Wenn man sich dann noch anschaut, wer gelinkt wird [“Verweise ins Weltnetz!”] und wer die Seiten linkt bzw. wo hierfür geworben wird, ist eigentlich alles klar. Und wem das noch nicht reicht, der sollte sich mal das Gästebuch durchsehen. Oder den Artikel “Die Ahnen der Semnonen und die Besiedlung der Mark”, der mit dem Schwachsinn von Germanen der Bronzezeit, den ständigen Attacken gegen das Christentum, “indoarischen” Völkern usw. auch hervorragend in die SS-Postille “Germanien. Monatshefte für Vorgeschichte zur Erkenntnis dt. Wesens / Forschungs- und Lehrgemeinschaft Das Ahnenerbe” gepaßt hätte.
Ich hoffe inständig, daß sich an dem auf den Fotos abgebildeten “aktellen Zustand” auch nichts ändern wird.
Kommen Sie mit auf eine Reise in die Vergangenheit, zu den bedeutendsten archäologischen Zielen: wieder aufgebaute und rekonstruierte Steinzeitdörfer, keltische Fürstengräber, römische Kastelle und Wikingerhäfen - Orte an denen man den “Hauch der Geschichte” spürt.
Es geht zu den 40 interessantesten archäologischen Denkmälern und Freilichtmuseen. Hier lässt sich das Leben unserer Vorfahren “hautnah” nachempfinden.
Das Buch begleitet uns zu den Lagern der Neandertaler oder zu den Höhlen und Jagdplätzen der ersten Menschen. Es zeigt Dörfer und Häuser der ersten Bauern aus Stein- und Bronzezeit, führt zu Fürstensitzen und Oppida der Kelten und zu Lagern, Grenzbefestigungen und Landgütern der Römer. Häfen und Handelsplätze der Wikinger an Nord- und Ostsee werden ebenso gezeigt wie Kultplätze der Slawen im Osten. Diese “Reisen” gehen bis in die Zeit der Völkerwanderung und des Frühmittelalters, zu Sachsen, Alamannen und Franken.
Anhand detaillierter, reich illustrierter Texte kann sich der Leser schon zuhause ein lebendiges Bild von der Situation vor Ort machen. Touristische Informationen wie Anfahrts- und Parkmöglichkeiten, Führungen, Dauer der Besichtigung, Wegstrecken etc. werden zu allen Objekten vermittelt.
BAS - Arbeitsförderungs- und Strukturentwicklungsgesellschaft mbH (gGmbH)
www.bas-brandenburg.de
Unsere Projekte –> Tourismus
Das Slawendorf ist eine der Zeit um 1100 nachempfundene Anlage, die aus Hütten und Bohlenwänden aus Naturmaterial besteht. Die ProjektteilnehmerInnen erlernen den Bau der Hütten und weiterer Ausstellungselemente.
Das Slawendorfes erhält seinen Standort im früheren Schulgarten am Salzhofufer.
Die Anlage umfasst ein slawisches Dorf, einen slawischen Bootsbauplatz mit seinen Anlagen, wie zum Beispiel das Wohnhaus des Bootsbauers, eine Bootshalle sowie für den Bootsbau notwendige Handwerkseinrichtungen und einen Teil einer slawischen Burganlage.
Infrastrukturvorhaben Slawendorf
Bis Frühjahr 2003:
- Anfertigung von Schaustücken und Präsentationen
- Einreichung Bauantrag
- Erarbeitung Betreibungskonzept
- Fertigstellung des Schiffes
Bis Frühjahr 2004:
- Realisierung von Einzelvorhaben mit Besuchern
- Verlegung des öffentlichen Weges
Bis Frühjahr 2005:
- Realisierung 1. Etappe Slawenwerft
- Umfeldgestaltung
- Fertigstellung Seminar- und Sanitärbereich
- Aufnahme des Besucher- und Bildungsbetriebes
- PR und Merchandising
Bis Frühjahr 2006:
- Fertigstellung der Slawischen Wallburg
- Projekt-, Kurs-, Seminar-, Besucherbetrieb
Außerdem gibt es ein Projekt “Aufbau einer slawischen Siedlung”
Die ProjektteilnehmerInnen arbeiten an einer der Zeit um 1100 nachempfundenen slawischen Siedlung.
Diese Schauanlage wird aus Naturmaterialien erstellt.
Den TeilnehmerInnen werden folgende Fertigkeiten und Fähigkeiten vermittelt:
Bau von kleinen Schauhütten aus Holz und Lehm
Bau von Ausstattungsgegenständen wie Werkzeugen (Töpferscheiben, Pressen, ßfen, Webstühlen, Drehbänken), Möbeln (Tischen, Bänken, Truhen, Gefäßen), Wagen aus Holz, sowie zur Herstellung von Textilien (Wandbehänge, Decken, Bekleidung), sowie Keramiken (Töpfe, Krüge) für die Schauhütten.
Anfertigen von Schautafeln sowie Modellen von Gebrauchsgegenständen
Hinzu kommt die Realisierung von Projekten mit Schulen und Interessengruppen, die Präsentation von Arbeitsergebnissen und historischen Handwerkstechniken in der ßffentlichkeit im Rahmen von Projekten und Stadtfesten, sowie die Veranschaulichung und exakte Darstellung der slawischen Kultur und Lebensweise durch Untersuchung und Dokumentation des historischen Hintergrundes.
Und ein weiteres (?) Projekt “Alte Stadt - Leben und Handwerk im Mittelalter”
Wer dafür wissenschaftlich verantwortlich zeichnet bzw. mit wem die BAS in dieser Richtung zusammenarbeitet konnte ich noch nicht herausbekommen. Wer mehr dazu weiß möge sich bitte melden.
Besten Dank Sylvia für den Literaturhinweis. Das Buch ist tatsächlich sehr hilfreich, wenn gleich auch durch die schnelle Entwicklung in dem Bereich in Teilen schon wieder überholt.
Das Freilichtmuseums ist sehr idyllisch. Einiges Häuser sind von der Rekonstruktionsausarbeitung nicht mehr ganz aktuell (die Bronzezeit z.B.), stehen aber schon sehr lange und geben eine schönes Bild. Die kleinen Holzbauen über den ßfen, Salzsiedeeinrichtungen etc. tun nicht nur so als hätte man jede Bohle gespalten, das ist auch so passiert :-)
Es gibt in einigen Häusern kleinere Ausstellungen (Brauerei, Textilausstellung) die anschaulich und liebevoll gemacht sind.
Das umfangreiche Programm in Museum ist auf der Seite nachzulesen.
Zu dieser Liste könnte man das Freilichtmuseum in Bad Windsheim anfügen.
Es besteht aus lauter original Häusern die in div. Ortschaften in Franken abgebaut wurden und wieder in Bad Windsheim aufgebaut worden sind. In der Baugruppe Mittelalter ein kleines Dorf von sechs Häusern haben wir “1476” seit fast zehn Jahren Vernstaltungen. Das Museum ist sehr sehens Wert wenn man sich für die wirkliche Architektur der damaligen Zeit sich interessiert und nicht nur Nachbauten.
www.freilandmuseum.de/images/homep_3_1.jpg
Der Wunsch, die ottonische Pfalzanlage im Rahmen eines Freilichtmuseums der ßffentlichkeit zu präsentieren, lag von Anfang an nahe. Von den Steinbauten waren allerdings nur Reste der Fundamente, von den übrigen Gebäuden lediglich Verfärbungen im Boden freigelegt worden. Obertägige Bauteile hatten sich etwa 750 Jahre nach Aufgabe der Pfalz nicht erhalten. Wie sollte also die ehemals monumentale und mit einer Haupt-, zwei Vorburgen, Befestigungen und Hunderten von Repräsentations-, Wohn- sowie Wirtschaftsbauten sehr komplexe Anlage für den Besucher durchschaubar werden? Schon seit den 80er Jahren war klar, dass dies nur über die Rekonstruktion von Teilen der Pfalz möglich sein würde.
In einer ersten Ausbauphase werden 13 Gebäude errichtet, die dem Besucher den Eindruck vermitteln, er bewege sich in einem prähistorischen Dorf. Der Schwerpunkt liegt vorerst bei den eisenzeitlichen und keltischen Epochen (ca. 1000 v. Chr. bis Christi Geburt). Gedacht ist im Laufe der Zeit eine Erweiterung, um alle vorgeschichtlichen Epochen darzustellen. Die unterschiedlichen Hausgrößen entsprechen dem archäologischen Befund und der ehemaligen Nutzung der Gebäude.