestellung oder im Falle von Regreßforderungen ziemliche Probleme bereiten könnte.
Vor allem, schaut genau nach, wie es beim Umtauschrecht aussieht...
Es ist schnell passiert, daß man sich etwas bestellt, was auf den Bildern wunderschön aussah, doch real entdeckt man dann die Gummibünde an der Hose, die Schweißnaht und den Schutzlack am Helm oder ähnliches.
Wer das Umtauschrecht bei Nichtgefallen nicht anbietet, mit dem würde ich besser keine Geschäfte machen.
Gruß, Ivain
allgemein habe ich noch keine schlechten Erfahrungen mit Internetshops gemacht. Zumindest was das Geschäftsgebaren angeht. Du wirst kaum (bis auf wenige Ausnahmen)historisch korrekte Ausrüstung in den gängigen Shops finden. Um geld zu sparen solltest du dir Gedanken über die Epoche machen die du darstellen möchtest. Anschliessend denk drüber nach WAS du darstellen willst. Wenn du dir darüber klar bist solltest du eine Quellenrecherche vornehmen. Danach wirst du feststellen das die meisten angebotenen Artikel milde gesagt "Schrott" sind.
Sollte du allerdings kein Interesse an authentischer Ausrüstung haben gibt es nicht gegen diese Shops einzuwenden.
david seidlitz, aventiure e.v.
Hallo!
Möchte mich mit einigen Utensilien für Mittelaltermärkte und -feste ausstatten! Bin mir aber nicht ganz sicher wie gut die Internetshops sind.
Falls jemand Erfahrungen mit Bestellungen bei Internetshop, insbesondere bei "Melbar", gemacht hat wäre ich für Antwort sehr dankbar.
Gehabt Euch wohl!
Uwe