Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Wurfzabel oder Tric Trac

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Eintrag #10 vom 12. Jan. 2006 09:14 UhrBettina Drexler Profil

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@Dirk
Danke, das hilft mir schon weiter. An sowas hatte ich auch gedacht, denn Spiele waren ja auch im Wirtshaus und im Feldlager verbreitet, um sich die Zeit zu vertreiben. Nicht umsonst wird von Kirchenseite massiv gegen Glücksspiele gewettert, und das betrifft nicht nur den Adel. Dann werde ich mal basteln gehen und eine einfaches Tric-Trac-Brett herstellen, damit der Sommer nicht so langweilig wird.
Johanna

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Eintrag #9 vom 10. Jan. 2006 21:17 UhrDirk Jerusalem Profil

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Hallo zusammen,

wenn mich nicht alles täuscht ist bei den Freiburger/Konstanzer Holzfunden (siehe: Holzfunde aus Konstanz und Freiburg, Ulrich Müller, Stuttgart, Theiss 1996, ISBN) Auch ein extrem einfaches (geritztes) Holzbrett für TricTrac dabei (Ich hab das Buch gerade nicht vorliegen).

Gegen Davids Vermutung spricht noch, dass Tric Trac häufig in der Dichtung (bspw. Carmina Burana) im Bereich der eher "deftigen Wirtshauskultur" erwähnt wird. Auch wenn es sehr aufwändige Spielbretter aus reinen Burggrabungen gibt ... denn der Adelige oder reiche Bürger spielte auch gerne mal was einfacheres.

Gruß,
Terricus

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Eintrag #8 vom 09. Jan. 2006 23:32 UhrDavid Philippi Profil

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Als Buch hätten wir da:

Antje Kluge-Pinsker

Schach und Trictrac
Zeugnisse mittelalterlicher Spielfreude in salischer Zeit

ISBN 3-7995-4138-1
fidepus

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Eintrag #7 vom 03. Aug. 2005 12:06 UhrStefan Deuble Profil

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ups, hätt ja beinah Wurfzagel geschrieben ... aber das gibt's wohl nicht.

Hallo,

hier ein interessanter Link zum Thema:
www.ausgraeberei.de/spielzeug

Grüße,
Stefan

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Eintrag #6 vom 03. Aug. 2005 10:34 UhrDavid Seidlitz Profil

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Hallo,

*Achtung: Vermutung!!*

Vielleicht ist für die einfache Bevölkerung doch eher das schlichte Würfelspiel interessant?!

David

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Eintrag #5 vom 03. Aug. 2005 08:41 UhrBettina Drexler Profil

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Das mit dem klappbaren Brett weiß ich, aber ich denke, für den einfachen Gebrauch sind Intarsien und Klappmechanismen nicht unbedingt finanzierbar. Es sollte ein ganz einfaches Spiel für den einfachen Handwerker oder Kleinbürger sein.
Und 13. Jhd. ist ein bisschen früh für mich.

Johanna

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Eintrag #4 vom 02. Aug. 2005 16:09 UhrClaudia Gross Profil

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Das schicke Freiberger Brett kennen wir wohl alle. An einfachen Brettern hatte ich glaube ich in Kopenhagen was gesehen.
Neulich ist mir auch ein in einen Ziegelsteinrest (ziemlich grosser Rest, mehr als 20x20cm) geritztes Spielfeld untergekommen, aber ich weiß wirklich nicht mehr wo...
Es war nicht in einem Buch, sondern im Museum, da kommen eigentlich nur Kopenhagen, Lund oder Bern in Frage *grybel*
Wenn ich's finde, melde ich mich noch mal.
Gruss, Claudia

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Eintrag #3 vom 02. Aug. 2005 15:43 UhrDavid Seidlitz Profil

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Also es gibt da ein recht gut erhaltenes Spielbrett aus Freiburg. Das Teil ist aus zwei klappbaren Hälften gebaut. Rahmen und Fläche sind aus Hartholz (vermutlich Buche) mit Edelholzintarsien auf dem Spielfeld. Keine Bemalung nachweißbar.
Datiert ins Ende des 13. Jhd.

David

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Eintrag #2 vom 02. Aug. 2005 15:27 UhrDavid Seidlitz Profil

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Hallo,

soviel ich weiß gibt es Funde von Spielbrettern die aus Holz gefertigt wurden. Ich glaube 13./14. Jhd.
Vielleicht schau ich mal nach...;o)

Ich könnte mir vorstellen, daß die Dinger auch im 15. Jhd. noch aus Holz gebaut wurden.

David

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Eintrag #1 vom 02. Aug. 2005 11:22 UhrBettina Drexler Profil

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Mich würde interessieren, aus welchem Material die einfachen Spielbretter waren. Könnte ich ein einfaches Brett entsprechend bemalen bzw. die Spielflächen einritzen. Die Spielsteine wollte ich aus Holzstäben sägen und mit Kreisaugen verzieren.
Gibts dagegen Einwände? Vorschläge? Tipps?
Das Spiel sollte in einem Spätmittelalter-Lager zum Einsatz kommen (1460 - 1500).

Johanna

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