Tja Lutz historisch ist nicht geschützt und nicht definiert (außer von jedem persönlich).
Also ist kein Schwindel zu belegen.
Es würde ein Jeanstragender Hippie mit Stock zur Darstellung reichen, wenn er sich historisch nennt kann er das so oft er will.
Keiner kann ihm was. Ob das Gut oder nicht ist, brauchen wir nicht zu diskutieren.
Ein wenig mehr hatte ich schon erwartet als Ehre und Ehrlichkeit, mehr Kaugummi geht wohl nicht.
Aber vielleicht gibt es Regeln die auch uns gut bekommen würden, vielleicht ein Ausschlussverfahren, Rote Karten, wenn einer nicht Ehrlich ist?
Recherche ist gut und ein Buch habe ich auch schon gelesen.
Ich will hier auch nicht das genaue Verhältnis diskutieren.
Nur die Frage ob so was wie mein Vorschlag sinnvoll wäre.
Und vielleicht auch durchführbar? sascha.klauss.bei.t-online.de
"Und vor allem wieso das sooo wichtig ist, wie man es nennt, oder ob es wichtiger ist was drin steckt?"
Kaufst du dir immer Flaschen wo Milch draufsteht und Wasser drin ist?!
Du erwartest doch auch das zu bekommen was auf dem Etikett steht, oder?!
_Weil_ es eben _wichtig_ ist _was_ drinsteckt, kommt es drauf an es _richtig_ zu bezeichnen!
Was du oder die 'Mittelalterszene' von der SCA übernehmen soll?!
Die Ehrlichkeit dazu zu stehen was man tut, und wo die eigenen Grenzen sind!!!
Wie, wer, wo, was,....
Welche Ausstattung und welche waffengattungen.
das fällt unter Recherche...
Und die sollte man betreiben wenn man sowas machen will...
Und da ich mit Kampf nix am Hut hab, nehm ich dir diese Arbeit sicher nicht ab... Mußte wohl doch selbst machen wenns 'historischer werden soll....
Grüße Lutz
Ich hab übrigens keinen Vertrag mit der SCA! ;O)
Lutz
Tja Lutz, ich weiß ja nicht wer immer noch behauptet hier absolut historisch zu sein.
Und vor allem wieso das sooo wichtig ist, wie man es nennt, oder ob es wichtiger ist was drin steckt?
Aber daran wollten wir ja arbeiten ;-)
Sag doch mal was wir von der SCA übernehmen sollten?
Wäre doch mal interessant zu wissen.
Andere Sache, wäre doch die von mir erwähnte Einteilung an Waffengattungen und ob diese Sinn machen würde, zu sagen von x Kämpfern sollte y Langwaffen haben.
Ein Ansatz dazu wäre doch bei den Leuten die den Fechtsport betreiben und neue Leute dabei aufnehmen zu sagen die Neuen Lehren als erstes die niederen Waffen: Lanze, Axt, Sax /Messer. Ich meine bei vielen hat es sich doch inzwischen durchgesetzt, das man als "Knappe" oder "Bewaffneter" anfängt und nicht als Ritter.
Wäre ein Vorschlag von meiner Seite...
Sichere Schlachten am historischen Vorbild orientiert, gibt es eigentlich schon...
Die SCA macht das schon seit Jahren!
Die machen auch Mittelalter!
Die haben ein enormes Wissen um historische Sachverhalte!
Die schlagen Schlachten mit mehreren tausend Teilnehmern!
Und sie Kämpfen _hart_!! ...aber _sicher_!!
Un dieser Kampfstil (mal abgesehen von: runter auf die Knie nach einem Beintreffer etc....) sieht zumindest in Geschwindigkeit, und Schlagarten dem Original 1000 mal ähnlicher als das 'Tippitappi' der 'Mittelalterszene' hier!
Die _haben_ Regeln, Rüstungen und Waffen mit denen das geht!
Die sagen sie _orientieren_ sich am Mittelalter, weil sie _wissen_, dass es so _nicht_ 'historisch korrekt' ist wie sie das tun, weil sie ebenso wissen das das _nicht_ 'historisch korrekt' machbar ist!
SCA ist ein Mittelalterhobby, mit einem Anspruch der oft weit höher liegt als der in der 'Mittelalterszene', aber die SCA-ler wissen wo ihre Grenzen des Möglichen liegen, und überschreiten diese nicht!
(OK, oft genug könnte man sich bei der SCA wünschen dass sie zumindest bei den Klamotten oder den Crafts&Science weiter an die Grenzen des Möglichen gingen....)
Das Kampfsystem der SCA beinhaltet all das, was die 'Mittelalterszene' versucht sich krampfhaft neu zu erfinden!
SCA-Kampf ist sicher, ist realistischer, und es ist kein 'Tippitappi'....
OK, das alles mit Plaste und Co., aber die SCA hat noch nie behauptet es sei 'historisch', so wie sie es tut!!!!
Die SCA _weiss_ dass eine 'historische Kampfdarstellung' nicht möglich ist, und versucht das erst gar nicht!
Allerdings nähert sie sich dem Original weitaus mehr an als das die 'Mittelalterszene' in Bezug auf den Kampfstil jemals bereit ist zu tun!
Vor allem ist das viel ehrlicher zu sagen wir nähern uns an die Geschichte an, als zu behaupten eine 'historische Darstellung' zu machen, wenn's das einfach nicht ist!!!
genau da hängts, Joachim!
Mag sein, daß Du nichts anderes kennst und erlebt hast, als diese kaum choreografierten "Rumstehschlachten" à la FF und TB im eingezäunten Spielfeld mit hilflosem rumgestolpere. Klar ist sowas absoluter Dummfug!!!
Warst Du schon mal auf den vom A-Karteninitiator veranstalteten Gefechtsbiwaks in Holland oder den Trainingswochenenden diverser Gruppen oder den anderen Events, die sich -oft zeitlich auf eine Epoche festgelegt - um z.B. Führungstraining oder um Rüstwesen, Waffentechnik und so drehen?
Nein?
Hast Du das Pferdetraining in Brunssum mitgekriegt oder weisst Du vom Reiter/Fussoldaten-Trainingswochenende im kommenden Frühjahr?
Wenn ich jetzt die Schlagworte Truppenführung, Gefechtsfelderkundung, Umgehungen, Lösen vom Feind, Aufklärung, Auftragstaktik usw. bringe, klingt das zwar furchtbar modern, aber genau das wurde früher auch gemacht.
Und das sind nicht mal so ein, zwei Dutzend Hansels, wie auf den Veranstaltungs - oder besser Marktschlachten, sondern da gehn mal so Formationen von 20, 30, 50 und mehr Leuten ans Werk. In Brunnssum warens an die 100 Personen.
Jetzt mal unabhängig von der dargestellten Zeit rechne noch die Wiki-Events dazu, wo die Truppen tagelang inne Pampa unterwegs sind, oder die bei uns schon traditionellen Lager OHNE Zuschauer, auf denen einzelne Themen behandelt werden (nicht nur militärisches allerdings!).
Und selbst solche Zwitter-Veranstaltungen wie Herzberg haben ihren Weg gefunden. Selbst bei diesem an sich unerträglichen Zeitmischmasch gehts mehr um taktische Führung und das Erreichen des gesteckten Zieles, als ums blosse Kloppen.
Zangenbewegung, Umgehung, Seitenwechsel und Ermüdung.
Klar sind solche Sachen für den Zuschauer langweilig, bzw. er bekommt den Hintergrund nicht mit, aber das ist das Problem dessen, der sowas veranstaltet, nur am Rande.
Wenn ich daran denke, mit welche Akriebie sich Leute hinsetzen und an ihrer Ausrüstung stricken, sich den Kopf zerbrechen, wie sie ihre Darstellung möglichst exakt machen und echte Leistung bringen. Wouw.
All diese Leute dann mal so als dumpfe Flachstahldengler zu verunglimpfen und (jaja, ich weiss) sie wegen ihrer oft getragenen Protektoren zu verhetzen, das ist es, was mir nicht passt.
Abgesehen davon, daß die meisten Leute, die ich in dieser Richtung kenne, einen ebenso hohen Wert auf den zivilen Bereich legen wie auf den militärischen, und da sind Leinenzelte auch nix Neues mehr. Wir reden da über Unterstände, Laubhütten und Einquartierung. Belagerungen? Gibts öfters. Pferde? Ja, immer mehr! Boote? Schon probiert!
Klar sind die Gefechte (Schlachten ist nur wirklich das falsche Wort) immer unhistorisch, weil kein Blut fliesst, da habens die Leute aus der Schusswaffen-Ära wesentlich leichter.
Oder sind die Nappis und ACWs dumm und borniert, weil keiner mit Bauchdurchschuss sich im Gedärm auf dem Rasen wälzt? (Was mit Theatertechnik machbar wäre!). Naja, das erlaubt Ihr Euch auch nicht...sic...!
Aber das Mass der Annäherung ist eben gewachsen, und der Wille dazu.
Übrigens, es geht auch hier um die Erfahrung und ums Wachsen.
Aber all das bewegt sich eben ausserhalb der Märkte und Co.
Mal über den Tellerrand gucken...aber ich weiss, daß gerade das schwer ist. Genauso wie das Anerkennen anderer Wege und Leistungen. Und dieses Postings.
miles roma ! miles imperatore ! Euer Haduwolff
nur um es klarzustellen. Ich möchte die "Schlachten" nicht in Lehrvorführungen umwandeln, das überlasse ich lieber den Leuten, die sich auf soetwas spezialisiert haben!
Ich möchte sie nur näher(!) ans Vorbild rücken ,um sie nicht mehr so nach Bereitschaftspolizei gegen schwarzen Block aussehen zu lassen!!!
Dazu gehören Stellenweise wirklich nur Änderungen in einigen "Nuancen"!
So z.B. erlebte ich einen Herold ,der auf einem Turnier des 13ten Jhds(!) ausrief:" Ich übergebe das Kommando nun den Linecommandern!"
Ich bin zwar nicht so belesen ,wie so manch anderer hier, aber das klingt nicht wirklich orchinaal ????
Also ,lasst uns über solche Spitzen in der Sache reden und keine Grundsatzdiskussion über historisch oder nicht führen.
Da kommen wir ja doch nie auf einen gemeinsamen Nenner!
Seigneur Henri de Belleme
Irgendwie hat sich das Thema hier langsam erledigt,
da sich die Argumente immer wiederholen und keine Vorschläge mehr kommen.
Irgendwo um den Eintrag 20 rum war das hier noch eine Art Brainstorming.
Was mich verwundert, ist das die gleichen Leute, welche mit viel Selbstvertrauen und Durchhaltewillen viel im Hobby erreicht und vorgemacht haben, es für unmöglich halten, das sich was bessert?
Ich dachte von diesen Leuten hört man eher ein "Alles ist möglich!" oder "Es geht besser als jetzt"!
Außerdem verstehe ich nicht warum hier auch die Daseinsberichtigung einer Kampfdarstellung bestritten wird?
Sie hat genauso ihren Platz, wie das Handwerk oder ein Markt. Ziele sind hierbei genauso zu finden, oder werden genauso herbeigeredet.
Glaube ich den Geschichtsbüchern und der heutigen Presse, sind die Schlachten sogar am wichtigsten!
Was durchaus nicht meine Meinung ist.
Wo wir heute stehen ist wohl genug ermittelt worden!
Wo wir hin wollen wurde auch schon definiert.
Jetzt sagt doch mal wo es lang geht!
Bitte in kleinen Schritten die man gehen kann, ohne das wir "Helden" überfordert werden.
Ansonsten hat sich das hier totgelaufen. sascha.klauss.bei.t-online.de
Eintrag #53 vom 06. Aug. 2003 08:00 UhrJoachim Meinicke
nach oben / Zur Übersichtum was geht es denn vor allem, wirklich um die realistische Darstellung? - Glaub ich nicht
Ich kann Euch nur raten, laßt eine eurer sog. Schlachten mal in der Totalen von einer Filmkamera aufnehmen. Und wenn Euer Adrenalin nach der Schlacht verflogen ist, dann schaut Euch das ganze mal in aller Ruhe an. Das Ergebnis schwankt in der Regel zwischen unfreiwillig komisch und tot langweilig. So kommt ihr bei Zuschauern, geschweige denn beim von der Materie Vorbelasteten rüber. Heult jetzt nicht auf, tut es einfach mal!
Wollt Ihr eine realistische Schlachtdarstellung dann macht abgesprochene Sachen, wie wäre es z.B. mal ausnahmsweise mit Reenactment? Führt taktische Manöver durch, kommt weg von der reinen Klopperei, ja unterdruckt sie nach Möglichkeit ganz. Nur abgesprochene Sachen!
Setzt Pferde ein. Viele Pferde. Von mir aus auch Boote. Alternativ verlegt Euch auf reine Belagerungen.
Bleibt innerhalb einer Epoche (ich schmeiß mich vor Lachen weg, weil in jeder zweiten Schlacht Wikinger gegen Ritter kämpfen und man sich eher Gedanken macht, wie man die unterschiedlichen Rüstungsarten ausgleichen kann statt sich auf EINE Epoche zu einigen)
Dann und nur dann habt ihr die Chance, etwas halbwegs realistisches darzustellen.
Aber will der Großteil das wirklich???
NEIN, WILL ER NICHT.
Der Großteil will wie auch immer geartet auf Teufel komm raus kämpfen. Das ist das Primärziel! Nicht die realistische Kampfdarstellung, der Punkt kommt erst viel später.
Und genau deswegen wird sich NICHTS ändern, höchstens in Nuancen. Und da ist es dann auch scheißegal, ob mit oder ohne Gummisohle.
Was diskutiert ihr das eigentlich. Schlachtendarstellung ist nicht historisch weil das Ziel nicht vorhanden ist, soweit sieht das ja wohl jeder ein. Warum ihr eure Rüstung habt weiss ich nicht, bei mir weil's Teil der Rolle ist. Ob man nun zwecks Spass an der Freude sich mit dem Schwert balgt oder nicht, von aussen betrachtet sieht's nur wie Balgen aus, Punkt.
Bleibt nur die Frage ob ihr das Gefühl in Rüstung und Waffe der damaligen Verhältnisse nachempfinden wollt. Wenn ja, tragt Schutzkleidung der damaligen Zeit. Nicht mehr, nicht weniger.
Wenn nicht, dann tragt Kendorüstungen.
Getuntes Zeug, Gummisohlen, leichtere Waffen als damals, schwerere (warum auch immer), Protectoren oder wasauchimmer und ihr nix mehr von Gefühl für die Ausrüstung damals, aus.
Akzeptiert das was ihr tut, als das was es ist ,und schreibt nicht auf Teufel komm raus historisch drauf. Davon wirds nicht besser.
Is Spiel und Spass, is Sport meinetwegen.
Insofern könnt ihr nur regeln wie's lustig bleibt, und ob der Tatsache z.B. über Trefferarten und den Spielfluss behindernde Schutzgegenstände reden (wenn das Spiel davon lebt dass ich aufn Körper hauen darf und sonst nirgendwohin und genau der is von nem Riesenschild verdeckt, was bringt das?), aber mit dem Argument "is nicht historisch" braucht keiner zu winken. Wärs das nämlich würde man den Schildträger umrennen oder ihm die Rübe zu Brei schlagen.
Gruss, Esca
Also so langsam meine ich im falschen Film zu sein!
Wenn es ja nach der Meinung einiger VÖLLIG UNMÖGLICH zu sein scheint ,die Schlachten historischer durch zu ziehen ,warum mache ich mir dan seit über einen Jahrzehnt die Arbeit mit Rüstung etc....?????
Da wir uns ja eh nur noch Kloppen wollen, ohne jeden Bezug zur Geschichte, würde ich dann halt doch auf den Fundus des BGS oder ähnlicher Stellen ausweichen,was mein Bedürfniss nach Rüstung angeht!!!
Gab es bis jetzt nur den Begriff des "Gewandungssäufers" ,so muss dem Lexikon nun der Begriff des "Gewandungsschlägers" hinzugefügt werden!!!!
So viel müsste doch gar nicht geändert werden....
Man könnte so z.B. dem Treffer zum Exodus noch einen letzten "gespielten" Treffer folgen lassen,damit tödlich Getroffene auch sterben und nicht fluchend oder mosernd vom Felde schlendern........
Zum Thema "Rüstung"!
Früher wusste man ,das der der einem gegenüber stand das Ziel hatte Kebap aus einem zu machen.
Dies musste man damals mit Wucht und Zielgerichtet tun ,da selbst robuste Kleidung schon in der Lage war einem zu leichten Schlag/Stich viel von seiner beabsichtigten Wirkung zu nehmen!
Dies ist heute nicht mehr der Fall und Aufgrund des meist recht zügigen Fuchtelns mit leichten Stahl(!)-stücken, ist die Wahrscheinlichkeit einen Treffer auf "Sekundärziele" zu erhalten sehr gross.
Diese Trefferzonen zu schützen ist jedem selbst überlassen, sollte aber in der Zeit der leeren Säckel der Krankenkassen und zum Wohle der Volkswirtschaft nicht ausser Acht gelassen werden!
Zum Thema "grosse Schilde"
Hmmmm......
Ich selbst laufe mit einer mittelgrossen Burgtür umher,habe mir aber vorgenommen ,diese nur noch zur Belagerung zu verwenden und für den Kampf (Melee )
eine kleiner Variante zu benutzen, da ich gemerkt habe (Auaaa), das ein zu grosses Schild Headshots einfach immer wieder herausfordert!!
Weil... wo sollte man auch sonst noch treffen???
Ansonsten....
zum xten Mal, wir brauchen ehrlich mehr Play bei den Schlachten, wird sonst zu langweilig.
Und neien .... ich will kein Larp aus dem Ganzen machen....ich will nur ein bisschen mehr Sinn in dem Ganzen sehen....!
Damit kann ich leben mit Lutz, vorerst.
Wenn wir ein paar Schritte weiter sind warten die nächsten Hürden.
Mir schwebt da was mit Hologrammen als Gegner vor. Die können schon bluttriefend sterben. Ein Modus Rambo ist auch inbegriffen (für die Helden unter uns) Das Ganze ist aber erst so für 2025 geplant.
Ich denke mal das die Grenzen hierbei schon wo anders liegen, wie bei einer handwerklichen Darstellungen.
Aber auch innerhalb dieser engeren Grenzen läßt sich noch viel machen. sascha.klauss.bei.t-online.de
;O) so war's nich gemeint...
Ich meinte nur: 'kämpft' ruhig weiter, egal nach welchen Regeln und mit welchem Schutz auch immer,...nur nennt es nicht _'historische'_ Darstellung...
..denn es ist_werder_das_Eine_noch_das_Andere_!!!
Netter Versuch, es dem 'historischen' Vorbild anzunähern....
Von der 'Darstellung' her durchaus wünschenswert, jedoch in letzter Konsequenz gegen Moral und Recht!
Annähern mag möglich sein, aber eine gute 'historische Kampfdarstellung' wird's nur werden, wenn du genug Suizid-Kandidaten findest, die Gesetze brichst, und die Moral ausser Acht lässt... ;O)
Regeln, á la "A"-Karte werden es weiterhin ein mehr oder weniger gefährliches, durchaus unterhaltsames Spielchen, eben 'GruppenkuschelninBlech', sein lassen (und eben keine 'Darstellung')....
Bleibt die Frage ob eine realistisch/historisch dargestellte Schlacht spannend ist?
Schließlich ist eine Belagerung keine Sache von einer Show von 90 min!
Aber was ich will ist, wie schon geschrieben ein wenig mehr Realität.
Erkennbar leichte (die mit den Protektoren unter der Kleidung) und erkennbar schwere Truppen (die Kampfpanzer) im richtigen Verhältnis zu einander. Die richtigen Waffen, nicht nur Schwerter auf dem Platz, wenn diese das richtige Gewicht haben um so besser..
Kommandeure die sich um ihre Leute sorgen und sie nicht verheizen.
Ich will um etwas kämpfen und nicht nur prügeln bis keiner mehr steht!
Ein Regelsystem was mich schützt, aber auch nach was aussieht.
Dabei ist es mir egal, ob ich mit Freunden spiele oder auf einer "Bühne" stehe.
Ich denke das der Kampf sich inzwischen zu einem Sport entwickelt und etabliert hat.
(Was natürlich nicht heißen muss, das ihn jeder befürwortet.)
Also laßt uns daran arbeiten das er historischer wird!
Keine trögen freien Feldschlachten, die aufgrund der Trefferzonenregelung, dem Sicherheitsbedürfnis der Teilnehmer, den falsch ausgewogenen Waffen, der falschen Verteilung der Waffengattungen, und dem überproportional aufgeblasenen Ego vieler Kämpfer einfach im Gesamtbild nur lächerlich wirken.
Als Spiel unter Freunden isses fein, als hiostorische Darstellung schlichtweg Banane.
Gruß, Ivain
Wie soll ich mich wirksam vor Verletzungen im Schaukampf schützen, wenn die Dargestellte Rolle keine Rüstung aufweisen darf sondern allenfalls einen Minimalschutz, ohne das ich anschließend vollkommen unauthentisch in der Klinik liege bzw vollkommen "A" Tod auf dem Schlachtfeld?
Laut dem Allseits beliebten "A" Regelwerk (ironie)ist es für untere Schichten nicht gestattet eine Kettenpanzerung, Blechrüstung usw zu tragen. Wo ist also das Problem wenn ich Protektoren versteckt trage, die es mir ermöglichen meiner Familie nach einer "Feldschlacht" noch das Essen anschleppen zu können!
Ich weis ja nicht wie das für Deine Dargestellte zeit ist, nur meines Wissens hatte nicht jeder Fusskämpfer um 1066 die absolute Panzerung.
Was wollt ihr eigendlich? Authentische Schlachtdarstellung mit wenigen richtig geschützten und vielen gering bis gar nicht gepanzerten oder dem Unauthentischen wo jeder Teilnehmer sich in Kette, Blech und Gambi hüllt und das alles gleichzeitig trägt?
Meine Güte, ich glaube das noch nicht mal die von vielen so hoch gelobten Englischen Gruppen das so engstirnig sehen!
Viele Grüße >8o)
Hier überschneiden sich gerade die Diskussionen die auch in :
Thema: Wo liegen Eure Grenzen?
diskutiert werden.
Allgemeines zu den letzten Postings:
Zu leicht, zu schwer?! Stumpf, scharf?!
Haltet euch für die darstellung einfach ans Original, dann ergibt sich das Gewicht des Schwertes von selbst.
Scharf: nur für die Darstellung, also zum vorzeigen...
Stumpf: zum kloppen....
@Ivo
100% d'accord
@ Michael Rieck
;O) 100% Recht hast du...
@ Grimar:
Entschuldige, aber bin ich hier eine Bibliothek?! Entschuldige auch wenn das jetzt nicht so 'freundlich' klingt...
Ich recherchiere sehr viel was meine _eigene_ Darstellungszeit angeht, aber ich kann, will und werde dir nicht diese Verantwortung der Recherche abnehmen! FMA ist nun mal nicht meine Zeit (heißt: da hab ich keine Belege zu...), und im SMA ist das mit ausreichend Rüstungsbelegen kein wirkliches Problem!
Du beziehst dich damit übrigens auf mein Zitat von Sascha's Posting 31. Frag vielleicht mal bei sascha.klauss@gmx.de an....
Ich sprach von ganz allgemeinen Dingen, und nicht von zeitlich gebundenen Details wie FMA-, oder SMA-Rüstungen etc.
Copy&Paste:
Auch an dich die Bitte: _lern Lesen_!!!!!
P.S.: Amelie war so nett dir dazu Infos zukommen zu lassen
@ Tobias Wenzel (Toke vdB)
Ich rede nicht davon dass es nur 'Kampfpanzer' geben soll...
...entschuldige wenn ich nicht explizit dazu schrieb dass die 'historische' Verteilung der Rüstungen mit meiner Aussage gar keine Verbindung hat.
Es ging nicht drum ob es nur 'Kampfpanzer' gab, sondern darum, dass derjenige der sich heutzutage kloppen will, und Angst um seine Gesundheit, oder gar sein Leben hat, eben alles an Rüstung draufpacken soll was geht...
...war damals die Absicht sich zu schützen, sollte heut auch noch funktionieren...
Meine Rüstungs-Empfehlung hat weder was mit der damaligen Häufigkeit, noch mit irgendwelchen modernen Regelwerken, und auch nichts mit dem "[...] Belli ding" zu tun.
Copy&Paste:
Auch an dich die Bitte: _lern Lesen_!!!!! (OK, diesmal stand das zwischen den Zeilen... Nix für ungut ;O) )
@ Martin `(Wolf von Miroldes):
Jaja, die sogenannten ""A"-Debatten" in unzähligen Threads, momentan in :Thema: Wo liegen Eure Grenzen?... (s.o.)
Nur, die sind's noch nichtmal....
Es geht nämlich weniger drum ob's "A" ist, sondern drum ob's das ist was draufgeschrieben wird, auf's Etikett!
Hart gesagt:
Mach ich 'ne 'Kampfdarstellung', dann muß ich mich mit dem 'Darstellbaren' abfinden:
Das heißt, wenn ich eben einen ungerüsteten 'darstelle', muss ich mir darüber im Klaren sein dass ich _ungerüstet_ bin und da eben auch der Kampf 'dargestellt' wird, ich nach dem Gefecht vermutlich mindestens 4 Wochen im Krankenhaus liegen werde, oder mir prophylaktisch schon mal die 'Kiste' bestelle...
Oder ich mache eben 'GruppenkuschelninBlech', dann nenn ich's aber nicht nach dem was es nicht ist!
Das hat dann mit historischer Darstellung nix zu tun, denn Protektoren sind eben bestenfalls eine 20./21.Jh.-Darstellung!!!
..und 'Tippitappi' ist eben kein historischer Kampf, egal mit welchen Regeln....
@Heiko:
Wer eine 'Kampfdarstellung' als Ungerüsteter machen will....
...der sollte schon mal die Kiste bestellen....(s.o.)
"[...]Aber da solche Ausreden ja nicht zählen für eine überzeugende Darstellung, bleiben doch wieder nur Protektoren oder vorher eine verzichtserklärung (auf rechtliche Schritte und Schadenersatz) unterschreiben!"
_Nein_!!!
... was haben Protektoren mit einer historischen Darstellung zu tun?!?
Sie _sind_ modern, und daher keine Darstellung!
Ok, die Verzichtserklärung mag noch ein denkbarer, aber vor Gericht (wo der Fall _sicher_ landen wird!!!) kaum haltbarer, Punkt sein um eine realistische Darstellung zumindest im Ansatz zu legitimieren. Wo wir aber wieder bei dem Krankenhausaufenthalt, oder eben der 'Kiste' sind... D.h.: es wird die Grenze der Moral und der gültigen Gesetze vermutlich überschritten!
Die einzige Variante bei der eine 'Darstellung' mit Waffen denkbar ist, ist die auf den Kampf selbst zu verzichten!
Möglich in einer guten historischen Darstellung, mag nur ein gut geübter, choreographierter Zweikampfablauf incl. der Verzichtserklärung sein, aber selbst das ist ob des Risikos des dargestellten Realismusses vermutlich jenseits der Grenzen von Moral und Recht!
Aber wie sieht es dann mit jemandem aus der eine Darstellung wählt, die keine Rüstung zulässt? Ich dachte immer das es im MA nicht so viele Kettenhemden und Blech gab wie heute auf den Schlachtfeldern zu sehen ist.
Ergo müssen Leute an einer Schlacht teilnehmen die recht spartanisch gerüstet sind, um einen realistischen Anblick zu bieten, nur wer ist bereit solch ein Risiko einzugehenund sich nicht zumindest versteckt zu schützen?
Natürlich könnte ich ja einen Schwergepanzerten Fyrdkämpfer Darstellen und jedem sagen das es sich um Beutestücke handelt, oder Erbstücke sind. Aber da solche Ausreden ja nicht zählen für eine überzeugende Darstellung, bleiben doch wieder nur Protektoren oder vorher eine verzichtserklärung (auf rechtliche Schritte und Schadenersatz) unterschreiben!
Tatsächlich ist das ein heikles Thema!
Viele Grüße >8o)