Den Termin im November hatte ich schon entdeckt, leider habe ich da keine Zeit (dringende Familienangelegenheiten…)…
Ich weiß, daß Otfried Staudigel auch schon von Leuten zu Extra-Kursen gebeten worden ist, also auch mal irgendwo hinkommt. Sowas macht er aber natürlich nur, wenn es sich für ihn auch lohnt, also wahrscheinlich nicht für drei oder vier Nasen…
Ich denke, ich persönlich muß mich dann wohl noch ein wenig gedulden, aber vielleicht findet sich ja noch zu einem späteren Zeitpunkt (vielleicht nächstes Jahr?) ein kleiner Trupp zusammen?
Ich muß sagen, ich wäre auch wirklich mal an einem Intensivkurs zu dem Thema interessiert, wo man mal ein ganzes WE für die Feinheiten zur Verfügung hat. Ich weiß, das schränkt die Zahl der potenziell Interessierten natürlich ein…
Hast Du den Titel des Buches, Guido? Das würde mich schon sehr interessieren!
Bisher weiß ich nur von zwei weiteren Leuten, die sich zu einem Kursus beim Staudigel anmelden wollen, ohne euch beiden.
Ich denk mal, daß das ‘geballt beim Staudigel anmelden’ mangels Masse ausfällt. Schreibt ihm doch einfach ne Mail, daß ihr in Krefeld mitmachen wollt, wann ihr Zeit habt und was ihr lernen wollt.
ich habe am vergangenen Wochenende in Potshausen bei Jacob van Scharrenburg die Technik gelernt, allerdings natürlich noch nicht in “Feinheiten”, die wollte ich mir jetzt die nächsten Monate so nach und nach erarbeiten (übrigens: das neue Werk von Marijke van Epen wird sich ausschließlich mit Köperbindung befassen - ich habe bisher aber nur eine Vorabversion in niederländisch gesehen, ob sie auch eine englische Version herausbringen wird weiß ich nicht).
Wenn eines der Seminare von Otfried Staudigel im November für Fortgeschrittene sein sollte, wäre es für mich auf jeden Fall auch interessant, wenn wir mit ihm Köperbindung machen könnten. In diesem Fall würde ich mich auch anmelden, leider ist bei den von Aisling genannten Terminen für mich nur noch der zweite möglich.
Silvia: Weißt du eigentlich, wie Otfried potentielle Anmeldungen koordiniert und bewertet? Wie können wir als potentielle Teilnehmen seine Wünsche bei ihm anbringen - Mail wäre natürlich eine Möglichkeit (ich denke das werde ich auch tun), aber besser wäre es doch wahrscheinlich, wenn sich Leute hier aus dem Thread schon vorher mit einem “geballten Wunsch” zusammentun, oder?
Ich suche Gleichgesinnte, die auch an einem Staudigel-Kurs zum Thema Brettchengewebe in Köperbindung interessiert wären. Bisher konnte ich immer nur kurz in die Technik reinschnuppern und würde Herrn Staudigel gern mal um einen Extrakurs dazu bitten. Vielleicht kriegen wir ja ein paar Leute zusammen?
Ich habe mal wieder Nachrichten von der Front “Wie stelle ich dünne stabile autentische Brettchen her?” Ich weiß, dass Hilmars Rohautbrettchen guten Absatz finden. Ich halte gerade sehr schöne Lederbrettchen in Händen. Und diese sind nicht mit meiner Canauber-Wachsmischung gestärkt.
Hier erstmal ihr Aussehen: Sie sind 10×10 cm groß (kleine gekomme ich nächste Woche). Sie sind etwas dünner wie die Pappbrettchen aus dem Candace Crokett-Buch. Und jetzt kommt es: Sie sind viel stabiler wie Brettchen aus Spielkarten oder dünnen Pappen! Und optisch einfach schön.
Die Lösung heißt: Walkleder!
Ich habe die Brettchen von einer guten Freundin gemacht bekommen.
Ich bin jetzt auf die kleinen und die 6-Loch-Brettchen gespannt. Eine tolle Alternative, wenn man nicht Wachs verwenden will!
Die Einzugsrichtug wird mit Hilfe dieser Buchstaben angegeben, da sie so schöne schräge Balken haben. Also ein S den Balken und das Z den Balken / . Diese Schrägen zeigen bei den meisten Autoren die Richtung der Fäden durch die Brettchen an. S geht also von “links oben nach rechts unten” und bei Z umgekehrt.
Zur Vereinfachung verwendet man die Buchstaben.
Achtung: Otfried Staudigel (und ein Teil seiner Schüler/innen) verwendet die Buchstaben, um die Stellung der Kärtchen in Bezug auf die Fäden anzugeben. Dadurch ist diese Angabe genau umgekehrt zu der oben beschriebenen.
Gruß
Hilmar
P.S.: Z und S werden auch bei der Angabe der Drehung von Fäden verwendet (S- und Z-gesponnenes Garn). Das aber nur am Rande.
Als Anfänger würde ich dir nicht empfehlen, direkt mit einer Buchstabenborte anzufangen. Nimm besser ein einfaches Muster, damit du ein Gefühl für die Technik bekommst.
Buchstaben werden in der sog. Double-Face-Technik gewebt. Davon gibt es massig im Buch ‘Der Zauber des Brettchenwebens’ von Otfried Staudigel (ISBN 3831113130). Das beste Buch über Brettchenweben ist von Peter Collingwood ‘The Techniques of Tablet Weaving’ (ISBN 1566590558) (leider nur in Englisch).
Aus Bierdeckel würde ich keine Brettchen machen, die sind zu groß, zu dick und absolut unhandlich und außerdem sehen die auch noch schrecklich aus;-)
Wenn du Spielkarten (Skat-, Romméekarten) quadratisch schneidest und lochst, dann hast du Brettchen, mit denen man sehr angenehm arbeiten kann.
Ich bin noch blutiger Anfänger in der Kunst des Brettchenwebens, habe mich daher mit viel literatur zum Thema eingedeckt. Nun möchte ich zum Ausprobieren ein Band mit Schriftzeichen weben, leider habe ich nur in einem Buch eine Anleitung gefunden, die ich zu allem ßbel nicht mal richtig verstanden hab. Vielleicht kann mir von euch jemand helfen und mir eine Anleitung zum Weben von Schriftzeichen schicken bzw. mir einen Buchtitel nennen, in dem das verständlich beschrieben wird.
Und noch eine Frage: Hat schon mal jemand versucht, aus viereckigen Bierdeckeln Webbrettchen zu machen?
danke an Silvia erstmal für die Info zum Thread, ich hätte den nämlich hier in der Rubrik erwartet (BTW: Silvia, bist du umgezogen?).
Eine Info für alle Interessierten: Seit gestern gibt es (endlich!) Inhalte auf www.brettchenweben.de. Um Fragen zuvorzukommen: Nein, diese Website ist nicht von uns. Die Inhalte sind noch etwas dürftig, dafür gibt’s eine Menge (auch uns neuer) Links zum Thema.
Wer nicht nur an mittelalterlicher Brettchenweberei interssiert ist und das Glück hat aus dem Dreiländereck zu kommen und etwas niederländisch versteht *g* sollte auch mal einen Blick auf die Seiten von Marijke van Epen werfen: home-3.tiscali.nl/~robfigee/vanepen/index.html. Marijke beschäftigt sich allerdings weniger mit den historischen als vielmehr “ethnischen” Aspekten des Brettchenwebens - sie hat viele Informationen (auch in Heftform veröffentlicht) zur Brettchenweberei in Asien / Südamerika / Mittelamerika etc. etc. Wer Marijke nicht kennt: Kurt Laitenberger hat auf seiner Literaturseite zum Brettchenweben angegeben, dass das Buch “Anders Kaart Weven” von ihr eines seiner Lieblingsbücher ist. Ausgerechnet das ist aber leider vergriffen, Marijke arbeitet aber daran. Wir konnten sie auf der von Silvia erwähnten Ausstellung in Breda treffen.
irgendwie ist hier in diesem Thema ja schon lange nichts mehr passiert, ich selber habe bestimmt auch schon etwa 4 Monate nicht mehr reingesehen (ist halt Marktsaison…). Ich habe mal eine Frage zu dem ehemaligen Thema 975 (Webertreffen): Hat jemand mitbekommen, ob der gelöscht wurde?
Zu dem Webertreffen selbst: Gab es dort den Austausch von Mustern? Wenn ja, kann jemand die gesammelten Muster mir oder der Brettchenweböffentlichkeit irgendwie zur Verfügung stellen?
Vom 21.-23.09.2001 ist ja wieder Potshausen. Fährt jemand dahin? Wir haben uns angemeldet, es wäre bestimmt lustig, jemanden aus dieser Diskussionsrunde kennenzulernen.
HI! Einen Link mit Musteranleitungen gibt es im Web: www.cs.vassar.edu/~capriest/textileres.html Es ist eine SCA-Seite, die aber sehr gut recherchiert ist. Eins der besten Bücher über Mittelalterliche Brettchenweberei heißt ´Ecclesiastical Pomp& Aristrocratic Circumstance´ von Nancy Spies ISBN 0-615-11681-7 (bestellen kann man es bei Amazon-USA oder direkt bei Nancy Spies (www.weavershand.com/ArelateStudio.html für 50 Dollar). Es sind über 60 Musteranleitung, inclusive zeitliche und örtliche Zuordnung abgebildet. Alle Borten in diesem Buch werden in sog. Broschiertechnik (das Muster wird durch einen zusätzlichen Schussfaden erzeugt) hergestell. Es ist also für Anfänger nicht zu empfehelen. Ich hoffe, daß ich dir mit dieser Info weiterhelfen konnte Tschüs Aisling
Hallo, ich suche verzweifelt nach mittelalterlichen Mustern, habe aber bisher in allen Buechern nur Arbeitsanleitungen und Anregungen zum Selberentwerfen gefunden. Selbst wenn ein historischer Exkurs dabei war, waren doch nur dieselben zwei Baender abgebildet. Wenn das neue Buch von Otfried Staudigel auch keine mittelalterlichen Muster enthaelt, frage ich mich verzweifelt, wo finde ich dann welche?? Bitte helft mir *flehend guck* und deckt mich mit Euren Tips ein! Danke, Claudia
Hallo! Zur Zeit läuft eine Ausstellung in den Niederlanden, die sich mit dem Brettchenweben beschäftigt. Hier einige Infos: NCH Museum für historische und zeitgenössische Textilkunst Spinveld 13 a NL-4815 HR Breda Emer Zuid Tel.: 0031-675201001 ßffnungszeiten Dienstags bis Samstags von 10.00 - 16.00 h Sonntags, Montags und an Feiertagen geschlossen Die Ausstellung läuft noch bis zum 30.06.01 Tschüs Aisling
Hi Leute! Ich hab News bezüglich a-Brettchen. Bis jetzt hatte ich mit Lederbrettchen das Problem, dass stabiles Leder sehr dick sein muss. mit Rohhaut hatte ich auch einige Versuche, die aber auch alle schief gelaufen sind. Jetzt hab ich eine sehr gute Lösung: Lederhärtung mit Canauba- und Bienenwachs. Man kann ganz dünnes leder verwenden. die brettchen werden ähnlich dünn, wie die aus pappe. Die Steifheit ist auch ähnlich der von einer guten dünnen Pappe. Und durch die Wachsschicht auf der Ausseite rutscht die Wolle besser wie bei normalem Leder. Wer genauere Infos braucht oder noch Tipps für mich hat, kann mir mailen. Gruß Christin
Hullo, dem kann ich mich nur anschließen …… alllein die Doubleface-Muster reichen auf Jahre, wenn man die alle nachweben will…..nuja evtl beim Brettchenweb Wochenende im März. Den ´laufenden Hund´ bin ich grad am Weben ……goil ….. bin hin und weg. Vor Allem finde ich seine Aufziehtechnik hervorragend beschrieben und wer danach aufzieht, ist tatsächlich ungleich schneller, als nach der ´herkömmlichen´ Methode. Ich habe z.B. das ´Zopfmuster´ mit 24 Brettchen und einer Länge von ca. 2.5 m in sage und Schreibe 20 Min aufgezogen und geschärt. Mit der ´alten Methode´ hätt ich dafür mindestens 1.5 Stunden gebraucht für die Bandlänge. Außerdem habe ich einen der Staudigelschen Webstühle … ich wollt ihn nicht mehr missen. Wenn man nicht grad nen Riesenband aufgezogen hat und (für Marktweben) die Unendlichkette auftrennt passen da gleichzeitig 5-6 Bänder drauf, von denen man 2 gleichzeitig weben könnte. Kein Gewurschtel mehr mit Zusammenbinden und verknoteten Kettfäden. An beiden Enden Lederschnur dran und an die Holmen gebuinden und gut is. In diesem Sine, Y°aro.
Hallo zusammen, wir haben heute (lang ersehnt :-) das Staudigel-Buch bekommen. Ich habe mir zwar bisher nur einen Gesamtüberblick verschafft, aber zu dem was ich so gesehen und in was ich hineingeschnuppert habe kann ich nur sagen: ABSOLUT EMPFEHLENSWERT !!! Für mich ist dieses Buch jetzt schon neben dem von Peter Collingwood das Muss für jeden, der mit Brettchen webt. Viele Grüsse Guido