ich dem Thread über Tätowierungen der Wikinger wurde Ibn Fadlan angesprochen. Seine Schriften wurden 1823 wiederentdeckt.
Einen Teil kann man hier lesen:
\"Jeden Tag waschen sie sich regelmässig mit dem schmutzigsten und unreinlichsten Wasser, das es nur geben kann, Gesicht und Kopf. Alle Morgen nämlich kömmt das Mädchen, und bringt eine grosse Schale mit Wasser, die sie vor ihren Herrn stellt. Der wäscht sich darin Gesicht und Hände, auch alle seine Haare wäscht er und kämmt sie mit dem Kamm in die Schüssel aus. Drauf schneutzt er sich und spuckt ins Gefäss; und läßt keinen Schmutz zurück, sondern thut ihn in dieses Wasser ab. Wenn er, was nöthig war, verrichtet, trägt das Mädchen die(selbe) Schüssel zu dem, der ihm zunächst ist. Der machts wie jener. Sie aber fährt fort, die Schüssel von dem einen weg und zu dem andern hin zu tragen, bis sie bei allen, die im Hause sind, herumgewesen ist, von denen jeder sich schneutzt, in die Schüssel spuckt, und Gesicht und Haare in derselben wäscht. \"