Ich persönlich bedauere zwar die Einschränkungen moderner Bauvorschriften, finde aber eine sorgfälltige Umsetzung des Möglichen und sorgfälltige Arbeit der Belebenden, sowie möglichst wenige Zugeständnisse ans "Marketing" wichtiger; siehe z.B. die Hallogen- (an)-Strahler aussen in Kanzach.
Das mit der Betonplatte ist deutsche Baubestimmung, wie auch immer, das Problem hat Kanzach auch. Sobald Touristen die Anlage zugänglich ist, müssen gewisse Sicherheitsvorkehrungen vorhanden sein.
Ich hatte Dominique wegen Mitarbeit ja schon mal angeschrieben, was mich jetzt noch mal interessieren würde, wenn ihr das so authentisch wie möglich machen wollt, in welche Zeit soll die Burg sich überhaupt einfügen? Welcher Darstellungszeitraum wird von euch angestrebt?
Christian von Kugelberg
Wenn da schon nahmhafte Historiker mitwerken sollen, warum dann Betonplatte usw.?
Weil die Gebäude auch bewohnt werden sollen?
Gibt es da gar keinen Weg über Museumsdorfcharakter an einem Teil der Bauvorschriften vorbei zu kommen?
Finde es gut, dass manche Menschen sowas vorhaben und auch realisieren wollen. Man hörte schon oft von solchen Projekten von denen aber nie eins realisiert wurde. Meist aufgrund von Stolpersteinen der deutschen Bürokratie oder weil das Projekt keine finanzielle Unterstützung fand.
Aber schön wäre sowas und ich wär auch dabei ein solches Projekt zu unterstützen.
Das große "Aber" steht für mich immer im Raum. Am liebsten wäre mir ein sagen wir Feriensitz in einem solchen Dorf.
Angenommen man würde sich in das Projekt einbinden und mit den dortigen Handwerkern/Fachkräften auf eigene Kosten ein kleines Bauwerk errichten - welches sicherlich den oben genannten Kriterien entspricht.
Wenn man dann dieses Bauwerk nutzen könnte wann man wollte und sagen wir dort seine Freizeit verbringen könnte, wär dies ein sehr großer Anreiz für mich. Alles selbstverständlich optisch passend fürs Gesammtbild. ....
Nur so eine Idee von mir, welche bestimmt für viele ein großer Anreiz wäre sich dort ins Geschehen einzubinden.
aufgrund Eurer ,verständlicherweise, ungezähmten Neugier, werde ich einige weitere Informationen bekannt geben.
Eine der meistgestellten Fragen bezieht sich auf den Standort des Projekts. Als Anhaltspunkte nenne ich Südwestdeutschland, Schwarzwald und Bodensee. Damit könnt Ihr den Ort schon besser lokalisieren.
Was wir eigentlich genau machen wollen, war auch oft ein Bestandteil Eurer Mails.
Dieses Bauvorhaben beinhaltet den Aufbau eines mittelalterlichen Dorfes mit einer Festungsanlage. Das Dorf wird mit einigen Kleinbauten entstehen, um dann ständig anzuwachsen. Der gesamte Bau soll so weit wie möglich mit den, zur damaligen Zeit zur Verfügung stehenden Mitteln, errichtet werden. Dies erfordert natürlich Zeit, und dies macht auch zum Teil den Reiz dieses Vorhabens aus: eine über Jahre entstehende Siedlung!
Im Dorf werden verschiedene Wirtschaftszweige vertreten sein. z.B. der Weg des Korns vom Bauern über den Müller bis hin zum Bäcker, welcher letztendlich das Brot herstellt.
Das ganze Projekt soll bespielt und sich im ständigen Wandel befinden, so werden sich weitere Handwerksberufe "ansiedeln" und der weitere Ausbau der Burg wird voranschreiten.
Das gesamte Vorhaben soll so "a" wie möglich sein. 100% ist nicht machbar, da Bauvorschriften wie Betongrundplatte, Brandschutzvorschriften etc. ein solches Vorhaben vereiteln. Die alltägliche (!) Bespielung wird in authentischen Gewändern, Werkzeugen und Gegenständen des täglichen Gebrauchs, der entsprechenden Ära, stattfinden.
Zudem besteht das Ziel, ab einer gewissen Größe finanziell autark zu sein. Dazu muss die Öffentlichkeit mit einbezogen werden. Denn nur der zahlende Besucher bringt den Umsatz, welcher die Finanzierung eines solchen Großvorhabens dauerhaft gewährleistet. Das heißt, nicht ein Disneyworld im mittelalterlichen Stil aufzubauen, sondern fachlich fundiert unsere europäische Geschichte dem Normalverbraucher nahe zu bringen.
Weiterhin wird eine enge Zusammenarbeit mit Hochschulen, Museen und ähnlichen Institutionen angestrebt.
Betreut wird das Gesamtkonzept, unter anderem von namhaften Historikern, welche eine realistische Darstellung und Durchführung gewährleisten. So werden die Bauten nach belegter Bauweise konstruiert, Material und Alltagsgegenstände der zeitlichen Epoche verwendet.
Das große "Wann" steht jetzt noch im Raum. Angepeilt wird 2006/2007, wirkliche Aussagen können im Moment aber noch nicht gemacht werden.
Auf Bitte der involvierten Personen werden jetzt noch keine Angaben zum genauen Entstehungsort und der Personen gemacht. Danke für Euer Verständnis!
Mich würde erstmal interessieren wo das Dorf errichtet werden soll?
Würde mir schon zusagen wenn's net zu weit weg ist.
Falk aus Ascapha - Milites Theutonici
Salü zusammen
Bin vom Fach und aus der Szene,dh nicht unabgeneigt bei einem solchen Projekt mitzuwirken.Wäre aber über ein paar Infos mehr nicht unglücklich ...
....ebenso wäre ich da gerne dabei. habe zwar das handwerk nicht direkt erlernt, habe aber schon einiges als "allrounder" gebaut, renoviert, gerichtet. ebenso hätte ich ev. den ein- oder anderen gelernten im bekanntenkreis den das interessieren würde. also einfach anmailen falls interesse besteht....gruss mike
ps: besteht auch interesse wenn der ein- oder andere ein eigenes haus errichten würde, nach euren auflagen versteht sich?!
Wir werden den gesamten Baubetrieb (Werkzeuge, Bautechnik etc.) und auch die Bauten selbst, in Zusammenarbeit mit Historikern, so weit wie möglich authentisch halten.
Wenn das Projekt realisiert wird, werden wir natürlich Arbeitskräfte benötigen. Für kurze und auch längere Zeit.
Nur wollten wir mit diesem Eintrag erst das Forum nach Handwerkern abklopfen. An dieser Stelle vielen Dank für die Zuschriften.
Es werden, wenn es soweit ist, noch Einträge folgen in welchen alles genauer beschrieben ist.
Pauschal kann man sagen:Helfende Hände sind immer willkommen!
Über das Wie und Wann reden wir miteinander, wenn es soweit ist.
dies ist noch keine niet- und nagelfeste Bekanntmachung, sondern eine Anfrage an gelernte Handwerker welche an einem MA-Projekt des 11/12 Jh. mitwirken wollen. Wir wollen dies 2006/07 verwirklichen, bitte entschuldigt das unsere Angaben in manchen Aussagen "etwas" vage sind, aber aus bürokratischen Gründen können wir nicht mehr verraten.
Nun zum Kern des Ganzen:
Wir wollen eine Festung mit dazugehörigem Dorf aufbauen, die mittelalterliche Baustelle soll ähnlich dem in Frankreich schon begonnen Burgprojekt Guedelon aussehen.
Unser Ziel ist es festangestellte Handwerker zu beschäftigen. Anfangs werden das Zimmerleute, Steinmetze und Schmiede sein. Im weiteren Verlauf kommen weitere Berufsbilder hinzu. Wir freuen uns natürlich auch, wenn Nichtgelernte an diesem Projekt mitwirken und wollen niemanden ausschließen. Nur suchen wir jetzt speziell Handwerker der Grundberufe, um vorab die Finanzierung auf gesunde Beine, sprich reelle Zahlen und Hintergrundfakten, zu stellen.
Mehr Informationen gibt es zur gegebenen Zeit.
Nun, wer hat Interesse an dieser Form des Arbeitens, Hobby und Beruf zu vereinen?