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Eintrag #47 vom 12. Jul. 2007 20:49 Uhr Mike Wendl  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Mike Wendl eine Nachricht zu schreiben.

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Wieso haben Zapfhähne konische Spunde im Ventilrahmen und entsprechend ausgeführte Küken?
Darum.
Gruss
Lui
Gruss Lui

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Eintrag #46 vom 12. Jul. 2007 20:44 Uhr Björn Meyer  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Björn Meyer eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Wulf,
also von Drechseln her kenne ich es so, dass in die ßffnung für den “Hahn” ein Korken eingeleimt wird. Der sorgt dann für die Dichtwirkung und gbit auch bei Bedarf etwas nach.
Ich kann bloß leider nicht sagen, ab wann diese Methode angewand wird.
Gruß Björn

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Eintrag #45 vom 12. Jul. 2007 18:49 Uhr Karen Thöle  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Karen Thöle eine Nachricht zu schreiben.

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Ich bin zwar kein Holzwurm, aber ich muß bei Deinem Problem an meinen Eimer und mein Daubenschälchen denken. Beide Sachen funktionieren nur, wenn sie gewässert werden.
Kann es sein, daß es mit Deinem Zapfhahn eventuell genauso sein sollte? Wässern und dann so bearbeiten, daß er in dem Zustand perfekt paßt? Im trockenen Zustand wird er dann nicht mehr dichthalten, aber es sind ja vor allem unsere unregelmäßigen Termine, die es unserem Küchenequipment überhaupt erlauben auszutrocknen. Früher waren solche Fässer vermutlich längere Zeiträume ununterbrochen in Benutzung, und die Zapfhähne sind nicht ausgetrocknet.
Nur als Denkanstoß - das ist keine erprobte Bauanleitung, wie gesagt, ich bin kein Holzwurm.
Bis denn
Karen

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Eintrag #44 vom 12. Jul. 2007 17:59 Uhr Patrick (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Patrick eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Tim,
das hatte ich zuerst überlegt, ich habe aber angst das das Leinöl irgendwann “verklebt” dann kann ich den Hahn wegwerfen!
Gruß Wulf

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Eintrag #43 vom 11. Jul. 2007 21:42 Uhr Timm (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Timm eine Nachricht zu schreiben.

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Also Wagenradnarben werden z.B. in Leinöl gekocht. Vielleicht funzt das ja auch mit deinem Hahn.
Pax, Timm

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Eintrag #42 vom 11. Jul. 2007 19:02 Uhr Patrick (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Patrick eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Hlozwürmer,
ich bin gerade dabei für mein 20 Liter Eichenwassserfass einen neuen “Hahn” zu bauen. Der alte ist leider kaputt gegangen. So das Ding ist nun auch nach vielen herum probieren auch gelungen. Wenn ich den nun benutze quillt das Holz auf und ich kann den “Hahn” weder öffnen noch schließen. Das ganze ist auch Eichenholz das recht lange gelagert war. Nun die Masterfrage:
Wie imprägniere ich das Holz? Am besten so das sich der “Hahn” auch noch drehen lässt.
In Wachs kochen und durchdringen lassen?
Ach ja, ich mach Spämi. Also am liebsten würde ich Spämitechniken (1400-1500 jhd) verwenden.
Gruß Wulf

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Eintrag #41 vom 08. Jul. 2007 23:42 Uhr Beitrag anonymisiert

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Das einzige was mir zu den Rissen einfällt
ist, sich eine Paste herzustellen, möglichst aus dem gleichen Holz, das holz pulvermässig verarbeiten, und mit Leinöl ansetzen…
Im prinzip wie bei der herstellung von Papier,
wichtig ist halt nur das der zellstoff die Lücken verfüllt den Rest besorgt das leinöl.
Thorgrimm

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Eintrag #40 vom 14. Feb. 2007 21:20 Uhr Christian Becker  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Christian Becker eine Nachricht zu schreiben.

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Nass in Nass heisst, bevor der erste Auftrag trocken ist, kommt noch ein Auftrag des gleichen Mittels darauf.
Christian

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Eintrag #38 vom 15. Jan. 2007 19:49 Uhr Patrick (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Patrick eine Nachricht zu schreiben.

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Was ist denn ein nass-in-nass Auftrag?
Patrick

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Eintrag #37 vom 15. Jan. 2007 16:15 Uhr Anja Wunderlich  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Anja Wunderlich eine Nachricht zu schreiben.

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Also laut Wikipedia:
“Leinöl ist ein natürlicher Holzschutz und wird seit Jahrhunderten für die Imprägnierung von Holz, Putz und Mauerwerk verwendet.
Leinöl dringt ins Holz ein und polymerisiert im Innern des Holzes zu einer unlöslichen Verbindung. Dazu sättigt man das Holz durch nass-in-nass-Auftrag und lässt das ßl aushärten. Besonders tief dringt reines, kalt gepresstes, rohes (also nicht gekochtes) Leinöl ein. Gekochtes Leinöl eignet sich am besten für den Schlussanstrich und zur Farbenherstellung, da es schneller trocknet und stärker glänzt.”
Außerdem wurde es wohl zum brünnieren von Waffen und Rüstungen verwendet. Natürlich ist “seit Jahrhunderten” leider mal wieder keine genaue Aussage.
Von der Sache mit dem Bienenwachs bin ich etwas abgekommen, das scheint weniger Sinn zu machen. Ich habe jetzt einmal Leinöl verwendet zum einlassen von Holz und das war ganz gut - wenn man es dann noch mit gekochtem Leinöl in das ein geringer Anteil Bienenwachs gelöst wurde anstreicht hat man nach dem Bürsten/Abreiben eine schöne Oberfläche die auch einigermassen wasserfest ist. Die Mittel dafür sind zumindest “A” und plausibel ist diese Methode denke ich auch.
Aurora

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Eintrag #36 vom 09. Jan. 2007 17:13 Uhr Sina Klausnitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sina Klausnitz eine Nachricht zu schreiben.

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Zum SChellack:
Aus: Handbuch der künstlerischen Techniken (Reclam) Band 1 S. 24:
Im 7.Janrhundert soll er (der Schellack) von den Arabern aus Indien nach Europa gebracht worden sein. Die wenigen Malereien, in denen dieser Farbstoff (Lac Dye als Bestandteil des Schellacks) bis jetzt eindeutig nachgewisen werden konnte, lassen keine Schlüsse über dessen Verbreitung in der mittelalterlichen europäischen Malerei zu.."
leider ohne weitere Angaben.
Mit vielen Grüßen, Sina

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Eintrag #35 vom 09. Jan. 2007 13:47 Uhr Patrick (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Patrick eine Nachricht zu schreiben.

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Unbehandeltes Holz kriegt man wieder sauber, wenn man fleißig schrubbt. In den alten Bauernstuben hier bei uns waren die Böden auch nicht versiegelt oder imprägniert, und ich kenne wie gesagt aus dem Mittelalter keinen einzigen schriftlichen oder materiellen Hinweis auf eine Oberflächenbehandlung. Glatte, dichte Oberflächen sind eine moderne Erscheinung.
Patrick

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Eintrag #34 vom 09. Jan. 2007 13:17 Uhr Anja Wunderlich  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Anja Wunderlich eine Nachricht zu schreiben.

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Naja ich denke mal, daß die auch damals versucht haben zu verhindern daß das Holz an Tischen, Stühlen, Treppenstufen, Sitzbänken verdreckt wurde. Ok, für den Tisch gab es Tischdecken, aber trotzdem - wenn mal ein Napf Fett oder eine Schüssel Eintopf umfiel haben die sicher nicht Lust gehabt entweder nen stinkenden Tisch zu haben oder den Tisch abzuschleifen, oder? Den Bauern mags egal gewesen sin, aber den höheren Shichten sicher nicht. Und Holz das zur geschliffen ist nimmt Flüssigkeiten ganz gut auf. Also ich denke mal ßl (Leinöl?) hat man damals sicher benutzt, oder? Ob die Sachen auch gewachst wurden oder das erst später aufkam, als es Lösemittel gab? Bienenprodukte wie Honig und Wachs gab es ja sicher - sonst hätte man ja kein Met machen können :-D
Aurora

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Eintrag #33 vom 06. Jan. 2007 21:57 Uhr Patrick (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Patrick eine Nachricht zu schreiben.

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Gibt es eigentlich irgendwelche Quellen die belegen, dass Holzmoebel damals impraegniert wurden? Ich kenne Techniken zur Grundierung von Truhen mit Knochenleim, aber nur wenn man sie bemalen wollte.
Patrick

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Eintrag #32 vom 06. Jan. 2007 21:10 Uhr Johannes Kulick  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Johannes Kulick eine Nachricht zu schreiben.

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Ah, danke.
Johannes - www.hildensia.de / mb1260

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Eintrag #31 vom 06. Jan. 2007 21:00 Uhr Roland Lorenzen   Nachricht

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Moin,
Schellack kam erst viel später in Gebrauch, da um ihn zu lösen hochprozentiger (min 95%) und sehr reiner Alkohol benötigt wird.
Man kann Schelllack auch in heißer Firnis lösen, aber man benötigt dann, um einen gebrauchsfähigen Lack zu erhalten, weitere Harze wie zb. Benzoe und Dammarharz die noch schwieriger zu erhalten und verabeiten (reinigen und klären) sind als Schellack.
gruß,
Roland
gruß,
Roland

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Eintrag #30 vom 06. Jan. 2007 19:34 Uhr Johannes Kulick  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Johannes Kulick eine Nachricht zu schreiben.

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Gilt das dann auch fürs Spätmittelalter? Ab 1300 gab’s ja durchaus regen Handel mit Asien.
Johannes - www.hildensia.de / mb1260

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Eintrag #29 vom 05. Jan. 2007 14:38 Uhr Claudia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Claudia eine Nachricht zu schreiben.

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Vergiss Schellack, das ist ein Produkt einer Laus aus Suedostasien.
Gruss, Claudia

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Eintrag #28 vom 05. Jan. 2007 13:22 Uhr Johannes Kulick  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Johannes Kulick eine Nachricht zu schreiben.

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Mir wäre jetzt spontan Schellack eingefallen, allerdings weiß ich da grade gar nicht, ob der im Mittelalter in Europa schon verwendet wurde.
Johannes - www.hildensia.de / mb1260

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Eintrag #27 vom 05. Jan. 2007 12:55 Uhr Anja Wunderlich  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Anja Wunderlich eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo. Ich belebe diesen Thread mal wieder. Und zwar geht es mir weniger um das Versenken von Holz im Boden als um die Verwendung von Holz als Möbel (Truhen, Stühle, Tische). Und diese zu Versiegeln (Imprägnieren) wurde vermutlich Bienenwachs und/oder Leinöl verwendet. Weiss jemand dazu genaueres? Ich habe experimentiert mit Leinöl, danach war das Holz aber nicht glätter und es war auch nur bedingt resistent gegen Flüssigkeiten. Sprich: Es gab Flecken. Mit Bienenwachs ging es etwas besser - ich habe es heiss gemacht und quasi “eingebügelt”. Das Holz glänzte dann nach dem Polieren schön, aber wenn Wasser drauf kam gab es wieder Flecken die man nicht wegreiben konnte. Bisher die beste Lösung war eine Kombi aus beidem, aber auch das scheint mir noch nicht optimal.
Wie verflüssige ich Wachs ohne moderne Lösungsmittel so, daß es in das Holz eindringen kann? (bisherige Tips: mit Leinöl mischen, Citrusextrakt dazugeben)
Gab es noch andere (bessere) Methoden um Möbel optisch und gebrauchstechnisch aufzuwerten durch eine Art Versiegelung/Imprägnierung?
Zeitspanne: Vor der Erfindung von künstlichen Lacken und Lösungsmitteln.
Aurora

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