Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Tannenberg 2004

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Eintrag #14 vom 05. Okt. 2004 15:47 UhrCarsten Scheffer Profil

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So,auch Ich bin heil heimgekehrt.
Tannenberg war wie immer spitze und viel zu kurz!!!

Danke an Robin und den Rest der ORGA!

Nach den Blumen die hier gereicht wurden, möchte Ich allerdings an dieser Stelle auch ein wenig negatives verteilen.

Zum einen würde ich mich im nächsten Jahr darüber freuen,wenn der Fladenstand wegkommt oder auf die Burg verbannt wird.Das Ding hat am allerwenigsten auf die Wiese gepasst und erinnert einen mit seiner Brutzelplatte an olle Satzvey Zeiten. BRRRRRRRR.......

Dan das leidige Dauerthema: Die Schlacht!
Meine Herren! So einen Mist habe ich seit langen nicht mehr mitgemacht....
Mir kam es nicht als einziger total unkoordiniert und chaotisch vor..... .
Und wenn ich dann diverse Herren ohne Helm kämpfen sehe kommt bei mir zwar nicht die Galle hoch,aber ich bekomme das grosse "?"

WARUM WIRD SEIT JAHREN VON VIELEN LEUTEN DAFÜR GEKÄMPFT DAS UNSER SPORT SICHERER WIRD???

Aber meinetwegen...ist ja nicht mein Bier wenns euch am Schädel schmerzt.....und ein "Wunder" das nichts passiert ist!

Woran das jetzt liegt bleibt dahingestellt und ins Reich der Spekulation verlegt.

Es wäre nur schön wenn endlich einheitliche Regularien entstehen würden....

So,und wer sich nun angepisst fühlt: Viel Spass dabei! Lasse gerne mit mir diskutieren.Wer lästern will: BITTE!

Ansonsten bleibt mir nur noch ein wenig Lobhudelei übrig:

TomTom und die Vogtei für den (fast) Reibungslosen Ablauf der Veranstaltung.Den Baumbachschen Familienverband für die Nutzung und Restaurierung der Burg,den Zubermann für den Service,der gesammten IGALMA (Speziell Holger:Laßt und trotzdem weiterkämpfen!),Jörg und Lollek,Yeti und die anderen Frühmis fürs nette im Wald kämpfen.....etc......
Hagen von Scutemere

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Eintrag #13 vom 05. Okt. 2004 15:34 UhrJonas Radtke Profil

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Die zwei "halbirren Berserker" waren Colin Richards (bester Kampftrainer der Frühmi-Reenactor-Szene) und ein Wiki dem er ein paar Techniken zeigte. Die Übung wärte nur kurz, lief recht kontrolliert ab und war so ziemlich der einzige Kampf im Lager. Wenn ich so etwas sehe bzw. höre lauf ich einfach weiträumig drumherum ;-) Ich sehe da gar kein Problem.

Ansonsten lief alles dengeltechnische außerhalb ab. Bei der Schlachtvorführung wurde für entsprechende Absperrung zum Publikum gesorgt, alles war geordnet und gesichert. Ich denke nicht, daß es da irgendwelcher extra Regularien bedarf.
Ansonsten war TB einfach klasse! Top Wetter, nette Leute, prima Stimmung... stressfrei und schön :-)
Gruß, Salier

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Eintrag #12 vom 05. Okt. 2004 14:52 UhrMarkus Lohstroh Profil

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Wir waren das erste Mal überhaupt in Tannenberg ( als Burgschläfer) und ich bin schlichtweg begeistert. Ein richtig gut durchorganisierter Event, wie man ihn selten erlebt, ein Hoch auf die Orga!
Als Spämi waren wir natürlich auch hier Exoten (wie meist auf allen öffentlichen Events ;o) ), es hat aber riesenspass gemacht, im näxten Jahr sind wir bestimmt wieder dabei.
Ein wenig schade war, das ein Stromkabel durch das Burgtreppenhaus bis hoch zum zweiten Stock lag, nur für den Zweck, das die dort rechts vom Schlafsaal angesiedelte Truppe ihren Zweiplattenherd und ihren Wasserkocher mit Strom versorgen konnte (man muss ja schliesslich , wärend man siedlert obwohl die Va läuft Tee haben) *augenverdreh*. Aber gut, das hat der Atmosphäre in Tannenberg keine Abbruch getan, denn die war Spitze!!
Ich freue mich auf die Burgbelebung im Dezember!!!
Lohtrecht

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Eintrag #11 vom 05. Okt. 2004 13:22 UhrHilmar Becker Profil

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Hallo

Ich schließe mich dem an.

Ich würde jedoch - aus der Sicht eines Tagesgastes in zivil - unbedingt um eine Erweiterung der Regularien bitten.

Ich bin nämlich mitten auf dem Platz beinahe von zwei Halbirren, die sich berserkerartig mit ihren Schwertern bearbeitet haben, niedergemacht worden.

Ich denke, soetwas darf nicht sein und sollte entsprechend geahndet werden.

Gruß

Hilmar

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Eintrag #10 vom 05. Okt. 2004 12:57 UhrSylvia Crumbach Profil

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Noch nördlicher als Duisburg ?
Ich habe die Alamannen-Sachen allerdings nur durch einen Zufall ;-)

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Eintrag #9 vom 05. Okt. 2004 01:12 UhrRoland Schulz Email

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Ahoi!

Unseren Dank an die Orga, Mühe und Einsatz. Habt ihr prima hinbekommen, danke! :-)
Obwohl ich heute morgen ganz vergessen habe Robin zu zeigen, daß unsere Strohsäcke dichthalten...naja.. *ggg*

Besonders hat es mich gefreut einige wirklich motivierte Neueinsteiger ins FMA/VWZ kennenzulernen, Sally und Freund, die nördlichsten Alamannen der Welt.. ;-)

Ansonsten danke an Silvia und Esca für die Blumen. :-) Und, Esca.. Wir watschen doch gern mal! *fg*

Gruß,
Roland

Leben und Handwerk der Alamannen I.G.

www.oliver-schulz.de/alamannen

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Eintrag #8 vom 04. Okt. 2004 17:40 UhrFrank Six Profil

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Endlich wieder daheim, oder sollte man sagen große Kullertränen weils schon wieder vorbei war, Tannenberg ist und war mal wieder viel zu Kurz um alles zu sehen allen Hallo zusagen und zur großen Enttäuschung aller, die ihr H2O-Equippment testen wollten, gabs außer einen klitzekleinen Regeneinbruch am Samstag über Sonntag und Montag das herrlichste Sonnenwetter.

Begeistert war ich diesmal von dem gepflegten Turi-Stroh und Trampel Weg, wer dieses Jahr seine Tägliche Fangopackung gesucht hat, wurde ziemlich enttäuscht.
Denn die Götter waren uns gewogen und beschwerten sogar denen die da auf Regen harrten einen kurzen Einlauf, zum besten Timing als alles noch in den Feder hing und im Land der Träume wandelte, so das keiner gestört wurde.

Selbst der Gode, hatte sich beim dem herrlichen Wetter verleiten lassen, mal nicht Mede auszuschenken sondern sich hingebungsvoll den Anwesenden zu wittmen, oder mit Gedankenverlorenem Blick einer Erleuchtung umherzuwandern.

Insgesamt war mein Eindruck das es diesmal ziemlich Stressfrei gelaufen ist, selbst die Orga war für 2 Tage schlichtweg unauffindbar für alle später unangemeldet angereisten...

Schade ist nur das am Stressfreien Montag ein paar Deppen meinten wenn die Orga nicht mehr aufpasst kann man ja beide Seiten des Weges mit Wagen zupflastern so das kein nachkommender mehr druchkommt, frei nach dem Motto nach mir die Sinnflut, schade das es immer noch solche Egomanen gibt, die sich mit ihrer Gruppe nicht entscheiden können ob sie links oder Rechts, zumindest so parken das andere nicht behindert werden, um der Stressfreien Athmospäre keinen abbruch zu tun....

Mich persönlich hat es zwar nicht getroffen, aber so will ich den Kritikpunkt anführen, ich habe doch einige beleidigte Gesichter von Autoschläfern gesehen, die keinen Platz auf Autoschläferparkplatz bekommen haben, der ja voll ausgelastet war, der Punkt war nur 1/3 der Fahrzeuge dort hatte keinen Parkschein, und das andere Drittel waren keine Autoschläfer, leere Transporter und Autos, die in den Tagen nicht einen Zentimeter bewegt wurden, weil sich die Insassen mit samt dem Inhalt in die Zelte verdrückt hatten, und es soll mir keiner kommen es wäre nicht so, ich habs beim schlafengehen mir angeschaut und auch morgens beim aufwachen.

Das erschreckende ist doch das ich sonst keine Kritikpunkte erlebt habe, das mich als Fazit nur zu einem Schluss kommen lässt, Tannenberg wird besser und besser von Jahr zu Jahr :-)


PS @Ariweyet Vogt zu Bemelburg

mir persönlich ist es eine ganz besondere Freude immer wieder neue Umbauten an in und um die Burg zu sehen, kenne ich Tannenberg doch nun schon seit so vielen Jahren, als die Schlafzimmer noch keine Fenster hatten, und der Schnee zum einen Fenster rein zum anderen hinauswehte, auf dem Zeltplatz nicht ein einziger Lebensmittelhändler seine Waren feilbot, man sieht das das Eintittsgeld immer gut und für irgendwelche Zwecke angelegt wird, mal ne Treppe hier mal eine Toilette da, mal Strom hier mal Wasser da, PSPS vor dem Zuber war das Stein-Pflaster aber noch aufgerissen *lach* ;-)

Tannenberg entwickelt sich von Jahr zu Jahr,
bisher immer zum besten und ich hoffe das es immer so bleibt, denn ich habe vor auch die nächsten Jahre zu kommen und immer wieder neue Liebevolle Neuheiten zu sehen und den einmaligen Freundschaftlichen Geist der Tannenbergschen Gemeinschaft zu genießen, auch wenns leider immer viiiiieeeeellll zu kurz ist um allen ein hallo zu geben und jeden zu besuchen :-)

Und da dieses Jahr so gut gelaufen ist, freue ich mich schon ganz besonders auf das nächste, denn 2005 ist, wenn ich mich nicht täusche das 10 jährige Tannenbergjubiläum :)
Thorgrimm

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Eintrag #7 vom 04. Okt. 2004 14:51 UhrJens Börner Profil

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So waren wir nun, MiM, dank leidvoller Erfahrung versauter Zelte (und meinereiner war dankbar dafür nach einer lustigen, aber anstrengenden Saison) im Haus, in Tannenberg.

Und schön war es. Der Samstagabend im speziellen erlaubte es mir, die Bekanntschaft von sehr vielen, netten Leuten zu machen, die ich grösstenteils nur aus dem Chat kannte
(Gruss an Rodi, Alain, Myriam, Bea, Elenia, Lovis, Jonas, Lenja, Lisa und alle anderen, die ich garnicht alle aufzählen kann).

Natürlich war es keine Museumsveranstaltung, dies erwartete ich auch nicht; das Lager an sich präsentierte sich durchwachsen, neben der- soweit ich das beurteilen kann- teilweise sehr guten Qualität der zahlenmässig stark vertretenden FMA-Darsteller waren auch einige einzelne feine Darsteller späterer Epochen anwesend; die absoluten Ausrutscher überwiegten an der Zahl nicht, auch wenn manch Anblick Anlass zum Schmunzeln bot ;)

Schön waren auch einige Händler wie Jörg Fraske, erwähnter schleswiger Wikingerkontor, der mir schöne Schube für's 9te bescherte, usw. usw.; die Zahl der eher merkwürdige Marktware vertreibenden Händler hielt sich in Grenzen.

Mein Fazit: eine als Treffpunkt sehr schöne, spassige Veranstaltung, ohne Anspruch darauf, wirklich ein geschlossenes Bild des Mittelalters zu präsentieren mit der Möglichkeit für mich, noch einiges zu lernen (Danke an Roland und Tecla an der Stelle für die Hirnwatsche zwecks Leinenfärben ;) ) und sehr netten Leuten.
Gruss, Jens

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Eintrag #6 vom 04. Okt. 2004 14:21 UhrSylvia Crumbach Profil

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Anstatt zu Hause zu bleiben und meinen Frust zu pflegen (jeder fährt zur Pax Celtica - nur die "Nordkelten" vom Salzherrn nicht ...) habe ich eine sehr nette Einladung von Nicole und Michael Perschau angenommen zusammen mit Hilmar und Silvia in lustiger Runde nach Tannenberg zu fahren.

Ausgestattet mit Proviant, Regenjacke und mit den guten alten Genossenschaftsgummistiefeln ging es dann munter und ohne große Erwartungen los.

Die erste Enttäuschung schon an der Ortsgrenze Netershausen: Stahlender Sonnenschein! Trockener Boden - so eine Sauerei!
Bei untypisch strahlenden und warmen Wetter ging es auf die Lagerwiese. Eintritt € 4,-- für Erwachsenen und € 2,-- für Kinder.

Ein erster Blick über den Platz: grade Wege für die Lager, sogar mit einem Rundweg, ein geordneter Aufbau und nur nach langem Suchen einige wenige vereinzelte Alex-Zelte. Der große Hauptweg war mit genügend Stroh besteut, keine Spur von elendigen Geglitsche auf Mengen von Kuhdung. Ziemlich bald ging das Zivile Inkonito unter ziemlich herzlichen Begrüßungen unter. (Liebe Grüße an Andi und nach Türingen, an Jörg Fraske (stimmt, ich wollte mich dort (wörtlich bei sowas) eigenlich nieee wieder blicken lassen :-))))
Nach 4 Jahren Abstinenz hat sich (auf der Lagerwiese) einiges verändert. Ein Blick über die Menge der Teilnehmer hat das gezeigt woran ich eigentlich nicht geglaubt hätte: Es hat im gros an Qualtität gewonnen - im Hinblick auf die gelegentlich bejubelte "Gute alte Zeit" sogar um Längen. Mein altes Thema aus Turm und Zinne Zeiten "Kopfbedeckungen bei Frauen" (nachzulesen auf in der Bibliothek hier) war ein ewiges Trauerspiel. Jetzt sieht man alles an Hauben, Gebenden, Tüchern etc. Schuhe, die zumindet optisch nicht schlimm auffallen, aber auch gute Wendeschuhe haben infektiöse Verbreitung gefunden. Ein Blick in die Lager- und Zeltgruppen hat ebenfalls gezeigt, das sich vieles getan hat - Kugeltöpfe, Grappen, Eisenkessel und Co. haben etliche Hordentöpfe verdrängt.Ingesamt wirkte die Darstellung liebevoller - viele Gruppen waren auch darauf eingerichtet sich mit den Besuchern zu befassen. Etwas, was noch 2000 überhaupt nicht oder nur rudimentät gegeben war. Neu waren die Esstände unten, der Stand mit Heidschnuckenwurst ist ein echter Gewinn. Es waren sehr viele Händler vertreten. Der Stand von Reenactors ist immer schön zu sehen, vor allem weil nicht nur irgendetwas verhökert wird, sondern auch zu jedem Stück hilfsbereit qualifizierte und ehrliche Informationen kommen. Neben Ständen wie dem Reenactmentbedarf von Stefan Pliz und seiner Frau, dem kleinen Stand der "Leben und Handwerk der Alamannen iG", der Stoffstand von Jörg, Andi Vogel (jetzt mit Kugeltöpfen und Aquamalien), dem Wikingerkontor aus Schleswig (die Kämme sind unglaublich gut, die Messer auch) und viele andere (ua. sollte man ein Rentierfell haben ...), hatten einige Weihnachtsmarkt-Restverkäufe und ein Ur-Mittelaltermarktstand mit gummibesohlten Schnäbelchen-Schuhen, seltsamen Hornkram und ähnlichem kaum noch eine Möglichkeit sich mit einem bleibenden Eindruck ins Bewustsein zu drängen.
Details haben beeindruckt: Bestickte Tuniken (besonders schick: Indy), eine Ringknaufsparta mit Almandien, großartige Keramik von Kerstin, einige sehr schöne HMA Klamotten mit passenderem Schmuck die byzantinische Tracht von Christina etc.
Klar ist: nicht alles wie vom Platz ins Museum - aber das ist weder möglich noch nötig. Denn eins ist unten auf der Wiese sicher gelungen: Ein für den Besucher-Blick sehr gut organisiertes Lager mit netter Grundstimmung, sodaß man sich auch in Zivil "dabei" und nicht daneben gefühlt hat. Ein Treffen für Aktive, Gäste und Besucher, das Unterhaltung, Anregung, spannende und nette Gespräche und sehr viele gute und ermutigende Einblick für die (nach meinem Eindruck sehr vielen) Anfänger im Hobby bietet.

Dann gingen wir bergan auf die Burg. Wie früher hat man immer die lustigen Begegungen auf dieser engen Treppe wo keine Platz ist (liebe Grüße an Lovis an dieser Stelle ...).

Und dann wurde es schlimm!
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Für ein kurze Zeit bekam ich pelzige Ohren, garstige spitze Zähne und diese typische Dachszeichung auf dem entsetzten Gesicht. Das hatte ich seit Jahren nicht gesehen: (und auch in keinster Weise vermisst) Das große Y, vom Übelsten!

Es gab zu Belustigung des Volkes an der Stätten Schweyne-Braten, syed grüset von pitoresken Spielleuten und fahrend Volk: Echtes, finsterstes 80´ziger Jahre, öko-romantik Marktmittelalter: Etwas verschlossene Pannesamtkostüme mit Strickwesten kombiniert, Indienfummel und Fruchbareitsamulette, Esoterik-Gelaber am Verkaufstand mit Finnenmessern und Samurei-Schwerter, Gepöbel von einer selbsternannten "Färbemeisterin" die dem staunendem Publikum kundtat, daß es nur für Museen autorisiert ist mit Weid zu färben und sie deshab gezwungen ist im Indigo zu arbeiten, Diese Zinnobjekte .... uhhhh.

Da wirkte der Bücherstand vom Barbarossa-Verlag, Gesa mit ihrem Stand und Jens Perleberg sehr verloren. Atraktionen auf der Burg: Saubere Toiletten, der Stelbstvermarkter Wurststand und der etwas überfüllte, aber immer wieder schöne Kräutergarten Mit dem Tee- und Süßwarenstand konnte ich auch nur einverstanden sein, weil eine Teepause dringend nötig war ;-), der Ausblick auf diese Bühne war allerding ein einziges Elend, oder eine interessante Sozialstudie, je nach Sichtweise.

Also wieder zurück auf die Wiese - kurze Abschiedsrunde über das Gelände - eine beeindruckende Vorführung einer neongelben Gugel und eine lustige Rückfahrt.

Fazit:
Tannenberg war eine Reise wert. Ich bleibe dabei, daß es mir zu viel, zu groß und zu laut ist.
Was sich bestimmt geändert hat: Die schönen Bilder an persönlicher und Zelt-Ausstattung liefert nicht mehr - wie früher - fast nur das FMA. Es geht abseits von Ritterrollenspiel und freien Söldnern, Hordentopf und Häkeldecken auf dem Kopf mächtig zur Sache.
Die Völkerwanderungszeit hat sich ausgebreitet - in erster Line bei sehr netten, ambitionierten Leuten.
Klasse!!!

Liebe Grüße an alle Bekannten! Besonders an die bereits genannten und Ameli, Stanfanie, Matze und Peter!!!

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Eintrag #5 vom 04. Okt. 2004 13:58 UhrUdo Brühe Profil

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... wie war es nun?
Udo

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Eintrag #4 vom 30. Sep. 2004 14:13 UhrBirgit Netemeyer Profil

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Wie Besoffene ertragen ohne Ma-ausgleich?
Komm Achim das kannst du mir nicht antun.
Bridget die bis jetzt dachte das unser Groschenritter ein ganz lieber sei.

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Eintrag #3 vom 29. Sep. 2004 16:02 UhrJoachim Dittrich Profil

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Bridget,
dann tu holdamoi nuff d' Wiesn ga!
:o)
Achim

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Eintrag #2 vom 29. Sep. 2004 12:41 UhrBirgit Netemeyer Profil

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Hwäää,
und ich kann nicht!
*heuljaulschluchz*
Bridget die in München rumhockende

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Eintrag #1 vom 29. Sep. 2004 08:55 UhrFrank Kummer Profil

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Mit 5 Reitpferden, einem Lasttier, natürlich in Gewandung und teilweise auch
in Rüstung, haben sich gestern, 6 tapfere Gefährten von Kaufungen aus auf
den weiten Weg nach "Tannenberg" (Nentershausen) begeben.
Ob Sarazene, Wikinger, Lazarener oder Würtemberger, sie alle werden ein
Schicksal teilen, dunkle Wälder, wunde Hintern oder Füße und nicht zu letzt,
bestes nordhessisches Scheißwetter.
Ihre erste Etappe der Pilgerfahrt wird sie in die Nähe von Hessisch
Lichtenau führen, wo die Gruppe am Abend, hoffentlich wohlbehalten
eintreffen und auf einem Gutshof nächtigen wird. Weiter geht es Mittwochfrüh
in Richtung Sontra, dort werden ihnen die Dorrenberger am Abend Quartier,
Speise und wenn nötig, auch die ein oder andere Tinktur gewähren.
Graf Henricus de Bemelburg, Herr der Dorrenberger, wird sich ebenfalls dem
Zuge anschließen und als ortskundiger Führer auf der letzten Etappe zur
Verfügung stellen.
Doch zuvor soll am Donnerstagmorgen ein gemeinsames Frühstück Leib und Seele
erquicken. Der ehrenwerte Herr Hänselmeister zu Suntraha, oberster
Repräsentant der Sontraer Kaufmannsgilde, wird den Pilgern auf dem
historischen Marktplatz Sontras die besten Wünsche der Ratsherren und
Kaufleute der Stadt überbringen.
Auch die Presse wird bei dieser Zeremonie vor Ort vertreten sein und nach
einem kräftigen Bügeltrunk startet der Zug in Richtung Tannenberg. Mögen die
Reisenden von ihren Göttern und dem starken Arm des Henricus beschützt
werden, sagt man doch, in den baumbachschen Wäldern treibt sich Allerley
Volk herum.
Geht alles gut, werden wir die Mädels und Jungs am Donnerstagnachmittag
mitten im Aufbaustress begrüßen können. Lasst sie uns trotzdem gebührend
empfangen und ihnen den Respekt erweisen, den sie sich mit ihrer
Unternehmung verdient haben.

Im Übrigen, die Lagerwiese ist gemäht, völlig fladenfrei und sieht noch aus
wie ein Golfplatz. Der Burghof ist komplett gepflastert und sieht aus wie
neu, ihr werdet staunen.

Ich freue mich auf hoffentlich 5 entspannte Tage Tannenberg 2004.

Gruß
Ariweyet Vogt zu Bemelburg
Ariweyet Vogt zu Bemelburg

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