Das Positive brauche ich ja nicht extra wiederholen ;-)
Zu einigen Kritikpunkten:
Claus hatte am Freitag abend im Plenum (das war KEINE Häuptlingsversammlung sondern als Vorbesprechung für ALLE gedacht) die Mangelpunkte und deren Begründung angesprochen. Als da waren
- Positionierung der Dixies,
- Aufstellung von Wassertanks,
- fehlende Schilder zur Beschreibung der Zeitinseln.
Das war für uns Anwesende nachvollziehbar und damit okay.
Was mir nicht gefallen hat, war daß auf dem Aktivenparkplatz dezentes Chaos herrschte. Da wurden z.B. die Pferdetransporter eingeparkt!
Eine Anregung in Richtung Claus (falls er mitliest): bitte auf die Parkscheine noch den Gruppennamen draufschreiben lassen, dann fällt die Suche nach den Fahrzeughaltern etwas leichter aus.
Das Publikum habe ich als sehr interessiert erlebt. Mein Mann hatte abends "Franseln am Mund" vom erzählen, erklären, beantworten etc.
Was ich sehr schätzte, war die Vorwarnung an alle Tierhalter, wann und wie lange bei den 1474ern geböllert wird. So hatten wir genügend Zeit, unsere Vierbeiner in entsprechendem Abstand unterzubringen.
Es war eine schöne Veranstaltung, auch wenn es einige Schnitzer gab (wie die unsäglich Gewandeten), eine Wiederholung würden wir uns sehr wünschen. Dafür lohnt sich die weite Anreise allemal!
Gruß
Ameli
PS: Ja, David, auch den brävsten Gaul sticht mal der Hafer, wenn am Horizont so ein verlockendes Weizenfeld auftaucht ;-)
Ameli
ich kann mich den anderen Kritiken voll anschließen. Eine Wiederholung dieses Events wäre wirklich toll. Nur sollte die Teilnehmerzahl nicht aus den Nähten platzen - es war wirklich toll, wenn man Abend über den riesigen Platz gewandert ist und die einzelnen Zeitinseln wie kleine Dörfchen vor sich hin geleuchtet haben. Vielleicht sollten diese "Dörfchen" dann beim nächsten Mal so einen kleinen "Marktplatz" bekommen, wo dann die Aktionen stattfinden können.
Die Besucher waren supertoll interessiert und ein älterer Herr hatte uns mit leuchtenden Augen erzählt, daß er den ganzen Tag soo tolle Sachen gesehen hat: Mittelalterliche Betten und dies und das - und dann mußte er auch gleich weiter zur Schlachtvorführung...
Grad hat ja Claus noch eine recht lustige Mail in seinen Verteiler gesteckt. Ich weiß nicht, ob das ein Scherz ist - gibt es wirklich solche Leute?
Lest selbst das Unglaubliche:
>>>>ch fand es eher mässig.
Großes Gelände, sehr gut.
Am Veranstaltungs/Vorführplatz haben Tribüne und Loge für Heinrich der Löwe
und sein Gefolge völlig gefehlt. Bei den Steinschleudern z.B. hätte der Ton
den Gästen gegenüber um einiges besser sein können.
Nur mit Worten und Sprache hätte man das mittelalterliche Flair verdoppeln
können. Aus Braunschweig vom mittelalterlichen Markt bin ich es gewohnt das
die Schausteller sich der mttelalterlichen Sprache bemühen. Das hatte voll
und ganz gefeht. Damit auch 50% des Flair.
"Aber ganz flinke Füsse" ist eher ein Anmachspruch als ein Hinweis das
Heinrich der Löwe es bei Folter verboten hat sich im Schussfeld der
Vorführung zu befinden, als Aufseher fehlten hier die bewaffneten Garden. Es
gab nichts mittelalterliches zu essen. Die Schausteller haben nur für sich
gekocht, haben sich teils sehr abgegrenzt und Ihr mittelalterliches Leben
abgeschirmt hinter den Zelten gelebt.
Groß und viel ist nicht alles für eine Veranstaltung.
Habe schon einige bessere Ritterspiele und mittelalterliche Feste gesehen.
Der Eintrittspreis war so nicht ganz gerechtfertigt. Das wichtigte, ein
Lanzenstechen konnte ich leider nicht beobachten. Die Vorführung der
Reiterbogenschützen war teilsweise zu leichtsinning (kleine Mädchen halten
die Zielscheiben) und teilweise zu langweilig.
Oben eine neumodische Fressmeile hinzustellen ist Frefel, peinlich sogar für
ein mittelalterliches Spektaktel. Ein geschlossenes Konzept konnte ich nicht
entdecken. Des Fans zu verbieten in Gewandung zu kommen war mehr als völlig
überzogen. Mehr Gäste in Gewandung hätten dann doch für mehr Flair gesorgt.
Wir hatten extra unsere Trinkhörner mitgebracht, dachten wir setzten uns in
ein Tavernenzelt und saufen Meet, essen süße Kuchen und lassen uns dazu eine
Wasserpfeife servieren. Alles was wir fanden war ein kleiner Probierstand
mit Meet. Oben gab es nur neuzeitliches Bier. Eine Schande. Ausserdem viel
zu wenig Spektakel für kleine Kinder. Stockbrot und Tonkneten ist ein Anfang
aber da geht noch mehr. Zu dem mittelalterlichen Hochofen (eine wirklich
geniale Idee für unsere Region), was aber leider nicht ganz geklappt hat,
kann ich nur sagen das es einen großen Stahlbetrieb in der Umgebung gibt der
sicher Hilfestellung geben kann. Veranstaltungen ohne Parkplatz haben halt
das Problem des Shuttelservice. Die Busse kamen immer nach wenigen Minuten,
das war aushaltbar. Ein Gelände mit Parkplatz wäre dann aber doch besser.
Wir sind in Salzgitter im kurz nach 1100 losgefahren und waren um 1230 auf
dem Festgelände. Ohne Shutteln wäre das um einiges schneller gegangen. Grad
für Kinder sind 60min zuviel Anfahrt und Abfahrt. 3 Stunden An- und Abreise
für ein Event das gleich um die Ecke stattfindet. (komme aus Salzgitter)
Mir kam das alles eher vor wie eine mittelalterliche Messe. 160 für einen Blechhelm...
Ausserdem wollte ich mir einen neuen Ablassbrief kaufen. Ich habe überhaupt
keine Priester rumlaufen sehen, die den Gästen Ihre Sünden vorhalten und
Ablassbriefe verkaufen.
Fazit, ohne das die Schausteller sich der mittelalterlichen Sprache
bedienen, und ohne Heinrich dem Löwen und sein Gefolge auf einer Tribüne,
ohne Stuntman die sich einen richtigen Lanzengang bringen, mit spliternden
Lanzen, vom Pferd fliegenden Rittern ist das alles nur die hälfte Wert.
Sowas hatte ich eigentlich erwartet... Das sowas in BS auf dem Burgplatz
nicht geht ist klar, aber wenn der Platz vorhanden ist?
Habe bei 7,- Eintritt einfach mehr erwartet. Für 3,- bringt der
mittelalterliche Markt auf kleinerem Raum einiges mehr an Spektaktel. Mehr
zum Essen, mehr zum Trinken, Teezelte, süße Kuchen, Gewürze zum kaufen
etc.pp., Hinrichtungen, Folter, Pestkranke das ganze Programm... Und von
allem kriegt man was mit.... Auf dem Mittelalterlichen Markt wird man auch
schonmal von voll gerüsteten Rittern hart angegangen wenn Heinrich der Löwe
umherwandelt und man ist als Besucher nicht am Jubeln. Das ist Show das
macht Spass! Rumgehen und alles angucken kann ich auch im Museum.
Auf anderen Ritterfesten sieht man richtige Geschichten. Da sieht man zwei
Schausteller in einer Ecke am Knutschen und Fummeln, dann kommen lauter
Wachen und Priester nehmen die Fest, weil unverheiratet, dann kommt das ganz
Programm nachfühlen ob die Dame noch Jungfrau ist und wenn nicht dann folgt
die Hinrichtung... So Geschichten halt die dem Besucher Spass machen.
Ich muss es nochmal erwähnen: Die mittelalterliche Satzstellung beim
Sprechen muss PFLICHT sein für alle Austeller! Anders gehts nicht. Und die
moderne
Rummel-Fressmeile muss wech! Wir wollen Meet, Kruitbier und Absinth aber
kein Wolters! Das Reinheitsgebot (das unsere Biere kastriert hat) kam erst
später! Solches Bier hat auf mittelalterlichen Festen nichts zu suchen.Gruß,Christian<<<<<
Das ist nicht zu fassen, oder? Wenn das kein Scherz ist, so zeigt es wenigstens, daß die Veranstaltung auf hohem Niveau stattgefunden hat - sonst hätte dieser Checker wohl nicht bemerkt, daß es tatsächlich eine Museumsveranstaltung war!
was ich ja sehr schade fand, ist die sehr aufs lokale Umfeld beschränkte Werbung. Zwar lag der Fokus ja seitens des Veranstalters darauf, die
lokale Bevölkerung dafür zu erwärmen, dass aus dem Bodendenkmal Werla dereinst ein richtige Archäologischer Park wird. Dennoch ist das Event
eine so spannende Angelegenheit, dass sicher auch ausserhalb Niedersachsens das Publikum angereist wäre (ich spreche jetzt nicht in erster Linie vom Publikum aus der Szene, der Szenen). Deshalb fand ich die Konzentration auf die lokale Umgebung sehr kurzsichtig.
Sei es drum, ich war einmal mehr überrascht, was alles bewegt werden kann, wenn ein schlüssiges Konzept vorliegt. Und als Beobachter empfand ich die wesentlichen Dinge (mehrere Zeiten, eine strikte Trennung durch Zeitinseln etc.) sehr angenehm. Die Akteure haben nach meinem Empfinden sehr gut mitgearbeitet, dass eben auch die Aktionen (große Schlacht wie "kleine" Darbietungen) sehr gut vom Publikum wahrgenommen wurden.
Ich war als Tagesbesucher dort.
Ursprünglich hat mich die weite Strecke geschreckt, doch ich habe es nicht bereut, ganz im Gegenteil.
Das Wetter war gut, der Shuttleservice ok, die Trennung von Kommerz (Fressmeile) und Darstellung war klasse gelungen. Nur die Dixis... zumal für die Aktiven noch nicht mal eine Waschgelegenheit vorhanden war (hätte man nicht in der Nähe der Fressmeile etwas aufbauen können??)
Ansonsten waren die Gruppen bis auf ganz wenige Ausreißer auf sehr hohem Niveau und das Wandern von einer Zeitinsel zur nächsten hat richtig Spaß gemacht.
Der einzig negative Punkt: wir waren nicht lang genug da. Wir waren sechs Stunden dort und hatten es noch nicht mal geschafft, eine komplette Runde zu drehen. Und einige Programmpunkte in der Arena (mit dem Hügel war sie einfach klasse, nur das Campingzelt im Hintergrund störte ein wenig) hätte ich mir auch noch gerne angeschaut.
Es war eine Veranstaltung, wo es nichts zu lästern gab.
Also zu Werla sage ich einfach nur
es war ein spitzen Event ! Und ein riesen Lob an die Orga !
es war genug Holz zur verfügung ( sehr gutes Holz )
es war genug Stroh dort !
und eine grosse auswahl an guter darsteller !
aber sicher gibt es auch kritik Punkte !
unteranderem
Dixie´s sehr weit und auf der untetren Wiese sehr wenige für soviele Aktive teilnehmer man musste zu weit laufen um noch zu den anderen zu gelangen. es wäre schön gewesen wenn diese dixies versteckt gewesen wären zb hinter einem Jute zaun.
eine versteckte raucherecke vielleicht ähnlich wie in einigen museen wie zb Eindhoven wäre auch zu empfehlen gewesen !
ansonsten muss ich sagen ich bin Heute sehr zufrieden zuhause angekommen
es gab eine viele Gute Händler...keine schrott waren.
naja das wars eigentlich von mir
ich habe diesen event als sehr gut empfunden
danke an das FFC was eine sehr gute erscheinung bot
viele grüsse an alle die ich in werla getroffen habe
Ah,jo! Ich kann mich meinen Vorredner und FFC.Kollegen voll und ganz anschliessen.
Leider war ich nur als Zivilist anwesend und habe bereits nach 5 Minuten grosses "Zurück in die Gewandung" heimweh bekommen.... ;-(((
Die Veranstaltung war auf jeden Fall bis jetzt der diesjährige Highlight und ich freue mich daher noch mehr auf den Rest der Saison.Es war einfach mal wieder nett den Haufen zu treffen.
Viele Namen haben jetzt jedenfalls mal ein Gesicht bekommen.
Zum shoppen war Werla einfach nur GÖTTLICH!!! Allein was die Jungs aus Polen im Frühmittelalterbereich für wirklich kleines Geld an Qualität anboten! Herrlich!
Im Grossen und Ganzen habe ich nichts zu meckern.Es war (fast) Perfert! Daumen hoch!
Hagen von Scutemere
Joooo, ich hab heut mal direkt die uni ausfallen lassen, da ich auf grund von unfassbarer müdigkeit nicht in der lage war heut morgen aufzustehen.
ein zwei kritikpunkten schließe ich mich den vorherig besprochenen an und will diese nur noch um einen erweitern:
ich weiß nicht warum die ganzen rus dawaren und diese in der schlacht gegen uns standen- ich dachte wir sollten die fiesen bösen sachsen ausradieren.
an sonsten aber habe ich nichts zu beanstanen. ich bin beim nächsten mal auf jeden fall wieder da und ich möchte alle grüßen die ich dort getroffen hab.
nett wäre das bächste mal auch eine größere spätmittelalterfraktion, da ich diese auch gerne mal in martialischer aktion sehen würde.
"Beim nächsten mal werde ich aber sicher mit 14. Jhdt. Ausstattung da sein, um diese unterrepräsentierte Zeit etwas aufzustocken und die armen Elvelüüt und Fakyra nicht so allein stehen zu lassen ;-)"
@ Thorsten: Da nehme ich dich aber beim Wort!!! :-))
Dat Hamborch eyn is und eyn bliwen scal jummermeire!
So, bin mit Sonnenbrand und müde wieder auf der Arbeit und wollte auch mal meinen Senf loswerden.
Ich muß sagen, daß ich - wohl auch dadurch das ich an keinen Programmen direkt teilgenommen habe (außer mal gelegentlich Staffage zu stehen) ein äußerst entspanntes Event erlebt habe. Die meiner Meinung nach kleineren und in Zukunft leicht zu behebenden Kritikpunkte sind zumeist genannt worden. Ich selber habe soweit keine Probleme gehabt, doch denke ich daß vielleicht eine zentrale Anlaufstelle organisatorisch nicht schlecht gewesen wäre - wobei man Klaus auf Pferd und mit hochrotem Kopf natürlich auch gut von weitem sehen konnte ;-).
Das Konzept ist, meiner Meinung nach und in den Gesprächen mit den erstaunlich interessierten Besuchern, gut aufgegangen. Wie gesagt wäre bei einer Wiederholung der Veranstaltung eine Beschilderung mit den Jahreszahlen sicher von Vorteil. Ich habe selber noch keine Veranstaltung erlebt, die eine derartige Menge an Vorführungen und Demonstrationen auf einem Platz erlebt. Auch die Aktiven zeigten sich allgemein über den Tag hinweg - jedenfalls in den Bereichen, in denen ich in meinem Kostüm zeitlich passend ohne Probleme wandeln konnte - als gegenüber den Besuchern und ihren Fragen äußerst aufgeschlossen. Es scheint also auch auf dieser Seite möglich zu sein, Besucher nicht als Störung der Selbstbespaßung zu sehen.
Ich habe eine Menge Leute wieder gesehen, einige Namen mit Gesichter versehen und leider einige nur von weitem mitbekommen (speziell im HMA-Bereich war ich zu selten, so daß ich Suse und David z.B. nicht begrüßen konnte).
Auf jeden Fall finde ich dieses Event äußerst wiederholenswert - vielleicht in 2-Jahresabständen, damit es sich nicht totläuft. Beim nächsten mal werde ich aber sicher mit 14. Jhdt. Ausstattung da sein, um diese unterrepräsentierte Zeit etwas aufzustocken und die armen Elvelüüt und Fakyra nicht so allein stehen zu lassen ;-)
Ich hoffe, daß in Zukunft ähnlich sorgfältig Wert auf die Akteure gelegt wird, die kleineren Kritikpunkte angegangen werden können und das dieses Event in ähnlicher Form wiederholt wird.
Hallo Ihr alle,
als völlige Newbee in der Szene durfte ich als erstes Event gleich in Werla teilnehmen, im Frühmi - Lager. Ich fand es klasse! Zwar waren uns die Dixies auch am Samstag Abend irgendwann zu eklig (dafür gibt es wohl unter den gegebenen Umständen kaum einen größeren Luxus als frischgeleerte und -gewaschene Dixies wie am Sonntagmorgen...), aber ansonsten ein schönes Ambiente, das sicherlich für die nächste Veranstaltung noch mit passender Musik und einer wärmeren Waschalternative als der Oker abgerundet wird.
Vielen Dank an die Veranstalter und die vielen lieben Leute, mit denen wir uns absolut klasse unterhalten haben. Den Eindruck, der hier auch in diversen Diskussionen auftrat, dass die "Alten Hasen" nicht groß mit sich reden lassen, kann ich überhaupt nicht bestätigen. Wir wurden wirklich überall mit freundlichem Lächeln und gutgemeinten Hinweisen aufgenommen. Außerdem fand ich es richtig schön, dass wir einige von Euch mal in natura sehen konnten.
Mein Fazit: dieses war die erste von hoffentlich noch vielen weiteren derartigen Veranstaltungen, hoffentlich auch wieder auf der Werla. Liebe Grüße
ich kann mich meinen Vorrednern eigenlich nur anschließen. Es war wirklich eine sehr gute Veranstaltung, in der man auch mal sehr schön über den eigenen Tellerrand gucken konnte, denn so viele gute Gruppen aus so unterschiedlichen Zeiten hat man sonst wohl noch nirgendwo gesehen. Allein das machte diese Veranstaltung so einzigartig! Und was hatten wir entgegen aller Prognosen für ein Glück mit dem Wetter!
Kritikpunkte:
- Leider standen wir etwas im Abseits, so dass viele Besucher einfach an unserem Lager vorgeigangen sind.
- Programmüberschreitungen würde ich beim nächsten Mal doch deutlich reduzieren. Mitten in unserer Modenschau schwärmte das Nürnberger Aufgebot zum Drill aus, und die Hälfte unserer Zuschauer war auf einmal weg.
- Die sanitäre Versorgung dürfte etwas besser werden. Die Dixies waren Samstag Abend nicht mehr wirklich lecker.
- Die Zeitinseln sollten mit Jahreszahlen versehen werden. Viele Besucher wussten wirklich nicht, in welcher Zeit sie sich gerade befanden.
- Die Lautsprecheranlage sollte nur für kommentierte Vorführungen genutzt werden, und nicht für längere Beschallung des Geländes mit Musik.
Fazit: Ein tolles Event dass, mit ein paar leichten Korrekturen, auf jeden Fall wiederholenswert ist!
Dat Hamborch eyn is und eyn bliwen scal jummermeire!
Eigentlich könnte ich mich Davids Posting ja einfach so anschließen, aber...;-)
Mit ebenso gemischten Gefühlen aufgrund des Wetters und einer möglichst negativen Grundeinstellung (es kann ja gar nicht so toll werden wie ich es mir im Vorfeld vorstelle) fuhr auch ich nach Werla...und bin froh dass ich da war!
Selten erlebt man so viele wirklich interessierte Besucher auf einer Veranstaltung. Das auch so viele Kinder sich interessiert den ganzen Handarbeitstechniken zuwandten lag sicherlich auch daran dass die Kinder ein Blatt zum Ausfüllen bekamen auf dem z.B. 3 gesehene mittelalterliche Handwerkstechniken aufgeschrieben werden sollten. Das war eine wirklich gute Idee!
Sehr schön fand ich auch selber dass es so viel zu sehen gab. Die verschiedenen Handwerkstechniken die dort vorgeführt wurden und (mein absolutes Highlight) der Fischer. Die Marktstraße war (leider) fantastisch zum Einkaufen und das ganz ohne Nippeskram.
Die anwesenden Aktiven fand ich bis auf wenige Ausnahmen durchweg toll (und bin mir nicht so ganz sicher ob die Negativbeispiele nicht einfach gewandete Besucher waren die dort leider auch herumliefen) und freue mich, nun noch ein paar mehr Namen mit Gesichtern verbinden zu können.
Wie David schon sagte, die Zeitinseln waren schön voneinander getrennt so dass auch wirklich für jeden zu Erkennen war wo eine "neue Zeit" beginnt. Gut fand ich auch dass selbst die feineren Bereiche , Früh- und Späthomi, z.B. nebeneinander angeordnet waren und nicht gemischt.
Das Gelände war geradezu Ideal denn Trink- und Essbuden waren oben auf dem Hügel und haben so das Bild nicht gestört. Außerdem sehr weitläufig. Am Sonntag bei der ungarischen Reitervorführung konnte man dann mal sehen wie viele Besucher wirklich dort waren als diese sich dort und den ganzen Hügel rauf versammelt hatten zum Zusehen.
*schwärmschwärm* Gerne wieder!
Liebe Grüße
Manu
P.S.: Grüße an den FFC, war immer sehr gemütlich und familiär bei Euch! :-)
Ich, übers Wochenende wohnhaft auf der Spämi-Insel, bin über die Veranstaltung geteilter Meinung.
Einerseits litt sie, so weit ich mitbekam, an einigen "Kinderkrankheiten" wie Strohmangel, Duschenmangel und weiten Wegen zu Wasser und sanitären Einrichtungen; auch eine allzu deutliche Zeitentrennung sowie ein Aufbau-Konzept konnte ich nicht erkennen.
Andererseits bemühten sich die Veranstalter deutlich, gemeldete Probleme schnell in den Griff zu bekommen. Unter Berücksichtigung des Konzepts würde ich die Qualität ebenfalls mit gut - sehr gut einstufen, wenn auch einige Schnitzer dabei waren - z.B. die Dosenmusik der Reiter.
Mir fiel auch auf, dass sehr viele Besucher ausgesprochen interessiert waren und viel nach Ausrüstung oder Handwerkstechniken fragten.
Schon deshalb würde ich Werla gerne wieder als Aktive besuchen.
Zusammenfassend finde ich, dass Werla mehr war als ein Schritt in die richtige Richtung - ich würde mir nun nur noch wünschen, dass von Veranstalterseite aus etwas mehr auf Details geachtet würde. Als konktreter Verbesserungsvorschlag fällt mir da z.B. eine deutliche Beschilderung für und durch die einzelnen Zeiten ein.
kann mich David nur anschliessen. War ein tolles Konzept, was sich lohnt wiederholt zu werden.
Ich glaube die Kaiserpfalz Werla hat eindrucksvoll bewiesen, dass Mittelalter auch jenseits der Disneyveranstaltungen ala Hiller eine Möglichkeit hat reichlich Besucher zu ziehen.
Zwei weitere kleine Kritikpunkte waren, dass man die Dixies für die Teilnehmer vielleicht geschickter aufstellen sollte, so dass hier auch wirklich nur Aktive draufgehen und das die Zeitinseln mit Schildern gekennzeichnet werden.
Der ein oder andere Besucher hatte nämlich durchaus Probleme die Sachen auseinander zu halten.
Alles in allem sind die Kritikpunkte aber mehr als "Kinderkrankheiten" zu bezeichnen. Ich fands prima und würde gerne wieder an so einem Projekt teilnehmen.
da ich mir dachte, daß eine Veranstaltung mit ca. 300 Aktiven aus Deutschland und dem Europäischen Ausland ein eignenen Thread verdient hat, mache ich den hiermit mal auf...
Mit gemischten Gefühlen ob des angekündigten Wetters sind wir Freitag mittag Richtung Harz aufgebrochen. Glücklicherweise versagte die Vorhersage auf der ganzen Linie und wir hatten ein super Wetter.
Die Veranstaltung an sich war sehr entspannt und ausgeglichen. Sehr positiv wirkte sich die Großflächigkeit des Areales auf das wirklich durchdachte Konzept aus. Die verschiedenen Zeit- und Themeninseln waren räumlich deutlich voneinander getrennt, so daß es für den Besucher klar zu erkennen war, wo eine Epoche endete.
Es waren sehr viele intessierte Gäste dort, die uns in teilweise sehr lange Gespräche "verwickelten". Wieder mal der Beweis, daß Veranstaltungen ohne "Marktcharakter" sehr gut funktionieren! Die Resonanz der Besucher war durchweg sehr positiv.
Im Frühmittelalterbereich gab es Vieles an sehr gut gemachten Handwerksprodukten zu bestaunen. Konzeptionell sehr interessant fand ich die nachgestellte Grablegung eines Ungarischen Reiterkriegers mitsamt aller Grabbeigaben.
Das historische Niveau der Veranstaltung war, bis auf einige wenige Ausnahmen, gut bis sehr gut.
Besondere Stimmung verliehen die zahlreichen berittenen Akteure der Veranstaltung, auch wenn der eine oder andere Gaul schon einmal ausbüchste :o)
Besonders gefreut haben wir uns über das Wiedersehen mit alten Freunden und Bekannten, und das Kennenlernen von Gesichtern zum geschriebenen Wort.
Besonderer Dank an die nette Nachbarschaft auf unserer Themeninsel, und an die IG Wolf für die tolle Zusammenarbeit während der Modenschau. Vielen Dank an die Orga der Veranstaltung, die uns dieses Erlebnis möglich gemacht hat.
Verbessungsvorschläge im positiven Sinne: Es wäre schön gewesen, wenn der Grundsatz, keine "Gewandeten" einzulassen, konsequenter durchgesetzt worden wäre. Wir sahen uns einem Paradebeispiel für die entstehende "Verwirrung" bei den Besuchern gegenüber.
Weiterhin empfanden wir (!) die Beschallung der Arena mit Musik aus der Dose als störend, gibt es dort vielleicht besserere Lösungen?
Schön war die berittene Polizei. Weniger schön die Sanitäter, die permanent mit ihrem Wolf hinter unseren Zelten entlang fuhren.
Ansonsten eine sehr schöne und niveauvolle Veranstaltung, die eine Wiederauflage verdient hätte. Wir wären dabei!