Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Eisendraht für vernietetes Kettenhemd

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Eintrag #33 vom 24. Apr. 2004 13:43 Uhr Ivo Malz (IMMS)  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ivo Malz (IMMS) eine Nachricht zu schreiben.

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Moin.
Noch mal ganz kurz zu den Vernietzangen: Den ganzen Wahnwitz, wie beschrieben, erst eine teure Zange zu kaufen und die eingelöteten Hartmetallschneiden rauszubraten und dann die entstehende Riesenlücke auszugleichen etc. MUSS NICHT SEIN!
Ich habe das billigste Dreckding von Baumarkt- Rabitzzange hergenommen, die Backen plangefeilt (ohne Maschineneinsatz, einfach Schruppfeile, Schlichtfeile, feines Schleifleinen und etwas Politur), die Griffe aufgebogen und die Gesenkmulden reingedremelt. 15min Arbeit.
Einerseits soll man ja beim Wertkzeug nicht sparsam sein, aber andererseits muß ich für Hobbybasteleien das Werkzeug nicht so auslegen, als wollte ich bis zu meinem Lebensende nine- to- five Kettenhemden stricken.
Besser etwas teurer gilt für komplexere Geräte, wo bei billigen Motoren, Lagern, Gehäusen ine Menge Risiko drin ist, aber alles, was an eine Zange kaputtgehen kann, kann man selbst reparieren. Nämlich der Gewerbeniete eventuell mal einen Schlag mehr geben oder die Backenflächen nachpolieren.
Um Nüsse zu knacken, muß es kein Vorschlaghammer sein.
Gruß
Ivo

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Eintrag #32 vom 24. Apr. 2004 01:41 Uhr   Nachricht

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Haste mal wieder recht Haiko.
Aber um den vollen druck vom Wagenheber anwenden zu können muss er nicht komplett ausgefahren sein.
Da würden schon wenige mm reichen. Aber mit einem kurzen Hebel an einer entsprechenden Pressvorrichtung isse denn doch schneller denk ich mal.
:-)
Bin immer bereit etwas neues zu lernen …

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Eintrag #31 vom 22. Apr. 2004 17:33 Uhr Haiko Wieland  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Haiko Wieland eine Nachricht zu schreiben.

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Die Sache ist die: 3 Tonnen kann man noch mit einer Handhebelpresse bewerkstelligen. Bei 20 Tonnen wirds schon schwierig. Da muß dann wohl die hydraulische her. Und wenn sich in der Zwischenzeit seit ich einen Wagenheber gesehen habe nichts wirklich weltbewegendes getan hat, dann düfte es recht lange dauern einen Ring platt zu pressen. Ring einlegen, langsam hochpumpen, dann wieder ablassen…ich schätze da braucht man schon 20-30 Sekunden für einen Ring. Während das, wenn ich nur mal einen Hebel kurz nach unten drücke, wesentlich schneller gehen sollte. Im übrigen gibts auch Wagenheber für 20 Tonnen ;o)
Gruß
Haiko

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Eintrag #30 vom 22. Apr. 2004 17:21 Uhr   Nachricht

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sagte man schon immer zu den Gebärenden Weibern :-)
200 KN ( 20 to.) sind meiner Meinung nach völlig ausreichend.
Allerdings kannst du mal mit einem Hydraulischen Wagenheber der für 3 to. ausgelegt ist mal probieren und was basteln ??
So ein kleiner Wagenheber ist recht günstig. Ein kleiner Rahmen um den Wagenheber aus Doppel T Trägern schweißen die man auf dem Schrottplatz bestimmt für ganz wenig Geld bekommt ( hab da meinen 1,5 mm Draht gekauft für ,-30 -/Kg ). Bei einem Schlosser oder in einer Autowerkstatt, vieleicht sogar gleich auf dem Schrottplatz kann man sich den Rahmen bestimmt schweißen lassen. Ich denk dafür wird wohl niemand Geld verlangen.
Dann kannste probieren mit 3 to. ob das wohl schon reicht ( die kleinen Wagenheber gibts auch mit 5 to presskraft).
Beachten sollte man auf jeden Fall dass der Ring nicht zur Seite wegschießen kann. Der sollte in einer runden aufnahme liegen mit einem passenden Gegenstück das dann den Ring abflacht.
Ich werd das auch mal so probieren.
Die besten Grüße von
Bin immer bereit etwas neues zu lernen …

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Eintrag #29 vom 22. Apr. 2004 11:28 Uhr Haiko Wieland  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Haiko Wieland eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo!
Auch wenn das Thema vielleicht langsam etwas abdriftet:
Gestern habe ich meinen Draht bekommen: 1.4mm geglüht. Ich habe mich dann auch gleich rangesetzt und ein paar Experimente durchgeführt. Wurmen, scheiden mit ßberlappung und dann abflachen. Und hier ist das Problem. Normalerweise nimmt man dazu wohl einen Hammer oder Stempel oder dergleichen. Da die Ergebnisse mit dem Hammer nicht nur nicht zufriedenstellend sondern auch noch die Durchführung sehr laut war wollte ich mal fragen, ob jemand Erfahrungen damit hat, die Ringe mit einer Presse abzuflachen. Die gibts ja halbwegs bezahlbar bis zu einem Pressdruck von 20 Tonnen. Reicht dieser Durck aus oder tut es vielleicht schon ein wesentlich geringerer? Ist eine Handpresse mit 3 Tonnen vielleicht völlig ausreichend? Gibts es irgendwelche Besonderheiten zu beachten?
Ich freue mich auf zahlreiche Antworten.
Mit bestem Gruße
Haiko

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Eintrag #28 vom 19. Apr. 2004 21:23 Uhr   Nachricht

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@ Haiko,
suuuuper vielen Dank.
Dein Link und die PDF ist ja mal hoch interessant.
Das mit dem schräg scheiden leuchtet sogar mir ein. Werd ich dann mal,sobald ich wieder zu meinen Ringen komm ( keine Zeit im mom. ) versuchen.
Besten Dank nochmal.
Bin immer bereit etwas neues zu lernen

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Eintrag #27 vom 19. Apr. 2004 09:59 Uhr Haiko Wieland  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Haiko Wieland eine Nachricht zu schreiben.

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Morgen!
@Thomas
Ich habe mal wegen des Links geschaut: www.erikdschmid.com/TMRS_2.htm und dann das PDF “Ring Weave: A Metallographical Analysis of Ring Mail Material at the Oldsaksamlingen in Oslo” öffnen (2MB).
Besonders interessant für die Art der ßberlappung scheint mir die Seite 37. Wenn der Draht vom Wurm senkrecht abgeschnitten und dann abgeflacht wird nimmt die abgeflachte Stelle eher die Form eines Rechteckes an. Wird der Draht jedoch schräg abgetrennt, dann sieht die ßberlappungsstelle nach dem Abflachen eher wie eine Ellipse aus. Diese Form ist auch an zahlreichen zeitgenössischen Geflechtstücken zu beobachten.
Und ich könnte mir auch vorstellen, daß damit die Ringe nicht so scharfkantig würden und man sie nicht mehr beschleifen müsste.
Gruß
Haiko

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Eintrag #26 vom 09. Apr. 2004 21:47 Uhr   Nachricht

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@ Haiko
mit Grat meinte ich eine scharfe Kante oder eine andere scharfe Stelle die sich in der darunterliegenden Gewandung verfangen oder hineinpieksen könnte.
Ich denke solche Stellen sollte und hat man verschliffen.
Mit den dreiecknieten haste recht, steht da ausdrücklich mit drin :-)
Wieso weshalb warum , wer nicht fragt bleibt dumm :-)

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Eintrag #25 vom 09. Apr. 2004 19:32 Uhr Haiko Wieland  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Haiko Wieland eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo!
Auf der “Arador-Seite” sind ganz ausdrücklich auch dreieckige Nieten erwähnt. Ich denke hier kommt es auf den Zeitraum an, den man darstellen will. Für 11.Jhd. und früher würde ich runde Nieten nehmen, darüber hinaus dreieckige. Wobei man auch hier runde nehmen könnte. Dreieckige wurden aber wohl häufiger verwandt.
Ich bin mir nicht sicher, was Du meinst wenn Du von einem Grat bei den Nietstellen sprichst. Wahrscheinlich sind das die Probleme denen man erst in der Praxis begegnet ;o) Aber ich habe noch etwas gelesen, was Dir vielleicht helfen könnte, wobei das jetzt etwas schwer zu beschreiben ist. Ich werde mal den Link suchen.
Gruß
Haiko

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Eintrag #24 vom 09. Apr. 2004 12:26 Uhr   Nachricht

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Der Link von Ivo ist in der Tat recht hilf und aufschlussreich. Keine Frage.
Aber sind dreiecknieten “a” ?
@ Haiko dein Link ist auch sehr gut, man kann deutlich die Nietköpfe sehen und aller wahrscheinlichkeit nach sind die Nieten rund.
Die Nieten aus Draht zu machen wie Ivo es beschrieben hat ist wohl das beste, denn man bekommt dünnen Bindedraht schon recht günstig. Ich denke der Durchmesser sollte bei ca. 1 mm liegen ?
Dreiecksnieten sind bestimmt auch nicht schlecht und nicht schwer selbst herzustellen aus dünnem Blech.
@ Ivo
Das zurechtschleifen einer Rapitzzange zum vernieten sehe ich auch als die beste Lösung an.
@ Haiko
Das weichglühen und modiefizieren einer Fliesenzange ist mir auch einleuchtend und dürfte auch keine zu großen Probleme bereiten. Sehr gute beschreibung dazu Haiko.
Somit hat man eine Lochzange, eine Nietzange und selbst Nieten hergestellt ( dreieck oder rund ).
Damit kann man schon loslegen.
Und mit den tollen Links dürfte das gesamte vernieten keine all zu große schwierigkeit mehr darstellen.
Aber waren die vernieteten Ringe an den Nietstellen noch verschliffen, damit keine scharfe Kanten abstanden und die Kleidung darunter nicht beschädigt wurde ?
Ich denke schon, da ja nicht alle abgeflachten Ringe glatt an den überlappungen sind. Aber ein kurzes drüberrutschen mit einem feinen Schleifpapier dürfte damit genüge getan sein.
Wieso weshalb warum , wer nicht fragt bleibt dumm :-)

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Eintrag #23 vom 08. Apr. 2004 13:58 Uhr Haiko Wieland  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Haiko Wieland eine Nachricht zu schreiben.

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@Thomas: noch zur Zange: ich habe mir mal erlaubt einen Artikel ins deutsche zu übersetzen, der sich mit dem Bau einer entsprechenden Zange beschäftigt:
“ Ein komplizierterer aber schnellerer Weg ist sich eine Stanz-Zange zu konstruieren. Ich habe eine aus einer Kachel/Fliesenzange, Schrauben und einem Bohrer angefertigt. Ferner braucht man einen Gewindeschneider.
Als erstes mußt Du die Backen der Zange ausreichend erhitzen damit zum einen die eingelöteten Hartmetall-Zähne herausfallen und zum anderen die Backen ausglühen wodurch sie erst bearbeitbar werden.
Jetzt muß in die Backen gebohrt werden. Durch die eine Backe wird komplett gebohrt, in die andere wird lediglich hineingebohrt. Der Dorn (aus dem nicht gerillten Ende des Bohrers hergestellt) passt in das blinde Loch, während das durchbohrte Loch mit einem Innengewinde versehen wird um eine Schraube aufnehmen zu können (Als austauschbarer Gegenspieler für den Dorn).
Um den Dorn herzustellen schneide einfach einen Teil vom hinteren Ende des Bohrers ab und schleife es in die gewünschte Form. Normalerweise ist der hintere Teil des Bohrers nicht gehärtet, sodaß Du den Dorn danach noch härten mußt. Tue das, indem Du den Dorn solange erhitzt bis er kirschrot ist und schrecke ihn dann in Wasser ab. Danach muß der Dorn poliert werden, damit man die Farbe seiner Oberfläche gut sehen gut. Jetzt muß der Dorn langsam wiedererwärmt werden. Behalte dabei die Farbe des Metalls im Auge. Wen sie sich von blau nach gelb verändert schrecke den Dorn erneut ab. Einsetzen und loslegen.”
Hört sich eigentlich recht nett an und die Zange “in” Ivos Link sieht auch so konstruiert aus.
Gruß
Haiko

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Eintrag #22 vom 08. Apr. 2004 12:10 Uhr Haiko Wieland  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Haiko Wieland eine Nachricht zu schreiben.

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@Ivo: Super Beitrag, besten Dank :o)
Ansonsten habe ich jetzt auch noch die gesuchten Seite gefunden: www.arador.com/articles/cleveland.html
Ich weiß zwar nicht, inwieweit die Sammlung repräsentativ ist aber immerhin…
Gruß
Haiko

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Eintrag #21 vom 08. Apr. 2004 11:41 Uhr Ivo Malz (IMMS)  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ivo Malz (IMMS) eine Nachricht zu schreiben.

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Moin.
Für Rundniete nimm Draht von passendem Durchmesser, steck ihn durchs loch und kneif ihn so ab, daß oben und unten ca 1mm raussteht.
Zum Vernieten nimm eine Rabitzzange/Flechterzange (die billigsten tun es dafür am besten, weil nur oberflächlich gehärtet und damit leichter zu modifizieren).
Feil die Schneidbacken so runter, daß sich zwei parallele Flächen ergeben, die beim Zudrücken der Zange plan aufeinander zu liegen kommen. Sollten die Arme der Zange jetzt zu nah beieinander liegen, spann jeden Arm in den Schraubstock und biege ihn leicht zurück. So wird das wieder hangerecht und hat nebenher einen leicht verbesserten Hebel.
Fräs mit dem Kugelkopffräser im Dremel zwei gegenüberliegende kleine Mulden in die Backenflächen. Voila, schönes Gesenk, das die Drahtenden wunderbar zu kleinen halbrunden Noppen verpreßt. Immer vorausgesetzt, Du hast einen weichen/weichgeglühten Bindedraht.
Mit einem ähnlichen Arrangement kneif ich die Dreiecksniete von den indischen Plattringen zusammen, und die Ergebnisse sind gut.
Gruß
Ivo

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Eintrag #20 vom 08. Apr. 2004 11:05 Uhr Haiko Wieland  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Haiko Wieland eine Nachricht zu schreiben.

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@Thomas,
ja der Link von Ivo ist schon hilfreich, sei also erst einmal empfohlen.
Zange zum Lochen: also im Link von Ivo ist abgebildet wie so etwas aussehen könnte. Wobei ich jetzt nicht genau weiß, wie man den Dorn mit der Zange verbindet. Man könnte ihn vielleicht einfach herausschleifen oder auch ein Bit für einen Schraubenzieher nehmen und das irgendwie einsetzen…vorher vielleicht auch einfach geschliffen. Ich werde mich da nochmal umhören.
Zu den Nieten kann man sagen, daß grundsätzlich meiste gesagt wird, daß europäische Kettenhemd dreiecksförmige Nieten hatten, also solche die Du verwendest. Das scheint jedoch vor allem für das HMA zu gelten, wenn man mir diese Pauschalisierung verzeihen möge.
Für Kettengeflecht der Wikinger (Gjermundbu Geflecht) sind aber aller Wahrscheinlichkeit nach auch runde Nieten verwendet worden. Für mehr Infos: www.erikdschmid.com/TMRS_7.htm
Da ich ein normannisches Kettenhemd fertigen möchte, werde ich deshalb ebensfalls versuchen runde Nieten zu nehmen, auch wenn ich die gestanzten bzw. geschweißten Ringe weglasse und nur genietete Ringe verwende.
Wenn irgendjemand aber spezielle Infos zur Nietenform um 1066 hat dann bitte ich mir dies mitzuteilen.
Ob jetzte allerdings bereits fertige Nieten verwendet wurden, oder lediglich Drahtstücke, die dann in die richtige Form gedrückt wurden…keine Ahnung. Vielleicht kann hier jemand anders helfen.
Außerdem suche ich seit gestern verzweifelt eine Seite im Internet, wo u.a. die Nietenform für verschiedene Mail-Fragment gut beschrieben war :o(
Gruß
Haiko

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Eintrag #19 vom 08. Apr. 2004 00:28 Uhr Ivo Malz (IMMS)  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ivo Malz (IMMS) eine Nachricht zu schreiben.

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Nein, noch mal poste ich den Link nicht.

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Eintrag #18 vom 07. Apr. 2004 20:26 Uhr   Nachricht

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@ Haiko
als versuchswerkzeug zum lochen hab ich einen gehärteten Stempel d=3 mm so geschliffen, dass er am einen Ende 3mm breit, 1mm dick ist und ihn wie einen kleinen Meißel verwende. Also das Loch mit dem Eisen reinschlagen. Das ist allerdings nicht die beste Methode zum lochen denk ich mal und wenn schon vernieten dann schon “a”.
Mit “stauchen” meinte ich in der Tat das abflachen der Ringe, hab falsches Wort gewählt *gg* .
Mein “Loch” ist eigendlich ein Schlitz und ich verwendete kleine, aus Blech geschnittene dreiecke.
Aber wie gesagt ich bin selber noch am rumtüfteln wie ich das am besten mache, denn so wie ich die paar Ringlein bis jetzt vernietet habe ist das ziemlich schwierig. Eine Zange zum lochen wär schon besser aber wie sollte die aussehen und wie kann ich mir die selber machen ( aus alter Kneifzange zurecht schleifen) ?
Ich wüsste auch gerne wie die Nieten damals ausgesehen haben. Waren sie rund oder waren es kleine dreieckchen aus Blech ?
Waren es Stifte oder hatten sie auf einer Seite schon einen gefertigten Nietkopf ?
Fragen über fragen und Rätsel über rätsel.
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Eintrag #17 vom 07. Apr. 2004 13:46 Uhr Haiko Wieland  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Haiko Wieland eine Nachricht zu schreiben.

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@Thomas,
wie gesagt recherchiere ich vorerst noch, aber was benutzt Du denn für ein Werkzeug um das Nietloch zu “erzeugen” Da ich runde Nieten verwenden möchte bieten sich hier die Möglichkeiten das Loch zu bohren, das Loch mit einem Eisen reinzuschlagen oder mit einer Zange reinzudrücken (wem mehr einfallen möge die Liste ergänzen). Die letzte Alternative war wohl auch die bevorzugte Variante unserer Vorfahren.
Nicht ganz klar ist mir, was Du mit “Stauchen” meinst? Das Abflachen der Ringe? Das Herstellen von Nietenköpfen? Was verwendest Du für eine Nietenform?
Gruß
Haiko

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Eintrag #16 vom 07. Apr. 2004 13:45 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

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Jetzt weißt du auch, warum “damals” nicht jeder ein Kettenhemd hatte ;-)
Aber wenn ich mir die Erfahrungsberichte der Vernieter, die ich kenne, so anhöre, dann ist man spätestens auf der Mitte des erstens Hemds doppelt so schnell wie am Anfang.
ßbung macht mal wieder den Meister.
Gruß, Ivain

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Eintrag #15 vom 06. Apr. 2004 22:05 Uhr   Nachricht

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@ Heiko,
ja da hast du recht. Ich hab ein paar Tests gemacht und ein 2 mm Draht ist viel zu dick um vernietet zu werden.
Alternativ habe ich noch einen 1.5 mm Draht genommen. Beim dritten Ring war das Nietloch genau passend und hat wunderbar geklappt.
Ich denke ich werd das mal in angriff nehmen mit dem vernieten, allerdings muß ich mir noch eine bessere art des stauchens und vor allem des stanzens der Nietlöcher überlegen. Oder ist das wirklich so elend Zeitaufwendig ? *ggg* :-)
Ich bin nicht auf der Welt um so zu sein, wie andere mich gerne hätten

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Eintrag #14 vom 06. Apr. 2004 10:31 Uhr Haiko Wieland  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Haiko Wieland eine Nachricht zu schreiben.

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Morgen! OK, also halte ich fest, daß der Draht kaum zu weich sein kann. Ich denke ich werde in der nächsten Zeit mal ein paar Versuche durchführen.
zu Thomas: Ich denke 2mm Draht ist recht dick. Normalerweise hatte der verwendete Draht Stärken um die 1.3-1.4 mm (Ausnahmen mögen auch da die Regel bestätigen). Durch das komplette Abflachen der Ringe nimmt der Querschnitt dann eine ovale Form an, dh. in der Draufsicht wird der Ring breiter. Das bewirkt zum einen, daß das Geflecht optisch dichter wird, bei einer gleichzeitigen Verringerung des Gewichts. Zur Info. Ein Draht mit einem Querschnitt von 2mm hat eine ca. doppelt so hohe Masse wie ein Draht mit einem Durchschnitt von 1.4 mm.
Gruß und Dank an die anderen
Haiko

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