wie auch der andere, in Wilnsdorf gefundene, auf vor 1233 datierte...siehe da: groschi1.zweipage.de/eisenhut_um_1220_30_56604296.html
wird so auch im Ausstellungskatalog zur Manesse-Ausstellung vorgestellt, KatNr C6.
27 cm Durchmesser...selbst wenn wir von 26cm im Mittel ausgehen, ist das ein Umfang von ca 81,5 cm...die haben wohl ein echt fettes Polster verwendet...
ist von dem Marslebener Fund in der Zwischenzeit mehr bekanntgeworden?
Ja, ich bin ebenfalls auf die fertige Restauration sehr gespannt. Insbesondere interessiert mich die Größe des Objektes, denn es scheint doch ziemlich groß zu sein, wie das Foto mit dem Mitarbeiter andeutet (falls das keine perspektivische Verzerrung sein sollte).
Georg
Ja, mal sehen was die weitere Restauration und Untersuchung noch so alles ergibt. Vielleicht wird er ja auch irgendwo (Jahrbuch?) publiziert.
Da wir recht gute fachliche Verbindungen nach Quedlinburg haben, werde ich mich mal auf dem Laufenden halten...:o)
Nun, zu der Datierung eines Fundobjektes ist vor allem auch der Kontext sehr wichtig, der Befund aus dem es geborgen wird, auch datierbare Vergleichsfunde in jeweiliger Schichtung (zB. Keramik).
Diese sprechen in diesem Fall wohl klar gegen WK1: www.landesmuseum-fuer-vorgeschichte-halle.de/[ ]/a[ ]
Ja Udo, für dich vielleicht.
Die zuständigen Archäologen sehen das anders, ich übrigens auch.
Wenn du dir die Mühe gemacht hättest, dir die Bilder in vergrößerter Form anzuschauen, wären dir die offensichtlichen Unterschiede aufgefallen.
als durchaus sensationell ist der aktuelle "Fund des Monats" der Bodendenkmalpflege Sachsen- Anhalt zu bezeichnen.
Der zweite mittelalterliche Eisenhut (Ende 13.-14. Jhdt.) in Deutschland, wurde in der Wüstung Marsleben am Stadtrand von Quedlinburg (Harz) im Keller eines ergrabenen Steinhauses gefunden.
Mehr dazu hier: www.landesmuseum-fuer-vorgeschichte-halle.de/[ ]/i[ ]