Hallo
Auch ich denke darüber nach, mir ein Sachsenzelt zu bauen, vor allem wegen dem vergleichsweise einfachen Schnitt. Allerdings weiß ich nicht, ob ein Sachsenzelt zu meiner Darstellung (um 1260, Deutschland)passt. Kentt jemand Belege für diese Zeit?
vielen Dank an alle, die für meine Zeltstangenfrage Anregungen gegeben haben.
Letztendlich habe ich mich für eine doppelseitige Scharnierlösung entschieden - ist praktisch im Aufbau, hat beim ersten Versuch prima gehalten und ließ sich ohne Probleme im PKW verstauen.
Die geteilte Firststange hat zusätzlich noch 2 Schlaufen bekommen, in denen die Langbögen auf 2m Höhe horizontal eingelegt werden konnnten, und so allerlei noch mit Haken eingehängt.
Schau Dir die Vierkanthölzer aber vorher an.
Wenn da dicke Äste drin sind vergiss es.
Mir sind an solchen Stellen schon zwei Masten gebrochen als es gestürmt hat.
Hallo Heiko,
herzlichen Dank für Deine Anregungen, die helfen mir in der Tat weiter, insofern, als ich mich in meinen Überlegungen bestätigt sehe. Die Wahl wird wohl auf Vierkant fallen, einfach weil sie günstig sind (ich hab ein Angebot 5m für 12,50).
Rund - oder Vierkanthölzer? Von der Statik her sind für die Firststange Vierkanthölzer besser geeignet, da diese hohe Horizontale Belastungen aushalten! Für die Vertikalen Stangen reichen Rundhölzer da diese für Vertikale Belastungen geeigneter sind!
Viele Grüße
Hallo,
ich habe mich nach einigen Überlegungen für ein Saxenzelt entschieden und gekauft, allerdings ohne Gestänge. Da ich ein eher kleineres Fahrzeug habe, muss ich mit zweigeteilten Stangen arbeiten. Das Holz (Kanthölzer oder Rundhölzer???) im Baumarkt zu besorgen, ist noch der leichte Teil.
Kann mir jemand eine Anleitung aufzeigen, wie ich eine solche Zweiteilung am besten mache, dass es stabil ist.
Ich sag schon mal vielen Dank, und würd mich gern bald über Tipps freuen, da das nächste Lager unmittelbar bevorsteht.
Arwen
wir haben auf unserer Seite einige Infos zum Thema Geteld und Zelte allgemein gesammelt. Im Ordner Handwerk - Zelt findet ihr einige Bilder und Infos zum Selberbau und auch das Problem mit der Datierung.
Im Ordner Info - Zelte haben wir einige Bild- und Textquellen angegeben.
Hallo, ich finde diesen Zelttyp ziemlich interessant für mich. Könnte mir jemand mal spezifizieren zu welchem Zeitrahmen und welcher Region ich diesen korrekt verwenden könnte? Cheers
Sebastian
Leinen nehmen, mit Leingarn nähen, dann musste es nicht imprägnieren und es ist obendrein historisch. Zur besseren Reissfestigkeit kann man den Garn noch vorherwachsen.
Die Nähte müssen eigentlich nciht imprägniert werden, weil das Gewebe aufquillt.
Gruss, Jens
Hallo!
Schon mal vielen Dank für die ersten Antworten.
Habe noch eine (vielleicht etwas seltsame Frage):
Welches Garn verwendet ihr beim Zeltbau? Ein spezielles Zeltgarn?
Und imprägniert ihr die Nächte noch besonders?
Vielen Dank schon mal,
Sandra
Sandra
Wir haben für unserer Gruppe mehrere Sachsenzelte gebaut, daher folgende Tipps. Eine Zeichnung gibt's leider nicht, ich versuchs mal mit Worten:
Stoff:
Wir haben Segeltuch mit ca. 400 g/m² benutzt. Der Stoff hält einiges aus und das muss er auch, da sehr viel Zug auf ihm liegt. Von dünnerem Stoff würde ich abraten. Der Stoff muss natürlich imprägniert sein.
Bau:
Unsere Zelte sind aus einem "Dach" (Breite und Länge nach Wunsch) und vier Dreiecken gebildet, je zwei Dreiecke für die Rückwand und zwei für den Eingang. Das ganze entsprechend miteinander vernäht.
Aufbau:
Drei Stangen mit Einkerbungen (je eine am EIngang, Rückwand und Mitte) halten eine Querstange, auf der das gesamte Gewicht des Zeltes liegt. Die beiden Stangen am Ende werden mit Seilen abgespannt. Die Dreiecksform ergibt sich dadurch, dass die Plane unten mit Heringen abgespannt wird. Dafür müssen an der Bahn entsprechend Schleifen angenäht werden.
OK, Etwas kurz und kanpp, auf Anfrage kann ich noch mal eine genauere Anleitung (mit dme VErsuch einer Zeichnung *lol*) per mail schicken.
Gruß
Dirk
Friedrich von Wachtenberg, Draconis Asnidae
Ich habe so eins aus alten Krankenhaus-Unterlegtüchern aus Baumwolle genäht (das wären so etwa 400 g/qm). Es war mein erstes Zelt, was bedeutet, dass ich alle Fehler gemacht habe, die man sich vostellen kann (einschliesslich Einschlagösen verwendet). Trotzdem bin ich mit dem Resultat ganz glücklich. Der Stoff (nicht imprägniert) hält sehr schön dicht (ausser, wenn man bei starkem Regen etwas dagegen drückt) und das Zelt kann vorne weit genug geöffnet werden, um als Verkaufsstand verwendet zu werden (in diesem Fall für Eintritt und tokens). Es ist leicht zu falten und kann zu zweit ab- und zu dritt aufgebaut werden (Aufbau geht auch zu zweit, ist aber ein wenig stressig). Vor allem gibt es kaum Abspannschnüre, über die man stolpern kann (wenn man es vorne zu lässt sogar gar keine). Der Stoff trägt die Spannung.
Allerdings ist es nichts zum 'drin wohnen' - bei einer Firsthöhe von 2.50 Meter ist Stehhöhe nur in der Mitte und die Zeltstangen stehen in der Achse, auf der man sich normalerweise bewegt. Ein reines Sitz- und Übernachtungszelt also.
Ianus
Hallo!
Wir denken darüber nach, uns ein Sachsenzelt zu bauen. Daher wüssten wir gerne,ob jemand damit schon Erfahrungen gemacht hat und wo es eine gute Bauanleitung gibt.
Eine weitere Frage ist, welche Erfahrungen ihr gemacht habt, bezüglich der Dicke der verwendeten Stoffe. Wieviel wiegen eure Zelthäute so, damit sie einigermaßen etwas aushalten (wir dachten an etwa 400-500g/m²).