…,dann wird beim Schreiberling ein Sarwürker zum “Sarvirker” und das Einhandschwert ist “mind.7,5 Kg” schwer.
Jetzt mal ein wenig weg von den Sprüchen der Besucher.Als “Marktvolk” etc. kann man ja leider (?)nicht immer vor der Presse fliehen.Man stellt sioch ja auch gerne den Fragen.Aber was dabei manchmal rauskommt sieht man oben.
anscheinend fehlt der Blöd-Zeitung mal wieder Material:
Letzte Woche klingelte es in der Mittagszeit auf dem Pas-de-Danse-Anschluß. Es war ein ziemlich naßforscher Journalist, der im Auftrag der Bildzeitung anrief.
“Sie machen ja den historischen Tanzkurs im April. Sagen Sie mal, wie sind da die Preise, wir könnten ja was über Sie schreiben.”
Stefanie (die den Anruf entgegengenommen hatte), war etwas verdutzt über den fordernden Tonfall, hatte zudem wenig Zeit und sagte dies sehr höflich dem Anrufer.
“Im Moment ist es ungünstig, ich bin hier auf der Arbeit, könnten wir später noch einmal in Ruhe telefonieren? Wenn Sie mir Ihre Nummer geben, rufe ich .. .”
“Nein, jetzt oder gar nicht!!!”
“Jetzt ist es schlecht, ich rufe aber gerne später…” KLACK Tuuuuuuuuuut
Der Blödreporter hatte aufgelegt.
Vor unserem inneren Auge sahen wir dann den virtuellen Artikel “Hier schwingen Burgfrolleins das Tanzbein” - oder “Hopsen bis die Röcke fliegen” zwischen dem Pin-up der Woche und dem Horoskop des Tages, gespickt mit irgendwelchen Bildern Cancan-tanzender Frauen im Rüschenkleidchen ….
neee, lieber doch nicht.
Leider bestätigt das meine Meinung, daß gutes Benehmen und moderner Journalismus meilenweit auseinander liegen.
Wir sind jedenfalls gewarnt, wenn die Blödzeitung meint, bei unserem Unterricht auftauchen zu müssen….
Moin. Aus eigener Erfahrung: Es gibt solche und solche. ich habe im Spätsommer an einem Rahmenprogramm einer Ausstellungseröffnung in Burg Linn in Krefeld teilgenommen. Es wurden Rüstungen ausgestellt, die Burgküche mit korrekten Rezepten in Betrieb genommen, und meinereiner fand sich als Wachauptmann über 6 Knechte wieder. Dann kam die Presse. Wir haben beim Posen für die Photographen den Bildhintergrund “Neuzeitfrei” gehalten, waren auskunftsbereit, hörten fast durchgängig interessierte und intelligente Fragen…wir haben uns, trotz mancherlei Improvisation, richtig Mühe gemacht. Die Resonanz in der Presse war auch nicht wirklich schlecht, viele der Schreiberzunft haben sich wirklich bemüht, die Ausstellung und unsere Bemühungen nicht in die Karnevalsecke zu stellen…aber trotz aller Mühe gab es wieder die drei, vier unvermeidlichen, locker-spontanen Gurken, die ihre Dummschwall-Texte mit ßberschriften versahen wie “Prinz Eisenherz griff zur Hundsguggel”. Und was lernen wir daraus? Wenn Presse anwesend ist, behandelt jeden, als käme er von einer qualitativ führenden Zeitschrift. Denn Bullshit wird man nie ausmerzen können, aber wenigstens kann man ihn so in erträglichen Grenzen halten. Gruß Ivo
Hallo Leute, Nachdem hier in erster Linie negatives über die Presse berichtet wurde, mal etwas Positives: Anfang des Jahres haben wir mit zwei anderen Bielefelder Gruppen ein Schulfest bereichert. Im Verlauf der Veranstaltung wurden wir auch von Vertretern der zwei großen Lokalzeitungen angesprochen: “Ach, sie sind aus Bielefeld? Haben wir schon mal über sie berichtet? Nein? Warum eigentlich nicht?” Wir haben uns dann mit den Pressevertretern auf einen Termin beim gemeinsamen Schaukampftraining verabredet und dort in Gewandung für Fotos posiert und Interviews gegeben. Herausgekommen sind zwei gute Berichte von einer halben bzw. einer ganzen Seite mit guten Farbfotos. Naja, ein paar sachliche Fehler sind noch dazwischengerutscht, aber nichts unangenehmes. Vielleicht hat auch die Konkurrenz beider Blätter untereinander viel dazu beigetragen. Gespräch zwischen den Fotografen (sinngemäß): Bei euch kommen die Farben im Druck wieder falsch rüber. Antwort: Dafür haben wir die besseren Fotos. (Die Fotos waren in beiden Ausgaben übrigens ok.)
Eishockey hat mehr Trefferzonen am Körper, und Stiche sind erlaubt. Die A-Karte ist gelb oder rot, und die Klingenbreite (die Klinge wir übrigens mit den Füßen getragen) beträgt 4,5 mm. Alles klar? ;-) Philipp
Irgendwie geht die “Akzeptanz” von den Medien stark zurück. Wahrscheinlich sind die “Reporter” nicht in der Lage Eishockey von Schwertkampf zu unterscheiden und kombinieren beide Sportarten… sehr bedauerlich… Anders kann ich diese Sache nicht interpretieren
Naja… Stimmt irgendwie schon… Bei genauer Betrachtung: Ersetz das “hübscher” vor dem “Text über LARPs” durch ein “recht sinnleerer”. Wie tröge der Text macht merkt man erst beim zweiten mal… *schnarch*
…ach…das sind doch alles Spinner… ;o) *packt eine Stange aus…* *packt eine zweite Stange aus…* *steckt ein Stofftransparent auf die beiden Stangen* *entrollt das Transparent, auf dem steht:* SCHERZ!!! Tja, Phillip! Selbst schuld! Wer wie Du qualitativ hochwertige Bauanleitungen für Kettenhemden und/oder Schuhe etc. ins Netz stellt, der muß damit rechnen, daß aus allen Ecken und Enden auf ihn verwiesen wird. ßtsch!
Hallo Alexander, im Text sind ein Paar Links. Bei der Kettenhemdgeschichte ein Link auf unsere Page. Der Artikel erweckt halt den Eindruck, daß alle, die sich historische Klamotten anziehen, der LARP-Szene zuzuordnen sind. Wer diesen Artikel liest, und nicht so genau bescheid weiß, muß sich doch UNWEIGERLICH sagen: “Alles Spinner!” Da machste nix! Alles Gute, Philipp
Philipp: Wieso ? Es ist doch wenigstens als LARP deklariert… Ich hab letztens einen Film gesehn, da hat eine Dame Leute interviewt, die in die Spalte passen, aber das auf einem normlaen Mittelaltermarkt… Und dann auch nur LARPs. (Abgesehn vom Veranstalter) Als sie dann noch was von Reifröcken laberte, wurds zuviel und ich fiel in Ohnmacht. Das ist doch einfach ein netter Text über LARPs, aber wie der dann auf deine HP verweist… Keine Ahnung…
Leute, das müßt Ihr Euch antun! Ich habe gestern mal so geschaut, was im Logfile unserer Homepage alles als “Referrer-URL” auftaucht, und da unter www.stern.de/webguide/webreporter/sport/1999/[ ]/l[ ] folgendes gefunden: Action für Wochenend-Helden Herausforderungen in Beruf, Gesellschaft oder Sport sind ja schön und gut, aber sehen altirgendwie aus, wenn eine zünftige Drachenjagd am Wochenende ansteht. “Willkommen Wanderer!” begrüßt die Startseite von Thilo´s Dungeon daher den abenteuerlustigen Surfer, bei dem die wirkliche Welt nur ein müdes Gähnen hervorruft. Vor Schwerterkampf und Druidentrank muß jedoch zunächst einmal tüchtig gelernt werden. Besonders angehenden Zauberern wird ein solides Arbeitspensum abverlangt. Thilo´s Dungeon vermittelt einen einfachen Einstieg in die Welt der Live Fantasy Rollenspiele. Denn nur mit Phantasie kann man kein anständiges Fantasy-Imperium errichten. Das Hobby Live-Rollenspiel (LARP) fängt harmlos an. Zitat: “ Also, fast jeder hat doch als Kind mal ”Cowboy und Indianer“ oder ”Räuber und Gendarm“ gespielt, d.h. man hat sich mit Freunden getroffen, im Garten ein provisorisches Indianer-Lager errichtet und war nun nicht mehr Max aus Hintertupfingen sondern Winnetou auf Kriegspfad. Live-Rollenspiele kann man nun als ”Cowboy und Indianer für große Kinder“ bezeichnen, d.h. wir treffen uns auch irgendwo, ziehen uns die passenden Kostüme an und verhalten uns für eine zeitlang so, wie die Person die wir darstellen.” Dumm nur, daß die Spielchen einen enormen Suchtfaktor verbreiten. Was harmlos anfängt, steigert sich in England in Massen-Meetings mit über 1000 teilnehmenden Heroen, die sich auf den Zinnen angemieteter Burgen tummeln. Hübsche Bilder beweisen, daß man weder als Druide noch als Ritter auf Anerkennung rechnen kann, wenn man in Addiletten und Jogginganzug ein Turnier bestehen will. Um Kosten zu sparen, hat ein hilfreicher Verein die Bauanleitung fürs adrette Kettenhemd in Netz gestellt. Auf Dreamers Homepage finden sich viele schöne LARP-Lieder, von denen man sich mit dem Real-Audio Player Intros anhören kann. Der träumende Barde scheint in Wirklichkeit im Elfenbeinturm einer Universität zu hausen, jedenfalls gibt es eine “Feldstudie, wie das Hobby LARP überhaupt entstanden ist” von ihm. Also: tüchtig singen, kämpfen und zaubern üben und dann auf ins Getümmel! IST DAS NICHT FURCHTBAR?!?!?! Kopfschüttelnd, Philipp
Hallo Chrtistoph, prima Idee. Rolandswerth ist ein so schönes Fleckchen , da macht sich ein Lager bestimmt toll! Gib Laut, wenn es klappt, wir kommen bestimmt!
Hallo Leute! Da ich ja aus Bonn komme, weis ich, wie die Leute über Satzvey denken. Zwischen Köln und Koblenz findet man nichts von irgendwelchen MA-Märkten. Wenn die Leute also etwas derartiges sehen wollen, kommt nur Satzvey in Frage. Zig Kollegen und Bekannte haben mich schon gefragt, ob Satzvey empfehlenswert sei. (Nachdem ich den Eintrittspreis sagte, war das Interesse an der weiteren Kritik nicht mehr vorhanden). Aber es waren auch schon einige davon in Satzvey gewesen. Sie fanden das Fest alle toll, richtig mittelalterlich. “So sah das also damals aus!” Klar, den Leuten fehlt der Vergleich. So vermittelt nun schon seit 23 Jahren Satzvey erfolgreich den Leuten aus dieser Umgebung, wie das MA wirklich war. Schade eigentlich, oder? Ich plane momentan ein unkommerzionales Lagerleben im Dorf Rolandswerth auf die Beine zu bringen. Allerdings bleibt abzuwarten, wie die Stadt Remagen diese Idee findet. Aber auch so ein kleines Heerlagerchen wird natürlich noch nicht einen Vergleich mit Satzvey standhalten können. Es sollte mal ein größerer Veranstalter dieses Gebiet für das “richtigere” MA erschließen. Der Zulauf wäre sicher nicht gering. Gruß v. Arlen Wer an dem Projekt Interesse hat, soll sich bei mir melden. Ich muß aber darauf hinweisen, daß, wenn es überhaupt klappt, dies ein reines HMA-Lager wird.
LOL, was ist denn gegen einen ´Kettenhemdbausatz´ zu sagen? Da kaufe ich mir bei einem beliebigen Eisenwarenhändler einfach mal 25 kg Ringe - fertig ist der ´Bausatz´… :-) Ansonsten: Satzvey eben. Ich jedenfalls habe mir vorgenommen, da nur noch alle (frühestens) fünf Jahre hinzufahren um mal zu schauen, ob´s doch noch mal anders wird…
Gunther Markgraf von Bärennoth Admin ´Tempus vivit!´
“Kettenhemd-Bausatz” Gibt´s sowas? Warum kommen die Leute nicht auf gute Märkte…? Ich bin geneigt, ein paar Zeitungsartikel über den Rumpenheimer Markt hier einzustellen. Nur damit man sieht, daß es auch anders geht… Wenn ich diese Artikel hier so lese (und für bare Münze nehme!), möchte ich ja schon fast nicht mehr dazu gehören… “Moderne Denkmalpflege”, “Stuntmen”…Menschenskinder! Merkt denn dieser Bilderbuch-Edelmann nicht, wie er sich sein eigenes Geschäft zerstört? Wie kann man gegenüber der Presse blos solche Aussagen treffen? Die Kuh wird gemolken, bis der Krug in den Brunnen bricht…oder wie war das? Gruß Andreas