wie einige von Euch schon mitbekommen haben, wird Goedendag das vierte 14. Jahrhundert-Treffen in der Midlicher Mühle in der Nähe von Dorsten (Nördlich des Ruhrgebietes) veranstalten. Dies wird das letzte Treffen im jährlichen Rhythmus sein, wir haben beschlossen, von jetzt an alle zwei Jahre das Treffen zu veranstalten, da wir unseren Standard nicht runter fahren wollen, jedoch wissen, dass ein jährliches Treffen für viele bei den augenblicklichen Preisen zu teuer wird. Das heißt, das nächste Treffen wird dann wieder 2010 sein.
Der Termin wird der 22. - 24. Februar 2007 sein. Ab 19.00 am Freitag können wir rein, die Abreise sollte bis 14.00 Uhr am Sonntag geschehen.
Ziel der Veranstaltung ist es wie immer sich kennen zu lernen oder wieder zu treffen, zu Diskutieren und natürlich auch zu Feiern. Wir wollen möglichst viele Interessenten an einer anspruchsvollen Darstellung des 14. Jhdt. zusammen zu bekommen, wobei Darsteller des Zeitraums von 1320 - 1420 und natürlich auch Interessierte aus anderen Zeiten eingeladen sind. In diese Zeitrahmen passende Kostüme werden keine Voraussetzung sein, gegebenenfalls können unter Umständen auf Wunsch bei kleineren Mengen Leihklamotten organisiert werden. Für das allgemeine Feeling werden wir - sofern vorhanden - den Samstag über den Tag in Klamotte verbringen. Zu den restlichen Zeiten kann man, muss aber nicht ;-)
Wir haben den ganzen Samstag über Zeit für Vorträge und Diskussionsrunden. Da der Wunsch bestand etwas mehr Raum zwischen den Vorträgenzu lassen, so möchte ich Vortragende bitten, diese nicht länger als eine halbe Stunde dauern zu lassen - gegebenenfalls kann zum Ende auch eine längere Diskussionsrunde eingeplant werden. Wie die letzten male sollen die Abende zum "Sozialisieren" verwendet werden. Vortragsgeräte wie Overheadprojektoren, Beamer etc. können gegebenenfalls organisiert werden. Platz bietet die Mühle optimistischerweise für etwa 45 Personen. Wie immer wäre es speziell am Samstag Abend nach dem Essen schön, wenn die Küchencrew durch Mithilfe beim Aufräumen entlastet werden könnte. Für das Essen - ein mehrgängiges Bankett - wäre es schön, wenn historisches Geschirr mitgebracht werden könnte. Gerade historische Beleuchtung würde zur Stimmung beitragen.
Anmeldeschluss wird der 18. Januar 2008 sein (dann müsste das Geld sich auf meinem Konto befinden). Doch für die allgemeine Planung wäre es mir lieb, wenn bis Mitte Dezember schon genug Anmeldungen da wären, damit sich das Event lohnt. Nach einer Mail zu mir (info@goedendag.de), werde ich die Bankverbindung und die Wegbeschreibung zurücksenden. Es wäre mir lieb und wichtig, wenn Ihr auch 14. Jhdt.-Gruppen und Darsteller benachrichtigen könntet, die sich nicht in Tempus-Vivit oder in der 14. Jhdt. Liste bewegen.
Auch dieses mal werden sich die Kosten pro Person auf 70 Euro belaufen. Kinder können günstiger oder umsonst rein (je nach Alter ;). Enthalten sind die Unterbringung für zwei Nächte in jugendherbergsähnlichen Schlafsälen und die Komplettverpflegung im Goedendag-Standard. Es muss Bettzeug (nicht nur Bettbezüge)/Schlafsäcke o.ä. mitgebracht werden. Weiterhin werden wir für Freitag Abend eine Kleinigkeit zu Essen vorbereiten, Samstag Frühstück, eine Suppe o.ä. zu Mittag und abends ein mehrgängiges Abendessen und sonntags ein Frühstück. Getränke werden wir wieder tavernenmäßig zur Verfügung stellen. Bitte sagt frühzeitig bescheid, ob es Unverträglichkeiten, Allergien oder ähnliches gibt oder Ihr Vegetarier seid und ob Kleinkinder mtikommen. Wir sind durchaus flexibel genug, nicht zu ausgefallene Wünsche zu berücksichtigen.
Ich würde mich freuen, eine möglichst große Resonanz zu bekommen und neben den Bekannten Gesichtern auch wieder neue zu begrüßen. Sagt bitte frühzeitig bescheid, damit wir uns entsprechend einrichten können und sendet mir Eure Kontaktdaten. Ich würde mich freuen, Vorschläge und Angebote für Vorträge und Diskussionsrunden zu bekommen. Wie auch zuvor, kann ich gerne als Diskussionsleiter fungieren.
Nach dem gelungenen ersten Teil der "Minden Triologie", der im vergangenen Juni
im Fort C stattfand und dessen Schwerpunkt hauptsächlich auf dem militärhistorischen Bereich lag, ist es im kommenden Jahr der zivilhistorische Aspekt auf dem beim zweiten Teil das Hauptaugenmerk liegt.
Termin ist der 16. und 17. August 2008
(Das Wochenende NACH der Zeitreise in Fulda)
Unser erklärtes Ziel ist es hierbei, drei Straßen- und Gassenzüge sowie eine Grünfläche der "Oberen Altstadt" Mindens in das Jahr 1758 zurückzuversetzen. Neben einem, von uns angestrebten, möglichst bunten Straßenleben, steht uns desweiteren das wunderschöne, spätgotische Hansehaus zur Verfügung, das wir zumindest im Erdgeschoß ebenfalls zurückversetzen und mit einem Haushalt beleben wollen.
Ein fester Planungsstab hat sich zusammengefunden, auch eine (vorläufige) Teilnehmerliste existiert bereits. Dennoch suchen wir weiter nach Händlern, Künstlern,
Darstellern und ganz besonders nach weiteren Handwerkern, die - in der entsprechenden Garderobe und Ausrüstung/Angebot (Mitte 18. Jhd. idealerweise sogar 1750er/60er Jahre)
- das Straßenbild beleben und zur Abrundung des Gesamtbildes beitragen.
Wer Interesse an einer Teilnahme als Händler, Künstler oder Handwerker
hat, ist herzlich eingeladen, sich bei uns zu melden.
In den nächsten Wochen wird die Homepage minden1759.de umgebaut und an das neue Veranstaltungsprofil angepasst werden, so das man dort regelmäßig die neusten Infos abgreifen kann.
Geplant sind neben
Straßentheateraufführungen im Stile der Commedia dell Arte auch Spielszenen und szenische Führungen durch den Bereich der Altstadt, sowie musikalische Auftrittte.
Anbei ein paar Impressionen von der o.g. Örtlichkeit:
Hallo,
das Gelände der Königspfalz Tilleda möchte auch 2008 wieder für Darsteller und Besucher gleichermaßen da sein. Aus verschiedenen Darstellergruppen hat sich ein Förderverein gebildet, der ein Programm zur Belebung erstellt hat www.tilleda.ottonenzeit.de/events/event.html
Ein paar Information zum Kaiserlager 2008 gibt es auch schon mit der Möglichkeit, sich dafür oder einen anderen Termin anzumelden: www.tilleda.ottonenzeit.de/kl08/kl08.html
Ich würde mich freuen, wieder einige von Euch dort begrüßen zu können. Selbst woanders hin zu fahren, schaffe ich ja kaum (noch),
Euer Isidorus
Isidorus
Kreuz und Spindel, Hochmittelalterliche Kleidung und Sachkultur im ehemaligen Damenstift Gerresheim.
Am Sonntag den 9. September findet im Kreuzgang und Kaminzimmer der Stiftskirche in Düsseldorf-Gerresheim eine Veranstaltung mit folgenden Themenschwerpunkten statt:
Rekonstruierte Keramik, Sachkultur, Kleidung und Wohnausstattung
Textilverarbeitung und mittelalterliche Handwerkstechniken
Die Arbeitsweise eines Baumeisters im 13. Jahrhundert
Adel, Bürger, Bauer und Klerus - Stände im Hochmittelalter
13.15 Uhr, 15.15 Uhr und 17.15 Uhr Hochmittelalterliche Modenschau im Pfarrgarten.
13.30 Uhr, 15.30 Uhr und 17.30 Uhr
Musik mit Portativ und Harfe im Kreuzgang.
12.00 Uhr und 14.00 Uhr
Führung - Stift, Kirche und die Ausgrabung unter dem Seniorenstift.
15.00 Uhr Kirchenführung für Kinder.
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Der Besuch in Gewandung, Verkleidung o.ä. ist nicht erwünscht!
Im und um den historischen Hof des Rundlingsdorf Lübeln öffnet am 08. und 09. September 2007, jeweils ab 11.00 Uhr, der 5. Mittelaltermarkt zu Lübeln seine Pforten.
Nach den großen Erfolgen in den letzten Jahren, können Interessierte wieder in die faszinierende Welt dieser Epoche der europäischen Geschichte eintauchen. Wer zurückreisen möchte in die Zeit der Hansekaufleute und Klaus Störtebekers Likedeeler, ist im romantischen Dorf Lübeln genau richtig, wo der Schwerpunkt der Veranstaltung auf Handwerk und Handel zur Hansezeit in Norddeutschland im 14. und 15. Jahrhundert gelegt wird.
Gezeigt wird u.a. eine historische Modenschau, eine moderierte Marktführung wird angeboten sowie Einblicke in Handwerk und Handel im späten Mittelalter gewährt.
Am Samstagabend ab 17 Uhr steht der historische Innenhof in Lübeln wunderschön erleuchtet mit Kerzen und Feuerkörben ganz im Zeichen der "Nacht des Feuers". Angesagt ist nächtliches Markttreiben mit viel Musik und Tanz!
Auch 2007 ziehen wir den Schafen wieder die Pullover aus!
Termin für unsere traditionelle Schafschur ist 26./27. Mai 2007 (Pfingsten)
Kurz ein paar Infos zum Ablauf:
Da die Veranstaltung eher Workshop-Charakter besitzt und Schafschur per Hand harte Arbeit ist, die sich bis heute im Ablauf nicht wesentlich verändert hat, haben wir uns entschlossen, kein Zeitfenster festzulegen. Frümis sind uns ebenso willkommen wie Homis, Spämis, ´Öme´ oder Leute ohne Darstellung.
Die Anreise ist möglich von Freitag nachmittag bis Samstag vormittag.
Treffpunkt ist auf unserem Hof, Unterstraße 18, 65326 Aarbergen (zwischen Limburg a.d Lahn und Wiesbaden).
Abreise ist jederzeit möglich, wir freuen uns auch über Tagesgäste. Wer möchte, kann aber gern auch erst am Montag morgen abreisen.
Die Unterkunft erfolgt wahlweise im eigenen Zelt auf der Wiese oder im Stall auf dem Hof. Strohsäcke und Decken sind in jedem Fall mitzubringen, Stroh kann zur Verfügung gestellt werden.
Die Verpflegung erfolgt in Eigenregie, d.h. jeder bringt bitte Lebensmittel, Getränke und entsprechendes Koch- und Essgeschirr für sich mit. Brennholz (Buchenviertel) wird von uns zur Verfügung gestellt.
Bei schönem Wetter (also erträglich, ohne sintflutartigen Regen, Sturm oder sonstige Katastrophen) findet die Schafschur auf der grünen Wiese in historischer Klamotte statt, andernfalls direkt auf unserem Hof. Geköchelt werden kann auf der Wiese ebenfalls.
Wichtiger Hinweis! Auf der Wiese stehen keine sanitären Einrichtungen bereit. Toilette und Dusche auf dem Hof sind aber jederzeit zugänglich.
Kosten für die Teilnahme fallen nicht an!
Falls ihr mithelfen und nicht nur zuschauen wollt, zieht bitte nicht gerade euren Sonntagsstaat an, Schafe riechen etwas nach Schaf, eure Kleidung danach mit großer Wahrscheinlichkeit auch ;-) Arbeitsklamotten, die auch Schmutz vertragen sind da sicher die bessere Wahl. Auf jeden Fall ist die Schafschur eine gute Gelegenheit, um die Tauglichkeit der Klamotte zu testen ;-)
Wen es also interessiert, wo denn eigentlich der Stoff für den Stoff herkommt, ist herzlich willkommen! Bitte gebt kurz per email Bescheid, wann und mit wievielen Leuten ihr teilnehmen wollt.
Falls ihr noch Fragen habt, stehe ich natürlich jederzeit gern zur Verfügung!
Wir versuchen es!
Am 5.und 6.Mai 2007 findet unser 3.Schlossfest am Wasserschloss Oberdolling statt(=nahe Ingolstadt)
Wir möchten gerne unsere Veranstaltung ab diesem 3.Fest zu einem Hoch-Spätmittelaltertreffpunkt mit Niveau in der Region ausbauen. Vielleicht könnt Ihr uns ja ein paar Tipps geben, welche Gruppen aus Bayern hierbei noch interessant wären...!!??
Eingeladen sind natürlich alle, die Interesse haben! Einige haben wir schon.....
Thomas
Wie in den vergangenen Jahren wird es im Freilichtmuseum Königspfalz Tilleda 2007 wieder eine große Sommerveranstaltung geben.
Vorgesehen ist der 21. und 22. Juli 2007. Nähere Informationen findet ihr hier www.tilleda.ottonenzeit.de/kaiserl07/kl07.html
Nach den großen Tunieren und Schlachten der vergangenen Jahre soll es unter dem Motto "Theophanus Fest" etwas beschaulicher zugehen. Ich würde mich über die Bewerbung von vielen Aktiven sehr freuen.
Isidorus, Orga. Kaiserlager 2007 - Theophanus Fest
in bester Tradition wird Goedendag das nunmehr dritte 14. Jahrhundert-Treffen in der Midlicher Mühle in der Nähe von Dorsten (Nördlich des Ruhrgebietes) veranstalten.
Der Termin wird der 16. - 18. Februar 2007 sein. Ab 19.00 am Freitag können wir rein, die Abreise sollte bis 14.00 Uhr am Sonntag geschehen.
Ziel der Veranstaltung ist es sich Kennenzulernen oder wieder zu treffen, zu Diskutieren und natürlich auch zu Feiern. Wir wollen möglichst viele Interessenten an einer anspruchsvollen Darstellung des 14. Jhdt. zusammen zu bekommen, wobei Darsteller des Zeitraums von 1300 - 1420 und natürlich auch Interessierte aus anderen Zeiten eingeladen sind. In diese Zeitrahmen passende Kostüme werden keine Voraussetzung sein, gegebenenfalls können unter Umständen auf Wunsch bei kleineren Mengen Leihklamotten organisiert werden. Für das allgemeine Feeling werden wir - sofern vorhanden - den Samstag über den Tag in Klamotte verbringen. Zu den restlichen Zeiten kann man, muss aber nicht ;-)
Wir haben den ganzen Samstag über Zeit für Vorträge und Diskussionsrunden. Es wäre schön, wenn sich wieder Leute bereit erklären würden Vorträge zu halten oder Demonstrationen zu veranstalten. Wie letztes mal sollen die Abende zum "Sozialisieren" verwendet werden. Vortragsgeräte wie Overheadprojektoren, Beamer etc. können gegebenenfalls organisiert werden. Platz bietet die Mühle optimistischerweise für etwa 45 Personen. Eine kleine Bitte im voraus - da wir von Goedendag nicht in voller Mannschaftsstärke antreten können, wäre es schön wenn gelegentlich mal eine helfende Hand gereicht werden würde - speziell am Samstag Abend nach dem Essen würden wir gerne die Küchencrew entlasten.
Anmeldeschluss wird der 15. Januar 2005 sein (dann müßte das Geld sich auf meinem Konto befinden). Doch für die allgemeine Planung wäre es mir lieb, wenn bis Mitte Dezember schon genug Anmeldungen da wären, dass sich das Event lohnt. Nach einer Mail zu mir (info@goedendag.de), werde ich die Bankverbindung und die Wegbeschreibung zurücksenden. Das kann noch einen Moment dauern, da wir noch vorher ein Gruppenkonto einrichten wollen, was bis dato noch nicht geschehen ist. Es wäre mir lieb und wichtig, wenn Ihr auch 14. Jhdt.-Gruppen und Darsteller benachrichtigen könntet, die sich nicht in Tempus-Vivit oder in der 14. Jhdt. Liste bewegen.
Nachdem wir beim letzten mal gerade noch mit dem Geld ausgekommen sind und wir die allgemeine Preisentwicklung beachten müsse, werden sich die Kosten dieses mal auf 70 Euro belaufen. Kinder können günstiger oder umsonst rein (je nach Alter ;) Details dazu auf Anfrage, da wir uns intern dazu noch nicht besprochen haben. Enthalten sind die Unterbringung für zwei Nächte in jugendherbergsähnlichen Schlafsälen. Es muss Bettzeug (nicht nur Bettbezüge)/Schlafsäcke o.ä. mitgebracht werden. Weiterhin werden wir für Freitag Abend eine Kleinigkeit zu Essen vorbereiten, Samstag Frühstück, eine Suppe o.ä. zu Mittag und abends ein mehrgängiges Abendessen und sonntags ein Frühstück. Getränke werden wir wieder tavernenmäßig zur Verfügung stellen. Bitte sagt frühzeitig bescheid, ob es Unverträglichkeiten, Allergien oder ähnliches gibt oder Ihr Vegetarier seid. Wir sind durchaus flexibel genug, nicht zu ausgefallene Wünsche zu berücksichtigen.
Ich würde mich freuen, eine möglichst große Resonanz zu bekommen und neben den Bekannten Gesichtern auch wieder neue zu begrüßen. Sagt bitte frühzeitig bescheid, damit wir uns entsprechend einrichten können und sendet mir Eure Kontaktdaten. Ich würde mich freuen, Vorschläge und Angebote für Vorträge und Diskussionsrunden zu bekommen. Wie auch zuvor, kann ich gerne als Diskussionsleiter fungieren.
Hab mir die HP grad mal angeschaut; die bieten auch Urlaub an (für den Preis könnte man auch eine Woche Islandrundreise inkl. Flug und VP buchen).
Ich stell jetzt unser Zelt hinten im Wald auf, vermiete das an Touris, laß die Nüsse und Pilze suchen und ein bißchen bei unsrem normalen Training mitmachen und werde steinreich, juhuu! ... ;-)))
Annette/Gudrun Wargsgangr
Die Galerie ist zwar leider abgeschaltet, aber es sind auch so noch zahlreiche Fotos da, die einen ersten Eindruck vermitteln.
Zur Frage "was heißt hier Mittelalter?" sagen sie:
"Die Meinungen darüber sind breit gefächert. Die meisten unserer Mittelaltermärkte sind in der Zeit zwischen dem 11 und dem 15. Jahrhundert angesiedelt. (...) Programm, Handwerk und Gestaltung der Handwerkerstände, des Marktes insgesamt, Musik und Sprache - alles sieht in etwa so aus wie vor reichlich 500 Jahren. Mit Augenzwinkern versteht sich. Denn ein paar Zugeständnisse sind nötig, denn sonst würde keine Lebensmittelüberwachung in Deutschland einen solchen Markt zulassen."
Da in unmittelbarer Nähe meines Wohnortes in der baldigen Zukunft mehrere Veranstaltungen von einer (mir neuen) Organisation "Sündenfrei" - offensichtlich in den neuen Bundesländern basiert - durchgeführt werden, wäre ich daran interessiert zu erfahren, ob jemand diesen Veranstalter kennt, wie er einzuordnen ist usw.
Ist jedes Jahr, und die Burgruine hat einfach ein super Ambiente.
Vom Parkplatz sind es allerdings ein paar Meter.
und wer die Auswahl zwischen einem leichten und einem schweren Kinderwagen hat sollte den leichten wählen.
das heerlager in tilleda/ kyffhäuser-
für alle interessierten der termin 2005 ist vom 16.7.- 17.07.!
die anreise ist wieder eine woche vorher möglich.
traumhafte gegend und wetter werden zugesichert- der rest liegt bei den akteuren!
darteller - zeitrahmen ende 12. jahrhundert. es wieder wird es ein sehr gutes reiterturnier geben.
anmeldungen rechtzeitig an mich- elliger.maik@gmx.de
Bekam ich gerade mit einem Newsletter hier rein. Vielleicht interessiert es ja den ein oder anderen.
Von: "Birgit Kehne", <Birgit.Kehne at staatsarchiv-os.niedersachsen.de>
Datum: 21.09.2004, 11:58
TAGUNG
Der Rittersaal der Iburg
Zur fürstbischöflichen Residenz Franz Wilhelms von Wartenberg
Erst seit 1998 ist der ehemalige fürstbischöfliche Prunksaal der Iburg
wieder in einen Zustand versetzt, der ahnen lässt, wie er kurz nach seinem
ersten Entstehen ausgesehen haben mag: Unter dem zentralen perspektivischen
Deckenbild mit umlaufenden Herkules-Szenen ist eine Bischofsgalerie einem
Fries gleich in die Wand eingelassen. Die ursprüngliche Farbigkeit wurde -
in Analogie zu den Architekturen des Deckenbildes - rekonstruiert, und der
Parkettboden aus den 50er Jahren wurde schließlich durch einen schwarzweiß
geschachten Steinbelag ersetzt. Viele dieser Maßnahmen konnten direkt oder
indirekt aus den gut dokumentierten Bauakten der Entstehungszeit Mitte des
17. Jahrhunderts übernommen werden. Doch an vielen Stellen musste zugleich
maßvoll und doch konsequent rekonstruiert werden.
Denn der Rittersaal wurde bereits gut zehn Jahre nach seiner barocken
Ausstattung zusammen mit der fürstbischöflichen Residenz aufgegeben und
hatte nur noch sporadisch repräsentative Funktionen, wenn er nicht sogar -
wie im 18. Jahrhundert - zeitweise völlig verschlossen blieb. Tragik und
Glücksfall aus denkmalpflegerischer Sicht zugleich: Der Raum blieb
weitestgehend unverändert, wurde aber v.a. seit dem 19. Jahrhundert z.T.
schädlichen Nutzungen unterzogen. So diente die Kredenz zeitweise als
Hühnerstall, und im Kamin wurden die großen Wäschen vorgenommen. Über den
ursprünglichen Funktionszusammenhang während der Regierungszeit von
Fürstbischof Franz Wilhelm von Wartenberg (gestorben 1661) ist jedoch nichts
überliefert. Ähnliches gilt für die kunst- und kulturhistorische Herleitung,
den kirchengeschichtlichen Kontext, das Hofleben und die Vorbilder des
Saales im Ganzen wie in seinen Teilen.
Die Tagung "Der Rittersaal der Iburg" widmet sich daher erstmals umfassend
diesem exquisiten Raumgefüge und seinem Bildprogramm. Fachleute aus der
ganzen Republik werden hierzu auf der Iburg zusammenkommen. Eingeladen sind
sowohl Experten als auch interessierte Laien.
Ergänzend zum Tagungsprogramm findet am 7. Oktober ein öffentlicher
Abendvortrag mit der Jenaer Historikerin und Frühneuzeit-Forscherin HD Dr.
Siegrid Westphal statt. Am zweiten Abend (08.10.04) folgt ein ungewöhnliches
Konzert mit dem Ensemble Bremer Ratsmusik: Erstmals werden Werke von Iburger
Hofkomponisten und "moderne" italienische Musik des 17. Jahrhunderts zu
Gehör kommen.
INFO
Der Rittersaal der Iburg
Zur fürstbischöflichen Residenz Franz Wilhelms von Wartenberg
7. bis 9. Oktober 2004
Schloss Iburg, Klostertrakt, ehem. Refektorium, 49196 Bad Iburg
Anmeldung beim Landschaftsverband Osnabrücker Land e.V.,
Frau Dimmerling
T 0541-505320 dimmerling@lvosl.de
Hotelreservierung:
Tourist-Information Bad Iburg
T 05403-796780,
tourist-info@badiburg.de, unterkunft.badiburg.de
Viele Grüße, Ragna
aufgrund unvorhersehbarer Terminkonflikte haben wir uns entschieden, das für Pingsten 2005 geplante Schafschurfest auf Christi Himmelfahrt (05. - 08.Mai 2005) vorzuverlegen!