Ja genau, die Dinger meinte ich. Nun, ich wollte einfach nur auf diese Art von Gugel hinweisen, da es sie schließlich im späten 15. Jh. gab. Mehr wollt ich nicht.
was ist mit diesen "verstümmelten" Gugeln ?!
Sie haben nur vorn und hinten ein rechteckiges Ende mit Fransen, sonst reichen sie nicht mehr über die Schultern. Ich meine, sowas hätte ich im Wolfegger Hausbuch gesehen.
ich habe noch mal reingeschaut. Neuste Radiocarbondatierung bei Östergard:
Nörlund No.77: 1390-1490
Nörlund No.78: hier gibt sie mehrere mögliche Datierungen an, nämlich 1380- 1440 und 1300- 1370
Ein Blick ins Diagramm lässt beide recht wahrscheinlich sein, mit leichtem Vorsprung der späteren Datierung (wenn ich als Laie das richtig lesen konnte).
auch ich würde mich für die Gugel an sich interessieren.
Oft sieht man ja Darstellerinnen mit der "typischen" geschlossenen Gugel, meist vorn geknöpft, etwa bis zur Brust reichend .
Bilder hab ich dazu noch keine gesehen, eher schon die sog. "flämische Haube", eine Kopfbedeckung mit rund um den Kopf umgeschlagenen Saum und auf der Brust offen. Die hatte aber keine Knöpfe, und war immer nur mit aufgesetzter Kaputze zu sehen.
Habt ihr Bilder zu der "otto-normal-gugel"? Oder haltet ihr auch die "flämischeHaube" für das Kleidungsstück, was frau bei Regen trug?
Hallo,
ich suche Informationen über die Gugel im späten 15. Jahrhundert (1480-95).Da ich schon so viele verschiedene Gugelformen gesehen habe, bin ich mir nicht mehr so sicher welche der Formen im späten 15ten (süddeutscher Raum)für Soldaten (Militär) üblich war.Wenn da jemand Infos hat, wär ich sehr dankbar.
Gruß
Söldner Manuel