Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Realistischer Kampf mit Polsterwaffen - dafür oder dagegen?

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Eintrag #12 vom 29. Dez. 2004 09:41 UhrUlrich Sedlmayr Profil

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eher dagegen

Hallo allesamt,

interessanterweise besteht das Problem einer realistischen Kampfdarstellung so länger. Anfang 16. Jht. wollte man auch "realistisch" kämpfen und sich nicht gleich umbringen. Eine nette Lösung war das sogenannte "Kolbenturnier" bei dem man sich mit stumpfen Schwertern und lederumwickelten Keulen versucht hat gegenseitig die Helmzier vom Helm zu hauen. Wer mal Gelegenheit hat solch einen Turnierhelm (das sind die Dinger mit den Spangen) im Orginal zu sehen versteht dass man damals auch mit ordentlich Plessuren zu rechnen hatte. Siehe auch Fußturnier über die Planke, bei dem man sich einfach elegant das lange Schwert auf den extrem gepanzerten Helm gedroschen hat ( auf der Veste Coburg zu bestaunen ) und gewonnen hatte der der den meisten Beifall vom Publikum bekam.
Aber nun zum aktuellem Thema.
Ich denke es macht wenig Sinn mit Schaumstoffwaffen einen "realistischen" Kampf darstellen zu wollen. Warum:
1. Die Dinger sind einfach zu leicht. Damit kommt man schnell zum Rumzappeln.
2. Die Dinger sind zu weich. Weich??? Sie besitzen keine harte Klinge, die ein erfahrener Fechter fühlt und seinen Stil danach einrichtet.
3. Stiche wie beschrieben zum Teil nicht möglich. Aber ohne Stiche ein Kampf???

Für meinen Teil hab ich den Wunsch nach Umgang mit Waffen zweigeteilt und eigne mir die Kunst der historischen Kampfkünste in einem geeigneten Verein an (Fanfare.....OCHS, München) und zum Zweiten verzichte ich bei Veranstaltungen auf die Klopferei mit unbekannten Mithobbyisten und vor Publikum (macht nur nervös :-))).

Als kostruktiven Vorschlag noch möcht ich vorschlagen die Überlegung Richtung Holzwaffen zu eröffnen. Gut, sieht man sofort aber die Römer haben es getan und auch im MA hat man zur Übung nicht gleich zum Stahl geriffen. Wer das unmännlich findet soll aber auch bitte dann realistisch blutüberströmt mit gespaltenem Schädel stöhnend übers Schlachtfeld kriechen und kleine Kinder erschrecken. Nix nur einfach umfallen und tot sein, gelle.

So genug gemeint

Gruß und bleibt gesund

Uli
Ulrich

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Eintrag #11 vom 29. Dez. 2004 07:06 UhrFritz Pascual Profil

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Hi,

das schöne ist das sich hier direkt einige aufplustern wie gestörte Gockel, da man ihren Metallwaffensport (denn historische Kampfdarstellung ist diese abstrahierte Sportform einfach nicht)anzweifelt und eventuel mit Schaummmipompfen deflorieren möchte, andererseits scheinen diese Menschen überhaupt kein Problem damit zu haben das sämtliche Schlachtfelder in Deutschland mit grellbunten Pfeilpompfen übersät sind.
Ihr kennt doch diese "Sicherheitspfeile"? Die Dinger mit dem 50cm dicken Schaumgummiteil an der Spitze, gerne mit dem billigsten, buntesten Stoff den der Stoffladen um die Ecke gerade hergibt umwickelt.

HAHAHAHAHA!! Sage ich da.
Wenn ihr harten Kerle schon so euren peinlichen Prügelsport verteidigt und dann aber NUR mit den komischen Pomp-pfeilen kämpfen wollt dann muss ich euch ein bisschen auslachen.
Ich gehe da aber nicht weiter drauf ein sonst reg ich mich nur auf.

Fakt ist: Es gibt mittlerweile hervorragende Schaumgummiwaffen, die auf Entfernung (und kein Zuschauer ist nah am Geschehen dran) kaum von Originalen unterscheidbar sind.
Das einzige Problem ist der Sound. Der ist wirklich etwas komisch. Eben kein *rappel* sondern eher ein *poff*
Ob das ein Zuschauer allerdings auf grössre Entfernung mitbekommt weiss ich nicht. Es wird ja auch eine Menge geschrien auf Schlachten.

Überhaupt: Für Privatveranstaltungen sind Schaumgummiwaffen eine der besten Ansätze. Für musealveranstaltungen auf denen es Kampfvorführungen gibt eventuell auch.

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Eintrag #10 vom 29. Dez. 2004 02:25 UhrDennis Klothen Profil

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danke ihr beiden. endlich mal jemand der mich versteht und jemand der diskutieren kann. toll.
ich habe waffen gesehen die schon wirklich gut aussehen. ich habe mir erklären lassen dass diese nicht mehr aus schaumstoff bahnen bestehen sondern aufheschäumt werden, was auch stechen zulässt, war vorher nicht möglich war, da der kernstab das polstermaterial mit der zeit durchstechen würde.

hier zwei links für schön gestaltete frümi waffen
https://ssl.kundenserver.de/[…]/2004-HKaxt_310x400[…]

natürlich werden die waffen nie das aussehen ereichen wie richtige stahlwaffen aber dies ist mal ein gutes stück in ie richtung. dass keine riesigen doppeläxte verwendet werden sollten sollte ja auch jedem klar sein.

aber genug von mir. schreibt schreibt schreibt...
gruß dennis

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Eintrag #9 vom 29. Dez. 2004 02:03 UhrRoland Schulz Email

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Achsooooo!

Jetzt endlich habe ich es begriffen! Ich les hier nur was von Pompfen und Schwertkampf mit Pompfen, und frag mich die ganze Zeit:
Wieso, seit wann mach ich Schwertkampf mit nem Pfeil, auf dem ne Pompfe steckt? ;-)

Also gehts um Schwertkampf mit Larp-Waffen aus Schaumstoff, ja?
Finde ich im Ansatz sogar ne recht gute Idee, da man vielleicht (ich hab das noch nie gemacht) tatsächlich einen Vollkontaktstil durchziehen kann, ohne daß da nur noch Volleisen- oder Michelinmänner durchs Feld kriechen.

Was mich dagegen wieder stören würde wäre, wenn man es deutlich sieht, daß es sich um Schaumstoff handelt. Wie gesagt, ich kenne mich da nicht aus.

Allerdings, Dennis..wie man es dreht und wendet..
Es bleibt eben doch nur der Versuch es "realistischer" wirken lassen zu wollen.
Denn so schön es auch wäre, daß man die Massen an Kettenfetischisten und Michelinpolstermännchen auf ein real existierendes Mindestmass reduzieren könnte..dann wäre eben dafür die Schattenseite, daß man nun mit ner passenden Klamotte und sonstigem Equipment dasteht, aber Schaumstoff in der Hand hält.. hmm...

Liesse es sich so machen, daß man es nur aus kurzer Entfernung erkennen kann, dann wärs vielleicht ne option für mich, ja.

Gruß,
Roland

Leben und Handwerk

www.leben-und-handwerk.de

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Eintrag #8 vom 29. Dez. 2004 01:46 UhrJohanna Dietz Profil

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gna...Jungs, manchmal seid ihr echt unglaublich... Dennis wollte lediglich erfragen, wie ihr es mit ähm...Pompfen (?- welch schönes Wort *g*) haltet. Er hat seine Meinung ja nun dagelegt und was man davon hält, ist jedem selbst überlassen. Aber nur weil man eine andere Ansicht der Sache hat, muss man nicht so tun als sei seine Frage das Unmöglichste der Welt oder ihn als Psycho abstempeln. Würde ein einfaches "Nein, weil..." nicht reichen?!? Er hat keine Behauptungen aufgestellt a la " Wer nicht so kämpft wie ich mir das vorstelle ist ein Weichei" oder ähnliches, er wollte lediglich weitere Meinungen zu einem Thema einholen, dass ihn interessiert. Ok, jeder hat seine eigenen Gründe, um auf eine gewisse Art und Weise zu reagieren - aber meiner Meinung nach kann mans auch übertreiben mit sich-auf-den-Schlips-getreteten-fühlen in der Hobby-ausübungs-Ehre...Aber was reg ich mich eigentlich auf, MEIN primäres Problem sind Schlachten eigenlich nicht...*seufz*
mfg, Riandra

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Eintrag #7 vom 29. Dez. 2004 01:44 UhrDennis Klothen Profil

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gut- bei reenlarpment diskutiere ich ja schon hestig mit. aaaaaaber das hat nichts nur mit larp zu tun. darum geht es auch nicht. die sache ist die: immer wenn es irgendwo eine schlacht gibt,dann sind es entweder a: zu winig leute auf dem platz
oder b: zu viele und davon können viele nicht mit dem schwert umgehen. außerdem werde ich oft angesprochen dass unsere kämpfe komisch aussehen.
mit den polsterwaffen ist die verletzungsgefahr weitaus niedriger und der kampf kann auch für ungerüstete realistischer gestaltet werden. außerdem verlieren unauthentische rüstungsgegenstände wie arm- und beinschienen und handschuhe an wichtigkeit. natürlich sehen die waffen scheiße aus, aber das einzige was sie weniger authentisch macht als unsere federstahl prügel ist das material. und wenn es das ist was ich einbüßen muss aber dafür damit rechnen kann mal nicht mit nem stahlprügel volle elle in den rücken geprügelt zu werden bin ich das gerne bereit.
ich habe aber bei vielen reenactors mit denen ich geredet habe gemerkt dass sie sich für besser als die larper fühlen- weil sie mit stahl kämpfen. und das ist es ja wohl nicht was uns vom larp unterscheidet. wie gesagt.
ich möchte keine vorschlage bekommen wo ich dies zu diskutieren habe oder das ich hier nicht her gehöre, sondern was die leute davon halten die gerne mit solchen waffen kämpfen würden oder die, die lieber weiter mit ihrer binns klinge fechten- beides hat seine vor- und nachteile. die will ich hier aus anderer leute sicht hören
gruß dennis

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Eintrag #6 vom 29. Dez. 2004 01:10 UhrJens Börner Profil

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Moin Dennis,

Ich glaube Du bist hier schlicht und ergreifend falsch. Das, was Du da diskutieren möchtest, passt besser nach www.reenlarpment.de , wo es bereits diskutiert wird.

Ansonsten empfehle ich dir hier sehr zahlreichen Fechtthreads.
Gruss, Jens

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Eintrag #5 vom 28. Dez. 2004 23:49 UhrDennis Klothen Profil

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ähm alles klar?
ich will niemanden versetzen oder so. aber der kampf gehört nunmal zu der ein oder anderen darstellung dazu. und das was mir mit dem tippitappi kampf hat mit mittelalter soviel zu tun wie ein paar turnschuhe. das wichtigste bei einer guten darstellung ist die ausrüstung. ich möchte aber auch wissen wie mit welchen waffen gegen welche gegner gekämpft wurde und da bin ich nicht aleine. und das ist mit dem einsatz von metallwaffen zu gefährlich wobei der huskarl kampfstil da schon einen guten weg geht.
natürlich hat mittelalterdarstellung nicht nur mit fresseeinhauen zu tun. aber auch nicht mit kostümsaufen. und das werfe ich dir ja auhc nicht vor oder? also das nächste mal einfach nix schreinben wenn schon nichts konstruktives kommt ok?
so und nun bitte jemand der sich vernünftig äußern will
gruß dennis

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Eintrag #4 vom 28. Dez. 2004 23:28 UhrWolf Zerkowski Profil

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Moin Dennis ,
sollte das Hobby der mittelalterlichen Darstellung sich nun auf das "aufeinander einschlagen" reduzieren, gebe ich dir gerne Recht.
Allerding weiss ich nicht ob ich dann dieses Hobby noch ausüben möchte.
Wer dieses Hobby betreibt um "realistisch" aufeinander einzuschlagen,will bestimmt etwas Anderes als ich.......so what....dann mache ich...oder besser wir , einsmen Gestalten eben allein weiter.......*schmerzlich lächelnd*
Kennenlernen möchte ich solche Leute wie Dich, ehrlich gesgt, lieber nicht.
Solche Leute machen mir eher Angst......
Gruß Wolf
www.bauer-und-bonde.de

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Eintrag #3 vom 28. Dez. 2004 23:23 UhrDennis Klothen Profil

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pompfe für härteren realistischeren kampf- ja oder nein?
gruß dennis

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Eintrag #2 vom 28. Dez. 2004 22:38 UhrRoland Schulz Email

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Bitte ... wie meinen?

Roland

Leben und Handwerk

www.leben-und-handwerk.de

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Eintrag #1 vom 28. Dez. 2004 20:16 UhrDennis Klothen Profil

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diese diskussion gibt es bestimmt schon an anderer stelle aber ich habs nicht gefunden und darum mache ich nun einen neuen thread auf.

ich diekutiere schon seid einiger zeit mit reenactors in meinem umfeld über dieses thema und bekomme sehr unterschiedliche meinungen zu diesem thema zu hören.
ich denke dass es gut wäre mehr mit solchen oder ähnlichen waffen zu kämpfen weil sie einen realistischen kampf zulassen ohne dabei die verletzungsgefahr in unernessliche steigen zu lassen- will heißen: ich hau dem gegner nicht die knochen zu pulver wenn ich durchziehe um ihm einen tötenden schnitt zu verpassen.
natürlich sollte man mit so einem ding am gürtel nicht über den markt laufen- das wäre ja albern. aber man kann ja vaiieren. am besten de replik für am gürtel/in der hand, die pompfe in der schlacht. dann könnten wir das ewige tippi tappi abschaffen. und endlich richtig kämpfen
die ein oder andere platzwunde könnte so auch vermieden werden. jedoch sind sich auch einige zu
fein eine pompfe in die hand zu nehmen weil denen ja der verderbliche einfluss des larp anhängt. falscher stolz denke ich und albern obendrein.

aber was denkt ihr denn dazu?
gruß dennis

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