Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Anfänger - Frage zur Kombination von Kleidung

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Eintrag #43 vom 04. Nov. 2006 16:02 Uhr Hannah Bender  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hannah Bender eine Nachricht zu schreiben.

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Vielen Dank, aber es hat sich bereits erledigt. Ich werde wohl auf meine Trompetenärmel verzichten müssen. Und da es abgesehen von den Trompetenärmeln, vom Schnitt her wirklich einfach gehalten ist, eben genau wie ein Hemd, ohne Geren oder Abnäher oder sonstwas und aus ungebleichtem Leinen ist, muss ich ja einfach nur die ßrmel umändern. Ich denke dann kann ich das prima ohne schlechtes Gewissen als Unterkleid anziehen.
Hannah

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Eintrag #42 vom 27. Okt. 2006 20:03 Uhr Heike Amthor  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Heike Amthor eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Hannah,
entschuldige, dass ich mich nicht eher gemeldet habe. Irgendwie bin ich jetzt ganz verwirrt - um welches ‘Kleid’ geht’s denn jetzt eigentlich? Umarbeiten halte ich für genauso wenig sinnvoll, wie meine Vorredner :(
Agnes, die Magd

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Eintrag #41 vom 26. Sep. 2006 14:10 Uhr Hannah Bender  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hannah Bender eine Nachricht zu schreiben.

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Glaub mir dieses Teil willst du nicht irgendwohin anziehen. Es sieht vom Schnitt her gar nicht so schlecht aus, allerdings ist der Stoff das allerletzte (Baumwollmischgewebe). Und an mir fällt es so grauenvoll, also mehr so gar nicht. Ich sehe darin echt zum weglaufen aus. Das ist halt der Nachteil, bei ner Katze im Sack. Hab auch mittlerweile schon an diversen anderen Gromis entdeckt *g*. Ich poste die Hp hier jetzt aber besser nicht, sonst krieg ich noch ärger.
Zu meinem Leinenkleid: Es ist weiß oder ungebleicht. War ja als Unterkleid gedacht. Ich wollte ja eben ein Unterkleid und darüber einen Surcot tragen. Ich hab das Kleid dummerweise nicht mit auf der Arbeit ;-) sonst könnte ich mal gucken, wo da Geren eingesetzt sind. Ansonsten hat es keine Abnäher oder derartiges. Ist vom Schnitt also wirklich einfach. Und wenn ich die Schnürung im Rücken weglasse, siehts wahrscheinlich, von den ßrmeln abgesehen wirklich aus wie ein einfaches bodenlanges Hemd.
Nur ist das Material leider ein ziemlich festes und robustes Leinen, so dass ich dachte, dass sich das als Unterkleid nicht so gut eignet. Aber ich lass mich gerne belehren.
Liebe Grüße
Hannah

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Eintrag #40 vom 26. Sep. 2006 13:51 Uhr Claudia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Claudia eine Nachricht zu schreiben.

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Wieso Schrankleiche? Kann man doch ganz normal im täglichen Leben anziehen. Vielleicht nicht im Büro, aber am Wochenende und zum Ausgehen.
Ich würds nicht in ein Unterkleid umwandeln. Unterkleider (=Hemd) waren m.W. eher weiß oder ungebleicht. Außerdem ist es sicher zu schade, so ein teures Stück zum Material zu “verwursten”. Unterkleider hatten zudem einen recht einfachen Schnitt - ich weiß nicht, ob sich das aus deinem Kleid machen läßt (hat es Abnäher? Wie ist es geschnitten, d.h. wie wird die größere Saumweite erreicht?). Ein Stück Leinen zu kaufen und selber zu nähen ist bestimmt billiger. Und wenn Du’s gar nicht mehr haben willst, verkauf doch das Kleid.
Gruss, Claudia

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Eintrag #39 vom 26. Sep. 2006 12:14 Uhr Hannah Bender  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hannah Bender eine Nachricht zu schreiben.

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So, ein Mist. Das Detail mit der Schnürung ist mir natürlich durch die Lappen gegangen. Irgendwas übersieht man ja immer. Vielen Dank für den Hinweis!
Aber ich lese gerade was über Stofffutter. Vielleicht verwurste ich das Kleid einfach als Futter für mein irgendwann mal neues Kleid *g*. Oder eben doch als Unterkleid.
Oder würdet ihr mir davon auch abraten? Schrankleichen möchte ich nämlich eigentlich vermeiden. Hat ja schließlich Geld gekostet.
Aber nur so zur Info, es ist immerhin kein Kleid von der Stange sondern schon von ner Schneiderin, die sich da eignetlich etwas auszukennen scheint, aber ich Depp habs mir selber ausgesucht mit der Rückenschnürung.
Eine Schrankleiche hab ich nämlich schon. Ebay - ganz schreckliches Teil *g*.
Gruß Hannah

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Eintrag #38 vom 26. Sep. 2006 11:34 Uhr Claudia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Claudia eine Nachricht zu schreiben.

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Beim Bliaut war die Schnürung an den Seiten, nicht am Rücken. Ich kann also nur wiederholen, was Alex schon gesagt hat: Vergiß das gekaufte Kleid. Auch die Schnittführung bei gekauften Kleidern ist in der Regel nicht mittelalterlich.
Zieh’s einfach als Sommer- oder Festkleid “für modern” an, da eignet es sich garantiert :-)
Und mach Dir was passendes für die Darstellung. Wenn man selbermacht, wirds auch nicht so teuer (schon gar nicht so teuer wie so ein gekauftes Kleid).
Gruss, Claudia

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Eintrag #37 vom 26. Sep. 2006 11:27 Uhr Hannah Bender  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hannah Bender eine Nachricht zu schreiben.

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Hi!
Ich sagte ja ich wäre dankbar für jeden Tipp, also auf jeden Fall schon mal vielen Dank!
Aber du verstehst sicher, dass ich so ganz kampflos nicht aufgeben möchte *g*.
Ich kann jetzt so spontan nicht sagen, wie genau mein Leinenkleid zusammengenäht ist, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass der Schnitt nicht völlig daneben ist. Rückenschnürungen gabs schließlich und Tütenärmel auch. Und unten am Saum relativ weit. Das einzige, was ich problematisch finde ist, dass es eben aus Leinen ist und nicht aus Wolle, aus denen Bliaud’s ja typischerweise waren, oder?
Andere ßberlegung war schon, die ßrmel zu ändern (will heißen zu engen ßrmeln umbasteln) und es als Unterkleid zu tragen. Allerdings ist das Leinen ein ziemlich dickes und steifes, weswegen ich von dier Idee wieder abgekommen bin.
Ab wann sind denn Höllenfenster belegt? Weiß selbst nicht mehr genau, woher ich die 1390 her habe. Hab mir nur auf der Suche nach belegen die Zahl rausgeschrieben, sonst nix *g*.
Gruß Hannah

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Eintrag #36 vom 26. Sep. 2006 08:30 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Hm..

Hannah, wenn ich einen vielleicht nicht gern gehörten, aber ehrlichen Rat geben darf:
Vergiß diese Idee.
Wenn ich deine Beschreibung des Kleides höre, habe ich eine vage Vorstellung, was für einen Typ Kleid du meinst.
Dieser taugt vom Schnitt her für keine Zeit des Mittelalters, und als Cotte, also Obergewand, schonmal garnicht, weder von Schnitt noch Material.
Eine Bearbeitung mit Borten würde daran auch nichts ändern und wäre mehr verschenkte Zeit als Nutzen.
Wenn du deine Kleidung belegbar machen willst, wird dir der traurige Schritt sehr vieler Einsteiger nicht erspart bleiben.
Das liebgewonnene Einstiegsstück in den Schrank zu hängen, etwas neues zu beginnen, und das alte entweder zu eBay zu tragen, oder als Mahnmal für Fehlinvestitionen dort zu behalten.
Achja, eins noch:
Höllenfenster kommen deutlich vor 1390 auf.
Gruß, Ivain

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Eintrag #35 vom 25. Sep. 2006 17:29 Uhr Hannah Bender  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hannah Bender eine Nachricht zu schreiben.

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Was ich mit der Gruppe eigentlich sagen wollte bzw vergessen hab zu sagen war, dass ich mich dann ja auch deren zeitlichen Rahmen anpassen müsste. Allerdings bin ich bisher im Raum Wiesbaden auf noch nicht so viel gestossen. Wäre für Tipps und (sachdienliche) Hinweise *g* echt dankbar. Sowohl Kleidung als auch evtl Kontakte betreffend.
Gruß Hannah

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Eintrag #34 vom 25. Sep. 2006 17:22 Uhr Hannah Bender  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hannah Bender eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Heike!
Ich wollte mal nachfragen, ob du besagtes Bild mit der Kombination von Tütenärmeln und Surcot mittlerweile per Mail verschicken kannst?
Bin nämlich noch ziemlicher Anfänger bzw Gromi *g* und hab natürlich den typischen Anfängerfehler begangen erst ein Kleid zu kaufen und mich dann zu informieren. Glücklicherwiese sind meine Kleider nicht ganz unauthentisch (hoffe ich), nur dachte ich bisher, kombinieren würde zeitlich nicht zusammenpassen. Es hndelt sich nämlich um ein einfaches Leinenkleid mit Tütenärmeln und Schnürung im Rücken. Und eben noch einen Surcot mit einem etwas weiteren ßrmelausschnitt, aber als Höllenfenster würde ich sie noch nicht bezeichnen (ich weiß die gabs erst deutlich später, erst 1390 oder so). Hab schon überlegt das Leinenkleid, das ich momentan als Unterkleid trage zu nem Bliaud umzuwandeln, mit Brettchen-Borte verziehren und so und mir eben eine neue Cotte zu besorgen. Aber es wäre natürlich toll wenn ich beides belgterweise zusammen tragen könnte.
Und bevor die Frage kommt, nein ich habe noch keine Ahnung was ich wo zu welcher Zeit darstellen möchte. Gehöre noch in die Kategorie “gewandeter Touri”. Ich dachte das mach ich von der Zeit in der mein Kleid passt abhängig *g*. Allerdings strebe ich schon an mich einer Gruppe anzuschließen, die mich aufnehmen möchte :-).
Gruß Hannah

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Eintrag #33 vom 14. Mrz. 2006 17:21 Uhr Heike Amthor  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Heike Amthor eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Patrizia und alle anderen, die’s interessiert:
Die vorgeschlagene Kombination von Unterkleid + Cotte mit Tütenärmeln (mT) + Surcot ist sehr wohl für das frühe 13. Jh. belegt. Nämlich auf dem Paradiesbild des Landgrafenpsalters.
Datierung: ca. 1211-1213, lt. Felix Heinzer: ‘ßußeres, Inhalt und Geschichte der Handschrift’ in: Der Landgrafenpsalter - vollständige Faksimile-Ausgabe im Originalformat der Handschrift HB II 24 der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart - Kommentarband, Bielefeld 1992.
Hier ist ein Ausschnitt - der allerdings die o.g. Kombination enthält - dargestellt:
www.tempora-nostra.de/tempora-nostra/index.php?id=24
Nur zur Verdeutlichung: diese Seite hat absolut nichts mit mir zu tun, dort habe ich nur den Ausschnitt vom Bild gefunden!
In wie weit du dieses religiöse (=überhöhte?) Bild auf die Darstellung einer Bürgerin (welcher Stadt?) übertragen kannst, bin ich im Moment überfragt.
Einen Link zum gesamten Bild kann ich leider nicht liefern, da wir es nicht online stellen durften. Auch bin ich z.Zt. nicht zu Hause, so dass ich es niemandem zumailen kann:(
Agnes, die Magd - www.viatores-temporis.de

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Eintrag #32 vom 23. Jan. 2006 09:03 Uhr Claudia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Claudia eine Nachricht zu schreiben.

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Ich habe inzwischen recht häufig auf Abbildungen und an Plastiken Schleier gesehen, die offensichtlich rechteckig sind, d.h. es sind sowohl vorn als auch hinten zwei Zipfel zu sehen.
Es gibt aber auch immer wieder Darstellungen, wo man keine Zipfel entdecken kann. Das spräche dann eher für eine runde oder ovale Form.
Welche man sich aussucht, ist da wohl dem eigenen Geschmack überlassen.
Gruss, Claudia

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Eintrag #31 vom 22. Jan. 2006 20:20 Uhr Alexandra Krug  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexandra Krug eine Nachricht zu schreiben.

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Tja, Claus, da hast Du mich nun überzeugt ;-)
Naja, Kirsten, die Frage nach der Form kann man wohl nicht so einfach beantworten. Ich habe dafür einen Vorschlag: Du suchst Dir eine Abbildung aus, z.B. die gezeigte in der Manesse. Dann nimmst Du irgendeinen Stofffetzen (und später das gute Leinen) und schneidest Dir mal ein Stück - so 1 x 1 Meter aus. Dann nimmst Du Dein Schapel und stellst Dich vor dem Spiegel und probierst einfach so lange, bis Du der Meinung bist, daß es so wie auf der Abbildung aussieht, aus. Mal was ovales ausschneiden, mal an einer Seite gerade und dann oval - einfach probieren. Und auch mal die Madonnen von hinten untersuchen - wenn Du irgendwelche Zipfel erkennst, dann hatte das Tuch wohl Ecken - wenn Du keine sehen kannst, dann war es wohl irgendwie oval… finde es heraus!
Viele Grüsse, Alexandra

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Eintrag #30 vom 18. Jan. 2006 08:43 Uhr Kirsten Schönfeld  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Kirsten Schönfeld eine Nachricht zu schreiben.

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Da bleibt aber immernoch meine Frage, welche Form hatte der Schleier?
Schöne Grüße
Kirsten
Kirsten Schönfeld

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Eintrag #29 vom 17. Jan. 2006 15:06 Uhr Laura Strohschneider  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Laura Strohschneider eine Nachricht zu schreiben.

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Naja, aber wenn jemand schon Schapel trägt, dann dürfte wohl auch das Leinen eher weiß sein(vielleicht nicht Persil aber doch erkennbar “nichtgraubraun”
Gruß, Laura

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Eintrag #28 vom 16. Jan. 2006 19:32 Uhr Kirsten Schönfeld  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Kirsten Schönfeld eine Nachricht zu schreiben.

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Ich muss mich verbessern, ich meine ungebleicht.
Kirsten Schönfeld

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Eintrag #27 vom 16. Jan. 2006 18:15 Uhr Hilmar Becker  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hilmar Becker eine Nachricht zu schreiben.

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… schließt sich “weiß” und “ungebleicht” bei Leinen nicht gegenseitig aus?
Gruß
Hilmar

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Eintrag #26 vom 16. Jan. 2006 17:20 Uhr Kirsten Schönfeld  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Kirsten Schönfeld eine Nachricht zu schreiben.

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Jetzt frage ich mich nur noch welche Form solch ein Kopftuch hatte? Ich kann es aus den Bildern leider nicht erkennen.
Ich nehme mal stark an, dass das Kopftuch aus weißen ungebleichten Leinen war.
Liebe Grüße
Kirsten
Kirsten Schönfeld

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Eintrag #25 vom 16. Jan. 2006 13:26 Uhr Claus Winhard   Nachricht

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Nun, die Kreuzfahrerbibel oder Manesse zeigen sicherlich nicht unbedingt Huren, aber sehr wohl Schapeln ohne weitere Kopfbedeckung. Insofern verabschiede Dich von dieser Vorstellung, Kirsten ;-)
Tatsächlich ist die Trageweise “nur Schapel” häufiger auf Abbildungen zu sehen als die Kombination aus Schapel und Schleier - im ßbrigen auch bei Männern.
So, nachdem offenbar niemand selbst in der Manesse schauen will:
www.manesse.de/cgi-bin/mndx.cgi?a=ganz&geg=1031 (Vom Blatt “Herr Rubin”, Schapel über Schleier)
www.manesse.de/cgi-bin/mndx.cgi?a=ganz&geg=1015 (Vom Blatt “Burkart von Hohenfels”, Schapel über Schleier)
www.manesse.de/cgi-bin/mndx.cgi?a=ganz&geg=52 (Vom Blatt “Markgraf Otto von Brandenburg”, Schapel über Schleier)
Weitere folgen…
Liebe Grüße,
Claus Winhard
AG Hochmittelalter
www.hochmittelalter.net

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Eintrag #24 vom 16. Jan. 2006 12:28 Uhr Kirsten Schönfeld  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Kirsten Schönfeld eine Nachricht zu schreiben.

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Hy Leute
Ich habe nämlich auch irgendwo mal gelesen dass man einen Schleier unter einem Schapel trug. Da freu ich mich ganz besonders auf die Quellen.
Ich dachte auch, dass offene Haare meistens nur von Huren getragen wurden. Deswegen wunder ich mich,dass man junge Mädchen unter dem Schapel wirklich nichts trugen??
Danke
Kirsten Schönfeld

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