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Eintrag #30 vom 20. Apr. 2005 21:53 Uhr Mirko Van Keeken  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Mirko Van Keeken eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Kettengeflecht

Eine Bekannte, die Vor- und Frühgeschichte studiert und an vielen Grabungen teilgenommen hat, war über das Kettengeflecht als Topfkratzer erstaunt. Sie erzählte, dass man in merowingischen Gräbern den Frauen eben solche als Beilage mit ins Grab gelegt hätte und die Ausgräber dieses Geflecht als Talisman oder so interpretiert hätten. Eben frei nach dem Motto: Kann ich mir nicht erklären, muss also kultischen Charakter haben.
Ich habe sie gebeten, mir dafür noch Belege zu nennen, die ich dann nachreichen werde.
Mirko van Keeken

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Eintrag #29 vom 17. Apr. 2005 15:30 Uhr Matthias Gramß  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Matthias Gramß eine Nachricht zu schreiben.

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Mir kam letzte Jahr zu Ohren, dass man zusammengebundenes Birkenreisig zum Topfschrubben genommen hat. Jemand ‘ne Ahnung, ob da was dran ist?

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Eintrag #28 vom 15. Apr. 2005 11:40 Uhr David Seidlitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um David Seidlitz eine Nachricht zu schreiben.

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Da würd ich mich anschließen…
David

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Eintrag #27 vom 15. Apr. 2005 11:34 Uhr Claudia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Claudia eine Nachricht zu schreiben.

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Hm, ich bin nicht so sicher, daß das Bürsten sind. Ich glaube eher, das stellt das Begießen mit Wasser dar.
Gruss, Claudia

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Eintrag #26 vom 15. Apr. 2005 10:08 Uhr Hans-Christoph (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Hans-Christoph eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Badebürste...

Zumindest Badebürsten waren vor 1300 bekannt ;-)
manfred.rausch.free.fr/staedte/freiburg/dscn2386.jpg
Gericheim

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Eintrag #25 vom 16. Feb. 2005 10:41 Uhr Bettina Drexler  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Bettina Drexler eine Nachricht zu schreiben.

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Seifenwurz wurde schon in der Frühzeit als Waschsubstanz genutzt, ob allerdings auch zum Geschirr spülen, weiss ich nicht. Eher wohl zum Reiningen der Hände / Haare.
Wobei einfache Seife ja auch schon lange im Gebrauch ist und auch selbst hergestellt werden kann (Kernseife). Warum nicht diese zum Spülen nutzen???
Johanna

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Eintrag #24 vom 05. Feb. 2005 17:40 Uhr Melissa Rothbauer  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Melissa Rothbauer eine Nachricht zu schreiben.

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ich hab mal irgendwo gelesen das dazu feiner flusssand genommen wurde was auch prima bei eingetrocknetem funktioniert
indianer benutzten eine pflanze namens seifenkraut ihre wurzel besitzt ähnliche wirkstoffe wie seife, sie ist auch bei uns heimisch, aber ob man das damals schon gewusst hatte?
Melissa

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Eintrag #23 vom 04. Jan. 2005 13:04 Uhr Bianca Oettlin  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Bianca Oettlin eine Nachricht zu schreiben.

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Ich habe gelesen, es wurde Sand und Stücke von Seifenwurz verwendet. Die “Quelle” ist ein Sachbuch für Kinder (ohne weitere Angaben)
Aber so gut wie mit dem alten Kettenhemd vom Ridder klappt es bestimmt *gg*
Bianca

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Eintrag #22 vom 17. Nov. 2004 14:31 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Du mußt...

Ihn aber vernieten.
die kleinen Knubble der Niete geben erst den richtigne Tiefeneffekt ;-)
*fasel*
Gruß, Ivain

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Eintrag #21 vom 17. Nov. 2004 14:03 Uhr Christoph Bock  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Christoph Bock eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Danke schön

Hallo,
vielen Dank für eure Amtworten. Werde mir jetzt erst mal einen Spüllappen stricken, hab glaube noch ca. 1000 Ringe zuhause ;-)
Grüsse aus Hessen, Christoph

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Eintrag #20 vom 15. Nov. 2004 21:17 Uhr Claus Winhard   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Soda im MA

Ingo,
ich weiß nicht, ab wann Soda als Spülmittel populär wurde, aber im Mittelalter sicherlich nicht. Soda war in Mitteleuropa so teuer (weil Abbaustätten nur in Italien), daß die Glashersteller (Soda wird für Glas gebraucht) in den meisten Fällen auf Pottasche als Ersatz auswichen (und damit “minderwertiges” Waldglas erzeugten - im Gegensatz zu den hochwertigeren italienischen und orientalischen Gläsern).
Liebe Grüße,
Claus Winhard
AG Hochmittelalter www.hochmittelalter.net

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Eintrag #19 vom 15. Nov. 2004 11:38 Uhr Ingo Ludwig  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ingo Ludwig eine Nachricht zu schreiben.

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Als “Geschirrspülmittel” nahmen meine Großeltern noch Soda - ist hier jemandem bekannt, ob es diese Anwendung schon “früher” gab?
Gruß, Ingo

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Eintrag #18 vom 13. Nov. 2004 13:14 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Genau...

…das meinte ich, hab vergessen, zu Haus nochmal nachzusehen, und die Quelle zu posten, Danke ;)
Gruss, Jens

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Eintrag #17 vom 13. Nov. 2004 01:25 Uhr Wolfgang Ritter  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Wolfgang Ritter eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht @Jens & Claudia wegen Kettengeflecht

Hallo,
bei Harry Kühnel (Hrsg.9, Alltag im Spätmitelalter gibt es im von Helmut Hundsbichler verfassten Kapitel Nahrung das sog. Verlobungsbild von Hanns Paur von 1475 über die notwendigen Haushaltsutensilien, allerdings heißt es im zum Verlobugsbild gehörigen Bergleittext: “…als vil haußrat das der zehenteil nit hye gemalet stat”, d.h. dass über zehnmal so viel anzuführen wäre.
Interessanter ist der an gleicher Stelle bei Kühnel auszugsweise veröffentlichte Text des Nürnberger Wundarztes und Meistersingers Hans Folz von 1500.
Darin werden erwähnt:
Ein spulgelt(lt. Hundsbichler ein Spülbottich) zimpt auch wol fur war,
….
Ein pantzerfleck (Ringgeflecht, na also!!)
muß man auch haben,
….
Ich kann mir - außer zum Schutz bei heftigen Ehestreitigkeiten - nicht vorstellen, wozu ein Ringgeflecht sonst taugen könnte, außer zum exzessiven Schrubben….den (modernen) Metzger-Kettenhandschuh beim Zerlegen lasse ich jetzt mal außen vor.
Grüße
Wolfgang Ritter

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Eintrag #16 vom 12. Nov. 2004 18:29 Uhr Harald Sill  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Harald Sill eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht wurzelbürste

bin ja schon ganz klein.
wenn ich nach dem internet, der encarta-online-enzyclopädie und meinem lexikon gehe könnte man fast meinen die wurzelbürste sei aus dem nichts erschienen und existiert nur bei der pferde und gartenmöbelpflege.
kein hinweis nicht auf deren herkunft. gnargl.
gute tage
harwalt von biberach

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Eintrag #15 vom 12. Nov. 2004 17:26 Uhr Beate (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Beate eine Nachricht zu schreiben.

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Ich schlag statt der Wurzelbürste mal `nen Lappen und groben Sand vor. ;-)
Gruß, Beate

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Eintrag #14 vom 12. Nov. 2004 15:26 Uhr Claudia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Claudia eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Wurzelbuerste?

Mit welcher Wurzelbuerste? Mit der, die’s noch nicht gibt?
Gruss, Claudia

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Eintrag #13 vom 11. Nov. 2004 22:29 Uhr Harald Sill  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Harald Sill eine Nachricht zu schreiben.

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Ingo.
der Tisch mit Vertiefungen läßt sich IMO sogar sehr leicht reinigen.
Da kannst du mal herzhaft mit der Wurzelbürste drübergehen und dann mit einem Tuch nachwischen und schon ist das sauber.
Gute Tage
Harwalt von Biberach

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Eintrag #12 vom 11. Nov. 2004 20:05 Uhr Martin Opitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Martin Opitz eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Magd beim Abwasch

Hallo,
auf dem Bild ‘Das letzte Abendmahl’ von Pietro Lorenzetti (1. Drittel 14. Jh, Italien) ist eine Magd beim Abwasch zu sehen.
www.abcgallery.com/L/lorenzetti/plorenzetti8.html

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Eintrag #11 vom 11. Nov. 2004 17:10 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

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Naja kürzlich…darüber hatte ich vor schon gut einem Jahr schonmal im Chat mit jemanden geredet ;) Ich hatte ja die Hoffnung, dass endlich mal Haarbürsten belegt würden *g*
Gruss, Jens

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