Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Was ist wirklich A? Oder warum es niemals einen A-Markt geben kann!

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Eintrag #54 vom 31. Mai. 2005 07:43 UhrJoachim Meinicke Profil

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Und daß ich "thread" jetzt schon mit "t" schrieb ist mehr als bezeichnend…

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Eintrag #53 vom 31. Mai. 2005 07:36 UhrJoachim Meinicke Profil

nach oben / Zur Übersichtnichts als Schmerzen

Ich schaue nie griesgrämig, Steffen. Ich habe Schmerzen, echte Schmerzen. Verursacht durch diesen A-Quatsch. Nur mit Schmerzmitteln kann ich diese Veranstaltungen überhaupt durchstehen. Laßt bloß die Finger davon, bringt nichts als Ärger. Und evtl. hier besprochene und für gut befundene Veranstaltungen sind reine Feindpropaganda. So was kann nicht funktionieren. Hat nie. Wird nie. Ich fühle mich so müde. Möchte mich nur noch hinlegen. Aber dann ende ich als Bodenfund und der ganze Mist geht von vorne los.

Joachim

PS
Anja, falls Dich das nicht abschreckt, der von David angesprochene Stammtisch findet jetzt am Montag statt (siehe threat "Stammtische"). MB1260 hat seit einigen Wochen eine Filiale bei Dir in Dallgow Döberitz, falls Du Mitfahrgelegenheit nach Berlin brauchst.

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Eintrag #52 vom 30. Mai. 2005 09:58 UhrSteffen Zimmermann Profil

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kann es nicht geben, weil:

Wir A Leute mit angeblichen Bodenfunden um uns werfen. Jetzt taucht aber das Problem auf, woher kommen die ganzen Fotos, im Mittelalter gabs keine Fotoapperate. Daher die berichtigte Frage, ob die A Leute nicht Funde fälschen. Ich selbst habe schon mehrere Knochenschnitzereien angefertigt und im Garten vergraben. Seit dieser Zeit habe ich endlich Quellen und Bodenfundmaterial für Niedersachsen.

Ja auch die rückgezüchteten Tiere sind immer ein Problem. Aber daran wir auch gearbeitet. Ich habe Freunde und bekannte, die sind Grafiker Künstler etc. Im Moment arbeiten wir daran in alte Kunstewerke Bilder neuerer Haustierrassen einzubauen. Damit können wir dieses Problem umgehen.

Gut, im Mittelalter hatte man schlechte Zähne, da hilft uns die Regierung, nach diversen Gesundheitsreformen können wir uns eh nix mehr leisten. Ich persönlich arbeite täglich mit Schokolade und anderen Süssigkeiten hart daran den entsprechenden Look zu bekommen.

Ich für meinen Teil lasse in mir immer gelten, nur weil es nicht gefunden wurde, heißt das noch lange nicht dass es etwas nicht gab....

Und vor allem, von uns war keiner dabei, deshalb kann es keinen A Markt geben.

Ausserdem warum einen A Markt? Schaue ich mir Leute wie Joachim auf Bildern an, wirkt er immer Griesgrämig, mir wird in Hinterweidenthal nachgesagt, dass ich immer böse schaue. Dietrich sieht man immer öfters verbittert in der Taverne.
Deshalb gilt, ein A Markt ist langweilig und stressig. Badebäche sind saukalt, es regnet und es gibt auch kein Spektakulum....

Neeeeee also ein A Markt ist einfach nicht mehr möglich.....

Servus
Steffen

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Eintrag #51 vom 30. Mai. 2005 08:38 Uhr Email

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können wir natürlich gern machen david!

bis denne also

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Eintrag #50 vom 29. Mai. 2005 18:56 UhrDavid Seidlitz Profil

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Hallo Anja,

die Idee von "multiperiod" Veranstaltungen ist nicht neu, und an verschiedener Stelle bereits in unterschiedlicher Qualität und Homogenität umgesetzt wurden (bspw. Kaiserpfalz Werla letzte Woche).
Für dich als Neuling mag die ganze Debatte unsinnig oder verfehlt erscheinen, mir hängt sie nur noch zum Halse raus.
Eins noch dazu: "Märkte" sind in meinen Augen "nonperiod" Veranstaltungen, die Einsteigern mitnichten helfen in die "Szene" zu kommen. Vielmehr verhelfen sie Neulingen zu schmaleren Geldeuteln.
Vielleicht können wir ja am Stammtisch dieses Thema 1:1(X) bereden.
Hier ist es m.E bis zum Erbrechen durchgekaut wurden ;o)

David

www.familia-ministerialis.de

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Eintrag #49 vom 29. Mai. 2005 11:53 Uhr Email

nach oben / Zur Übersichtmal was anderes

... ich weiß, hier hat schon "ein paar tage" keiner mehr was dazu gesagt, aber ich versteh euch allesamt teilweise nicht!

ich mein, die lager scheinen ja gespalten zu sein - die einen wollens authentisch (was ich durchaus verstehen kann), andere wollens authentisch und (müssen/wollen) aus verschiedenen gründen kompromisse eingehen und wieder anderen ist es völlig schnuppe, hauptsächlich der kunde/besucher ist glücklich.

ich hätt da mal einen komplett anderen vorschlag (nämlich aus der sicht eines menschen, der schon auf ein zwei märkten war und noch nicht richtig aktiv in der szene rumgeister)

wie wäre es, wenn man mal eine veranstaltung auf die beine stellt, die nicht nur eine zeitepoche des MA behandelt? wie ich mir das vorstelle ist leicht erklärt: man unterteilt ein gelände in verschiedene zeitepochen (oder eben gezielt in verschiedene jahreszahlen) sucht sich authentische gruppen aus jeder zeitepoche und plaziert sie dort (natürlich schreibt man irgendwo hin, was die einzelnen gruppen darstellen und so).

auf diese weise hat

1. der veranstalter die möglichkeit zugang zu mehr gruppen zu haben (weil ja sicher genug authentische gruppen in verschiedenen zeiten rumgeistern, oder?) bzw er hat viel mehr auswahl, weil er "störgruppen" einfach ausschließen kann indem er sagt: sorry, deine zeit vertreten wir nicht oder wie auch immer.

2. hat der besucher ne tolle chance auf diese art und weise verschiedene "sichtweisen" des MAs kennen (und lieben?) zu lernen

3. hätten menschen (wie ich zum beispiel) die in die szene einsteigen wollen die chance sich verschiedene epochen ANZUSEHEN statt sich irgendwo reinzulesen und so zu entscheiden was sie darstellen wollen

ich weiß ja eigentlich nicht, ob solche veranstaltungen schon existieren, aber die idee kam mir, als ich eure ganzen beiträge gelesen habe.

so und nun mein senf zum thema "neuzeit-bauer" für nen markt gewinnen: ähm... wozu neuzeit-bauern dafür rekrutieren? ihr könnt mir nicht erzählen, dass es in der ganze MA szene keinen gibt, der ne einschlägige ausbildung bzw. ein einschlägiges wissen hat (ich zum beispiel bin nämlich fertig ausgebildete landwirtin, obwhohl ich keinen bauernhof hab) da wäre es doch naheligender diese leute zusammenzusuchen und rauszufinden ob sich auf die art und weise so ein "bauern-markt" auf die beine stellen lassen würde!

so viel dazu von mir ;-)
grüße
Anja

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Eintrag #48 vom 13. Apr. 2004 17:21 UhrSusan Sziborra Profil

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Lieber Frank,
ich glaube nicht, daß irgendjemand hier deinen Standpunkt mißverstanden hat, nur scheinst du die Einwendungen dagegen mißzuverstehen. Natürlich bin ich mir bewusst, was mich auf einem Markt erwartet, aber ich rege mich trotzdem darüber auf. Genauso wie ich mich aufregen würde, wenn jemand Äpfel als Birnen verkauft oder Margariene in ner Butterverpackung oder Melonen als Kürbisse oder Schwein als Geflügel und so weiter und so fort. Wenn ein Markt sich "mittelalterlich" oder "historisch" nennt ist das schlicht Etikettschschwindel und wäre in der von dir zitierten Marktwirtschaft ein Fall für den Kadi. Im Falle des Mittelaltermarktes ist es nur ein riesengroßes Ärgernis und zu Recht (wenigstens) Gegenstand harscher Kritik. Ich beurteile eine u.A. Ware nach dem Verhältnis von Verpackung (in dem Falle Ankündigung und Werbung) und Inhalt. Und wie in jedem anderen Fall rege ich mich über Diskrepanzen auf, auch im Interesse Uneingeweihter, die z.B. den Unterschied zwischen Butter und Margarine nicht am Geschmack erkennen und ergo ganz gehörig verblödet werden.
Aber diese Diskussion hatten wir hier schon x-tausend Mal.
Gruß suse
familia ministerialis - Alltagsleben um 1280

www.familia-ministerialis.de

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Eintrag #47 vom 13. Apr. 2004 16:01 UhrFrank Heinrich Profil

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Lieber Harald,

ich glaube, du verstehst mich miß! Ich habe kein Problem damit, wenn ein "Mittelalter-Markt" nicht wirklich A ist, solange die Stimmung passt und die Leute o.k. sind. Ich finde nur, dass die Kritiken, die man hier lesen kann (also unter der Rubrik "Veranstaltungskritierien") einfach deshalb lächerlich sind, weil darauf herumgeritten wird, dass Getränkestände eben mit Plastik verkleidet sind, weil die Leute am Einlaß eben keine Historik-Experten sind und deshalb jedem mit Lederhose und Piratenhemd einen ermäßigten Eintritt gewähren, warum auch nicht? Ich denke eben, dass man eben unter dem Stichwort "Unterhaltung" betrachten sollte und nicht unter dem Aspekt der historical correctness, die es, wie wir ja hier im Thread einer Meinung sind, im Bezug auf derartige Märkte nicht gibt. Wenn es die nun für derartige Veranstaltungen nicht gibt, warum sollte man sich dann darüber aufregen? Doch nur, weil man selbst zu hohe Erwartungen hatte? Das ganze läuft unter dem Thema "Markt" wie Marktwirtschaft und da wird nunmal ein Produkt über die Verpackung verkauft. Dass zwischen einem Mittelaltermarkt und einem Weihnachtsmarkt mittlerweile sehr viele Ähnlichkeiten bestehen, liegt doch auf der Hand. In wiefern man das dann unterstützt bleibt einem doch selbst überlassen. Man muss ja nicht hingehen, oder? Und wenn ich zu einer Veranstaltung nur hingehe, weil irgendwo im Titel das Wort "Mittelalter" auftaucht, na ja, dann darf ich mich auch nicht beschweren, wenn ich einer Modemasche auf den Leim gegangen bin. Sorry, aber ich finde das Ganze hinterher rumgemeckere, daß die Getränke nicht in historisch belegbaren Gefäßen ausgeschenkt wurden o.ä., einfach nur peinlich. Und das ist jetzt mehr am schwarz als am weiß!

Ich finde ja nicht, dass man derartige Märkte per se gutheißen sollte, sondern man sollte sie nach dem beurteilen, was sie tatsächlich sind - Unterhaltungskommerz! Und da gibt es dann ganz andere Kriterien für die Beurteilung als gerade die historical correctness oder das große A! Da kommt es meiner Ansicht nach mehr darauf an, was für das Eintrittsgeld geboten wurde, ob die Preise o.k. oder überteuert waren, ob man mit den Leuten Spaß hatte, ob die Parkplätze in ausreichender Anzahl vorhanden waren, ... (läßt sich noch beliebig fortsetzen). Das wäre genauso eine Schwarzenegger-Aktionfilm mit einer historischen Dokumentation zu vergleichen, oder einfach nur Äpfel mit Birnen.

Ich hoffe, mein Standpunkt ist jetzt endlich verständlich ausgedrückt.
Wudgard von Trondberg

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Eintrag #46 vom 08. Apr. 2004 12:08 UhrHarald Sill Profil

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Hm. ein Fantastisches Spektakel mit Klingonen?
Ich habe da noch ein leckeres Rezept das stark nach klingonischer Küche aussieht. War ein Zufallsprodukt. Ich gehe mal wühlen.
Harwalt von Biberach

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Eintrag #45 vom 08. Apr. 2004 09:52 UhrDavid Seidlitz Profil

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...da komm ich mit, Micha! Ich glaub da brauch ich mich nicht groß verkleiden. ;o)

David

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Eintrag #44 vom 07. Apr. 2004 22:00 UhrMichael Tegge Profil

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Moin Roland
Ja, ja , sowas ähnliches hab ich auch noch vor..
Moin David und alle Anderen
Deswegen heißen meine Veranstaltungen auch nicht "Mittelalterlicher Markt", sondern:
"Luttum im Mittelalter" und " Mittelalterliches Burgfest"
Ich fänds außerdem nett , wenn Veranstalter ohne jeglichen A-Anspruch sich vielleicht generell vom Wort Mittelalter trennen würden und ihre künstlerisch wertvollen Unterhaltungsshows vielleicht "Zauberwaldmarkt" oder "Fantastisches Spektakulum" nennen würden. Da würde ich vielleicht sogar als Klingone verkleidet hingehen.......
Michael de Egge,de Fresena

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Eintrag #43 vom 07. Apr. 2004 17:20 UhrHarald Sill Profil

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Ganz einfach Frank. Wenn du in Schwarz und Weiß denkst ist es paradox.
Denkst du in Graustufen nicht. Denn davon gibt es unendlich viele. die einen sind halt näher am weiß die andern näher am Schwarz.

Gute Tage
Harwalt von Biberach

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Eintrag #42 vom 07. Apr. 2004 17:07 UhrFrank Heinrich Profil

nach oben / Zur ÜbersichtWieso also solche Konstrukte?

@David: Oh, nein, ich kenne nicht nur Mittelaltermärkte, sondern auch andere "historische" Veranstaltungen. Aber es gibt nur sehr wenige Ausnahmen, die man wirklich als "authentisch" oder auch nur "historisch korrekt" bezeichnen kann. Die meisten dieser wirklich "authentischen" Veranstaltungen finden aber in Museen oder historisch bedeutsamen Stätten statt und werden unter Leitung des Museums inszeniert. Zudem sind sie in der Regel nicht von rein kommerziellem Interesse geprägt sondern verfügen einen gewissen Bildungsauftrag.

@all: Das ist schon wirklich spaßig! Wir sind uns alle einig, dass es keine A-MA-Märkte gibt.

Warum aber wird dann das A-Kritierium immer wieder bei Veranstaltungskritiken (z.B. für 2003) so oft als Qualitätsmerkmal herangezogen? Ich kann mir keinen Reim daraus machen, wenn auf der einen Seite Leute Veranstaltungen, die in erster Linie unter der Rubrik MA-Markt einzuordnen sind, gerne wegen mangelndem A zerreißen, auf der anderen Seite hier aber ganz deutlich machen, dass es gar keinen A-MA-Markt gibt. Das ist paradox!
Wudgard von Trondberg

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Eintrag #41 vom 07. Apr. 2004 16:31 UhrAlexander Klenner Profil

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Ganz einfach:
Weil ein gewisses Maß an Rollenspiel für viele den Reiz erhöht.

Oder ganz brachial:
Zum "beisammen zu sein, und um interessierten Menschen unser Wissen weiterzugeben" könnte ich mich auch in moderner Umgebung treffen, da brauch ich mir keine Gedanken um die störenden Dixis und zu nah geparkte Autos, etc. zu machen.

Ein klein wenig Rahmen ist sicher nicht verkehrt...
Gruß, Ivain

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Eintrag #40 vom 07. Apr. 2004 15:42 UhrDavid Seidlitz Profil

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Hallo,

ich weiß überhaupt nicht warum eine MA- Veranstaltung immer ein historisches Pendant braucht!? Ein heutiger MA Markt, und das war eigentlich der Kern meiner Aussage, hat mit der Bezeichnung Markt im Mittelalter nichts gemein. Natürlich ist es der richtige Weg auch Märkte Stück für Stück an Niveau gewinnen zu lassen, Michael. Aber wozu brauchts denn Titel wie Markt oder Messe oder so ? Es sei denn man hat vor tatsächlich sowas aufzuziehen. Die meisten "Begründungen" weshalb wir an einem Ort alle zusammenhocken, werden eh reichlich konstruiert sein. Abgesehen von historisch verbürgten Schlachten etc. Last es uns doch so sehen wie es ist: Darsteller treffen sich um beisammen zu sein, und um interessierten Menschen unser Wissen weiterzugeben. Wiese also solche Konstrukte?
Grüße,
David
familia ministerialis

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Eintrag #39 vom 07. Apr. 2004 00:56 UhrRoland Schulz Email

nach oben / Zur ÜbersichtZinnfiguren oder Plastikritter

Moin Michael,

warum nicht eine Messe anstatt eines Marktes?
Das hätte dann eine Daseinsberechtigung, jedenfalls für Städte. Auch das könnte man jetzt wieder auseinanderklamüsern, ich weiß.
Aber eine Messe, zu der dann eben z.B. Wollhändler kämen, oder auch Tuchhändler, um nur mal ein Beispiel für einen Schwerpunkt zu nehmen.

Bei einer solchen Messe hätten dann sicherlich auch noch ein oder mehrere Backwarenverkäufer, ein Händler, der Obst (Birnen, Pflaumen, Äpfel z.B.) verkauft, ein Stand, der evtl. Schwarzbier oder Kräuterbier verkauft eine Daseinsberechtigung.
So in der Richtung könnte ich mir das, was du vorhast, vorstellen.
Aber dafür benötigst du eben keine Plastikritter oder Leute, die sich kloppenderweise auf dem Rasen kugeln.. *ggg*
Adel, in welcher Form auch immer, hat hier gar keine Daseinsberechtigung. Es sei denn vielleicht in der Form, daß da zwei oder drei Leute (mit entsprechender Klamotte und Ausstattung, sowie dem dazugehörigen Mindestgefolge, dort zusammen mit ihrem Verwalter vielleicht irgendwas einzukaufen hätten..(recht konstruiert, ich weiß)

Wenn du mal Interesse hast sowas anzugehen, dann weißt du ja wo du mich erreichst. :-)

Grüße,
Hroudland www.oliver-schulz.de/alamannen

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Eintrag #38 vom 07. Apr. 2004 00:35 UhrMichael Tegge Profil

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Ist denn der Anspruch: "Die Veranstaltung soll einen absolut authentischen MA Markt darstellen" ?,dann können wir sowieso alle zuhause bleiben , bis auf die paar Leute , die Bauern und Bürger darstellen, die dann wiederum kein Lager haben und auch keine Ware, geschweige denn Vieh.Also hört mal alle auf mit dem Quatsch und malt lieber Zinnfiguren authentisch an.
Oder---- Wir versuchen mal, so langsam ,....die Veranstaltungen immer authentischer werden zu lassen?????
Michael de Egge,de Fresena

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Eintrag #37 vom 05. Apr. 2004 22:05 UhrJens Börner Profil

nach oben / Zur ÜbersichtIch hab zwar...

..kein Ahnung was das mit dem Urspungsthema zu tun hat, aber:
wer wirklich Interesse hat, der schafft es auch, sich mit verhältnismässig wenig Aufwand selber was zum Anfang zu machen. Entweder man will das Hobby machen oder nicht, niemand leiht mir ne Eisenbahnanlage, nur um mal in das Hobby Modelleisenbahn reinzuschnuppern.

Wenn mal eine VA ansteht und jemand ist noch nicht fertig, ok, dass man dann ihm aushilft, aber Leihklamotte? Blösinn ;)

Und "authentischer" Markt ist ausgehend von Standard-Freizeitpark "MA-Markt", wie man ihn heute sieht, ne ausgesprochen blöde Idee.

Entweder man macht einen historischen Markt, von Anfang an, dann kann man sich aber "Lager" schenken, denn die sind auch so historisch wie der Keltentuchhändler XYZ, oder man steht zum "MA-Markt" und versucht den Leuten keinen Unfug mehr zu erzählen, aber nen Markt isses dann immer noch nicht, und MA in Realsituation schon garnicht.
Gruss, Jens, IG MiM e.V.

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Eintrag #36 vom 05. Apr. 2004 17:58 UhrDavid Seidlitz Profil

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Leihgewandung, damit wären wir schon wieder beim sprichwörtlichen Zünglein an der Waage. Ich hab bisher noch keinen Verein gesehen der eine wirklich gute Leihklamotte (ich meine in der Größenordnung) zur Verfügung gestellt hat. Da wären wir halt wieder beim Anspruch. Wenn schon, denn schon! Was nützen mir schlecht mit maschinengenähten synthetischen "Gewändern" verkleidete, mürrische Bauern? Nee, Nee, das mit dem Leihen funktioniert nicht.

Gruß,
David

www.familia-ministerialis.de

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Eintrag #35 vom 05. Apr. 2004 17:45 UhrJohann Anton Mattes Profil

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Naja.

Wenns nur am Equipment scheitert, ist das denke ich mal eine Lücke die man Stopfen könnte.
Viele Vereine Haben Ja leihgewandungen für interressierte. Die könnte man so einem Bauern der das machen will sicher auch ausleihen.
Mfg: Johann

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