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Eintrag #17 vom 24. Jan. 2004 14:00 UhrMirko Van Keeken Profil

nach oben / Zur ÜbersichtDie Torwache wird alt...

Hallo,
Ja, die Torwache wird alt. Seit August haben wir ein kleines Nachwuchsproblem und es kamen neue Leute dazu. Diese sind in der Tat nicht ordentlich gekleidet, aber auch sie abeiten daran, obwohl sie sonst mit dem Mittelalterhobby nichts zu tun haben. Letzte Woche hatten sie bereits Bruche und Beinlinge genäht.
Aber ein guter Teil steht in guten Schuhen, Bruche, Beinlingen, Gugel, Hanf- oder Leinenuntertunika und Wolloberkleid da. So einiges davon wurde mit der Hand genäht.

Der Stundenlohn der Wache hat sich dadurch leider nicht geändert. Aber scheinbar werden diese Arbeiten von Touristen auch nicht registriert.
Viele Grüße, Mirko

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Eintrag #16 vom 19. Jan. 2004 13:08 UhrJens Börner Profil

nach oben / Zur ÜbersichtZu Martin:

Du hast Recht, es geht.
So getan historische Zeitreise 2003.
Es gibt einige Auswahlkriterien, mit denen selbst ein unbedarftest Auge ein 90% Auswahl treffen kann; wie gut man das umsetzt, is freilich die andere Frage.
Wer mag, kann die Eintrittsermässigungs-Definition (tolles Wort, *g*) hier nachlesen:
www.historische-zeitreise.de/pdf/def_eintritt.pdf
Gruss, Esca

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Eintrag #15 vom 19. Jan. 2004 02:45 UhrRoland Schulz Email

nach oben / Zur Übersicht@ Beitrag 12 von Mirko

Hallo Mirko,

ich schließe mich da mal meiner Vorrednerin Myriam an, denn mit ihr und ein paar anderen bin auch ich kurz vor Weihnachten vor Ort gewesen.

"Diesen Job leistet die Wache bei jedem Wetter und in recht guten Klamotten, damit das Auge auch was davon hat." (Zitat Posting 12)

Daß die Wache den Job bei jedem Wetter leistet finde ich ehrlich gut, allerdings hab ich die recht gute Klamotte (Papphelme, Knobelbecher, Springerstiefel, Jogginghosen, BW-Koppel, Pannesamt und Plastikstoffe..etc) leider nicht gesehen, schade.
Wo waren denn die Wachen die DU meintest? ;-)


Gruß,
Will

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Eintrag #14 vom 18. Jan. 2004 21:15 UhrMartin Heidenreich Profil

nach oben / Zur ÜbersichtKapier ich net...

Salve,

die Diskussion geht wieder in die Richtung, dass es doch uuuuuunmöglich ist, sauber zwischen guter und schlechter Gewandung zu trennen, um daran den Eintrittspreis fest zu machen. Hatten wir schon oft. Und wie immer frage ich: WARUM DENN IN GOTTES NAMEN?

Bei Schlachten funktionierts doch auch: MAch ich eine Trefferregelung nach Rüstungspunkten brauch ich mich weder zu wundern noch zu beschweren, dass mir völlig ungerüstet nur ein Treffer zugebilligt wird.

Warum muss ich mich also wundern, wenn ich als Horntragender Omigardinenschottenrock nicht als Ritter (oder was auch immer ich mir zusammenphantasiere) gelte? Warum ist es des weiteren Ach so schwer, einem solchen an der Kasse ins Gesicht zu sagen, dass er mit dieser Ausrüstung doch bitte wenn nicht schon nach Hause gehen, so doch wenigstens den vollen Preis Zahlen soll? Wir wissen doch genau worum´s geht: bei weitem nicht darum, dass wir nur noch Leute reinlassen, die einen 50-Seitigen Nachweiskatalog für Ihre Klamotte mit sich rumschleppen und allen übrigen eine Nase drehen und sie 200 € zahlen lassen.

Wenn meine Umhängetasche nicht unbedingt nach Mannesse o.ä. belegt ist oder ob ich mit Fledermausflügeln, spitzen Ohren und Conanstreitaxt (jaja, es gab damals nämlich Fledermäuse, Ohren und Äxte) aufschlage, ist doch wohl ein deutlicher Unterschied, nach dem sich ein Preisgefüge darstellen lässt..... und wem´s nicht gefällt, der mag halt zu hause bleiben, denn beschweren werden sich als allererstes die, die sich eine Gardine um die Hüfte wickeln, die alten Bundilatschen zusammenschnüren und in ein Trinkhorn samt Gürtelaufhängung Marke "Hägar" investieren, nicht die, die in jahrelanger Mühe sich Belege rauskramen und mit der Hand originalgetreue Klamotte nähen. Erstere können dann nämlich gaaaaaar nicht verstehen, wieso ihre "Fünf-Minuten-Gewandung" nicht honoriert wird!

Wie wir unten schon gesehen haben, geht es nicht darum, am Eintritt Millionen einsparen oder die Burg um Gelder zu deren Restaurierung betrügen zu wollen, ganz im Gegenteil wollen die meisten durch gute Gewandung das Bild bereichern. Doch wenn jenen dann durch die schon genannten Zustände ein großes "F*** YOU!" ins Gesicht geblasen wird dann reagieren sie eben auf das blöde Marktsprech "Zeigt mir Euer Sigulum!" der Wachen unter Umständen etwas unwirsch.

Und hier liegt das Problem: Leute, die zum ersten Mal auf die Burg kommen, wissen nicht, worauf sie sich einlassen, wissen aber umso mehr, dass es auch anders geht....

Gruß
Wolf von Miroldes

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Eintrag #13 vom 18. Jan. 2004 16:21 UhrKlaus Oechsler Profil

nach oben / Zur ÜbersichtZustimmung

@Mirko
Ich muss dir wirklich zustimmen. Unter dem Aspekt der Restaurierung der sehr schönen Burganlage gewinnt der Kommerzielle Charakter der Veranstaltungen ein anderes Gesicht. Es ist dann durchaus wünschenswert, dass dies so beibehalten wird.
Ich muß dir auch in Punkto "Ermäßigung für Gewandete" recht geben. Es ist für die Leute an den Kassenständen bei den meist vorhandenen Schlangen Einlassbegehrender unmöglich, Gewandungen in "Akzeptabel" und "Unmöglich" zu kategorisieren. Außerdem müßte dann tatsächlich eine "Gewandordnung für gewandete Besucher" vor Ort ausgeschrieben werden, und das würde den kommerziellen Absichten entgegenwirken.
Ich wußte außerdem bisher nicht, dass eine Lagerordnung vorhanden ist. Es wäre doch durchaus erstrebenswert, diese mal Umzusetzen. Ich bin der Meinung, die meisten Aktiven, auch wenn sie schon Jahre an den Lagern oder als Händler teilnehmen, werden sich an eine solche Lagerordnung gewöhnen. Sicher wird es am Anfang Gemurre geben, doch auch auf anderen Märkten wurde so ein Wandel schließlich akzeptiert und letztendlich wurde auch erkannt, dass sich dadurch die Qualität (ob Kommerzieller Markt oder nicht)entscheidend verbessert hat (bestes Beispiel: Zeitreise auf der Burg Rabenstein in der fränkischen Schweiz).
Ich lese aus deinem Eintrag heraus, dass du an den Veranstaltungen aktiv beteiligt warst. Vieleicht besteht ja die Möglichkeit, mal mit dem Veranstalter, Herrn Schwandt, über eine Einführung der Lagerordnung zu diskutieren. Falls du hierzu Lust haben solltest, mail mir doch einfach mal.
Niklaus von Hohestette, Kriegsknechte Skt. Michael AD 1322

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Eintrag #12 vom 18. Jan. 2004 14:20 UhrMirko Van Keeken Profil

nach oben / Zur ÜbersichtDie Wache ist zickig???

Hallo Uli,

die Torwache Ronneburg hat mehrere Aufgaben:
1. Stempel kontrollieren. Das ist nervig, weil es drei Kontrollpunkte gibt. Das liegt daran, das Restaurantbesucher kostenlos ins Resaurant gehen können. Aber manche Leute biegen dann auch gerne mal ab oder machen einen Verdauungsspaziergang über den Markt. Dies zu dulden wäre ungerecht denen gegenüber, die Eintritt bezahlt haben.
2. Aufpassen, dass keiner den Eintritt prellt.
3. Den Besuchern Auskünfte über das Geschehen liefern.
4. Kleine Kinder oder deren Eltern suchen.

Diesen Job leistet die Wache bei jedem Wetter und in recht guten Klamotten, damit das Auge auch was davon hat. Viele Besucher schätzen die Wache und vermissen schon mal den einen, wenn er mal nicht Dienst hat. Reich geworden ist aber noch keiner von denen.
Wahrscheinlich nervt es Dich, dass auch "Gewandete" oft ihren Stempel zeigen müssen. Dazu ein paar Fakten: ERs ist der Wache nicht möglich, alle Teilnehmer des Lagers zu kennen. Scheinbar schlafen Dutzende Teilnehmer in ein oder zwei Zelten, denn man hört so oft: Ich gehöre zu dem Lager soundso (aber einen Lagerverantwortlichen können diese oft nicht nennen). Da die Gruppen da oft jede Mitarbeit verneinen, müssen eben alle kontrolliert werden. Bei des Marktständen ist das auch so: Nachbarn, Freunde und Arbeitskollegen werden eben schnall mal zu Helfern gemacht, damit sie kostenlos auf den Markt kommen können. Gegen solche "Zechpreller" richtet sich auch die Wache. Dabei muss sie sich schon manche derben Beleidigungen anhören.
Wer aber nett zu der Wache ist, vielleicht mal einen Plausch hält, ist schnell bei den Diensthabenden bekannt und muss kaum noch den Stempel zeigen, wenn er es einmal getan hat. Leider wechseln die Wachhabenden aber auch hin und wieder, weil das ihre Freizeit ist. Wer stellt sich bei Regen, Schnee oder praller Sonne acht Stunden hin und betrachtet fremder Leut Hände?
Die Wiedererkennung: Da sich die Stempel meist auf den Händen befinden, schaut die Wache auch genau auf diese. Erst beim Blick ins Gesicht erkennt man ein bekanntes Gesicht wieder. Denke auch mal daran, wenn du mit solchen Beleidigungen agierst.

Als ich noch bei der Torwache war, hatte ich oft ein freundliches Gesicht und fühlte mich nicht zickig, aber meine Aufgaben wollte ich schon wahrnehmen, weil ich hinter diesen stehe. Seit dieser Zeit sehe ich andere Torwachen mit anderen Augen. Stell dich einfach mal zwei oder drei Stunden dazu, dann weisst du, wovon ich rede.

Achso: Manche Leute werden von mir schwerzhaft "alter ronneburger Adel" genannt. Das sind Leute, die mir dann immer sagen: "Ich bin schon immer und ewig hier. Früher war das aber anders und besser und sowieso." Dazu kann ich aber nur sagen: "Heute ist es so und ob das besser ist oder nicht liegt im Auge des Betrachters."
Vieles könnte sich auf der Ronneburg verbessern, wenn es eine Zusammenarbeit und einheitliche Regeln gäbe. Z.B. eine gute Lagerordnung. Die liegt der Ronneburg vor, wird aber nicht eingeführt, weil es ja alten Traditionen widerspricht und manche Lager und Stände da nicht mitmachen würden.
Viele Grüße, Mirko

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Eintrag #11 vom 18. Jan. 2004 13:59 UhrMirko Van Keeken Profil

nach oben / Zur ÜbersichtIch kann es nicht mehr hören...

Hallo,
seit Jahren geht das nun schon so: Leute fahren auf die Ronneburg und wundern sich darüber, dass es dort (fast) nur ums Geld geht und wundern sich dann auch noch oder sie verbreitet ihre bereits bekannten Ansichten über "die gute alte Ronneburg damals".

Ja, die meisten Veranstaltungen der Ronneburg sind kommerziell, aber dafür wird das Geld dann auch wieder in die Burg gesteckt (man denke nur an den neugemachten Erker oder den Hof). Es ist doch ein gutes Recht des Besitzers, aus seinem Besitz Geld zu machen. So gesehen ist das Konzept der Ronneburg auch erfolgreich, da ja auch jedes mal viele Besucher ihren Eintritt bezahlen und damit die Baumaßnahmen unterstützen. Würden die Veranstalter ihr Konzept ändern, kämen sie in die Gefahr eines finanziellen Mißerfolges. Keiner sagt, daß die Veranstaltungen irgendeinem historischen Bild gleichkommen. Es sind Märkte wie überall in ganz Deutschland; mit Bratwürsten und allem Pipapo, den manche Familien für ihren Wochenendausflug brauchen. Und das ist die Zielgruppe, nicht die Aktiven, die ihr wenig Geld in einzelne Ausrüstungsgegenstände stecken.

Früher war die Ronneburg besser?
Ich bin seit Jahren regelmäßg dort gewesen und habe sie unverändert vorgefunden. Daß manche Merktbeschicker nicht mehr hinfahren kann in der Tat am Onlinehandel liegen. Manche Tschechen haben nun auch gemerkt, dass viele deutsche Aktive zu ihnen fahren, um sich ihre Schwerter zu kaufen - sie müssen den weiten Weg nicht mehr machen.

Gewandete bekommen kaum eine Ermäßigung?
NUn, in meinen Augen ist es kein Problem, für einen Markt mehrere Euro zu bezahlen, wenn ich weiss, dass das Geld nicht in irgendwelche Privattaschen fließt. Gehe ich ins Kino, bezahle ich bis zu 8 Euro für zwei Stunden Unterhaltung. Auf einem Markt kann ich den ganzen Tag unterhalten werden. Die Veranstalter werden da wohl auch irgendwelchen wirtschaftlichen Denkmustern unterliegen, aber da kenne ich mich nicht aus. Ein Denkanstoss: Wer fährt denn zum "mittelalterlichen Spektakulum" nach Lich? Da zahlt man 8 Euro für den Markt, weitere 8 für das Turnier, sieht grottenschlechte Stände und "mittelaltergruppen" und es wird keine schöne Burg restauriert. Nur mal so als Vergleich! Auch da müssen Gewandete vollen Eintritt leisten. Wenn man aber mal schaut, WAS da alles als gewandet auf die Ronneburg kommen will, wundert man sich schon. Die Frau an der Kasse kann also entweder mit jedem einzelnen über die Qualität seiner Kleidung diskutieren oder einen Einheitspreis schaffen. Ich möchte die Reaktion der Besucherschlange vor der Kasse sehen, wenn die ersten diskutieren wollen.

Aber es gibt ja auch die Ausnahmen:
Manche Veranstaltungen auf der Ronneburg sind richtig gut. Von den Tanzwochenenden höre ich viel Positives und von den "Darstellungen mittelalterlichen Lebens", die dreimal im Jahr stattfinden und von Aktiven durchgeführt werden. Aber über solche Erfahrungen wird hier kaum geredet... schade eigentlich.
Viele Grüße, Mirko

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Eintrag #10 vom 23. Dez. 2003 13:50 UhrUli Gasper Profil

nach oben / Zur ÜbersichtKonsequent sein...

Moin!


Die Ronneburg war schon immer kommerziell.

Früher war das auch gut so, denn auf dem Mittelalter Supermarkt konnte man sich mit so ziemlich allem eindecken, was man so brauchte. Da waren bis zu 4 Schmiede dort, Lutel mit einem Riesen Stand (dort konnte man Sachen bestellen und bekam sie beim nächsten Markt ausgehändigt), Es gab eigentlich alles für den MA Hobbyisten, Larpie und historisch oder historisierend Interessierten.


Soweit mir bekannt ist, gibt es nur noch wenige MA Stände auf der Ronneburg. Woran das liegt kann ich nur mutmaßen, mir ist jedoch zu Ohren gekommen, das es wohl zu einigen Querelen zwischen MA Aktivisten und der Burgverwaltung gekommen ist. Warum Luel da nicht mehr aufbaut weiß ich nicht, vielleicht ist für die Tschechen der Online Shop praktischer.


Teuer war der Eintritt früher auch schon, die Wachleute waren zickig und der Service für die Lagernden war mäßig bis miserabel.

Nachdem sich der Markt für mich zum Einkaufen nicht mehr lohnt, habe ich für mich beschlossen, die Ronneburg nicht mehr zu besuchen.
Weihnachtsmärkte mit kalten Füßen, Musikberieselung, Glühwein und Pommesbude kann ich auch zu Hause haben, da machts auch Spaß und kostet keinen Eintritt.



Mit den besten Wünschen für Besitzer, Betreiber und Verwalter der Ronneburg, auf das Ihnen im neuen Jahr Einsich gewahr werde...
Gruß, Uli

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Eintrag #9 vom 23. Dez. 2003 13:22 UhrMyriam Gateault Email

nach oben / Zur ÜbersichtOh Graus!

Also vom Papphelm bis zum Hornamgürtelträgermitschottenrock ist auf dieser Burg alles zu finden. Wirklich schade, daß eine so schön ausgebaute Burg nicht für wirklich interessante Veranstaltungen und entsprechende Hobbyisten zur Verfügung gestellten wird.

Schade auch, daß Gewandete in großen Gruppen 50 Cent Rabatt bekommen. Die kann ich mir dann auch schencken. Vom Weinachtsmarkt einer Burg hatte ich mir mehr vorgestellt.

Solche Veranstaltungen sind wirklich ein Paradebeispiel für falsche Veranstalter, die kein Fünkchen Interesse an guten und interessanten Termine haben....

Gruß Myriam d. L.

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Eintrag #8 vom 07. Okt. 2003 19:31 UhrFrank Six Profil

nach oben / Zur ÜbersichtDer Grund

Das ist der Grund warum ich so selten auf der Burg bin, als Gewandeter kommt man bei anderen Events entweder umsonst oder zum halben Preis rein, das Plastikbillighändlergeramsch zieht mich auch nicht auf die Burg...

Lediglich zum Essen und Trinken kann man zur Burg kommen und dann den herrlichen Ausblick von und über die Burg zu genießen.
Und weil die Entfernung zur Burg nicht soooo groß ist...

Ansonsten geb ich meinen Vorrednern recht, die Ronneburg ist zu 90% Komerziell ausgerichtet, leider fallen darunter nicht die Hobbyisten, die das Mittelalter leben.

Und eine Erfahrung die ich mir von der Ronneburg behalten habe, komme niemals ohne Gewandung, weil der unterschied ist wirklich spürbar, jeder hält einen für den nächsten Turidepp der abgezockt werden kann...
Thorgrimm Firesbrunst

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Eintrag #7 vom 07. Okt. 2003 00:05 UhrKlaus Oechsler Profil

nach oben / Zur ÜbersichtWir haben es getan....

Ja.Wir waren tatsächlich als Lagergruppe am letzten WE (03.-05.10) auf der Ronneburg.
Was soll ich sagen? Dieser Markt hätte ob seiner wunderschönen Lage und der wirklich interessanten Burg durchaus Potential.
Doch habe ich den Eindruck gewonnen, dass dem Veranstalter hierzu die Ambitionen fehlen. Hier wird ausschließlich auf Komerzialität gesetzt.Dies fängt beim Eintritt von 8,-€ an (7,-€ für "Gewandete", wobei Schnürhemd u.Lederhose wohl als Gewandung gezählt wird) und setzt sich bei den meisten Händlern fort. Wie hier schon bemerkt wurde, gibt es wenige Stände, welche nicht den üblichen Müll verscheuern, aber für das Publikum (Komerzialität) scheints zu taugen.

Auch entstand bei uns der Eindruck, dass der Veranstalter an einer richtigen Betreuung der lagernden Gruppen eher weniger interessiert scheint. So mußten wir z.B. bei unserer Ankunft am Donnerstag erstmal ca. 1 Stunde nach dem Hauptverantwortlichen suchen (wirklich niemand fühlte sich so recht für uns zuständig) um einen Lagerplatz zugewiesen zu bekommen. Mit Brennholz sah es auch sehr mau aus, obwohl uns im Vorfeld versichert wurde, dass hiervon genügend für alle vorhanden sei, ganz zu Schweigen von Stroh in trockener Form. All diese anfänglichen Widrigkeiten konnten aber unsere gute Laune nicht allzusehr dämpfen. Als dann der Veranstalter bei seiner übrigens einzigen Runde durch das fertige Lager jedoch bei einem unserer Zelte die Authentizität bezweifelte und uns nahelegte, dieses wieder abzubauen, begann ich doch am historischen Hintergrundwissen des Veranstalters leicht zu zweifeln, noch dazu in unmittelbarer Nähe ein handelsüblicher Gartenpavillion stand, welcher nicht seinen Anstoß erregte (abgesehen davon standen auf dem Lagerplatz zwei wirklich überhaupt nicht mittelalterliche Kothen, welche ebenfalls geduldet wurden).
Auf der positiven Seite ist für uns zu vermerken, dass wir viele nette Leute kennengelernt haben (Gruß an die Skjalborg-Sippe) und durch die fehlende Einbindung seitens des Veranstalters einen geruhsamen Jahreabschlußmarkt erlebt haben.


Ach ja: Leute, wenn ihr schon eine freie Feldschlacht veranstalten müßt, dann schmeißt diese wiederlichen Superhelden raus, die nicht mal beim fünften ordentlichen Treffer zu Boden gehen. Das hat sogar das Publikum bemerkt und dass ist äußerst peinlich.
Außerdem wäre es für einige der Schwertschwingenden Akteure dringend angeraten, ein Schaukampseminar (welche wohl auch auf der Ronneburg angeboten werden) zu besuchen, da deren unkontrolliertes "Gefuchtel" durchaus mal ins Auge (im bildlichen Sinne) gehen kann.

Nun gehabt euch wohl
Niclaus, Herr von Hohestette, Söldnergilde Skt. Michael

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Eintrag #6 vom 19. Aug. 2003 12:06 UhrAmeli Ganz Profil

nach oben / Zur Übersicht"Mittelalterliche Tänze"?

Hallo Holger,

genau deshalb betonen wir immer, daß wir historische Tänze bieten ("Tänze aus Alter Zeit" ist unser Motto). Unsere Tanzkurse fanden räumlich auf der Ronneburg statt, aber immer außerhalb der übrigen Veranstaltungen.

Wer "mittelalterliche" Tanzbeschreibungen und Choreographien hat, immer her damit ;-).

Gruß von Pas de Danse
Ameli / Elisabeth von Tannenberg

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Eintrag #5 vom 18. Aug. 2003 18:23 UhrAnnette Imort Profil

nach oben / Zur ÜbersichtEIne Frage der Veranstaltung

Gut, über sog. "Spektakel" und das Grauen drumrum braucht man kein Wort zu verlieren...
Allerdings findet auf der Ronneburg (bisher 3x pro Jahr, als nächstes am 1. WE im November) eine "Darstellung mittelalterlichen Lebens" statt. D. h., es wird entsprechend dem 13. Jhd. gekocht, diverses Handwerk vorgeführt, Bogen- und Armbrustschießen vorgeführt etc. Die beteiligten Gruppen geben sich mit einer authentischen Darstellung große Mühe, und das Ergebnis braucht sich meiner Meinung nach nicht zu verstecken. Okay, es gibt keine Verkaufsstände, keine "Ritterturniere" und ähnlich Spektakuläres, sondern "nur" MA-Alltagsleben, aber dafür kostet es auch nur den normalen Museums-Eintrittspreis, der dem Erhalt der Burg zugute kommt. Und das kann man sich durchaus mal antun - gerade (aber nicht nur!) für Kinder ist das oft interessanter, weil man nicht mit den gängigen (Hollywood-)Vorstellungen von Mittelalter zugeschüttet wird.
Annette

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Eintrag #4 vom 18. Aug. 2003 16:26 UhrMartin H Email

nach oben / Zur ÜbersichtEine gute Frage....

Moin,

Frag doch einfach mal den Förderverein der Ronneburg warum bei horrenden Eintrittsgeldern (auch für Gewandete, denn wenn man 17 statt 18 EUR zahlt, dann fühlt man sich nicht sonderlich gebauchpinselt...) die Qualität der Stände und des Marktes kontinuierlich abnehmen.

Bei der Gelegenheit kannst Du das auf 98% aller Märkte ausweiten und die Debatte über Marktqalität neu auflegen (vol.243).

Denn: Ob man nun einen ganzen Stundenlohn oder mehr dafür verbraten muß, um sich von Gewandvergewaltigern und Ritterbratwurstverkäufern einen auf Marktsprech über das Mittelalter aufs Ohr drücken zu lassen, oder nicht.... ist jedem selbst.... und so...

Aber ärgerlich ist es schon, denn wie bereits erwähnt, die Burg ist toll!

Gruß
Wolf von Miroldes

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Eintrag #3 vom 18. Aug. 2003 14:36 UhrHannah Gritsch Profil

nach oben / Zur Übersichthmhm

jo, das hab ich mir schon gedacht. warum geht die ronneburg mit den vorraussetzungen so den bach runter was veranstaltungen betrifft?

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Eintrag #2 vom 16. Aug. 2003 14:28 UhrHolger Rinke Profil

nach oben / Zur ÜbersichtNunja ...

Kann jetzt nur von meinem letzten Besuch auf der Ronneburg berichten - war aber nur das Pfingsturnier (wo wir das namensgebende Spekatel recht bewußt gemieden haben :) )

Um es kurz zu machen - wenn Du eine authentische Darstellung erwartest - bleibt zu Hause. Ronneburg ist das, was man hier sicherlich als Gromi-Land bezeichnen würde.

Wenn Du an den Ständen etwas anderes erwartest als den üblichen Krempel, den es auf jedem anderen Markt auch gibt - bleibt zu Hause (mir sind nur ein Ledermacher, ein Waffen- und Rüstkrämer und ein Kräutersammler (dieser mal tatsächlich mit ungewöhnlicher Ware, die ich nicht in jedem Kaufhaus bekomme) aufgefallen) - vom Gewandstand habe sogar ich mich ob der Ware mit Grausen abgewendet - und als man dortens sich dann über meine Beinlinge wunderte ("Was ist das denn?"), mußte ich erstmal einen trinken gehen ;)

Für uns - die wir aus der Düsseldorfer Gegend kommen und dort Bekannte besucht haben, war es mal tatsächlich interessant, andere Gaukler und Musiker zu sehen, als das hier "übliche Dutzend", die Anlage war auch recht nett und so hatten wir insgesamt einen vergnüglichen Tag, der uns nur durch eine etwas eigenwillige Gruppe mit "mittelalterlichem Tanz" (nein, es war nicht Pas de Danse) etwas verdorben wurde, die sich als Volkstanzgruppe aus dem slawischen Raum entpuppte :) ... nunja, wem´s gefällt.

Wir sind aber auch eher ambitioniertes Gromi-Geschmeiss, in sofern mag meine Meinung da nicht viel hergeben ;)

Holger

ÜS: Und ach ja, Jungs, die ihr dort im Schottenrock herumliefet und zu einem Zelte nahe des Turnierplatzes gehörtet - falls Ihr das hier lesen solltet - tragt ruhig den Schottenrock, aber bitte, bitte, BITTE laßt die Schwerter liegen, die Dinger können arg weh tun, wenn man damit so rumhampelt wie Ihr ;)

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Eintrag #1 vom 16. Aug. 2003 00:26 UhrHannah Gritsch Profil

nach oben / Zur ÜbersichtRonneburg heute

ich habe die beiträge über die ronneburg märkte etc gelesen udn war zutiefst erschrocken, denn ich hätte nie gedacht das es mit der ronneburg so übel aussieht! Aber diese berichte wurden vor 2-3 jahren geschrieben und ich fragte mich wie es denn heute um die verantaltungen auf der Burg aussieht! Denn wir wollen bald auf das burgfestspiel als gewandtete, aber ehrlich gesagt befürchte ich dass sich das alles gar nicht lohnen könnte und die ronneburg ein reinfall wird. also wie siehts heute doirt aus? bessere Orga? mehr stände?
im internet konnte ich auch keine berichte finden.

vielen dank
hannah

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