Ihro tapferen Reckleyn des tempus Vyvyt, und lasset mich garwoh vermeylden, dass ich vom Beysuche der Sarazzeynen in den fernen Morgenländereyen mir den Y_Vyrus eyngefangen habe und nun seyner nycht meyr verlustyg gehen kann. Ych habe es auch schon myt den getrockneten Pyllen vom Frosche probyrt, alleyn, ausser eynem Qyken, pardon Quaken und das auch nur geleygentlych, yst nyx passyret. Wer als eyn Gegenmyttel zur Hand habe möge myr gytygs Bescheyd geben
und ja,
was soll der Bauer denn lesen oder schreyben? Er hat dem Adel zu dienen und ein Gutteil der Früchte seynes Schaffens seynen Beschützern zu desen Händen geben. Schreyben? Lesen? Welch unnütz Werk, das nicht geschaffen für tumbe Hirne.
All jenen, dennen Du Deyn Herz und Hausstatt öffnest, sey eyn Lichtrahl gegönnet zur Erquicklichkeit
Achim v. Hohenberg gen. de Clavis; ie genôte
Seyed wohl gerüsset, wohledler chrutlant
als da sey eyn pergament geheißen, das da ergötzlich zur hülfe geeignet wäre: mittelalter-saarbruecken.de/sprache.php
Möge das Lichte allwegen bescheinen Eure Wege
Achim v. Hohenberg gen. de Clavis; ie genôte
auch nach jahrelangen und intensiven Forschungen ist es mir nicht gelungen eine Regel für die Verwendung des berüchtigten Y im typyschen..Verzeihung, typischen mittelalterlichen Sprachgebrauch zu finden.
Gibt es eine wissenschaftliche Abhandlung, eine päpstliche oder kaiserliche Verordnung, wann, wo und wie das Y in die Worte einzufügen ist?
Ist es ein zusätzliches Druckmittel der herrschenden Klasse um es dem einfachen, halbverhungerten und unterdrückten Bauern noch schwerer zu machen Lesen und Schreiben fehlerfrei zu erlernen?
Wer weiß mehr, wer kann helfen?
Ich bin verzweifelt.