Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Brettchenweberei

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Eintrag #225 vom 24. Jan. 2006 18:06 Uhr Lena Heinbach   Nachricht

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@ Peri:
Hej, bau dir den Webrahmen doch einfach selbst (oder lass ihn bauen). Ist nicht schwer und zudem billiger. Ich schicke dir auf Wunsch gerne Bilder meines Webrahmens zu. Schick mir einfach eine E-Mail.
Grüße von Lena

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Eintrag #224 vom 10. Nov. 2005 12:14 Uhr David Seidlitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um David Seidlitz eine Nachricht zu schreiben.

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…ups..
Eigentlich seid ihr ja beide Textilexperten ;o)
David

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Eintrag #223 vom 10. Nov. 2005 09:11 Uhr Sylvia Crumbach  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sylvia Crumbach eine Nachricht zu schreiben.

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Ähm…. Silvia ist die Expertin - nicht Sylvia ….

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Eintrag #222 vom 09. Nov. 2005 17:31 Uhr Silvia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Silvia eine Nachricht zu schreiben.

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Hi David!
Es ist so, dass von dem broschierten nicht mehr viel übrig geblieben ist, die meisten Fäden sind zerstört, deswegen kann man ja auch das Muster darunter sehen.
Und ja, ich habe die ganze Zeit, die wir in diesem scheißkalten Raum verbringen durften über dem Altartuch gehangen.
Tschüs
Aisling
www.aisling.tk

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Eintrag #221 vom 09. Nov. 2005 13:25 Uhr David Seidlitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um David Seidlitz eine Nachricht zu schreiben.

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Aha. Sylvia, als Expertin fürs Brettchengewebte, hat sicher recht.
Schade das nicht Fotografiert werden durfte…;o)
Dummerweise habe ich mir die Borte nicht genau angesehen, hätte wahrscheinlich auch nicht viel zur Lösung der Fragen beigetragen :o)
David

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Eintrag #220 vom 08. Nov. 2005 23:06 Uhr Silvia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Silvia eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Die Altartuchborte ist broschiert!!!

Moin!
Egal, was man unter Schnurbindung versteht: Fakt ist, dass das Grundmuster der Altartuchborte überbroschiert worden ist.
Davon konnte ich mich anfang des Jahres mit meinen eigenen Augen überzeugen - schade ist nur, dass keine Fotos gemacht werden durften.
Bei der Halberstädter Altartuchborte ist jedes Muster mit 3xdunkel, 1xhell aufgezogen.
Und ein Muster, das durch unterschiedliche Drehsequenzen und nicht durch unterschiedlichen Aufzug entsteht, ist imho keine Schnurbindung.
Das Problem ist nur, dass es für diese Fachbegriffe keinen einheitliche Definition gibt.
Siehe auch:
www.foren.de/[…]/thread-wasisteigentlichundquotsch[…]
Tschüs
Aisling
www.aisling.tk

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Eintrag #219 vom 08. Nov. 2005 20:17 Uhr David Seidlitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um David Seidlitz eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
wenn mich nicht alles täuscht, ist die Halberstädter Altartuchborte (13.Jh.) schnurbindig.
Hab ich das richtig in Erinnerung?
David

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Eintrag #218 vom 08. Nov. 2005 19:32 Uhr Johannes Kulick  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Johannes Kulick eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo!
Ich habe am Wochenende gehört, dass die so häufig benutzten Brettchenwebborten in Schnurbindung wohl eine Erfindung der Neuzeit sind und man im (Hoch-)Mittelalter wohl immer broschiert hat (oder aber noch aufwendigere Techniken genutzt hat).
Gibt es tatsächlich keine Belege für Schmuckborten/Gürtel o.ä. in reiner Schnurbindung?
Gruß
Johannes

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Eintrag #217 vom 23. Okt. 2005 23:51 Uhr Baerbel Hammes  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Baerbel Hammes eine Nachricht zu schreiben.

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Hi,
zu Deiner Frage: Jein!
Ja,
es gibt historische Abbildungen von Frauen beim Brettchenweben an “Webhilfen” bzw. einfachen Webrahmen.
(Irgendwo gab es im Netz auch noch ne Diskussion (insb. über Brettchenweben am Gewichtswebstuhl) - muss ich aber erst suchen.
Guck mal auf der Homepage von Aisling hier:
home.arcor.de/aisling/infos/webstuehle.html
Nein, was die modernen Webrahmen/ -stühle angeht. Die sind dann wohl tatsächlich “Steckstühle” :-))).
Grüße
Bärbel

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Eintrag #216 vom 23. Okt. 2005 23:34 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

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Mal so aus reiner Neugierde:
Gibt es eigentlich irgendwelche Belege für diese Brettchenwebrahmenb vor dem Aufkommen der Marktszene ?
Mir wären nämlich ad hoc keine bekannt und ich würde gern wissen, ob die Dinger historisch, oder ein weiterer “Steckstuhl” sind.
Gruß, Ivain

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Eintrag #215 vom 23. Okt. 2005 09:57 Uhr Merle Kirsch   Nachricht

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schau mal bei
www.flinkhand.de
vorbei. Das ist zwar kein Onlineshop, allerdings sind in diesem Forum sehr viele Brettchenweber vertreten. Da sind auch mehrere Rahmen ausgestellt.
Dann kannst du dir einen überblick verschaffen und wenn dir einenes gefällt, sagen sie dir bestimmt auch wo man den Rahmen bekommen kann.
grüße
Merle Gärtnerstochter

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Eintrag #214 vom 22. Okt. 2005 22:18 Uhr Anne Seidler  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Anne Seidler eine Nachricht zu schreiben.

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Ich suche einen Onlineshop, wo man Webrahmen für Brettchenweben bestellen kann.
Kann mir jemand einen Link nennen?
Gruss Peri

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Eintrag #213 vom 15. Jun. 2005 10:43 Uhr Mike Wendl  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Mike Wendl eine Nachricht zu schreiben.

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Danke!
das zweite Band sieht jetzt so aus wie ich es eigentlich haben wollte.
am Erstversuch knabbert jetzt der Hund ;-)
Gruss Lui

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Eintrag #212 vom 11. Jun. 2005 12:15 Uhr Silvia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Silvia eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Fehler??

Hi!
Du hast alle Brettchen in eine Richtung aufgezogen, das ist der Fehler.
Es hängt mit der Zwirnung der Fäden zusammen. Wenn du alle Brettchen in einer Richtung aufziehst und sie dann auch noch über einen längeren Zeitraum in ein und dieselbe Richtung drehst, dann wird es wellig.
Wenn du noch nicht fertig bist, dann klappst du einfach jedes zweite Brettchen, dass du SZSZSZSZSZ Aufzug hast und dann passiert es nicht mehr.
Ansonsten mach das Leinen nass und bügel es. Das mildert den Effekt.
Tschüs
Aisling

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Eintrag #211 vom 11. Jun. 2005 09:15 Uhr Mike Wendl  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Mike Wendl eine Nachricht zu schreiben.

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Moin
Problem:
Habe ein einfaches Leinenband gewebt - 10 Brettchen - alle S-aufgespannt - gewebt - 8vor - 8 zurück.
Endergebnis: Wellig :-( siehe Bild:
www.luitold.de/privat/Cardweave-001.jpg
Was lief falsch?
Gruss Lui

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Eintrag #210 vom 01. Jun. 2005 09:30 Uhr Regina (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Regina eine Nachricht zu schreiben.

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Im neuen Archäologie in Deutschland ist ein netter Artikel :D
“Vor 25 Jahren sorgte der Straubinger Ortsteil Alburg erstmals für Schlagzeilen in der Mittelalterforschung, als man hier auf einen Friedhof aus der bairischen Frühzeit stieß. Nun steht der Fundplatz erneut im Mittelpunkt des Interesses. Am Rande eines weiteren Gräberfeldes kam in der Mehrfachbestattung von vier Männern und einer Frau einer der umfangreichsten Goldtextilbefunde des Merowingerreiches zutage.
Der Befund deutet darauf hin, dass ein hochgestelltes (Ehe-?) Paar zusammen mit drei Begleitern bestattet wurde. Denn obwohl die Oberkörperbereiche aller fünf Individuen von Grabräubern völlig durchwühlt waren, fanden sich bei dem in der Mitte liegenden Mann und der Frau an seiner rechten Seite noch Hinweise auf prachtvolle, goldverzierte Kleidung. Neben goldenen ßrmelborten bei beiden Toten erregten dabei besonders Funde vom Unterschenkelbereich des etwa 40-jährigen, nicht allzu groß gewachsenen Mannes Aufmerksamkeit. Aufgrund der erkennbaren Komplexität sowie guten Erhaltung wurde der Befund mit der gesamten Unterschenkelpartie im Block geborgen und zur Untersuchungen in die Spezialwerkstatt für archäologische Textilrestaurierung des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege gebracht. Die Ergebnisse zeigten, dass man auf einen der größten Goldtextilbefunde des gesamten Merowingerreichs gestoßen war. Dieser konnte weit gehend gesichert rekonstruiert werden.
Der verarbeitete Goldfaden gehört zur Kategorie der gesponnenen Lahne. So werden feine, hauchdünn von einem Goldblech geschnittene Streifen bezeichnet, die anschließend spiralig zu einem haarfeinen Röhrchen um einen Seidenfaden gewunden wurden. Diese Lahne hat man so gelegt, dass sie einen etwa 5 mm breiten Streifen bildeten. Die enge Anordnung von bis zu 26 Fäden auf einen Zentimeter bewirkt dabei den Eindruck einer nahezu geschlossenen goldenen Oberfläche.
Rechts und links außen unterhalb der Knie lagen jeweils zwei Bommel, die aufgrund der gesicherten Bandzuläufe den oberen Riemenabschluss bildeten. Die Materialbestimmung ergab vergoldetes Silber. Im Röntgenbild ist deutlich der zweiteilige Aufbau der Abschlusskugel zu erkennen, die mittels einer eingesteckten Blechlasche von außen unsichtbar mit dem Schaft verbunden ist. Bislang sind Entsprechungen zu diesen Stücken nicht bekannt.
Im Bereich beider Fußgelenke fand sich je ein Paar kleiner vergoldeter Silberschnallen mit Laschenbeschläg. Dem Befund nach dienten sie zur Befestigung der Riemen an den Schuhen. Vermutlich handelt es sich um jene Schuhriemen (lat. corrigiae), die - wenn auch erst mehrere Generationen später - beispielsweise für Karl den Großen überliefert sind. Als Leitform der ausgehenden Merowingerzeit in Süddeutschland ermöglichen diese Schnallen die Datierung des Alburger Grabfundes in die Zeit um 700 oder das frühe 8. Jh.”
Den ausführlichen Originalbeitrag finden ihr in Heft 3/05
www.theiss.de/AiD/2005/3/forsch.php
viele Grüße Ragna

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Eintrag #209 vom 19. Mai. 2005 09:37 Uhr Silvia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Silvia eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Ivain!
Ja, das Glasfenster aus St. Dionys könnte auch ein Kammgewebe darstellen. Aber leider sind die Abbildungen, die ich habe zu ungenau, um eins von beiden zu bestätigen.
Und ich gehe davon aus, dass die wenigsten Zeichner Ahnung von der Handarbeit hatten, die sie da gerade zeichnteten. Dewegen werden auch die ganzen Fehler aufgetreten sein.
Tschüs
Aisling

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Eintrag #208 vom 18. Mai. 2005 11:04 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

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Zumindest bei dem Bils aus St. Dionys würde ich eher eine Darstellung des Kammwebens annehmen, da ich keine Brettchen sondern nur ein dünnes Objekt, das eher ein Kamm sein könnte, erkenne ?
Gruß, Ivain

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Eintrag #207 vom 16. Mai. 2005 09:34 Uhr Harald Sill  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Harald Sill eine Nachricht zu schreiben.

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Hoi Aisling.
Zu Deiner Frage wie der Webstuhl wohl die zunehmende Spannung ausgehalten hat fällt mir nur ein dass der Maler auf dieses Detail wohl keinen Wert gelegt hat.
Grüßle
Harwalt von biberach

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Eintrag #206 vom 13. Mai. 2005 07:41 Uhr Silvia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Silvia eine Nachricht zu schreiben.

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Moin!
Auch wenn einige es nicht glauben: Es gibt Belege über Brettchenwebstühle.
Ich habe mal einige zusammengetragen:
home.arcor.de/aisling/infos/webstuehle.html
Tschüs
Aisling

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