im "Karfunkel Combat" wird ebenfalls über Brandpfeile berichtet und eine Rekonstruktion beschrieben. Man hat dort allerdings als Brandmischung( anstatt des salpeters und der Eisenspähne, soweit ich das verstanden habe),Wunderkerzengranulat verwendet, was weniger gefährlich sei.
wollte mal fragen, ob einer das rezept inzwischen mal ausprobiert hat... die jungs von www.fletchers-corner.de sind da etwas zu furchtsam... ergebnisse?
Freitag treff ich mich mit ein paar Mitgliedern aus nem Bogenschützenverein. Die haben bei ihrem Mittelalterfest mit Lagerleben einen 3m hohen "Scheiterhaufen" mit Brandpfeilen angezündet. Werd mal fragen wie die Pfeile hergestellt wurden. Bis auf das Treffen des Ziels hat das recht gut geklappt, kein Pfeil ist im Flug ausgegangen.
Übrigens gab es auch spezielle Spitzen (Bolzeneisen) für Brandbolzen, die weitaus länger waren als gewöhnliche. Dort wurde die Brandladung nicht am Zain, sondern direkt an der Spitze (die mit Widerhaken versehen war) angebracht. Vorteil: Wenn der Schaft wegbrach, blieb die Brandladung trotzdem im Ziel stecken.
wie genau wurden eigentlich Brantpfeile im MA hergestellt? Hat jemand eine historisch belegte Rezeptur mit der die Dinger wirklich über eine längere Strecke brennend fliegen und dabei nicht aus gehen???
pax vobiscum