Man nähe eine Polsterhaube (längsgesteppt), aber ohne zu polstern und ohne die Kanäle für das Polster vorne und hinten zu schliessen.
DIE Haube für den langhaarigen Mann, der stark schwitzt...
Anwendung: als Verführung füttert sie seine haube mit seinem Haar...
Christian
Ah, jetzt verstehe ich endlich, wie das mit den Stickereien auf der Haube des Helmbrecht im gleichnamigen Buch von Wernher dem Gartenaere funktioniert hat:
Die Stickerin hat nicht das ganze riesige Bildprogramm auf einer Haube unterbringen müssen, sondern hat die verschiedenen Themen auf den unterschiedlichen Hauben verteilen können!
Also wie das jetzt genau funktioniert hat, weiß ich auch nicht.
Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass sich das pfiffige kerlchen das irgendwann mal die alles in einem universalmütze erfand wirklich sch***-reich geworden ist.
Mfg: Johann
Damals machte man aus der Not eine Tugend und machte aus dem vielen Mützenwechseln ein Spiel - wer der schnellste ist.
Heute wird dieses Mütze-Glatze-Spiel fälschlicherweise anderen Körpergegenden zugerechnet. Nur das mit dem "Wer der Schnellste ist!" hat sich noch gehalten.
Nicht zu vergessen die Spassmütze. Vielleicht ist es genau diese, die den "A" Fuzzis bisher gefehlt hat!! Wie in verschiedenen Threads, in den vergangenen Tagen, nachzulesen war, hatten Authentikfreunde bis dato ja so überhaupt keinen Spass. Weder am Leben, noch am Hobby. Das kann sich nach der von Martin vermuteten, und von allen anderen belegten Mützendiversität nun schlagartig ändern! Leute näht euch Spasskappen, und vergesst die Hasskappen.
Gruß,
David
familia ministerialis
Ps.: M.E sollte eine Spassmütze aus Flokati gefertigt sein. Das bringt schonmal per se`Spass weils nett aussieht und lustig kitzelt.
Hach, da wird mir doch gleich wieder ganz warm unterm Mützchen, danke Claudia für den längst vergessenen Bildbeleg !
Olaf mit der Mütze, Du hast ein Mützchen vergessen, das mit den Löchern an den Ohren:
Gottesdienstmützchen - damit Gottes Wort ungehindert durch die Mütze in die arme Seele eindringen kann.
Damit haben wir die Lochmütze teleologisch und theologisch belegt.
Wer hat hier einen an der Mütze ... ?
ins Leere starrend, Ulli
.....werden die einfachen Stände hier einfach übergangen.
Aber es war bestimmt nicht einfach für einen Bauern sich die entsprechenden Mützchen anzuschaffen.
Die da wären:
Aussaatmützchen
Erntemützchen
Dreschmützchen
Holzschlagmützchen
Viehhütemützchen
usw.
Kein Wunder das es dem Landvolk so dreckig ging, wer sollte das denn alles erwirtschaften?
Aufwärts gings doch mit den Bauern erst als sie in den Bauernkriegen um die Abschaffung der Mützchenpflicht kämpften.
Morgens in Worms, windig. Bundhaube. Die Frisur sitzt!
Mittags in Aachen, Regen. Bundhaube. Die Frisur sitzt!
Abends in Akkon, die Sonne brennt. Bundhaube, die Frisur sitzt!
Liebe Grüße,
Claus
...der sich fragt, warum die Haube beim Bund nicht aus Leinen, sondern aus Stahl war...
Ein sehr interessanter Gedanke. Schließlich sollen die Bundhauben ja tatsächlich sehr unterschiedliche Aufgaben erfüllen. Da ist es sehr wahrscheinlich dass man auch unterschiedliche Hauben trug, die auf die jeweilige Ausgabe optimiert sind.
Hier ein paar Beispiele:
beim Arbeiten - der Schmutz soll nicht die Haare verdrecken
beim Essen - Haare sollen nicht ins Essen fallen
auf dem Markt - Dudelsackgetröte soll nicht in die Ohren eindringen
beim Sonnenbaden - die Strahlung soll nicht auf den Kopf treffen
beim Schlafen - Ungeziefer soll nicht in die Haare krabeln
in hohem Alter - Haare sollen auf dem Kopf bleiben
in der Taverne - dummes Geschwätz soll nicht in die Ohren eindringen
in der Schlacht - gegnerisches Schwert soll nicht ins Hirn eindringen
beim Baden - Kaulquappen sollen nicht ins Ohr schwimmen
nach schwerer Kopfverletzung - Hirn soll nicht rausfallen
Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Dadurch ist bewiesen, dass es unterschiedliche Hauben für die verschiedenen Zwecke gab. Eigenartigerweise ist keinen Abbildung bekannt auf der das Wechseln der Bundhaube dargestellt wird. Möglicherweise war dieser Vorgang eine Art gesellschaftliches Tabu und wurde deshalb nicht abgebildet.
Eventuell ist sogar der Begriff "behaupten" eine Ableitung von "behauben", also mit einer Haube versehen...
Es gibt ja noch so viel zu erforschen.
Claudia, das sieht mir eher wie ein Pettingmützchen aus ;-)
Aber selbst wenn es ein Beischlafmützchen ist, brauchte man dann jedesmal ein neues? Sollte das Beischlafmützchen die frühe Form eines Kondoms sein? Die Dinger heißen im Volksmund ja heute noch "Mützchen"...
Fragen, nichts als Fragen und wieder Zweifel an der eigenen Darstellungsqualität.
Nehme ich dann das Schlafmützchen oder gab es gar ein Beischlafmützchen ?
Oh heilige Dreifaltigkeit, wie einfach war die Darstellung, als ich noch glaubte, es gäbe DIE Bundhaube.
Martin, Du hast mich in tiefe Verzweiflung gestürzt.
ins Leere starrend, Ulli
Also da es in einem anderen Thread gerade um Essmützen und Schlafmützen und "gepolsterte Kampfmützchen" ging habe ich mir folgendes überlegt:
Vielleicht gab es DIE Bundhaube ja garnicht, sondern mehrere extra Bundhauben, die alle gleich aussahen und bei unterschiedlichen Tätigkeiten gebraucht wurden.
Also ein als eine als Essmützchen, eine als Ausgehmützchen, eine als Arbeitsmützchen, eine Schlafmützchen usw.
Könnte das so gewesen sein?
Nur wie löse ich dann zum Beispiel folgendes Problem: ich sitze bei der Arbeit mit dem Arbeitsmützchen, gehe essen - auf dem Weg brauch ich das Ausgehmützchen, setze zum essen das Essmützchen auf, wechsel zum Ausgehmützchen, geh in die Taverne, setze das Trinkmützchen auf, geh auf die Latrine und habe mein LATRINENMÜTZCHEN vergessen! Bah! Und nun? Barhäuptig -äh - stoffwechseln? Oder lieber eine der anderen Mützen aufsetzen?
Oder gab es vielleicht sogar zwei Latrinenmützchen? Eine fürs große und eine fürs kleine Geschäft?